DE99055C - - Google Patents

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DE99055C
DE99055C DENDAT99055D DE99055DA DE99055C DE 99055 C DE99055 C DE 99055C DE NDAT99055 D DENDAT99055 D DE NDAT99055D DE 99055D A DE99055D A DE 99055DA DE 99055 C DE99055 C DE 99055C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B9/00Cleaning hollow articles by methods or apparatus specially adapted thereto
    • B08B9/08Cleaning containers, e.g. tanks
    • B08B9/20Cleaning containers, e.g. tanks by using apparatus into or on to which containers, e.g. bottles, jars, cans are brought
    • B08B9/28Cleaning containers, e.g. tanks by using apparatus into or on to which containers, e.g. bottles, jars, cans are brought the apparatus cleaning by splash, spray, or jet application, with or without soaking

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 64: Schankgeräthe.
MELVIN DONALLY in CITY OF BROOKLYN
(Staat New-York, V. St. Α.).
Flaschenwaschmaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. Juli 1897 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein Maschinen zum Reinigen von Flaschen oder Krügen und insbesondere solche Maschinen, in welchen die zu reinigenden Flaschen oder dergl. hin- und herbewegt oder geschüttelt werden, wobei sie entweder mit Wasser allein oder mit Wasser und Schrot theilweise gefüllt sind. Der besondere Zweck der Erfindung ist, eine solche Maschine zu schaffen., welche zugleich eine beträchtliche Anzahl von Flaschen oder Krügen in einem Gestell aufzunehmen vermag, welches aufserhalb der Maschine mit Flaschen gefüllt wird und in dieselbe eingesetzt werden kann. Die weiter unten beschriebenen Eigenthümlichkeiten der Erfindung können indessen aufser an einer derartigen Maschine auch bei Maschinen anderer Bauart angewendet werden. Insbesondere ist auch die Anwendung der Erfindung in keiner Weise von der Zahl der Flaschen oder dergl. abhängig, welche in der Maschine zugleich behandelt werden.
Bei der dargestellten Maschine, welche eine zweckmäfsige Ausführungsform der verschiedenen Einzelheiten der Erfindung bildet, ist der Flaschenträger, welcher während der Bethätigung der Maschine eine Anzahl Flaschen aufnimmt und trägt, in einem Rahmen angeordnet, welcher in passender Weise hin- und herbewegt wird. Ein Behälter, welcher aufserhalb der Maschine mit einer Anzahl Flaschen gefüllt wird, kann in diesen Flaschenträger fest eingesetzt und mit den Flaschen wieder herausgenommen werden, wenn dieselben gereinigt worden sind. Der Flaschenträger dreht sich während der Schüttelbewegung des Rahmens in letzterem, so dafs die Stellung der darin eingesetzten Flaschen sich fortwährend ändert. Die Drehung des Flaschenträgers wird durch Vorrichtungen hervorgerufen, welche der Bewegung des Rahmens nicht hinderlich sind.
Dieser Rahmen ist auf hin- und hergehenden Schlitten derart angeordnet, dafs er umgekippt werden kann, wodurch die Flaschen aus der waagrechten in eine senkrechte Lage gebracht werden, wenn sie rein sind und Wasser und Schrot aus den Flaschen entfernt werden sollen, ehe dieselben aus der Maschine herausgenommen werden, oder wenn dieselben, ohne aus der Maschine herausgenommen zu werden, in dieser Stellung gespült werden. Hierin besteht ein wesentlicher Vörtheil beim Gebrauch der Maschine. Das Drehen oder Umkippen des Rahmens und Flaschenhalters wird zu einer bestimmten Zeit selbstthätig bewirkt. Aufserdem ist eine Einrichtung vorgesehen, mittelst welcher die Flaschen selbstthätig vom Flaschenträger gelöst werden, nachdem derselbe umgekippt worden ist, derart, dafs die Flaschen leicht und schnell entfernt werden können. Andere Eigenthümlichkeiten der Erfindung werden weiter unten beschrieben.
Fig. ι zeigt die nach vorliegender Erfindung eingerichtete Maschine in Seitenansicht, Fig. 2 im Grundrifs; Fig. 3 zeigt Einzelteile derselben im senkrechten Mittelschnitt durch den Flaschenträger und die benachbarten Theile; Fig. 4 und 5 zeigen Einzelansichten der beiden weiter unten beschriebenen Köpfe; Fig. 6 zeigt
eine Einzelansicht der Verschlufsvorrichtung und der zur Bethätigung derselben dienenden Theile, Fig. 7 Einzelansichten der die Wasserzuführung beherrschenden Theile, Fig. 8 eine Einzelansicht eines Theiles der Anhaltevorrichtung, Fig. 9 eine Endansicht des herausnehmbaren Behälters mit der Welle im Querschnitt.
Die verschiedenen arbeitenden Theile der Maschine werden von einem Gestell A getragen, dessen Seitentheile Bahnen für die hin- und hergehenden, unten näher beschriebenen Träger bilden. Eine mit fester und loser Riemscheibe b bezw. bl versehene Welle B ist in passenden Lagern am Gestell A gelagert und trägt Excenter B1, durch welche die hin- und hergehende Bewegung des Flaschenträgers hervorgerufen wird. Bei dem dargestellten Beispiel trägt die Welle zu diesem Zwecke Excenter, deren Ringe B2 durch Stangen b2 mit den hin- und hergehenden Gleitklötzen C verbunden sind, welche den Flaschenträger tragen. Der Einfachheit der Construction und des Antriebs halber werden an Stelle eines " festen Rahmens und einer einzigen Bewegungsvorrichtung zweckmäfsig zwei von einander unabhängige Gleitklötze mit entsprechenden Betätigungsvorrichtungen angeordnet; indessen ist die Wahl der Bauart der betreffenden Theile für die Erfindung ohne Bedeutung. Zweckmäfsig werden in der Bahn der Gleitklötze C auf dem Gestell Buffer D angeordnet, um die durch die hin- und hergehende Bewegung veranlafsten Stöfse zu mildern.
Die Gleitklötze C bilden die Lagerung für die Zapfen E1 eines Rahmens E, der den Flaschenträger trägt. Dieser Rahmen E wird während der Schüttelbewegung zweckmäfsig in waagrechter Lage erhalten und kann, wenn die vom Flaschenträger getragenen Flaschen gereinigt sind und durch andere ersetzt werden sollen, in eine ungefähr senkrechte Stellung gedreht werden. Um den Rahmen während seiner Schüttelbewegung in einer im wesentlichen waagrechten Lage zu erhalten, ist ein Bolzen F angeordnet, welcher durch einen der Gleitklötze C hindurchgeht und in die entsprechende Seite des Rahmens E eingreift. Zweckmäfsig wird die Einrichtung so getroffen, dafs dieser Bolzen nach einer gewissen' Zahl von hin- und hergehenden Bewegungen selbstthätig zurückgezogen wird, um dem Rahmen zu gestatten, sich in eine senkrechte Stellung umzulegen. Der Rahmen E hat zweckmäfsig mit den von ihm getragenen Theilen ein Uebergewicht nach der einen Seite, so dafs er sich von selbst so stellt, dafs die Mündung der Flasche nach abwärts gerichtet ist, sobald er von dem Gleitklotz gelöst wird..
Als geeignetes Mittel zum Zurückziehen des Bolzens dient ein Schlitten F1, auf welchem ein Schubknaggen / befestigt ist, der auf die Rolle fl am Bolzen F trifft und denselben herauszieht, sobald der Schlitten bis zu einer bestimmten Stelle vorgerückt ist. Eine Seite dieses Schlittens trägt eine Zahnstange /2, in welche eine Schaltklinke eingreift, die an dem benachbarten Gleitklotz C drehbar befestigt ist. Eine Schutzplatte/4 bedeckt die Zahnstange /2 derart, dafs die Schaltklinke /3 nur nahe dem äufsersten Theile ihrer Bahn in die Zahnstange eingreifen kann und dieselbe um je einen oder zwei Zähne weiter schaltet. Eine Feder/5 führt diesen Schlitten wieder in seine anfängliche Stellung zurück, sobald er ausgelöst wird, . eine Sperrklinke/6 greift in eine an der unteren Seite des Schlittens angebrachte Zahnstange ein, um den Schlitten zurückzuhalten. Diese Sperrklinke wird für gewöhnlich mit der Zahnstange /7 durch eine Feder /8 im Eingriff erhalten und ist mit einem Anschlaghebel /9 versehen, welcher so angeordnet ist, dafs er durch den Rahmen E gestreift wird, wenn derselbe in seine senkrechte Lage schwingt. Hierdurch wird die Sperrklinke/6 ausgelöst und der Feder gestattet, den Schlitten mit seinem Schubknaggen wieder in seine Ausgangsstellung zurückzuführen und die Maschine für die Aufnahme eines neuen Satzes von Flaschen bereit zu machen.
Der Flaschenträger ist zweckmäfsig im Rahmen E drehbar und ist zu diesem Zweck mit einer Drehachse G in Lagern e am Rahmen E gelagert. Als Mittel zur Umdrehung der Achse G nebst dem Flaschenträger ist auf dem Ende dieser Achse G aufserhalb des Rahmens ein Rad G1 befestigt, auf dessen äufserem Umfang Stifte g angebracht sind. An der einen Seite des Gestells A sind zwei Arme g1 g2 in einer solchen Lage über einander und gegen einander geneigt drehbar befestigt, dafs sie von diesen Stiften g berührt werden. Der Arm g1 ruht auf einem Stift g3 und der Arm g2 stützt sich mit einem Anschlagdaumen g·4 auf das Gestell.
Angenommen, der Rahmen E befinde sich in seiner äufsersten Stellung nach links (Fig. 1 und 2), so geht. bei der nächstfolgenden Bewegung des Rahmens nach der rechten Seite des Gestells einer der Stifte g am Rade G1 unter dem Arm g1 durch. Während der nächsten Bewegung des Rahmens nach links trifft dieser Stift g die Oberseite des Armes g1 und gleitet auf derselben nach aufwärts, wodurch eine Drehbewegung des Rades und der Achse hervorgerufen wird, und während der nächsten Bewegung nach rechts gleitet der betreffende Stift auf dem Arm g'2 hoch. Auf diese Weise wird durch Zusammenwirken der auf einander folgenden Stifte mit den Armen g1 und g2 die Umdrehung der Achse mit dem Flaschenträger bewirkt, sobald der Rahmen hin- und hergeht. Es wird die Lage
der Flaschen stets geändert und somit eine sorgfältige und vollständige Reinigung der ' Flaschen erzielt.
Der Flaschenträger besitzt ferner eine auf der Achse G befestigte Platte H, die zur Aufnahme der Flaschenmündungen mit konischen Löchern h versehen ist, und eine gegen dieselbe bewegliche Platte H1, ,welche die Böden der Flaschen trägt und sich mit der Achse G dreht, aber längs derselben in gewissen Grenzen frei verschiebbar ist. Um den Flaschenträger zur Aufnahme von Flaschen verschiedener Höhe ' geeignet zu machen, trägt die Platte H1 gegenüber jedem Loch h der Platte H einen unabhängigen, unter Federdruck stehenden Teller/? l, welcher den Boden der Flasche aufnimmt. Wie dargestellt, ist die Platte H1 an der Achse G so befestigt, dafs sie sich mit derselben dreht und in der Längsrichtung mittelst eines Bolzens h2 verschiebbar ist, welcher an der Achse G befestigt ist und in einem länglichen Schlitz h3 in der Nabe ¥ der Platte H1 geführt wird. Ein Bügel I ist mit der Nabe der Platte H1 derart verbunden, dafs er die Drehung dieser Platte gestattet, und ist mit beiden Enden an den Gleitklötzen C in einem zur Drehachse des Rahmens E excentrischen Punkte drehbar befestigt. Bei der dargestellten Anordnung sind die Enden dieses Bügels an Bolzen i drehbar, welche an den Gleitklötzen C nach innen vorragen, jedoch an einer Stelle, wo sie der bezweckten Dreh- oder Kippbewegung des Rahmens E nicht im Wege stehen. Wenn also der Rahmen aus seiner waagrechten Lage in seine senkrechte umgekippt wird, so wird die Platte H1 infolge der excentrischen Verbindung des Bügels I auf der Welle G nach rückwärts gedrückt. Hierdurch werden also die Flaschen aus dem Flaschenträger gelöst, so dafs sie schnell und leicht durch andere ersetzt werden können.
Die Flaschen werden, wenn sie durch die Rückwärtsbewegung der Platte H1 frei geworden sind^ zweckmäfsig durch leichte Gestelle oder Körbe' J gehalten, welche nicht mit dem Flaschenträger HHi verbunden sind. Hierdurch wird das Herausnehmen und der Ersatz der gereinigten Flaschen durch einen Satz anderer Flaschen erleichtert. Während ein solches Gestell mit Flaschen gefüllt wird, wird ein anderer Satz Flaschen gewaschen und nach ■ dem Herausnehmen dieses letzteren Satzes fest in den Flaschenträger eingesetzt. Diese Gestelle J bestehen zweckmäfsig aus einer Platte J1, welche mit Löchern j von einem genügenden Durchmesser versehen ist, um das Durchstecken der Flaschenköpfe zu gestatten, und einer Platte J2, deren entsprechend angeordnete Löcher zur Aufnahme des Flaschenkörpers dienen. Die beiden Platten werden durch Stehbolzen j2 im Abstand erhalten. Um jedes dieser~ Gestelle in die Maschine einsetzen zu können, sind die beiden Platten auf der einen Seite mit bis zur Mitte gehenden Schlitzen J3J4 versehen, welche über die Achse G geschoben werden können. Um das Gestell an seinem Platze zu erhalten, wenn es nicht gerade durch den Arbeiter herausgenommen werden soll, ist die Weite des Schlitzes j4 in der Platte j2 etwas geringer als die Dicke der Achse G, während das äufserste Ende dieses Schlitzes auf den vollen Durchmesser der Achse kreisförmig erweitert ist, so dafs die Achse genau umschlossen wird. Etwas oberhalb oder nach rechts von der Stelle, welche die Platte J2 während der Thätigkeit der Maschine einnimmt, ist die Achse G (bei gx) abgeflacht, so dafs ihre Dicke so grofs ist wie die Weite des Schlitzes J4. Beim Einsetzen des Gestells in die Maschine wird die Platte J2 an die abgeflachte Stelle gx der Achse G gebracht und seitwärts an ihren Platz geschoben. Da die Achse G dann senkrecht steht, so gleitet das Flaschengestell an der Achse G herab, bis die Platte J1 auf die Platte H des Flaschenträgers trifft, und hierdurch kommt die Platte J2 unter den abgeflachten Theil gy der Achse, so dafs eine seitliche Verschiebung des Flaschengestells verhindert wird. Da aufserdem jedes Flaschengestell der Gestalt der zu waschenden Flaschen entsprechend ausgeführt ist, so wird dasselbe bei Thätigkeit der Maschine gegen die hin- und hergehende Bewegung auf der Welle G geschützt, indem die Platte J1 in den Löchern j an den Halsansätzen der Flaschen ihre Stütze findet.
Das Wasser wird in die Flaschen zweckmäfsig sowohl während des Schütteins als auch nach dem Schütteln eingeführt, während die Flaschen sich noch in der Maschine befinden, um sofort eine sorgfältige Spülung der Flaschen zu erzielen. Für diesen Zweck sind folgende Anordnungen getroffen.
Auf der Achse G ist ein Kopf K zweckmäfsig am Rahmen E befestigt, in dessen vorderer Fläche ein ringförmiger Kanal k liegt, welcher durch ein Rohr k1 mit der Wasserleitung verbunden ist. Ein entsprechender Kopf K1 ist auf der Achse G befestigt, so dafs er mit dem Flaschenträger sich dreht. Dieser Kopf ist an seiner hinteren Fläche mit einem Kanal k2 versehen, welcher dem Kanal k des Kopfes K entspricht und auf denselben pafst. Durch ein System von Anschlüssen ks und Verbindungsröhren kl wird das Wasser den Düsen k& zugeführt, aus welchen es durch die erwähnten konischen Löcher h in die Flaschen eingespritzt wird. Ein durchlöcherter Mantel oder Schrotbehälter umgiebt die Düse A:5 und bildet ein Gefäfs zur Aufnahme des Schrotes aus der betreffenden Flasche, wenn der Flaschenträger in eine senkrechte Stellung gedreht wird.
Den Mantel k6 kann, wenn nöthig, ein zweiter Mantel k7 umgeben, in dessen hinterem Ende A9 Löcher k8 angeordnet sind, durch welche das Wasser austreten kann. Zwischen die Köpfe K und K1 ist geeignetes Dichtungsmaterial gebracht, um das Austreten des Wassers zu verhindern. Das Rohr k1, zweckmäfsig ein schmiegsamer Schlauch, ist an einen Absperrhahn oder ein Ventil L angeschlossen, welches am Gestell der Maschine befestigt ist. Die Stellspindel des Absperrhahnes oder Ventils ist mit einem Arm / versehen, welcher in den Weg des Rahmens E oder eines Vorsprunges desselben hineinragt, wenn das betreffende Abschlufsorgan geschlossen ist. Wenn die Flaschen in die Maschine eingesetzt sind, und der Flaschenträger aus der senkrechten in die waagrechte Lage gedreht ist, so wird der Arm / gestreift und das Ventil geöffnet, so dafs eine kleine Menge Wasser in das Innere der Flasche tritt. Darauf wird das Ventil durch den Arbeiter geschlossen, indem der Arm / in waagrechte Stellung gebracht wird, in welcher er verbleibt, bis die Flaschen genügend geschüttelt sind. Wenn der Flaschenträger wieder in die senkrechte Stellung übergeht, so wird das Ventil wieder geöffnet und die Flaschen werden durch in die Flaschen getriebene Wasserstrahlen sorgfältig ausgespült, während sie noch in der Maschine verbleiben. Auf diese Weise wird eine zweite Behandlung der Flasche vermieden, und darin liegt eine , wichtige Eigentümlichkeit der Erfindung'. Das Schrot gelangt, sobald der Flaschenträger in senkrechte Lage gelangt, in die durchlochten Schrotbehälter ke.
Da die Maschine soweit als möglich selbstthätig sein soll, so ist noch eine Vorrichtung vorgesehen, mittelst welcher die Schüttelbewegung zu einer bestimmten Zeit selbstthätig unterbrochen wird. Zu diesem Zwecke wird die Drehbewegung des Flaschenträgers benutzt, welcher, wie bereits beschrieben, zu einer bestimmten Zeit aus der waagrechten in eine senkrechte Stellung übergeht. Auf einem der Zapfen E1 des Rahmens E ist ein Vorsprung m angebracht (Fig. 8), der gegen den Ausrückhebel M stöfst, wenn der Rahmen und Flaschenträger sich in die senkrechte Stellung drehen. Ein Winkelhebel M1 verbindet diesen Hebel mit der Ausrückschiene Ai2, durch deren Bewegung der Riemen in bekannter Weise von der festen auf die lose Riemscheibe geschoben wird.
An Stelle des Riemenausrückers nebst Fest- und Losscheibe kann auch jede entsprechende Anhaltvorrichtung angewendet werden.

Claims (7)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Eine Maschine zum Waschen von Flaschen, gekennzeichnet durch einen um seine Achse drehbaren Flaschenträger (G HH1J, welcher derart eingerichtet ist, dafs ein in denselben einsetzbares Gestell (J1) die zu waschenden Flaschen aufnimmt, in eine hin- und hergehende Schüttelbewegung versetzt, zugleich gedreht und schliefslich so gestellt wird, dafs die Flaschen senkrecht stehen, zu dem Zwecke, um mit einer einzigen Operation eine gewisse Anzahl von Faschen zugleich in die Maschine einsetzen, reinigen und wieder aus derselben herausnehmen zu können.
  2. 2. Eine Maschine nach Anspruch i, bei welcher die eine Platte (H1J des Flaschenträgers,' welche die dje Flaschenböden aufnehmenden Teller trägt, auf der Drehachse des Flaschenträgers verschoben und in zurückgeschobener Stellung festgehalten werden kann, zum Zwecke, sämmtliche Flaschen eines in der Maschine befindlichen Satzes durch Zurückschieben der Bodenteller mit dieser Platte (H1J zugleich frei zu machen, um dieselbe herausnehmen zu können bezw. das Einsetzen eines neuen Satzes von Flaschen zu ermöglichen.
  3. 3. Eine Maschine nach Anspruch 1, bei welcher der Flaschenträger (GHH1J in einen Rahmen (E) derart eingebaut ist, dafs die in waagrechter Lage geschüttelten Flaschen sich senkrecht stellen, während sie sich noch in der Maschine befinden, um dadurch ein Auslaufen des Wassers und des Schrots herbeizuführen.
  4. 4. Eine Maschine nach Anspruch 2 und 3, bei welcher die verschiebbare Platte (H1J des Flaschenträgers mit einem Bügel (I) excentrisch zur Drehungsachse des Rahmens (E) verbunden ist, derart, dafs bei der Drehung des Flaschenträgers in seine senkrechte Lage diese bewegliche Platte (H1) des Flaschenträgers (GHH1) zurückgeschoben wird, so dafs die Flaschen sammt dem Flaschengestell freigegeben werden.
  5. 5. Eine Maschine nach Anspruch 3 mit einem Verschlufsbolzen (FJ, welcher den RahmenE in waagrechter Stellung erhält und einen an einem beweglichem Theil (F1J angebrachten Schubknaggen (f), welcher durch den Rahmen (E) bewegt wird, derart, dafs nach einer bestimmten Zahl von hin- und hergehenden Bewegungen der Schubknaggen mit dem Bolzen in Berührung tritt, denselben herauszieht, und so den Rahmen löst, so dafs er in seine senkrechte Stellung schwingen kann.
  6. 6. Eine Maschine nach Anspruch 3 mit einer Riemenausrückung (MM1 M2), welche durch die Drehung des Rahmens in seine senkrechte Lage bethätigt wird.
  7. 7. Eine Maschine nach Anspruch 1, bei welcher der Flaschenträger (G HH1) im Rahmen (E) drehbar gelagert und Vorrichtungen ge-
    troffen sind ■— wie das Rad (G1J mit Stiften (g) und die Arme (g1 g2) —, um den Flaschenbehälter langsam zu drehen, so dafs die Lage der Flaschen stets geändert wird, wodurch sie sorgfältig gereinigt werden.
    Eine Maschine nach Anspruch i, bei welcher das Wasser mittelst zweier Köpfe (K und K1J zugeführt wird, deren einer fest ist, während der andere auf der Achse (G) des Flaschenträgers (G HH1) befestigt ist, und bei welcher das Wasser durch Vertheilungsrohre, Düsen (ks Ar* kb) und Löcher (h) in der Platte (H) des Flaschenträgers in die Flaschen eingespritzt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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