DE97622C - - Google Patents
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D51/00—Closures not otherwise provided for
- B65D51/16—Closures not otherwise provided for with means for venting air or gas
- B65D51/1633—Closures not otherwise provided for with means for venting air or gas whereby venting occurs by automatic opening of the closure, container or other element
- B65D51/1661—Closures not otherwise provided for with means for venting air or gas whereby venting occurs by automatic opening of the closure, container or other element by means of a passage for the escape of gas between the closure and the lip of the container mouth
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Description
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 53: Nahrungsmittel.
FRANZ BRÜCKMANN in BRAUNSCHWEIG. Verschlufs für Sterilisirgefäfse.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 29. August 1897 ab.
Bei den bisher bekannten Verschlüssen an Gefä'fsen, deren Inhalt durch Erwärmen sterilisirt
werden soll, hat sich der Uebelstand herausgestellt, dafs, um das Eindringen von
Keimen nach erfolgter Sterilisation wirksam zu verhindern, die einzelnen Bestandtheile des
Verschlusses sehr genau zu einander passen müssen, und dafs während der Sterilisation der
Deckel des Gefäfses in eine vibrirende Bewegung geräth.
Der erste Umstand erschwert und vertheuert die Herstellung der Verschlüsse, der zweite
macht sich besonders dann unangenehm fühlbar, wenn man mehrere Gefäfse behufs Sterilisation
auf einander stellen will.
Die vorliegende Erfindung hilft beiden Uebelständen ab, indem sie einen gegen
Fabrikationsmängel unempfindlichen Verschlufs schafft, und es gleichzeitig ermöglicht, beliebig
viele Gefäfse auf einander zu setzen, ohne die Wirkung der einzelnen Verschlüsse im mindesten
zu beeinflussen.
Fig. ι zeigt die Ansicht eines cylindrischen, mit einem derartigen Verschlüsse versehenen
Gefäfses, welches links durchschnitten ist. Die Vorrichtung besteht aus einem Gefäfs A, einem
Deckel B, einem elastischen Ring C und einem nicht elastischen Rahmen D. Deckel und Gefäfs
sind so geformt, dafs zwischen beiden ringsum eine keilförmige Rinne gebildet wird, sobald
man das Gefäfs mit dem Deckel bedeckt. Gegen seitliche Verschiebungen wird der Deckel
durch cylindrische Vorsprünge geschützt, die nach Fig. 1 oder 2 gewählt werden können,
während Verschiebungen in der Achsenrichtung durch den starren Rahmen D verhindert werden.
Der luftdichte Verschlufs wird bewirkt, indem man auf das Gefäfs einen elastischen
Ring C streift, dessen Durchmesser so gewählt ist, dafs der Ring mit erheblicher Spannung
auf dem Gefäfse liegt. Um ein zufälliges Verschieben des Ringes zu verhüten, bevor derselbe
in die Verschlufsstellung gebracht ist, kann auf dem Gefäfse eine Rinne E angebracht sein,
in welcher der Ring vorläufig ruht. Nachdem der Deckel aufgesetzt ist, werden Gefäfs und
Deckel in den Rahmen D geschoben und hierauf der Ring C aus der Rinne E nach
oben gerollt, bis ,er in die keilförmige Rinne zwichen Gefäfs und Deckel einspringt.
Ob nun der Deckel etwas zu grofs oder zu klein, ob er windschief oder nicht ganz rund
ist, oder ob das Gefäfs mehrere dieser Fehler zeigt, immer wird der Ring, der sich in der
Rinne zusammenzieht, von selbst eine Lage annehmen, in der er Deckel und Gefäfs luftdicht
vereinigt, gleichgültig, ob auch er etwas dicker oder dünner ist.
Um die Wirkung des Verschlusses zu zeigen, werde ein mit Wasser theilweise gefülltes Gefäfs
so verschlossen und erhitzt. Im Innern des Gefäfses entsteht unter Entwickelung von
Wasserdampf wachsender Druck, bis der elastische Ring an einer oder mehreren Stellen
in der Pfeilrichtung nachgiebt und Dämpfe entweichen können. Bei eintretender Abkühlung
und fallendem Druck zieht der Ring sich zusammen und stellt die luftdichte Verbindung
zwischen Gefäfs und Deckel wieder her, worauf im Gefäfs Luftverdünnung entsteht. Der Rahmen
, der übrigens auch durch andere Belastungen ersetzt werden kann, ist nun über-
flüssig und bildet keinen Bestandteil des Verschlusses
mehr. Bei diesem Vorgang führen weder Gefäfs noch Deckel Bewegungen aus,
so dafs man mehrere Gefä'fse über einander in einem Rahmen erhitzen kann.
Der Querschnitt des elastischen Ringes braucht kein Kreis zu sein, sondern kann verschiedene
Formen haben, von welchen die Fig. 3 und 4 Beispiele geben. Auch die Form der Rinne
braucht nicht keilförmig zu sein, da leicht gebogene Flächen der Wirkung des Verschlusses
nicht schaden und selbst eine rechteckige Rinne (wie sie Fig. 5 zeigt) bei entsprechender Form
des elastischen Ringes die eigenthümliche Wirkung des Verschlusses nicht beeinträchtigen
würde.
Um den Verschlufs zu öffnen, zerstört man den elastischen Ring mit einem Messer oder
einem anderen geeigneten Gegenstand.
In der Regel werden Gefä'fse und Deckel aus Glas oder Porcellan, der elastische Ring
aus Gummi hergestellt. Bei manchen Conserven ist es nicht gut, dafs sie mit Gummi
in Berührung kommen, und Fig. 6 zeigt eine Ausführungsform des Verschlusses, durch welche
dies vermieden wird.
Zwischen Deckel und Gefäfs liegt aufser dem elastischen Ringe C noch ein Ring G, der
aus Kork bestehen kann. Kork ist porös und läfst Gase durch, besonders wenn er nicht
durch starken Druck zusammengeprefst wird. Die Höhe des Rahmens ist nun für diesen
Fall so bemessen, dafs Deckel und Gefäfs sich nicht berühren und nur den Korkring G
leicht drücken. Das Entweichen der Dämpfe beim Erhitzen geht wie bei den anderen Constructionen
vor sich, sobald der elastische Gummiring C in bekannter Weise nachgiebt.
Beim Erkalten aber wird der Deckel den Korkring fest auf das Gefäfs pressen, und da
auf beiden Seiten dieses Ringes (sowohl im Innern des Gefäfses als auch in dem ringförmigen
Raum zwischen den beiden Ringen) die gleiche Luftverdünnung herrscht, wird
dieser Hülfsring auch dicht gegen Flüssigkeiten sein und so verhindern, dafs die Conserven
den Geschmack des Gummis annehmen.
Claims (1)
- ' Patent-Anspruch:Verschlufs für Sterilisirgefäfse, dadurch gekennzeichnet, dafs ein in einer durch Deckel und Gefäfs gebildeten Rinne beweglicher, elastischer Ring vermöge seiner Elasticität wie ein Ventil wirkt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE97622C true DE97622C (de) |
Family
ID=368655
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT97622D Active DE97622C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE97622C (de) |
-
0
- DE DENDAT97622D patent/DE97622C/de active Active
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