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Steuerung für mindestene eine Ventil gruppe.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Steuerung für mindestens eine Ventilgruppe.
Die Steuerung gemäss der Erfindung kann beispielsweise verwendet werden, um bei Kochapparaten, beim Ausführen chemischer Verfahren, Füllen von Behältern, der Bedienung von Sterilisier-und Desinfizierapparaten und dgl. mindestens eine Gruppe von Ventilen zu beeinflussen, welche eine Anzahl von Arbeitsvorgängen steuern, deren Reihenfolge zeitlich bestimmt ist. beispielsweise das Zu-und Abführen eines oder mehrerer Stoffe.
Es ist bereits eine Vorrichtung zum Offenhalten von Ventilen während eines beliebig zu bestimmenden Zeitraumes bekannt. Diese Vorrichtung weist aber den Nachteil auf, dass, auch wenn mehrere der Ventile zu einer Gruppe vereinigt würden, vor dem Eingreifen der Vorrichtung jedes Ventil von Hand zu öffnen und die Vorrichtung auf die Zeit einzustellen ist, während welcher die Ventile offen bleiben sollen. Dabei kann es aber leicht vorkommen, dass durch Unachtsamkeit oder Ungeschicklichkeit nicht das richtige Ventil im geeigneten Augenblick bedient oder die Vorrichtung unrichtig eingestellt wird, so dass dadurch infolge Unbrauchbarwerdens der Ladung oder dgl. grosse wirtschaftliche und andere Schäden entstehen.
Zweck vorliegender Erfindung ist nun, eine Steuerung für mindestens eine Ventilgruppe zu schaffen, bei welcher die oben angeführten Mängel beseitigt sind.
Die Steuerung gemäss der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass durch die Herstellung einer Wirkungsverbindung zwischen einem Antriebsorgan und einem einschaltbare : 1 Organ die selbsttätige Betätigung jedes Ventils der Gruppe durch ein Steuerungsglied in einem bestimmten Zeitpunkt und um einen bestimmten Betrag sowie für eine bestimmte Dauer bewirkt wird und dass ein Auslöseglied nach stattgefundener Betätigung sämtlicher Ventile der Gruppe durch Einwirken auf eine Sperrvorrichtung selbsttätig wieder die Unterbrechung der Wirkungsverbindung zwischen dem Antriebsorgan und dem einschaltbaren Organ bewirkt.
Dabei kann zweckmässig die Steuerung mehrere Vcntilgrupppn beeinflussen, die alle mit denselben Antriebsorgan in Wirkungsvcrbindung gebracht werden können und es kann dann
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Ferner kann zweckmässig das Auslöseglied des zuletzt ausser Wirkungsverbindung nut.
(le1ll Antriebsorgan gebrachten, einschaltbaren Organs auch noch das Stillsetzen des Antriebs- @rgans bewirken.
Auf der Zeichnung sind zwei AusfÜhrungsformen des Erfindungsgegenstandes beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigen Fig. 1 eine Draufsicht gewisser Teile einer Steuerung für zwei Ventilgruppen. bei der die einschaltbaren Organe als mit Nocken versehene Hülsen ausgebildet sind ; Fig 2 eine Vorderansicht gewisser Teile dieser Steuerung in grösserem Massstabe; Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 2 ; Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie C-D der Fig. 1 im Augenblicke, wo ein Auslöseglied zur Wirkung kommt ; Fig. 5 eine Vorderansicht einer zweite) Ausführungsform; Fig. 6 eine Draufsicht zu der Fig. 5.
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(ii -'Ventil tangen. Jede dieser Stangen 2 wird von einem drehbaren, einerends mit einem Gewicht 4 versehenen Hebel 3 beeinflusst.
Alle diese Hebel 3 sind auf einer gemeinsamen Welle ; drehbar gelagert und ein jeder derselben trägt eine Rolle 6.
7 bezeichnet eine parallel zur Welle 5 angeordnete Antriebswelle, welche von einer nicht gezeigten Antiiebsvurrichtung, beispielsweise einem Elektromotor, bewegt wird. Auf der Welle 7
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letztere zu bewegen.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Steuerung ist, wie folgt : Angenommen, der Elektromotor drehe die Welle 7 langsam in der durch Pfeil angegebenen Richtung und die Hebel 16 befanden sich in der in Fig. 1 in vollen Linien gezeigten Lage. In diesem Falle sind die Hülsen 8
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baren Klinke 18 stösst und ein Drehen derselben im Uhrzeigerdrehsinn bewirkt. Das hat nun zur Folge, dass diese Klinke 18 mit dem von ihr bisher beeinflussten Hebel 16 ausser Eingriff kommt, so dass die Feder 17 diesen in die in Fig. 1 in strichpunktierten Linien angedeutete Lage drehen kann und die zur betreffenden Ventilgruppe gehörende Hülse 8 ausschaltet. a ! ao ausser Wirkungsverbindung mit der den zwei Hülsen 8 gemeinsamen, sich drehenden Welle 7 bringt.
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der Antriebswelle 7 bewirkt.
Die Erfindung kann ebenso gut da angewendet werden, wo nur eine Ventilgruppe, oder mehr als zwei Ventilgruppen zu steuern sind. Dabei wird unter einer VentUgruppe eine An-
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die feststehende Klinke 38 aufläuft, sobald das letzte Ventil der Gruppe geschlossen wird. Die abgeschrägte Flache des Gliedes M bewirkt dann ein Heben des gegen den Scheibenumfang
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Die mit Nocken versehenen Hülsen des ersten Ausführungsbeispieles können auch durch Scheiben ersetzt werden, die während ihrer langsamen Drehung nacheinander anmittelbar die Stromkreise von Elektromagneten schliessen oder, falls diese Scheiben auf einer senkrechten Welle angebracht werden, beispielsweise zum direkten Beeinflussen der Ventilstan (, 1en dienen können.
Ferner können an Stelle der mit Nocken versehenen Hülsen auch Trommeln mit Nuten benutzt werden, wobei diese Nuten zum Führen von die Ventile beeinflussenden Teilen dienen können.
Alle diese von den im ersten Beispiel genannten Nocken abweichenden Steuerungsglieder
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Schliesslich sei noch bemerkt, dass die in Fig. 1 gezeigten Hebel 16 oder die iii Fig.'-) ge- zeigten Wellen 29 b, 29c durch auf Kolben wirkenden Dampf, Druckluft, Vakuum oder dgl. oder durch Stromkreise schliessende Kontaktthermometer in dem ein Kuppeln und Entkuppeln der Teile 10 bezw. 13, ein Ein- und Adsschalten der Bürsten 30 bewirkenden Sinne bewegt werden kunnen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
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Dauer bewirkt wild und dass ein Auslöseglied nach stattgefundenen Betätigung sämtlicher Ven- @le der Gruppe durch Einwirken auf éne Sperrvorrichtung selbsttätig wieder die Unterbrechung der Wirkungsverbundung zwischen dem Autriebsorgan und dem einschaltbaren Organ bewirkt.