DE97466C - - Google Patents

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DE97466C
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01MTESTING STATIC OR DYNAMIC BALANCE OF MACHINES OR STRUCTURES; TESTING OF STRUCTURES OR APPARATUS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01M3/00Investigating fluid-tightness of structures
    • G01M3/02Investigating fluid-tightness of structures by using fluid or vacuum
    • G01M3/36Investigating fluid-tightness of structures by using fluid or vacuum by detecting change in dimensions of the structure being tested
    • G01M3/366Investigating fluid-tightness of structures by using fluid or vacuum by detecting change in dimensions of the structure being tested by isolating only a part of the structure being tested
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01MTESTING STATIC OR DYNAMIC BALANCE OF MACHINES OR STRUCTURES; TESTING OF STRUCTURES OR APPARATUS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 4-2: Instrumente.
OTTO ASCHE in PARIS.
(Konservenbüchsen).
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 6. März 1897 ab.
Volle und geschlossene Konservendosen werden auf ihre Dichtheit bisher durch Anwärmen geprüft.
Die Blechdosen bestehen gewöhnlich aus einem Mantel und einem Deckel und Boden, von denen die letzteren im Allgemeinen concav gestanzte Blechscheiben sind. Werden solche Dosen im Kochkessel erhitzt," so entwickelt sich in ihrem Innern ein Druck und dadurch wird, . falls die Dose dicht ist, ihre Form insofern verändert, dafs die Deckel und Böden aus der cöncaven Gestalt in die convexe Gestalt übergehen. Ist die Dose dagegen undicht, dann entweicht der Druck aus dieser undichten Stelle, so dafs sich die Gestalt des Bodens und Deckels nicht verändern kann. Diese Art, die dichten und undichten Dosen zu unterscheiden; hat den grofsen Nachtheil, dafs der Inhalt der schlechten, d. h. der undichten Dosen durch Eindringen des Kochwassers verdorben wird und dafs auch das Eindringen von Luft in die Dosen die Konservirung ihres Inhaltes unmöglich macht. Aufserdem erfordert dieses Verfahren viel Zeit und ist nicht zuverlässig, da sich oft etwas Fleisch vor die undichte Stelle legt und diese verschliefst.
Der Zweck der vorliegenden Erfindung ist nun der, die Elasticität der Dosen zur Untersuchung ihrer Dichtheit zu benutzen, ehe die zu probirenden Dosen in dem Kochkessel der Sterilisirung unterworfen werden. Dieser Zweck wird dadurch erreicht, dafs man auf die Dosen irgend eine Anziehungskraft wirken läfst, welche die Dose ausdehnt, dadurch ihren Kubikinhalt yergröfsert und so im Innern einen luftverdünnten Raum schafft, der ein Einströmen von Luft bei undichten Dosen und dadurch eine bleibende Formveränderung der undichten Dosen bewirkt.
Das Verfahren ist nun folgendes:
Man stellt die zu probirende Dose auf eine mit Kautschuk oder einer anderen elastischen Masse versehene Platte, deren Centrum mit einer Luftpumpe oder einer sonstigen anziehenden Kraft verbunden ist. Durch das Saugen der Pumpe wird zunächst der Rand der Dose fest gegen die Platte gezogen und darauf eine Formveränderung des angesaugten Deckels erzielt, der nun convex wird. Hierdurch entsteht eine theilweise Luftleere in der Dose, so dafs, wenn eine undichte Stelle vorhanden ist, durch diese begierig Luft von aufseri angesaugt wird. Ist dies aber der Fall, dann kann der Deckel beim Abnehmen der Dose von der Platte nicht sofort in seine ursprüngliche concave Gestalt zurückkehren.
Die Deckel der dichten Dosen dagegen nehmen unter dem Einfiufs des atmosphärischen Luftdruckes beim Abnehmen der Dosen von der Platte sofort ihre ursprüngliche concave Gestalt wieder an. Aufserdem fühlen sich die dichten Dosen fest an, die undichten dagegen weich, denn diese haben Luft gesaugt, deren Gegenwart unter dem Druck der Finger leicht erkennbar ist.
Anstatt die Ansaugung nur auf einen der Deckel wirken zu lassen, kann sie auch auf Boden und Deckel zugleich einwirken. Auch
könnte man dem Mantel der Dose eine geeignete Form geben, die gestattet, ihn der Saugwirkung der Pumpe zu unterwerfen. Die Pumpe kann eben an jeder beliebigen Stelle der Dose angreifen.
Die als undicht erkannten Dosen sind leicht zu verbessern, ehe sie in den Kochkessel kommen. Ihr Inhalt wird in keiner Weise durch dieses Probirverfahren beschädigt.
In der beiliegenden Zeichnung sind zwei Ausführungen des Verfahrens angegeben.
Fig. ι und 2 ■ zeigen einen rotirenden Apparat für einseitiges Ansaugen und Fig. 3 einen Apparat, durch welchen Deckel und Boden gleichzeitig angesaugt werden.
In einem Behälter A wird durch eine Luftpumpe B beständig eine Luftverdünnung erhalten , welche beliebig regulirt werden kann. Die Pumpe B kann für Hand- oder Kraftbetrieb eingerichtet sein. Die Antriebswelle besitzt eine Schnecke C, die durch das Rad R die Hohlwelle b antreibt.· Diese steht mit dem Behälter A durch die Leitung / in Verbindung und trägt an dem einen Ende eine Art Speichenrad D, dessen Nabe E und dessen Speichen e ebenfalls hohl sind. An den Enden der Speichen sitzen die mit Kautschuk besetzten Platten F, auf welche die zu probirenden Dosen gesetzt werden. Jede Speiche ist mit einem Zweiweghahn G ausgestattet, so dafs man die Dosen sowohl mit dem Behälter A, als auch mit der atmosphärischen Luft verbinden kann.
Bringt man nun eine auf die Platte F gestellte Dose durch Oeffhen des Hahnes G mit dem Behälter A in Verbindung, dann zieht das Vacuum die Dose zunächst fest auf das Kautschukkissen F, wodurch die Aufsenluft verhindert wird, unter die Dose zu gelangen. Im weiteren Verlauf zieht aber auch das Vacuum den mittleren Theil des Deckels an und giebt ihm eine convexe. Form. Das Kissen F ist entsprechend ausgehöhlt, damit nur der Rand des Deckels / aufliegt und dessen Innenfläche der Saugwirkung frei folgen kann. Der zweite Deckel oder Boden, welcher ebenfalls concav geformt ist, kann nicht wie der aufliegende Deckel in der Richtung der Saugwirkung nachfolgen. Es entsteht somit in der Dose ein luftverdünnter Raum, so dafs, wenn die Dose nicht vollständig dicht ist, Aufsenluft einströmt.
Um die Dose wieder abzunehmen, genügt es, den Hahn G umzuschalten, wodurch der Raum unter der Dose mit der Aufsenluft in Verbindung gebracht wird.
Dem Speichenrad D giebt man eine entsprechende Umfangsgeschwindigkeit, damit der bedienende Arbeiter Zeit genug hat, alle Kissen mit Dosen zu besetzen und damit die Saugkraft genügend lange auf die Dosen wirke.
Fig. 3 zeigt eine Anordnung, welche es ermöglicht, den Deckel und Boden gleichzeitig der Saugwirkung auszusetzen. Die Organe zur Herstellung der Luftleere sind dieselben, wie bei dem Apparat Fig. 1 und 2. Anstatt des einen Kissens F sind dagegen zwei Kissen K und H vorhanden. Das obere H steht fest und ist durch die Rohrleitung R2 mit dem Vacuumkessel A verbunden. Das untere Kissen K ist dagegen beweglich. Es wird in einer Federbüchse N geführt, und ein Fufstritt T dient dazu, das Kissen K so weit herabzuziehen, dafs der zu prüfende Behälter eingesetzt werden kann. Durch, ein biegsames Rohr R1 steht dieses Kissen mit dem Vacuumbehälter in Verbindung. Die Hähne G und G1 können durch ein.Gestänge verbunden sein, um beide durch einen Griff zu bewegen.
Es mufs nicht gerade eine Luftpumpe sein, um die Dosenform zu verändern, sondern es kann dazu jedes andere Mittel benutzt werden, z. B. zeigt Fig. 4 ein an den Deckel gelöthetes Ohr, an welchem man eine beliebige Zugkraft wirken lassen kann, und Fig. 5 einen Elektromagneten , der mit dem einen Ende an dem Deckel haftet und von der anderen Seite gezogen wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Verfahren zum Prüfen der Dichtheit ge- , schlossener und gefüllter Blechdosen, dadurch gekennzeichnet, dafs man auf diese eine Anziehungskraft wirken läfst, die den Kubikinhalt der Dosen vergröfsert, so dafs in die undichten Dosen Aufsenluft einströmen kann, welche deren Form verändert und sie infolge dessen von den dichten Dosen zu unterscheiden gestattet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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