DE9832C - Neuerungen an Walzenstühlen - Google Patents
Neuerungen an WalzenstühlenInfo
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- 229910001018 Cast iron Inorganic materials 0.000 claims 1
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C4/00—Crushing or disintegrating by roller mills
- B02C4/28—Details
- B02C4/32—Adjusting, applying pressure to, or controlling the distance between, milling members
Landscapes
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- Food Science & Technology (AREA)
- Straightening Metal Sheet-Like Bodies (AREA)
Description
Patent-An si ruch:
Die Anordnung zur Regulirung des Druckes und des AbStandes der Arbeitswalzen in directer
Verbindung mit der Lagerung der Walzen, also im wesentlichen die Combination der mittelst
des gemeinschaftlichen Stellrades h und Schrauben g verstellbaren Frictionsrollen HPP mit
den Zapfen b und b\ welche direct oder indirect
von den Gleitstücken d d' getragen werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Claims (1)
1879.
Klasse 50.
MORITZ MARTIN in BITTERFELD. Neuerungen an Walzensiiihlen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 26. August 1879 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft Neuerungen an Walzenstühlen für Müllerei- und andere
Zwecke und besteht ihrem Wesen nach darin, jede der Arbeitswalzen beweglich zu lagern und
zu gleicher Zeit die Stellung derselben zu einander in unmittelbaren Zusammenhang mit der
Lagerung zu bringen.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist:
Fig. ι eine Seitenansicht und
Fig. 2 ein Querschnitt eines die Erfindung veranschaulichenden Walzenstuhles, während
Fig. 3 und 4 Einzelheiten der Construction zeigen.
α und α1 sind die beiden Walzen. Dieselben
sind aus Hartgufs oder anderem passenden Material gefertigt und mit starken Zapfen b
bezw. bl versehen, mittelst welcher sie auf
den grofsen Frictionsrollen c bezw. cl lagern.
Letztere sind mit ihren Wellen in den Gleitstücken d und d1 gelagert, welche auf Federn e
und el ruhen und mittelst dieser durch entsprechende
Drehung der Schrauben f .und;./1 zwischen schräg liegenden Führungsschienen
des Maschinengestells verstellt werden können. Es werden somit die auf den Rollen c und cl
gelagerten Walzen α und α1 durch die Wirkung
der Federn e und ex in schräger Richtung von
unten nach oben gegen einander geprefst, Um nun die Wirkung dieser Federn in gewünschten
Grenzen zu halten, sind oberhalb der Walzen auf jeder Seite des Stuhles weitere zwei Frictionsrollen
i und V angeordnet, welche durch ein gemeinschaftliches Stellrad h und Schrauben g
verstellt werden können und von denen die mit i bezeichneten auf die Zapfen b und die
mit P bezeichneten auf die Zapfen b' drücken. Durch eine entsprechende Drehung des Stellrades
h kann man daher mittelst der Frictionsrollen i il den von den Federn e und e'[ auf
die Walzen ausgeübten Druck und den Abstand dieser Walzen auf das Genaueste reguliren.
Es liegt in der Natur der Sache, dafs die Frictionsrollen i und. P und ebenso die Zapfen b
und b ' einen verschiedenen Durchmesser haben müssen, damit die Rotation der Walzen in entgegengesetzter
Richtung stattfinden kann; im vorliegenden Falle sind demgemäfs die äufseren
Rollen i, welche zur Ermöglichung der Rotation in entgegengesetzter Richtung lose auf der
allen vier Rollen ii P P gemeinschaftlichen Welle angeordnet sind, gröfser als die festen Rollen i'
und drücken auf die kleineren Zapfen b, während die gröfseren Zapfen b' und kleineren
Rollen P zusammen arbeiten.· Die gröfseren Zapfen b' müssen aufserdem an ihren äufseren
Enden eingedreht sein, d. h. hier einen etwas kleineren Durchmesser haben als die Zapfen b,
damit die grofsen Rollen i unbehindert vorbeipassiren können.
Die übrigen Cönstructionsdetails sind weniger
wichtig und ergeben sich ohne weiteres aus der Zeichnung, so dafs eine nähere Beschreibung
des Antriebes der Maschine durch die Riemscheibe k und des' Betriebes der Walzen
unter sich durch Stufenscheiben, welche zur Erreichung einer verschiedenartigen Differentialgeschwindigkeit
gewählt werden können, sowie des Einlaufe der zu quetschenden Materialien
u. s. w. unnöthäg erscheint.
Die in vorstehendem beschriebene combinirte Wirkung der Federn e und el und Rollen i.
und i1 würde auch dann, noch zur Geltung
kommen, wenn man die Zapfen b und bx nicht
auf den Frictionsrollen c und c', sondern unter Fortlassung dieser letzteren direct in den Gleitstücken
d und dl lagern, im übrigen aber die beschriebene Anordnung beibehalten würde.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9832C true DE9832C (de) |
Family
ID=287162
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT9832D Active DE9832C (de) | Neuerungen an Walzenstühlen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE9832C (de) |
-
0
- DE DENDAT9832D patent/DE9832C/de active Active
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