DE98005C - - Google Patents

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DE98005C
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Germany
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crane
lever
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roller
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DENDAT98005D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C23/00Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes
    • B66C23/62Constructional features or details
    • B66C23/84Slewing gear

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Jib Cranes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei Drehkranen kommt es häufig vor, dafs die zulässige Drehbewegung des Kranes eine beschränkte ist, da sonst der Ausleger oder ein anderer Krantheil an . feste Gegenstände anschlagen würde. Bei Kranen mit motorischem , besonders elektrischem Antrieb ist es erwünscht, diese Beschränkung selbstthätig eintreten zu lassen, um bei den grofsen Geschwindigkeiten der Maschinen von der Achtsamkeit des Führers unabhängig zu sein.
Der vorliegende Apparat erfüllt diesen Zweck, indem er den Strom des Drehmotors abstellt, sobald der Kran über eine bestimmte Stelle hinausgedreht wird, den Kran zum Stillstand bringt, sobald derselbe einen zweiten Punkt erreicht, hat, indem er eventuell den Elektromotor derartig umschaltet, dafs er nunmehr als Dynamo wirkt und sich selbst bremst, und zwar mit um so gröfserer Energie, je mehr der Kran noch lebendige Kraft besitzt.
Aufserdem ermöglicht der Apparat die Auslösung der selbstthätigen Abstellung, so dafs man durch Handsteuerung den Kran nach jedem beliebigen Punkt sich drehen Tassen kann, auch wenn der Anschlaghebel der selbstthätigen Abstellung bereits zur Anlage gekommen war.
Der Apparat, welcher in der Regel unter dem drehbaren Obertheil des Kranes sich befindet, besitzt einen verticalen, festgelagerten Zapfen α (Fig. 1 und 4), auf dessen unterem Ende sich der Hebel b (Fig. 1, 2 und-4) drehen und zugleich nach oben und unten verschieben kann. Ueber diesem Hebel b sitzt ein Kettenrad c (Fig. 1 und 2), das von der Nabe des Hebels b mit Hülfe von eingelegten Federkeilen r (Fig. 4) bei seiner Drehung mitgenommen wird, ohne die verticale Bewegung mitzumachen,· was dadurch erreicht ist, dafs die beiden Naben sich in einander teleskopartig verschieben lassen. Hebel b trägt ferner eine Nuth d (Fig. 4), welche eine Schelle ρ (Fig. 4) umschliefst, die von einem doppelarmigen Hebel e (Fig. 1 und 2) getragen wird. Durch Bewegung dieses doppelarmigen Hebels e wird der Hebel b auf- und abbewegt, was vom Führerstand aus zu bewerkstelligen ist. Diese Auf- und Abbewegung wird aber auch selbstthätig durch die Rolle / (Fig. 1 und 4) hervorgerufen, wenn letztere infolge der Drehung des Kranes auf , eine der schiefen Ebenen m oder η (Fig. 1, 2 und 3) geführt wird. Die Rolle/ ist mit dem Hebel b durch Stützen so in Verbindung gebracht, dafs sie im gegebenen Fall die verticale Bewegung der letzteren hervorruft, nicht aber an dessen Drehung theilnimmt. Das Kettenrad c ist durch eine Kette mit dem Kettenrad h (Fig. 1 und 2) verbunden, welch letzteres auf einer verticalen Achse sitzt, die in beliebiger Weise den Steuerhebel oder das Steuerrad s (Fig. 1) des elektrischen Anlafsapparates bethätigt. Am unteren feststehenden oder fahrbaren Theil des Kranes befinden sich die Anschläge ti1 und //' (Fig. i, 2 und 3), gegen welche der Hebel b im gegebenen Moment trifft, sowie die schiefen Ebenen mm1 und η η1 (Fig. 1, 2 und 3), auf Welche die Rolle f aufläuft, um den Hebel b zu heben.
Die Wirkungsweise des Apparates ist nun folgende:
Der Kran wird zum Drehen gebracht, indem man durch die Handsteuerung dem Drehmotor Strom zuleitet; ist die Drehung so weit voll-
führt, dafs der Hebel b gegen den Anschlag i oder i1, je nach Rechts- oder Linksdrehung des Kranes trifft, so wird die weitere Drehung des Kranes den Hebel b um den Zapfen a drehen, damit auch die Kettenräder c und h in Drehung versetzen, also die Bewegung auf den Steuerhebel des Anlafsapparates übertragen. Während der Hebel sich dreht, läuft aber auch das Röllchen f auf eine der schiefen Ebenen m oder m1 und hebt den Hebel b, so dafs dieser in dem Moment seinen Anschlag i oder il verliert und damit aufhört, sich zu drehen, wenn der elektrische Strom: abgestellt ist. Jede Weiterbewegung des Steuerhebels vom Anlafsapparat ist dadurch ebenfalls aufgehoben. Durch seine lebendige Kraft dreht sich der Kran nun noch weiter, der Hebel b stöfst infolge dessen gegen einen zweiten höher liegenden Anschlag / oder Z1, macht abermals eine drehende Bewegung, wird aber zugleich auch durch das Röllchen f, das auf eine zweite schiefe Ebene η oder n1 .hinaufläuft, wieder gehoben, so dafs er diesen Anschlag Z oder Z1 verlassen mufs, also wieder aufhört, sich zu drehen, wenn der Steuerhebel des Anlafsapparates in diejenige Stellung gelangt ist, in welcher eventuell durch die Schaltung des Motors die schärfste elektrische Bremsung hervorgebracht wird.
Ein Umsteuern des Motors ist demnach ausgeschlossen, weil eben der Steuerhebel des Anlassers durch den Hebel b niemals weiter gedreht werden kann als bis zur Bremsstellung, da die Anschläge durch die Rolle f im gegebenen Moment vollständig aufser Wirkung gebracht werden.
Der doppelarmige Hebel e mit dem Ring ρ hat aufserdem noch den Zweck, den Kranführer in Stand zu setzen, mit dessen Hülfe die selbstthätige Abstellung aufzuheben, wenn er von Hand zu früh gebremst hat, der Kran also nicht an seinem äufsersten Punkte angelangt ist. Wenn der Hebel b bereits den Anschlag i getroffen hat, so kann nämlich leicht der EaIl eintreten, dafs man nicht mehr so viel Strom auf den Motor geben kann, um den Kran nochmals etwas weiter drehen zu lassen, und in diesem Falle ist die selbstthätige Abstellung auszulösen. Bei einer solch geringen Nachdrehung liegt keine Gefahr des Anschlagens des Kranes mehr vor.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein selbstthätiger Abstellapparat für Drehwerke von elektrisch betriebenen Kranen, gekennzeichnet durch einen um eine Achse a (Fig. i) drehbaren und zugleich auf derselben auf und ab verschieblichen Hebel b, welcher bei Drehung des Kranes in seine Grenzlagen durch Anschlä'ge i oder i1 (Fig. 2 und 3) eine Drehung erhält, die den Steuerapparat des Drehmotors mittelst Ketfentriebes c h abstellt, durch Auflaufen der Rolle f (Fig. 1 und 4) auf schiefe Ebenen m oder m1 über die Anschläge gehoben wird und dadarch den Steuerapparat so lange in dieser Stellung beläfst^ bis der Kran zur Ruhe kommt, oder aber, wenn dies zu spät eintreten sollte, gegen weitere Anschläge Z oder Z1 stöfst und durch eine weitere Drehung und weiteres öeberheben über diese Anschläge mittelst Auflaufens der Rolle f auf die schiefe Ebene η oder w1 den Steuerapparat in diejenige Lage bringt und darin erhält, in welcher entweder eine elektrische Bremswirkung des Motors eintritt oder eine mechanische Bremse angezogen wird, durch die der Kran in kurzer Zeit zum Stillstand gelangt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT98005D Active DE98005C (de)

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DE (1) DE98005C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1061048B (de) * 1954-09-22 1959-07-09 Orenstein & Koppel Ag Vorrichtung zur Begrenzung des Schwenkbereichs von Auslegerdrehkranen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1061048B (de) * 1954-09-22 1959-07-09 Orenstein & Koppel Ag Vorrichtung zur Begrenzung des Schwenkbereichs von Auslegerdrehkranen

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