DE99062C - - Google Patents

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DE99062C
DE99062C DE189799062D DE99062DD DE99062C DE 99062 C DE99062 C DE 99062C DE 189799062 D DE189799062 D DE 189799062D DE 99062D D DE99062D D DE 99062DD DE 99062 C DE99062 C DE 99062C
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DE189799062D
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H13/00Toy figures with self-moving parts, with or without movement of the toy as a whole
    • A63H13/02Toy figures with self-moving parts, with or without movement of the toy as a whole imitating natural actions, e.g. catching a mouse by a cat, the kicking of an animal
    • A63H13/04Mechanical figures imitating the movement of players or workers
    • A63H13/08Mechanical figures imitating the movement of players or workers able to perform military exercises

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  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Vorrichtung, durch welche mehrere Figuren veranlafst werden, Bewegungen auszuführen, die mit denen exercirender Soldaten übereinstimmen. Von den bisher bekannt gewordenen Exercirspielzeugen dieser Gattung unterscheidet sich die weiter unten -mit Bezugnahme auf die beiliegende Zeichnung beschriebene im wesentlichen dadurch, dafs von den in zwei Reihen angeordneten Figuren je zwei, ein und derselben Reihe angehörende sowohl um die eigene Achse, als auch um eine in der Mitte zwischen beiden gelegene Achse drehbar sind. Es wird auf diese Weise und unter Zuhülfertahme von Zwischenrädern und Zahnstangengetrieben möglich, die Stellung der einzelnen Figuren derart (zu verändern, dafs ein Uebergang aus der Stellung in Front mit zwei oder mehr Gliedern in die Stellung' «in Reihen« stattfindet, ohne dafs eine Frontveränderung vor sich ginge.
Die Vorrichtung ist auf der beiliegenden Zeichnung dargestellt. Dabei ist
Fig. ι ein senkrechter Längsschnitt,
Fig. 2 ein dazu gehöriger schematischer Grundrifs,
Fig. 3 zeigt einen Theil der Fig. 1 im Schaubilde,
Fig. 4 schliefslich ist ein schematisches Bild, eine veränderte Stellung der Figuren zeigend.
Je zwei, beispielsweise Infanteristen darstellende Figuren α sind auf eine Achse b geschoben, die von unten her durch eine Scheibe c hin durchreicht; an die Scheibe c schliefst sich ein cylindrischer, Mantel d und eine Bodenplatte e an. Conachsial zur Scheibe c ist mit der Bodenplatte d eine hohle Achse f gekuppelt, deren Zapfen f1 in eine Bohrung g1 eines Zwischenbodens g vom Gehäuse G eingreift; ein Anlauf f2 dieser Hohlachse f hindert eine achsiale Verschiebung nach unten. Auf die Hohlachse^/ ist ferner ein Zahnkranz h gekeilt, welcher dauernd mit einer im Gestell G waagerecht verschiebbaren Zahnstange i im Eingriff steht. Eine Längsverschiebung der Zahnstange i hat sonach eine Verdrehung der Scheibe c um ihre Achse zur Folge.
Auf die, die Figuren α stützende Achse b ist je ein Zahnrad k aufgekeilt. Die Zahnräder k ein und derselben Scheibe c stehen dauernd im Eingriff mit einem Zahnrad / der conachsial zur Hohlspindel/ angeordneten Spindel m. Während das obere Ende dieser Spindel m in eine Bohrung c1 der Scheibe c eingreifend vorausgesetzt ist, reicht das untere Ende derselben in je eine Bohrung ή1 hinein, welche im Boden G1 des Gehäuses angeordnet ist. Zwischen dem Boden G * und dem Zwischenboden g ist jede dieser Spindeln m mit einem Zahnrad ο ausgerüstet. Die gesammten Zahnräder 0 stehen dauernd mit einer Zahnstange ρ im Eingriff; beim Ausführungsbeispiel ist angenommen, dafs entsprechend einem zweigliedrigen Zuge in Richtung der Zahnstange ip verlaufend zwei Reihen von Scheiben c angeordnet sind. Aus den Fig. 1, 2 und 3 geht ferner hervor, dafs jede Zahnstange i mit der zu denselben Figuren α α. gehörigen Zahnstange ρ durch einen Schieber q gekuppelt werden kann (Fig. 1 und 3). Je zwei und zwei der Zahnstangen ti und ρ ρ können durch eine waagerecht verlaufende
Schiene r bezw. s derart mit einander verbunden werden, dafs das Verschieben je zweier zusammengehöriger Schienen ti und ρ ρ mit gleicher Geschwindigkeit erfolgt. Sofern man die Schienen r s und die Schieber q entfernt, kann man jede Zahnstange i bezw. ρ durch eine Handhabe i1 bezw. p1 für sich bewegen; die Figuren α α gehen aus der Stellung der Fig. 2 (Stellung in Front auf zwei Glieder), in die der Fig. 4 (vollausgezogene Stellung, d. h. Reihenstellung) über, wenn eine Verdrehung der Scheibe c um ihre eigene Achse durch die Zahnstange i hervorgerufen wird. Je zwei und zwei Rollen doubliren also in einander ein. Dafs aber hierbei die Figuren α α selbst nicht um ihre eigene Achse gedreht werden, also nicht in die punktirte Stellung der Fig. 4 gelangen, bewirkt der Umstand, dafs — bei allen Zahnrädern einen gleich grofsen Durchmesser vorausgesetzt — gleichzeitig die Zahnstangen i und p, und zwar beide um ein gleiches Stück und in demselben Sinne verschoben werden. Die in Bezug auf die Figuren a a von den beiden Zahnstangen verursachten Drehungen heben sich eben auf.
Insofern man drei solcher Geräthe, also drei Züge zu. einer Compagnie vereinigen will, stellt man die drei Geräthe hinter einander auf, in-' dem man durch die Augen t an den Ecken des Gehäuses vorzugsweise aus Eisen gefertigte Schienen hindurchschiebt. Beim Bewegen der Zahnstangen ii,pp empfiehlt es sich, einen Finger in den Ring u des Gehäuses G hineinzulegen, um ein' Verschieben des Geräthes zu verhindern. Der Hub der Zahnstangen ii,pp wird am besten durch kleine Zapfen i2 p2 begrenzt, die sich gegen eine im Gehäuse G senkrecht, aber verschiebbar angeordnete Stange ν legen.
Die den Befehlshaber darstellende Figur A wird gemäfs Fig. 2 auf einer vor den Scheiben c gelegenen Scheibe A1 angeordnet, die durch eine Schnur A2, sowie eine Scheibe A3 mit Kurbel A4 von Hand verstellt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: 4
    Vorrichtung zum Bewegen von Figuren nach Art exercirender Soldaten, dadurch gekennzeichnet, dafs der Uebergang aus der Frontstellung mit zwei oder mehr Gliedern in die Reihenstellung ohne Frontveränderung der einzelnen Figur dadurch herbeigeführt wird, dafs je zwei Rotten in einander einzudoubliren gezwungen werden, indem die betreffenden Figuren ein und desselben Gliedes in gleichem radialen Abstande und auf demselben Durchmesser einer, um eine feste Achse f drehbaren Scheibe c um ihre eigene Achse drehbar angeordnet sind, wobei zwischen die Achsey der Scheibe c und die Achse b jeder Figur α Zahnräder k I gleicher Gröfse eingefügt sind und ferner auf die Achse m des Zahnrades / und die Achse f der Scheibe c mit Zahnstangen ρ bezw. i im Eingriff stehende, den Rädern kl gleiche Zahnräder 0 und h gekeilt sind, so dafs beim Bewegen dieser Zahnstangen in gleichem Sinne und um gleiche Wegstrecken' die von beiden angestrebten Verdrehungen der Figuren a a um ihre eigene Achse sich aufheben.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE189799062D 1897-08-25 1897-08-25 Expired DE99062C (de)

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