DE975442C - Kettenstemm-Maschine - Google Patents
Kettenstemm-MaschineInfo
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- DE975442C DE975442C DEL6588A DEL0006588A DE975442C DE 975442 C DE975442 C DE 975442C DE L6588 A DEL6588 A DE L6588A DE L0006588 A DEL0006588 A DE L0006588A DE 975442 C DE975442 C DE 975442C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
- B23Q11/00—Accessories fitted to machine tools for keeping tools or parts of the machine in good working condition or for cooling work; Safety devices specially combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, machine tools
- B23Q11/0042—Devices for removing chips
- B23Q11/005—Devices for removing chips by blowing
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Milling, Drilling, And Turning Of Wood (AREA)
Description
- Die bisher bekanntgewordenen Kettenstemm-Maschinen sind im allgemeinen so aufgebaut, daß die Fräskette mitsamt ihrem Antriebsmotor zwischen zwei senkrecht angeordneten Führungssäulen in der Höhe verstellbar ist. Als Schutzvorrichtung gegenüber Verletzungen durch die umlaufende Fräskette ist an der Stirnseite des Antriebsmotors eine bogenförmige Abdeckung vorgesehen, durch die bei einem Abgleiten vom Handgriff des Aggregates eine unbeabsichtigte Berührung mit dem Fräswerkzeug verhindert werden soll. Die genannten Ausführungsformen genügen jedoch in keinem Falle den zu stellenden Ansprüchen, da der Abstand zwischen Kette und Schutzabdeckung so groß ist, daß ein Berühren von den Seiten oder von vorn nicht verhindert werden kann. Da diese Abdeckung fernerhin zur Spanabfuhr dient, können die getroffenen Maßnahmen keinesfalls befriedigen.
- Es wurde daher schon vorgeschlagen, an der Stirnseite des Aggregates eine Schutzhaube derart verschwenkbar und feststellbar anzuordnen, daß das Fräswerkzeug zumindest in seinem oberen Teil gegen jegliche Berührung, sei sie beabsichtigt oder unbeabsichtigt, gesichert ist. Da die Fräskette infolge ihrer Transportwirkung die ausgehobenen Späne mit in die Höhe nimmt, erfolgt bei einer so weitgehenden Abdeckung des Fräswerkzeuges durch die Schutzhaube eine Umlenkung der Späne dergestalt, daß sie auf der anderen Seite der Kette wieder auf die zu bearbeitende Stelle geschleudert werden, so daß eine Beobachtung des Werkstückes nicht möglich ist.
- Auch eine bekannte Ausführung, bei der die Späne abgesaugt und mittels Auswurfflügel durch einen am Gehäuse angebrachten Kanal ausgeworfen werden, kann hier keine Abhilfe schaffen, da nämlich durch die Saugwirkung nur die Späne abgesaugt werden, die von der Fräskette mit in die Höhe gehoben werden. Da dies aber nur ein Bruchteil der gesamten anfallenden Späne ist, verbleiben die restlichen Späne an der zu bearbeitenden Stelle, so daß trotz der Absaugeeinrichtung die Arbeitsstelle nicht eingesehen werden kann.
- Um diesen Mangel zu beheben, ging man dazu über, an der Fräsmaschine ein gesondertes Gebläse anzubauen und den hierdurch erzeugten Luftstrom mittels eines Luftführungsstutzens auf die Bearbeitungsstelle des Werkstückes zu lenken. Das bei dieser Ausführung erforderliche zusätzliche Gebläse sowie der Luftführungsstutzen bedeuten einen erheblichen Mehraufwand an Material und Herstellungskosten, so daß Fräsmaschinen dieser Art infolge ihres Mehrpreises verhältnismäßig wenig angewendet werden.
- Es wird nun demgegenüber eine Kettenstemm-Maschine mit selbsttätiger Spanabführung mittels Gebläse zur Erzeugung eines auf die Bearbeitungsstelle des Werkstückes gerichteten Druckluftstromes vorgeschlagen, die die eingangs beschriebenen Nachteile erfindungsgemäß dadurch vermeidet, daß der Ventilator des Antriebsmotors zur Erzeugung des entlang der Fräskette geführten und senkrecht zu der durch die Fräskette gebildeten Ebene mittels im Maschinenfluß befindlicher Leitbleche abgelenkten Luftstroms herangezogen ist. Durch die Erfindung gelingt es ohne zusätzliches Gebläse und damit ohne Mehraufwand, sowohl die Fräskette als auch die Arbeitsstelle von Spänen frei zu halten und damit eine einwandfreie Führung der Maschine durch die Bedienungsperson zu gewährleisten.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Fig. = und 2 der Zeichnung dargestellt. Die Führungsschiene für die Fräskette ist mit x bezeichnet. Die Kette erhält ihren Antrieb über das auf der Maschinenwelle 2 angeordnete Zahnrad 3. Das Fräswerkzeug ist mitsamt seinem Antriebsmotor 4 zwischen zwei in der Fußplatte 6 befestigten, senkrecht angeordneten Führungssäulen 5 gegen Federwirkung in der Höhe verstellbar. Die Handhabung des Aggregates erfolgt durch die Handgriffe 7 und 8, wobei der vordere Handgriff 7 senkrecht zur Maschinenachse und etwa in Fräskettenebene liegt, während der hintere Handgriff 8 in Richtung der Maschinenachse angeordnet ist und als Drehschalter ausgebildet sein kann. Das Fräswerkzeug ist durch eine Schutzhaube 9 gegen jede beabsichtigte oder unbeabsichtigte Berührung gesichert, wobei der untere Teil der Schutzhaube als Jalousie zo ausgebildet sein kann, die federnd zusammenschiebbar ist. Da bei einer solchen Anordnung der Schutzhaube die Frässpäne im Innern der Abdeckung umgelenkt und gegen die Arbeitsstelle geschleudert werden, ist vorgesehen, sie durch Gebläseluft von dieser Stelle zu entfernen. Zur Erzeugung der Druckluft ist erfindungsgemäß der Ventilator des Antriebsmotors herangezogen, der in dem spiralförmig ausgebildeten vorderen Lagerschild z2 der Maschine umläuft. Der vom Ventilator erzeugte Luftstrom wird durch die Ausblasöffnungen 14 entlang der Fräskette geführt und in der Maschinengrundplatte 6 von Leitblechen r3 senkrecht zu der durch die Fräskette gebildeten Ebene abgelenkt. Auf diese Weise ist für eine einwandfreie seitliche Abführung der Frässpäne gesorgt. Die Ausblasöffnung ist zweigeteilt, um den Luftstrom zu teilen, wie es auch möglich ist, das Leitblech etwa durch Anordnung einer Nase so zu gestalten, daß der Luftstrom erst an dieser Stelle eine Zweiteilung erfährt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Kettenstemm-Maschine mit selbsttätiger Spanabführung mittels Gebläse zur Erzeugung eines auf die Bearbeitungsstelle des Werkstückes gerichteten Luftstroms, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilator des Antriebsmotors zur Erzeugung des entlang der Fräskette geführten und senkrecht zu der durch die Fräskette gebildeten Ebene mittels im Maschinenfuß befindlicher Leitbleche abgelenkten Luftstroms herangezogen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 233 9o6, 331635; schweizerische Patentschrift Nr. 141370; französische Patentschrift Nr. 594 864.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL6588A DE975442C (de) | 1950-12-07 | 1950-12-07 | Kettenstemm-Maschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL6588A DE975442C (de) | 1950-12-07 | 1950-12-07 | Kettenstemm-Maschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE975442C true DE975442C (de) | 1961-11-30 |
Family
ID=7257181
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL6588A Expired DE975442C (de) | 1950-12-07 | 1950-12-07 | Kettenstemm-Maschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE975442C (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE233906C (de) * | ||||
| DE331635C (de) * | 1919-05-16 | 1921-01-11 | Wilhelm Stein Dr Ing | Spanaustrieb bei Hobelmaschinen |
| FR594864A (fr) * | 1925-03-07 | 1925-09-22 | Machine à mortaiser, avec bédane polygonal et foret cylindrique concentrique, actionnée par moteur accouplé, ou par transmission | |
| CH141370A (de) * | 1929-05-31 | 1930-07-31 | Leya A G Maschbau | Stemmschlitten für eine Kettenfräsmaschine. |
-
1950
- 1950-12-07 DE DEL6588A patent/DE975442C/de not_active Expired
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE233906C (de) * | ||||
| DE331635C (de) * | 1919-05-16 | 1921-01-11 | Wilhelm Stein Dr Ing | Spanaustrieb bei Hobelmaschinen |
| FR594864A (fr) * | 1925-03-07 | 1925-09-22 | Machine à mortaiser, avec bédane polygonal et foret cylindrique concentrique, actionnée par moteur accouplé, ou par transmission | |
| CH141370A (de) * | 1929-05-31 | 1930-07-31 | Leya A G Maschbau | Stemmschlitten für eine Kettenfräsmaschine. |
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