DE97658C - - Google Patents

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DE97658C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D19/00Digging machines with centrifugal wheels, drums or spinners
    • A01D19/12Digging machines with centrifugal wheels, drums or spinners with working tools arranged on an approximately vertical axis

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvesting Machines For Root Crops (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es sind schon Kartoffelerntemaschinen bekannt, welche hinter dem Schar ein um eine aufrecht stehende Achse sich drehendes Flügelrad zum Trennen der Kartoffeln, des Krautes und der Erde besitzen (vergl. Patentschrift Nr. 64516). Die Einrichtung dieses Flügelrades hat aber folgende Nachtheile: Kartoffelkraut und Unkraut wickeln sich einestheils um die einzelnen Flügel und veranlassen Stockungen, anderentheils verletzen die scharfen Kanten der Flügel leicht die Kartoffeln. Deshalb ist nach vorliegender Erfindung das Flügelrad ersetzt durch einen dreiseitigen prismatischen Körper mit abgerundeten Kanten, welcher derart hinter dem Schar angeordnet ist, dafs der über die Scharkante herabfallende Erddamm getroffen wird. Dieser Körper kann auch zum Zweck des leichteren Zerkleinerns der harten Erdschollen derart eingerichtet werden, dafs zwei solche dreikantige Körper um 60 ° verdreht auf einander gesetzt sind oder theilweise einander durchdringen. Diese Wirkung wird angenommen, weil die wirksame Fläche verkleinert bezw. die Anzahl der Flächen vermehrt wird.
In beiliegender Zeichnung ist die Kartoffelerntemaschine dargestellt; es zeigt
Fig. ι einen Längsschnitt,
Fig. 2 einen Querschnitt,
Fig. 3 eine obere Ansicht derselben, während
Fig. 4 und 5 den Haupttheil, den Auswerfer, in Seitenansicht und oberer Ansicht veranschaulichen ;
Fig. 6 und 7 stellen einen Auswerfer dar, welcher aus zwei über einander gestellten Dreikanten besteht;
Fig. 8 zeigt die Stellung des Auswerfers zum Pflugschar.
Die Laufräder α sitzen lose auf der Radachse b, welche mittels zweier Lager auf dem C-förmigen Eisenrahmen c gelagert ist. Vor der Stirn der Laufrädernaben befinden sich die auf der Radachse befestigten, mit Vorsteckern versehenen Kurbeln d, durch welche die Radachse b bei dem Gebrauch der Maschine von den Laufrädern ihre Drehung' erhält. Auf der Radachse ist die Kettenrolle, e angebracht, welche die Bewegung mittels einer Kette f auf die auf der Welle g sitzende Kettenrolle e1 überträgt. Die Welle g ist unterhalb des Rahmens c gelagert und theilt ihre Drehung mittels des Kegelräderpaares h der senkrechten Welle i mit, welche in dem auf dem Rahmen c befestigten Gehäuse k gelagert ist. Durch die Stirnräderpaare. / und I1, welche die Erzielung der erforderlichen Uebersetzung bezwecken, wird nun der in Fig. 4, 5, 6 und 7 näher dargestellte Auswerfer m in Thätigkeit gesetzt. Der Auswerfer besteht aus einem mit Eisenblech umgebenen, unten flachen, gleichseitigen dreikantigen Bretterkasten, kann jedoch auf Erfordern, wie Fig. 6 und 7 zeigen, aus zwei zu einander versetzbaren Theilen angefertigt werden, welche sich aufserdem theilweise durchdringen können. Derselbe ist an der Spindel η befestigt, welche ebenfalls wie die Zwischenwelle 0 in dem Gehäuse k gelagert ist. Das Schar p, welches ausgesqhweift, jedoch an eine bestimmte Form nicht gebunden ist, hat nun den Zweck, die Kartoffeln und den Boden in bestimmter Tiefe zu lockern; es ist an dem am Rahmen c drehbar befestigten
Bügel q angenietet, welcher oben eine Stellvorrichtung r besitzt. Während das Schar ρ den Boden mit den Kartoffeln lockert, wirft der Auswerfer m den Boden und die Kartoffeln in gleichmäisiger Entfernung gesondert nach rechts aus, ohne die Kartoffeln zu beschädigen und von dem andrängenden Kraut umwickelt zu werden. Das am hinteren Ende des Rahmens c angebrachte Führungsrad t mit Zahnstange s und Kurbel u hat den Zweck, die Maschine bequem aus dem Boden zu heben, um das Wenden zu erleichtern.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Eine Kartoffelerntemaschine, dadurch gekennzeichnet, dafs der dem Schar (p) folgende Auswerfer fm) durch ein aufrecht stehendes, dreiseitiges Prisma gebildet wird, welches sich um seine aufrechte Achse dreht, zum Zwecke, die Kartoffeln, ohne sie zu beschädigen, zur Seite zu werfen und ein Umwickeln des Krautes an dem Auswerfer zu vermeiden. i
  2. 2. Eine Ausführung des unter i. angeführten Auswerfers in der Weise, dafs derselbe aus zwei dreiseitigen Prismen zusammengesetzt ist, welche über einander um etwa 60° gegen einander verdreht angeordnet sind (Fig. 6 und 7) und auch theilweise in einander eindringen können, zum Zwecke, die Anzahl der wirksamen Flächen . zu vermehren und harte Erdschollen zu zerkleinern. .
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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