DE98014C - - Google Patents

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DE98014C
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10JPRODUCTION OF PRODUCER GAS, WATER-GAS, SYNTHESIS GAS FROM SOLID CARBONACEOUS MATERIAL, OR MIXTURES CONTAINING THESE GASES; CARBURETTING AIR OR OTHER GASES
    • C10J1/00Production of fuel gases by carburetting air or other gases without pyrolysis

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Sampling And Sample Adjustment (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung hat eine selbstthätige Ein- und Ausschaltvorrichtung für Carburirelemente zum Gegenstand, welche durch den Kolben der Luftpumpe eines Heifsluftmotors oder irgend eine andere Betriebsquelle bethätigt werden kann.
Carburirelemente mit oder ohne Aufsaugestoff, wie Holzwolle etc., kühlen sich infolge der fortwährend hindurchströmenden Luft, welche zur continuirlichen Luftgaserzeugung nothwendig ist, mehr und mehr ab.
Durch diese Abkühlung wird aber die Vergasung wesentlich verringert, so dafs erfahrungsgemäfs ein zeitweiliges Ausruhen der Elemente erforderlich ist, da eine Erwärmung derselben des explosiven Inhalts wegen nicht zu empfehlen ist und auch seitens der Behörden nicht gestattet wird. Durch die zeitweilige Aus- und Wiedereinschaltung werden alle Unregelmäfsigkeiten vermieden und ein ruhiges Licht dauernd erhalten.
Die Ein- und Ausschaltung der verschiedenen auf einander folgenden Elemente, deren drei ,oder mehrere angeordnet sein können, geschieht durch einen eigenartig construirten Hahn, dessen Konus langsam durch ein an ihm befestigtes Sperrrad gedreht wird. Letzteres wird bei jedesmaligem Hube des Kolbens einer Kraftmaschine um einen oder mehrere Zähne weiter gedreht. Wenn das eine der Elemente ausgeschaltet ist, tritt das nächstfolgende in Thätigkeit. Dieses Spiel wechselt stets in bestimmten Zeitabschnitten, so dafs stets der zum Brennen erforderliche Gasvorrath vorhanden ist.
In der beiliegenden Zeichnung ist die Vorrichtung dargestellt.
Fig. ι ist eine Ansicht der Schaltvorrichtung, zum Theil im Schnitt,
Fig. 2 Oberansicht des Hahnes mit seinen drei Verbindungsstücken,
Fig. 3 ein Querschnitt und
Fig. 4 ein Längsschnitt durch diesen Hahn, während
Fig. 5 in schematischer Darstellung die Carburirelemente und deren Verbindungen mit dem Hahn veranschaulicht.
In dem Cylinder α der Luftpumpe bewegt sich der Kolben b, welcher, sobald er an seinem obersten Punkt ankommt, die etwas abgeschrägte Nase c eines von einer Feder d bethätigten und in einer Büchse g geführten Bolzens e nach aufsen drückt. Hinten besitzt dieser Bolzen e einen Kragen f, so dafs er nur auf die betreffende Entfernung von der Feder d wieder zurückgedrückt werden kann. Er steht mit seinem nach hinten verlängerten Theil e1 mit einem Hebel h gelenkartig in Verbindung, der seinerseits in h1 seinen Dreh-. punkt hat, welcher durch den an der Büchse g oder an einem anderen Theil befestigten Arm i gebildet ist. Am unteren Ende des. Doppelhebels h ist eine Sperrklinke k drehbar angeordnet, welche ein Sperrrad / bethätigt. Sobald der Kolben b nun die in Fig. 1 gezeichnete Stellung eingenommen hat, drückt er die Nase c nach vorn, so dafs sich der Hebel h dreht und die Sperrklinke k über einen oder mehrere Zähne des Sperrrades / gleitet. Geht der Kolben dann wieder nach
unten, so drückt die Feder d den Bolzen e wieder in seine frühere Lage zurück und bewirkt so das Weiterdrehen des Sperrrades / um ein entsprechendes Stück. . Dieses wiederholt sich bei jedem Hub des Kolbens.
Das Sperrrad / ist mit dem Konus m des Hahnes ρ fest verbunden. Dieser Konus besitzt an seinem oberen Theil eine kreisförmig' verlaufende Rinne η (Fig. 4), welche durch eine Bohrung n1 mit einem weiteren Ausschnitt 0 in Verbindung steht. Dieser letztere Ausschnitt ist so grofs, dafs er eine der Oeffnungen q des Hahnkörpers jp immer offen läfst, während die anderen alle geschlossen sind.
In der Zeichnung (Fig. 2 und 3) sind drei solcher Oeffnungen dargestellt, doch können solcher auch noch mehrere angeordnet sein. Bei drei Auslässen nimmt der Ausschnitt 0 den dritten Theil des Konusumfanges ein; er richtet sich in seiner Länge nach der Anzahl der vorhandenen Auslässe, d. h. wenn vier Auslässe vorhanden sind, so hat er den vierten Theil, und wenn sechs solcher vorhanden sind, den sechsten Theil des Konusumfanges zur Länge. Diese Auslässe q stehen mit den Carburirelementen ABC... (Fig. 5) in Verbindung und wird durch diese Anordnung des Hahnes nur immer eines derselben, einerlei wie viel solcher vorhanden sind, beansprucht, so dafs sich in den anderen Elementen genügender Gasvorrath ansammeln kann.
In Fig. ι der Zeichnung ist die Lage des Hahnes horizontal, er kann natürlich auch die in Fig. 5 schematisch dargestellte verticale Läge erhalten. In dem in Cylinder a eingeschraubten Stutzen r (Fig. 1) befindet sich ein Saug- und Druckventil; durch ersteres wird die Luft angesaugt und durch letzteres nach dem Hahn ρ gedrückt. Dieser Stutzen r steht durch ein Verbindungsrohr s mit dem Konus m und dessen oberer kreisförmiger Rinne η in Verbindung. Im Uebrigen ist der Konus m durch eine an Rohr s anschliefsende Kappe t verdeckt und gut abgedichtet. Durch eine entsprechende centrale Bohrung in dieser Kappe ί ist die am Konus m befestigte Stange nach aufsen geführt, auf deren Ende das Sperrrad / in geeigneter Weise befestigt wird.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Selbstthätige Umschaltvorrichtung für Carburirapparate, bestehend aus einem in die Luftleitung eingefügten Mehrweghahn, welcher von einem Motor aus continuirlich geschaltet oder gedreht wird, um von mehreren Carburirelementen eines nach dem anderen aus - und das folgende einzuschalten.
2. Eine Ausführungsform der durch Anspruch 1 geschützten Umschaltvorrichtung, bestehend in der Anordnung eines mit mehreren Auslafsrohren versehenen Mehrweghahnes, dessen Konus oben eine kreisförmige Rinne (n) besitzt, welche nach aufsen durch Rohr (s) mit der Luftpumpe und nach innen durch Kanal (n1) mit einem der Anzahl von Auslafsrohren (q) entsprechend grofsen Ausschnitt (0) verbunden ist^ derart, dafs die Luft nur immer durch einen der Auslässe (q) entweichen kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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