DE98320C - - Google Patents

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    • C12C7/00Preparation of wort
    • C12C7/04Preparation or treatment of the mash
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 6: Bier, Branntwein.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 5. November 1896 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft das Verfahren zur Gewinnung von Bierwürze, welches den Gegenstand des dem Erfinder ertheilten englischen Patentes Nr. 14919 vom Jahre 1894 bildet.
Diesem letzteren Verfahren gerhäfs lä'fst man die ' im Maischbottich bereitete Maische sich absetzen, so dafs die festen Bestandtheile, d. h. die Hülsen mit dem daran haftenden Stärkemehl .zu Boden sinken und sich darüber eine Schicht klarer Flüssigkeit bildet. Diese klare Flüssigkeit — eine Lösung von Maltose und Dextrin —, welche nahezu die gesammte Diastase enthält, wird hierauf durch Abziehen von den festen Bestandtheilen (der Trebermaische) getrennt, worauf man die Trebermaische behufs Verkleisterung des Stärkemehles in der Maischpfanne kocht. Mit der verkleisterten Trebermaische bringt man dann wieder den diastasereichen MaIzextract zusammen, um den Kleister zu verzuckern, und schliefslich wird die Gesammtmaische abgekocht, um die Diastase zu tödten, so dafs sie während des Abläuterns nicht mehr auf allenfalls in den Trebern vorhandene Stä'rkekörnchen einwirken kann.
Diesem Verfahren haftet der Mangel an, dafs der durch Abziehen von der Trebermaische getrennte Malzextract noch eine gewisse Menge von Stärkemehlkörnchen enthält, welche der Verkleisterung durch Kochen entzogen bleiben. Bei der Nachverzuckerung, welcher man die übliche Durchschnittsdauer giebt, ist die Diastase, besonders wenn das Malz minderer Qualität war, nicht im Stande, diese Stärkemehlkörnchen vollständig in Zucker umzuwandeln, so dafs das Stärkemehl beim schliefslichen Abkochen der Gesammtmaische verkleistert. Es gelangt also Kleister in die Würze, und dieser Kleister giebt späterhin zu Trübungen des Bieres Veranlassung.
Vorliegende Erfindung bezweckt, diesem sehr fühlbaren Uebelstande abzuhelfen, und zwar dadurch, dafs man den durch Absetzenlassen und Abziehen vom Bodensatze, d. h. von der Trebermaische, getrennten Malzextract durch Filtriren oder Seihen und noch durch folgendes Absetzenlassen und Abziehen von den darin suspendirt gewesenen Stärkemehlkörnchen trennt und hierauf diese Körnchen, d. h. den Rückstand, der sich beim Seihen oder Filtriren ergiebt, sowie den beim Absetzenlassen erhaltenen Bodensatz mit der Trebermaische vor dem Abkochen derselben vereinigt. Beim folgenden Abkochen der Trebermaische wird auch dieses Stärkemehl verkleistert, worauf man dann ,die verkleisterte Trebermaische wieder mit dem klaren Malzexlract zusammenbringt, der nahezu sämmtliche Diastase in ungeschwächtem Zustande enthält. Auf diese Weise wird das gesammte, in Kleisterform vorhandene Stärkemehl vollständig verzuckert.
Zum Seihen oder Filtriren kann ein continuirlich wirkender Apparat in Anwendung kommen, welcher aus einer Rinne mit Siebwänden und einer sich darin bewegenden Tränsportschnecke besteht, wobei unter der Siebrinne ein Sammelbecken mit geneigtem Boden angebracht ist.
Ein ähnlicher continuirlich wirkender Seihapparat ist in der Patentschrift Nr. 82077 angegeben.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei einem Maisch- und Sudverfahren, welchem gemäfs die flüssigen Bestandtheile der Maische von den breiartigen durch Absetzenlassen und Abziehen getrennt werden, worauf man das Stärkemehl der Dickmaische durch Kochen verkleistert und endlich die Dickmaische behufs Verzuckerung des Kleisters wieder mit dem Malzauszuge zusammenbringt:
    Die Ausscheidung der Stärkemehlkörnchen aus dem von der Dickmaische getrennten flüssigen Malzauszuge durch Seihen und folgendes Absetzenlassen, und der Zusatz des abgeschiedenen Stärkemehles zur Dickmaische vor dem Kochen derselben, wodurch dem Kleistergehalt der Würze vorgebeugt wird.
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