DE99146C - - Google Patents
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- 230000008719 thickening Effects 0.000 description 1
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B68—SADDLERY; UPHOLSTERY
- B68C—SADDLES; STIRRUPS
- B68C1/00—Saddling equipment for riding- or pack-animals
- B68C1/14—Belts or straps for saddles; Tighteners therefor
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B68—SADDLERY; UPHOLSTERY
- B68C—SADDLES; STIRRUPS
- B68C1/00—Saddling equipment for riding- or pack-animals
- B68C1/14—Belts or straps for saddles; Tighteners therefor
- B68C2001/142—Tensioning devices
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Buckles (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63: Sattlerei, Wagenbau und Fahrräder.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 5. Juni 1897 ab.
Die Erfindung bezweckt, besonders den jedem Reiter bekannten Uebelstand der Lockerung
des Sattelgurtes augenblicklich zu beseitigen, ohne dafs die Bewegung des Pferdes
unterbrochen zu werden braucht (vergl. das gelöschte Patent Nr. 42241, betreffend eine
Schnalle mit Selbstverschlufs).
Das Nachspannen des Sattelgurtes von Seiten des Reiters, ohne vom Pferde herabzusteigen,
war mit grofsen Umständlichkeiten verknüpft und wurden dazu nur einfache Schnallen verwendet.
Vorliegende Erfindung soll nun ein leichtes Nachspannen des Sattelgurtes ermöglichen,
ohne dafs der Reiter gezwungen ist, vom Pferde zu steigen.
In beiliegender Zeichnung ist das Wesentliche der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι einen am Pferde befestigten Sattel mit dem neuen Sattelgurt,
Fig. 2 eine Seitenansicht der Spannvorrichtung,
Fig. 3 einen Schnitt in der Richtung x-y der Fig. 2, der Gurtspanner in Ruhestellung,
Fig. 4 die Stellung des Gurtspanners beim Gebrauch desselben.
Der Gurt a, .welcher an der linken Seite
des Sattels mittelst Schnallen befestigt ist, trägt an seinem Ende drei Spannwalzen d, e und f.
Die Walzen d und f sind einfache cylindrische Blechhülsen, e ist eine excentrische Walze, im
Profil wie ein Sperrkegel geformt und mit Längsrippen oder Fischhaut oder rauher
Körnung versehen, um den Gurt mehr festzuklemmen. Der Gurt zeigt infolge besonderer
Herstellung eine eigenartige Structur, welche die mechanische Einwirkung der Walzenoberfläche
ausgleicht. Die Spannwalzen lassen den Spanngurt g derart durchtreten, dafs er, von
oben kommend und mittelst der Schnallen h an dem Sattel befestigt, zuerst über die Walze d,
dann unter die Walze e und schliefslich wieder über die Walze f geht. Das völlige ·Durchgleiten
bezw. Herausgleiten nach oben wird durch den Griff i verhindert.
Der Spanngurt g hängt unter dem rechten Blatt k des Sattels. Zum Nachgurten nimmt
der Reiter den rechten Fufs aus dem Bügel, ergreift mit der rechten Hand den Griff i und
zieht den Spanngurt g. kräftig nach oben. Hierdurch wird der Gurt α ebenfalls durchgezogen
und gespannt bezw. nachgegurtet.
Sobald der Handgriff losgelassen wird, hat der Gurt das natürliche Bestreben, sich zu
lockern. Der dadurch bewirkte Gegenzug hat zur Folge, dafs die excentrische Walze e
sich selbstthätig schliefst und die Spitze des Sperrkegels sammt dem darunter liegenden
Spanngurt die Walze f umklammert.
Statt dreier Spannwalzen können auch deren nur zwei verwendet werden, welche sich alsdann
im Profil gemäfs Fig. 3 a und Fig. 4 a darstellen.
Die cylindrischen Walzen d und f der ursprünglichen Anordnung sind hierbei ersetzt
durch den excentrischen Doppelhebel p, welcher
um 0 drehbar und an dem der Spitze des Sperrkegels e zugekehrten Ende mit einer
wulstförmigen Verdickung q versehen ist. Die
innenseitige Oberfläche des Hebels ρ ist analog
wie bei e behandelt. Der zw ischen dem Sperrkegel e und dem Hebel ρ durchtretende Spanngurt
g wird hierbei derart in seiner jeweiligen Spannlage festgehalten, dafs sich infolge des
Gegenzuges die Sperrkegel selbsttätig gegen einander schliefsen.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:ι. Eine durch Gegenzug auslösbare Festklemm-Vorrichtung für Gurte oder dergl., • dadurch gekennzeichnet, dafs der Gurt zwischen einem doppelhebelartigen, mit seinem einen Schenkel aus der Zugrichtung abweichenden und einem sperrklinkenartigen, auf Drehung beanspruchten Klemmhebel hindurchgefü^hrt ist, derart, dafs der Gurt zwischen den gegen einander wirkenden Schenkeln festgeklemmt und durch Ausübung eines den Klemmhebel ablenkenden Gegenzuges an dem freien, nicht unter dem Einflüsse der Zugwirkung stehenden Gurtende freigegeben wird.
Eine Festklemm-Vorrichtung gemäfs Anspruch i, gekennzeichnet durch die Anwendung derselben für Sattelgurte, wobei das freie, mit Handgriff versehene Gurtende festgeklemmt und während des Reitens durch Anziehen an dem Handgriff ausgelöst und dann nachgespannt oder nachgelassen werden kann.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE99146C true DE99146C (de) |
Family
ID=370045
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT99146D Active DE99146C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE99146C (de) |
-
0
- DE DENDAT99146D patent/DE99146C/de active Active
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