DE98960C - - Google Patents

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DE98960C
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    • A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61C—DENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C13/00—Dental prostheses; Making same

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  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Dentistry (AREA)
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Dental Prosthetics (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 30: Gesundheitspflege.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 28. Juli 1897 ab.
Das bisher angewandte Verfahren zur Herstellung von Goldfassungen für Zahnersätze durch Prägung hat den Uebelstand, dafs die Fassungen trotz sorgfältiger Anfertigung immer noch fehlerhaft ausfallen.
Auch wird durch das Prägen eine Spannung in der Fassung hervorgerufen, welche häufig eine Formverä'nderung beim Auflöthen der Zähne verursacht und so den guten Sitz des Gebisses im Munde in Frage stellt.
Durch nachbeschriebenes Verfahren soll diesen Uebelständen abgeholfen und ein tadelloser Sitz der Fassung erzielt werden.
Zunächst wird das Modell vom Munde des Kranken in üblicher Weise genommen, nach diesem Modell wird ein Gipsabgufs, also eine Vollform gemacht, auf diesen Abgufs wird die Form der Goldfassung in Wachs modellirt, nach diesem Wachsmodell wird ein aus einer Legirung von Zinn und Wismuth gegossenes Modell gefertigt, dieses Legirungsmodell dient zur Herstellung der Sandform, in welcher das Gold gegossen wird.
Dieser Vorgang ist wie folgt:
Nachdem die Wachsform auf dem Gipsmodell hergestellt ist, wird auf diesem Modell, auf welchem das Wachs ruht, ein Aufgufs aus Gips gemacht.
Nach dem, Erhärten desselben werden die beiden Theile aus einander genommen, das Wachs ausgekocht, die nöthigen Gufsrinnen eingeschnitten und dann das Zinnmetall hineingegossen.
Nachdem diese Zinnform gehörig sauber ausgearbeitet ist, wird sie in Sand abgeformt, die nöthigen Gufsrinnen werden eingeschnitten und in diese Sandform wird das flüssige Gold gegossen.
Nach dem Erkalten werden die Gufszapfen abgeschnitten, mit Feilen und Fräsen sauber ausgearbeitet, im Munde probirt und dann die Zähne an ihrem bestimmten Platz durch Anlöthen befestigt.
Hierauf wird das Ganze geschliffen und polirt und das künstliche Ersatzstück ist fertig zum Einsetzen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Herstellung von Goldfassungen für Gebisse, darin bestehend, dafs die Form der Goldfassung als Wachsmodell vorgebildet, nach diesem ein Modell in leicht flüssiger Metalllegirung hergestellt und mittels dieses letzteren eine Sandform angefertigt wird, die zum Eingiefsen des Goldes zur Goldfassung dient, an welche letztere nach Fertigstellung durch Fräsen u. s. w. die Zähne angelöthet werden.
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