DE98160C - - Google Patents

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DE98160C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04CBRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
    • D04C3/00Braiding or lacing machines
    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04CBRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
    • D04C3/00Braiding or lacing machines
    • D04C3/02Braiding or lacing machines with spool carriers guided by track plates or by bobbin heads exclusively
    • D04C3/14Spool carriers
    • D04C3/16Spool carriers for horizontal spools

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Fadenführung für diejenigen Rundflechtmaschinen, bei welchen zwei Spulenreihen in concentrischen Bahnen bewegt und die Fäden der einen Reihe nach einander über und unter diejenigen der anderen Reihe geführt werden, so dafs man ein Geflecht aus verschiedenen um einen Kernfaden gewundenen Fäden erhält. Die Fäden des einen Spulensatzes müssen daher gehoben und gesenkt werden. Zu dem Zwecke werden dieselben beim Umlauf der Spulen in einem wellenförmig verlaufenden Schlitz, z. B. einer Sinuscurve geführt, und dies bildet den Gegenstand vorliegender Erfindung.
Eine mit der eigenartigen Fadenführung ausgestattete Rundflechtmaschine, deren besondere Einrichtung an sich keinen Theil der Erfindung ausmacht, ist in den Zeichnungen in Fig. 1 bis 9 zur Darstellung gebracht.
Die Bettplatte 1, die seitlichen Ständer 2 und das Querstück 3 bilden das Maschinengestell. Die auf der Bettplatte 1 gelagerte Hauptwelle 4 trägt an dem inneren Ende das Kegelrad 5, welches mit den Rädern 6 und 7 in Eingriff steht. Die Räder 6 und 7 treiben die zu einander concentrischen Hohlwellen 8 und 9, welche die auf der Bettplatte befestigte Hohlwelle 10 einschliefsen.
Auf der Welle 8 ist eine Drehplatte 11 befestigt, auf deren Unterseite in entsprechenden Zwischenräumen die unteren Fadenspulen 12 sitzen. Die Achsen der Spulen liegen zwischen der Platte 11 und den auf dem Rad 6 befestigten federnden Fingern 13, welche sich nach auswärts erstrecken und dabei dem abgewickelten Faden die nöthige Spannung verleihen.
Auf der Peripherie der Bettplatte 11 sind neben den Spulen verticale Arme 14 angebracht, .durch deren untere und obere durchbohrte Ansätze 15 die Fäden in den nach einer Sinuslinie verlaufenden Schlitz 16 geführt und durch diesen in Bezug auf die feste ringförmige Führung 17 und die oberen Spulenträger gehoben und gesenkt werden. Der Schlitz 16 wird von dem oberen und unteren Rande zweier concentrischen Ringe 19 und 20 gebildet, von denen der obere ig an den Ständern 2 und der untere 20 an der auf der hohlen Achse 10 befestigten Platte 21 angeordnet ist.
Die ringförmige Führung 17 ist an die Innenflächen der Ringe 19 und 20 angeschraubt, und zwar in der Linie, welche in der Mitte zwischen der Curve liegt. Sie ist ferner in einzelne Abschnitte zerlegt, und zwar nach Linien, welche durch den Verlauf des an der Führung liegenden Curvenstückes der Sinuslinie bestimmt werden. Die einzelnen Abschnitte der Führung werden daher unter den höchsten Punkten und über den niedrigsten Punkten der sinusförmigen Curve von den Ringen 19 und 20 getragen und bilden ihrer Wirkung nach einen Theil der Curve (Fig. 4).
Die Führung 17 ist im Querschnitt T-förmig gestaltet, um die entsprechend gestalteten Spulenträger 18 aufzunehmen, welche auf dem Ringe 17 in entgegengesetzter Richtung zu den unteren Spulen laufen. Die oberen Spulen werden zwischen den nach innen vorspringenden federnden Fingern 22 gehalten;
die von den Spulen kommenden Fäden werden durch den Führungsarm 23 nach dem Flechtpunkt geführt (Fig. 3 und 9).
Die zur Drehung der oberen Spulenträger dienenden Mittel müssen den Durchgang der von den unteren Spulen kommenden Fäden über und unter den oberen Spulenträgern gestatten , wie es die Sinuscurve vorschreibt. Diesem Zwecke dient folgender Antrieb, welcher natürlich auch durch einen anderen ersetzt werden kann, ohne das Wesen der Erfindung zu berühren:
Auf dem oberen Ende der inneren Hohlwelle 9 sitzt ein Drehteller 24, 'auf dessen Unterseite in einer den Spulenträgern entsprechenden Anzahl und Lage Träger 25 angebracht sind. In jedem Träger schwingt ein zweiarmiger Hebel 26, welcher an seinen beiden Armen die auf- und abbewegbaren Zapfen 27, 28 trägt. Die Zapfen werden an dem Drehteller 24 in entsprechenden Bohrungen geführt und kommen durch Schwingung des Hebels 26 abwechselnd mit den Bohrungen 29, 30 in Eingriff, welche sich an der Unterseite des Spulenträgers 18 befinden (Fig. 3, 4 und 9). Ein Zapfen bleibt immer im Eingriff mit der Bohrung des Spulenträgers, ehe der andere aufser Eingriff gekommen ist, so dafs dadurch der beständige Umlauf des Spulehträgers durch und mit dem darunterliegenden Drehteller gewährleistet ist.
Der eine Arm des Hebels trägt eine Rolle 31, welche in einer Curve 32 des unteren festen Ringes 20 geführt wird. Die Curve hat einen solchen Verlauf, dafs sie den Hebel in geeigneten Zwischenräumen entsprechend dem Lauf des oberen Fadens bewegt. Während also die Fäden an die Unterseiten der entsprechenden Spulenträger geführt werden, werden die vorderen Zapfen zurückgezogen und aufser Eingriff mit den Spulenträgern gebracht, um die Fäden zwischen die Zapfen und Spulenträger frei eintreten lassen zu können; bevor die Fäden den darauffolgenden Zapfen begegnen, welche mit den Spulenträgern in Eingriff sind, werden die letzteren zurückgezogen, und daher gleichzeitig mit dem WiedereingrifF der ersteren Zapfen aufser Eingriff gebracht.
Es ist ersichtlich, dafs die beiden Spulenreihen in einander entgegengesetzter Richtung sich drehen, die abgerollten Fäden zu einem centralen Flechtpunkt und die von den unteren Spulen abgewickelten Fäden während ihrer Drehung in einer Sinuscurve geführt werden, indem sie durch den zwischen zwei Abschnitten der Führung liegenden Schlitz.hindurchgehen und über und unter diese Abschnitte gleiten.
Selbstverständlich kann ein geeigneter Abnehmer angebracht werden, welcher das entstandene Geflecht ebenso schnell abführt, als es entsteht, und ferner können in besonderen Fällen zur Führung der Fäden nach innen irgend welche Spannrichtungen angewendet werden.

Claims (2)

  1. PaTENT-A NSPRUCHE.-
    ι. Fadenführung für Rundflechtmaschinen, bei welcher die Fäden des einen Spulensatzes in der für die Verflechtung erforderlichen Weise dadurch gehoben und gesenkt werden, dafs sie bei dem Umlauf ihrer Spulen in einem wellenförmig verlaufenden Schlitz geführt werden.
  2. 2. Fadenführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs die obere Spulenreihe auf einer horizontalen Führungsbahn gleitet, die der Führungsschlitz zum Zwecke des freien Durchganges der Fäden des unteren Spulensatzes in einzelne Abschnitte zerlegt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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