DE836232C - Verfahren zur Herstellung von Gussformen fuer die Zahntechnik - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Gussformen fuer die ZahntechnikInfo
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- A61C13/00—Dental prostheses; Making same
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Description
-
- Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Gußformen, insbesondere für prothetische Teile, wie z. B. Klammern und Bügel, in der Zahntechnik.
- An dem zur Herstellung von prothetischenTeilen, wie z. B. Klammern zur Halterung von Zahnprothesen oder Bügeln für die Korrektur von Zähnen, zunächst zu fertigenden Gipsmodell des Gebisses wird die in Metall zu gießende Form der Klammern oder Bügel mit Wachs aufgeformt. Auf das so vorbereitete Modell wird eine formfähige hitzebeständige Masse aufgestrichen, die nach Austrocknung des Bindemittels erstarrt und aus der schließlich das Wachs ausgeschmolzen wird, so daß nunmehr die Gußform (verlorene Form) zum Eingießen des Aletalls fertig ist (Blauvachsverfahren).
- Das für dieses bekannte Verfahren benötigte Slzialwachs wird in Form von Tafeln verwendet, aus denen durch Schneiden usd Kneten die benötigen Formen ausgearbeitet werden. Dieses Verfahren erfordert viel Arbeitszeit, und außerdem fallen die fertigen Formen je nach der Handgeschicklichkeit des Formenden mehr oder weniger ungleichmäßig aus.
- Bei dem Verfahren der Erfindung werden diese Nachteile nun dadurch beseitigt. daß die immer wiederkehrenden Grundformen, nämlich Drähte, Setzte, gerade und gel>ogene Stäbe und Haken maschinell vorgeformt lenden, das Spezialwachs also nicht in Form von Tafeln, sondern in den genannten Formen in die Hand des Zahntechnikers kommt.
- Rei für die Formarbeit benutzten Kunststoffen sind derartige Vorformungen bereits bekannt, doch haben sie sich nicht bewährt, weil sie verhältnism.ißig schnell hart und brüchig werden. Die Wachsformen der Erfindung sind demgegenüber unbegrenzt haltbar und bleiben stets leicht biegsam, was fiir das Anpassen und (las Aneinanderfügen der \orformen am Gipsmodell zur Giesamt form unlvsdillgt erforderlich ist.
- In der Zeichnung sind beispielsweise schematisch einige Vorformen, die bei dem Verfahren der Erfindung Anwendung finden, und ein Ausführungsbeispiel einer aus diesen zusammengesetzten Form für eine Zahnprothesenklammer dargestellt, und zwar zeigen Fig. I und 2 die Ansicht und das Profil eines Waehsdrahtes, Fig. 3 und 4 die Ansicht und die Seitenansicht eines Wachsnetzes, Fig. 5 bis 8 jeweils die Ansicht und das Profil von vorgeformten Wachshaken, Fig. g die Ansicht eines auf ein Gipsmodell durch Anpassen und Aneinanderfügen der Vorformen aus Wachs gefertigten Gesamtform.
- Die z. B. in der Zeichnung (Fig. I bis 8) dargestellten vorgeformten Teile aus Wachs sind: der Wachsdraht I, das Wachsnetz 2 und die Wachshaken 3 und 4. Diese vorgeformten Wachsteile I, 2, 3 und 4 werden durch Aneinanderfügen und Anpassen am Gipsmodell 5 zu der beispielsweise in Fig. g dargestellten Zahnprotbesenklammer 6 zusammengesetzt. Bei diesem Verfahren erübrigt sich somit das Modellieren der einzelnen Teile von Hand, da in einfacher Weise nur ein Zusammenfügen der vorgeformten und auf die entsprechenden Abmessungen abgesehnittenen Wachstei le zur samtform erforderlich ist, s:as eine große Zeitersparnis mit sich bringt. Ferner weisen die einzelnen Teile durch ihre maschinelle Herstellung eine gleichmäßige Stärke auf, wodurch die beim Handmodellieren leicht entstehenden schwachen Stellen, die später gern zu Brüchen führen, vermileden werden. Nach Fertigstellung der gewünschten Form (Klammern, Bügel od. dgl.) wird in bekannter Weise die verlorene Form durch überziehen des Wachses mit einer beim Trocknen erstarrenden, hitzebeständigen Masse und anschließendes Ausschmelzen des Wachses gewonnen.
- Die Wachsdrähte werden vorzugsweise im Spritzgußverfahren hergestellt. während das Wachsnetz sowie die Wachshaken einfacher im Preßverfahren gefertigt werden.
Claims (1)
- PATENTANSIRU(FI Verfahren zur Herstellung von Gußformen für die Zahntechnik, insbesondere für prothetische Teile, wie z. B. Klammern und Bügel, gekennzeichnet durch die Verwendung von vorgeformten Wachsteilen, vorzugsweise Drähtlen, Netzen, Stäben und Haken, bei derAufformung der zu gießenden Metallteile.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DEW5001A DE836232C (de) | 1951-01-21 | 1951-01-21 | Verfahren zur Herstellung von Gussformen fuer die Zahntechnik |
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| DEW5001A DE836232C (de) | 1951-01-21 | 1951-01-21 | Verfahren zur Herstellung von Gussformen fuer die Zahntechnik |
Publications (1)
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|---|---|
| DE836232C true DE836232C (de) | 1952-04-10 |
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ID=7592543
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEW5001A Expired DE836232C (de) | 1951-01-21 | 1951-01-21 | Verfahren zur Herstellung von Gussformen fuer die Zahntechnik |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE836232C (de) |
-
1951
- 1951-01-21 DE DEW5001A patent/DE836232C/de not_active Expired
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