DE975655C - Verfahren zur Herstellung von Formstuecken aus Mineralfasern und Bindemittel - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Formstuecken aus Mineralfasern und Bindemittel

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DE975655C
DE975655C DEG1886A DEG0001886A DE975655C DE 975655 C DE975655 C DE 975655C DE G1886 A DEG1886 A DE G1886A DE G0001886 A DEG0001886 A DE G0001886A DE 975655 C DE975655 C DE 975655C
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DE
Germany
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binder
mineral fibers
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wool
sieve
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Expired
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DEG1886A
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English (en)
Inventor
Lambert Jansen
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Saint Gobain Isover G+H AG
Original Assignee
Gruenzweig und Hartmann AG
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C70/00Shaping composites, i.e. plastics material comprising reinforcements, fillers or preformed parts, e.g. inserts
    • B29C70/04Shaping composites, i.e. plastics material comprising reinforcements, fillers or preformed parts, e.g. inserts comprising reinforcements only, e.g. self-reinforcing plastics
    • B29C70/06Fibrous reinforcements only
    • B29C70/10Fibrous reinforcements only characterised by the structure of fibrous reinforcements, e.g. hollow fibres
    • B29C70/12Fibrous reinforcements only characterised by the structure of fibrous reinforcements, e.g. hollow fibres using fibres of short length, e.g. in the form of a mat

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Description

  • Verfahren zur Herstellung von Formstücken aus Mineralfasern und Bindemittel Zur Herstellung von Formstücken aus Mineralfasern und Bindemittel sind mannigfache Verfahren bekannt, die im wesentlichen darauf abzielen, eine einfache und gleichmäßige Verteilung des Bindemittels zu erzielen. Die Erfindung erreicht dieses Ziel auf besonders einfache und vollkommene Weise. Sie ermöglicht, solche Formstücke mit geringstem Platz- und Zeitaufwand fix und fertig herzustellen. Dabei befaßt sie sich insbesondere mit der Herstellung von Platten, die verhältnismäßig wenig Bindemittel enthalten und im fertigen Zustand eine hohe Porosität und damit eine besonders gute Wärme- und Schalldämmung aufweisen.
  • Die Herstellung der Formstücke nach der Erfindung geht von Mineralfasern aus, die in Form von Bahnen mit der gewünschten Breite und Stärke vorliegen. Zunächst werden diese Bahnen, die sich auf einer siebförmigen Unterlage oder zwischen zwei Sieben befinden, in ein Bad getaucht, das eine stark verdünnte Lösung oder Aufschwemmung des Bindemittels (Gehalt an gelösten bzw. emulgierten Bindemitteln I bis 3 Gewichtsprozent) enthält, bis die Faser vollkommen durchtränkt ist. Dann wird durch Absaugen auf einer siebkörnigen Unterlage ein Teil des Bindemittels bzw. des Lösungsmittels aus der Faser entfernt, so daß diese nur noch schwach benetzt ist. Dann werden ebenfalls auf siebförmiger Unterlage erhitzte Luft oder andere Gase durch die Wolleschicht hindurchgeblasen oder -gesaugt, um das Bindemittel zu trocknen und/oder zu härten. Um nicht nur eine genau ebene untere Fläche, sondern auch eine ebene obere Fläche zu erhalten, genügt es im allgemeinen, die Platten vor dem Trocknen oder beim Absaugen glattzuwalzen.
  • Damit nicht Teile der Faser an der Walzen- oder Sieboberfläche hängenbleiben, können die Walzen und/oder die Siebflächen gemäß der Erfindung mit einem Drahtgewebe od. dgl. überzogen werden.
  • Wenn eine besonders ebene und glatte obere Fläche verlangt wird, kann dies auch dadurch erreicht werden, daß die Faserbahn während des Troclinens auch auf der oberen Seite mit einem glatten Sieb bedeckt wird, das unter Umständen, insbesondere wenn eine etwas größere Dichte der fertigen Formstücke verlangt wird, mit einer gewissen Pressung oder Belastung aufgelegt wird.
  • Gegenstand der Erfindung ist ferner die Herstellung der Platten derart, daß die einzelnen Arbeitsgänge, also das Tränken, Absaugen und Trocknen bzw. Härten unmittelbar aufeinanderfolgen, und zwar in einer gemeinsamen Einrichtung in der Art, daß die Faserbahn nacheinander die einzelnen Arbeitsgänge durchläuft.
  • Für die Herstellung von Formstücken nach der Erfindung eignen sich die verschiedensten für ähnliche Zwecke bekannten Bindemittel, wie z. B.
  • Stärkekleister, Cellulosederivate, Kaltleim, tierische Leime, Dextrin, Bindemittel auf Wasserglasbasis, Bitumenemulsion. Besonders günstige Ergebnisse werden mit Bindemitteln auf Kunstharzbasis erzielt, und zwar in erster Linie mit heißhärtbaren Harzen.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Herstellung von Isolierplatten durch Imprägnieren von Mineralfasern mit einem flüssigen Bindemittel, Entfernen des überschüssigen Bindemittels und anschließendes Trocknen, dadurch gekennzeichnet, daß Steinwolle zunächst in eine Faserbahn übergeführt wird, die Faserbahn auf einer siebförmigen Unterlage, vorteilhaft zwischen zwei Siebeu durch ein Bad, das eine stark verdünnte Lösung oder Emulsion eines Bindemittels, vorzugsweise heiß härtbare Kunstharze enthält, geführt wird, die mit der Imprägnierflüssigkeit getränkte Faserbahn durch Absaugen so weitgehend von der Imprägnierflüssigkeit befreit wird, daß die Mineralfasern nur noch schwach benetzt sind, und hierauf Luft oder andere Gase durch die Faserschicht hindurchgeblasen oder -gesaugt werden, um das Bindemittel zu trocknen bzw. zu härten.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche der Platten vor dem Trocknen durch Walzen geglättet wird.
  3. 3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Ansprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die siebförmige Unterlage und/oder die Walzen mit einem feinen Drahtgewebe überzogen sind, durch welche das Hängenbleiben von Wolle an der Sieb oder Walzenoberfläche verhindert wird.
  4. 4. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Ansprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtungen zum Tränken, Absaugen und Trocknen derart zu einer gemeinsamen, gegebenenfalls mit gemeinsamem Antrieb versehenen Anordnung verbunden sind, daß die Wollebahn unmittelbar nacheinander die einzelnen Arbeitsgänge durchläuft.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 250 964, 53I 861, 556 702, 533 821; französische Patentschriften Nr. 813485, 908 o96; USA.-Patentschriften Nr. 1 656828, 1 940 975; blritische Patentschrift Nr. 550 833.
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