DE97603C - - Google Patents
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21C—MINING OR QUARRYING
- E21C37/00—Other methods or devices for dislodging with or without loading
- E21C37/06—Other methods or devices for dislodging with or without loading by making use of hydraulic or pneumatic pressure in a borehole
- E21C37/08—Devices with pistons, plungers, or the like, pressed locally against the wall of the borehole
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mining & Mineral Resources (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Geochemistry & Mineralogy (AREA)
- Geology (AREA)
- Earth Drilling (AREA)
Description
KAISERLICHES J
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine durch Wasserdruck betriebene Vorrichtung zum Niederbrechen
von Kohle oder Gestein in Bergwerken und bezieht sich im Besonderen auf die Anordnung
der Stempelführung.
In. den Zeichnungen ist eine derartige Vorrichtung beispielsweise dargestellt.
Fig. r ist eine Seitenansicht der Stempelführung.
Fig. 2 ist ein Längsschnitt nach Fig. 1.
Fig. 3 zeigt die Stempelführung im Querschnitt.
Fig. 4 ist ein Querschnitt durch eine die Stempelführung umfassende Schutzhülse.
Fig. 5 zeigt die Verbindung der Druckpumpe mit der Stempelführung in Uebersichtsdarstellung,
und zwar in Arbeitsstellung.
Die Stempelführung besteht im Wesentlichen aus zwei Haupttheilen, dem Stempelkasten a
mit einer Anzahl durch Wasserdruck betriebener Stempel b und zwei, drei oder mehr Deckeln
c c c, welche auf den Stempeln bezw. auf einer die letzteren umfassenden metallenen Schutzhülse
d aufliegen. Die Stempel b bestehen aus Metallcylindern, welche am Fufs mit Lederkappen
b[ bekleidet und in von einander getrennten Büchsen des Slempelkastens α angeordnet
sind. Zwischen den einzelnen Stempelbüchsen bleiben schmale Metallrippen anstehen,
welche mit Verbindungskanälen versehen sind.
Das, Druckwasser wird am vorderen Ende
der Stempelführung α durch ein Rohr e eingeführt, fliefst durch einen Kanal in der
vordersten Rippe a1 in die erste Kammer und füllt alsdann sämmtliche Kammern· b an. Die
Stempel b sind an ihren Köpfen, welche gegen die Innenseite der Schutzhülse d und der
Deckel c c c anstofsen, abgerundet, so dafs die Deckel zwecks Verhinderung einer seitlichen
Verschiebung der Stempel auf den runden Stempelköpfen nur rollen, ohne die Stempel
in die Lagerbuchsen einzupressen. Hierdurch wird ein Festklemmen der Stempel, sowie ein
Bruch oder ein Undichtwerden der Vorrichtung verhindert.
Um ein Gleiten der Deckel auf dem.Stempelkasten α zu verhüten, werden die Deckel an
den Enden umgebogen, so dafs sie einander, sowie den Stempelkasten fest umfassen und
sich gegenseitig an einer Verschiebung in der Längsrichtung hindern.
Um Schmutz -und Staub von den Stempeln abzuhalten, wird eine Schutzhülse d auf den
Stempelkasten α aufgesetzt oder an dem innersten Deckel c befestigt. Diese Schutzhülse d besteht
zweckmä'fsig aus dünnem Stahlblech und greift so weit über die Seitenwände des Stempelkastens
hinweg, dafs sie denselben theilweise umfafst (Fig. 3). Infolge dieser Anordnung
kann die Vorrichtung, falls sie aufser Betrieb ist, wie ein einheitlicher Körper gehandhabt
werden.
Um ein zu weites Emporheben der Stempel zu verhindern, sind in dem Stempelkasten
Bohrungen f an derjenigen Stelle angebracht, bis zu welcher die Stempel ohne Gefahr gehoben
werden können. Die Deckel ccc sind, deshalb mehrfach angeordnet, weil bei Anwendung eines einzelnen stärkeren Deckels
dieser sich leicht verbiegt und alsdann nur schwer wieder gerade gerichtet werden kann,
während mehrere mit einander verbundene
Deckel einen genügenden Widerstand bieten und aufserdem den Vortheil gewähren, dafs
beim Verbiegen eines dieser Deckel derselbe leicht wieder gerade gerichtet werden kann.
Ueberdies würde bei Anwendung nur eines Deckels, falls das zur Aufnahme der Vorrichtung
dienende Bohrloch etwas weiter als der Durchmesser der letzteren sein würde, dieser
Deckel etwas angehoben werden, bevor er gegen das Kohleiiflölz oder Erzlager angeprefst
wird, wodurch ein erheblicher Arbeitsverlust verursacht werden würde. Bei Anwendung
mehrerer Deckel können dagegen so viel Deckel aufgesetzt werden, bis der freie Raum ausgefüllt
wird, so dais die Vorrichtung mit voller Kraft wirken kann.
Das vordere Ende der Stempelführung α ist
durch die Rohre e e1 mit der tragbaren Druckpumpe
g verbunden (Fig. 5). Das Pumpengehäuse ist an einem Rohr h einstellbar befestigt.
Die Verbindung zwischen dem Pumpengehäuse und dem Träger h erfolgt durch eine
Rohrschelle; zum Anziehen· oder Lockern der Rohrschelle dient ein Handgriff j.
Zum Tragen des Pumpengehäuses dienen theilweise auch die Rohre e e1, welche durch
eine Muffe·e2 mit einander verbunden werden. Der Pumpenkolben kann mittels des Handhebels
m auf- und niederbewegt werden, welcher zwecks Vergröfserung der Hebellänge mit
einem abnehmbaren Ansatz m'2 versehen wird. Das Druckwasser wird durch ein biegsames
Saugrohr r aus einem Eimer oder sonstigen Behälter q gehoben und fliefst durch ein Saugventil
in den Pumpencylinder. Das Saugrohr r wird an seinem offenen Ende Zweckmäfsig mit
einem Gazenetz versehen, um Uneinigkeiten zurückzuhalten.. Von dem Pumpencylinder wird
das Druckwasser beim Niedergang des Kolbens in die Röhren e e1 und von diesen in die
Stempelkammern b gedrückt.
Die Zusammenstellung und Benutzung der Vorrichtung erfolgt in der durch Fig. 5 . erläuterten
Weise. In dieser Figur ist eine Kohlenschicht dargestellt, welche am Fufse
unterhöhlt und abgestutzt ist. In diese Kohlenschicht ist ein Bohrfoch eingetrieben, welches
zur Aufnahme der Stempelführung α dient. Wenn unter die Stempel Wasser gedruckt
wird, so wird durch den Gegendruck der Stempelführung die Kohlenschicht χ niedergebrochen,
wie durch punktirte Linie y angedeutet. Es kann entweder eine einzelne Stempelführung
oder eine Reihe von solchen angeordnet werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Durch Wasserdruck betriebene Vorrichtung für Bergwerke zum Niederbrechen von Kohle oder Gestein, gekennzeichnet durch die Anordnung von Stempeln (b) mit abgerundeten' Köpfen in Verbindung mit einem aus mehreren dünnen Platten (c c) zusammengesetzten Deckel und einer den Stempelkasten (a) umgebenden Schutzhülse (d).Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE97603C true DE97603C (de) |
Family
ID=368636
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT97603D Active DE97603C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE97603C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2491815A1 (fr) * | 1980-10-14 | 1982-04-16 | Vincent Etienne | Procedes et dispositifs pour l'obtention de blocs et de dalles |
-
0
- DE DENDAT97603D patent/DE97603C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2491815A1 (fr) * | 1980-10-14 | 1982-04-16 | Vincent Etienne | Procedes et dispositifs pour l'obtention de blocs et de dalles |
| EP0050075A3 (en) * | 1980-10-14 | 1984-01-11 | Ardoisieres D'angers, Societe Dite | Method and device for obtaining blocks and tiles |
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