DE98231C - - Google Patents

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DE98231C
DE98231C DENDAT98231D DE98231DA DE98231C DE 98231 C DE98231 C DE 98231C DE NDAT98231 D DENDAT98231 D DE NDAT98231D DE 98231D A DE98231D A DE 98231DA DE 98231 C DE98231 C DE 98231C
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    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23BPRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B5/00Preservation of eggs or egg products
    • A23B5/08Preserving with chemicals
    • A23B5/12Preserving with chemicals in the form of liquids or solids
    • A23B5/18Inorganic compounds
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23BPRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B5/00Preservation of eggs or egg products
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Description

Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. September 1896 ab.
Bisher hat man allgemein beim Conserviren der Eier mittels Lösungen von Kalkhydrat die auf der Kalklösung sich bildende Calciumcarbonatschicht als das natürliche und genügende Schutzmittel der Conservirungsflüssigkeit und der Eier gegen äufsere Einflüsse angesehen. Die die Oberfläche der Conservirungsflüssigkeit bildende Schicht von Calciumcarbonat war aber nicht im Stande, das Eindringen der Luft zu verhindern, was zur Bildung von Schwefelwasserstoff Veranlassung gab, welcher den Geschmack der Eier ungünstig beeinflufste. Man hat bisher nicht den Versuch gemacht, die Schädlichkeiten, welche mit dem Zutritt der Luft verbunden waren, zu vermeiden. Die Schädlichkeiten des Luftzutrittes bestehen in Folgendem:
Selbst bei sonst vollkommener Conservirung wird während der Dauer der Conservirung der Geschmack des Eigelbes um so mehr verschlechtert, je mehr der Sauerstoff der Luft Zutritt hat; dies gilt namentlich für die oberen Schichten der Eier in den Eierbehältern.
Es bilden sich ferner durch die Kohlensäure der Luft an den Eiern, und zwar besonders wiederum in den oberen Schichten, Krusten von Calciumcarbonat, die nur schwer beseitigt werden können. Schliefslich vermindert die Luft bei reichlichem Gehalt an Kohlensäure unter Umständen den Gehalt an Calciumhydroxyd so weit, dafs die conservirende Wirkung aufgehoben wird.
Der letztere Uebelstand könnte nun leicht dadurch vermieden werden, dafs man einen Ueberschufs von Calciumhydroxyd obenauf deckt, alle drei Uebelstä'nde zusammen lassen sich aber nur vermeiden durch das folgende Verfahren:
Es wird zunächst poröses Papier oder Gewebe auf die Eier gedeckt und darauf Calciumhydroxyd .oder eine Calciumhydroxyd enthaltende Mischung, und darüber kommt die luftdichte, Bedeckung mit Papier oder Gewebe, die durch Fett oder ähnliche Körper undurchlässig für Luft und Wasser gemacht sind. Durch diese Art der Anordnung wird die Gefahr, dafs die hochtretenden verdorbenen Eier die anderen Eier dem Verderben aussetzen, vollständig vermieden, da das Vorhandensein des Ueberschusses an Calciumhydroxyd die vollständige Zerstörung aller Fäulnifsbacterien zur Folge hat.
Bei frischen Landeiern genügt die einfache Bedeckung der Conservirungsflüssigkeit mit undurchlässigem Papier oder undurchlässigem Gewebe oder auch das Uebergiefsen mit flüssigen Fetten oder fettartigen, auf Wasser schwimmenden Substanzen.
Patenτ-Anspruch:
Verfahren zum Conserviren von Eiern mittels Kalkhydrats, dadurch gekennzeichnet, dafs die Kalklösung behufs Abhaltung des Sauerstoffs der Luft mit Fett oder dergl. oder mit Papier oder Gewebe bedeckt wird, welches mit Fett oder dergl. imprägnirt ist.
BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.

Claims (1)

  1. KAISERLICHES
    PATENTAMT.
    PATENTSCHRIFT
    KLASSE 53: Nahrungsmittel.
    E. UTESCHER in HAMBURG. Verfahren zum Conserviren von Eiern mittels Kalkhydrats.
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