DE18776C - Neuerungen an Apparaten zum Konserviren von Eiern - Google Patents

Neuerungen an Apparaten zum Konserviren von Eiern

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DE18776C
DE18776C DENDAT18776D DE18776DA DE18776C DE 18776 C DE18776 C DE 18776C DE NDAT18776 D DENDAT18776 D DE NDAT18776D DE 18776D A DE18776D A DE 18776DA DE 18776 C DE18776 C DE 18776C
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Germany
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eggs
cock
vacuum
preserving
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DENDAT18776D
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TH. STEAD in London
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23BPRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B5/00Preservation of eggs or egg products
    • A23B5/06Coating eggs with a protective layer; Compositions or apparatus therefor
    • A23B5/065Apparatus for coating
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23BPRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B5/00Preservation of eggs or egg products

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. November 1881 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen verbesserten Apparat zum Conserviren von Eiern. Derselbe ist auf beiliegender Zeichnung dargestellt, und zwar ist Fig. 1 eine Seitenansicht des scompleten Apparates, Fig. 2 ein Verticalschnitt desselben, Fig. 3 eine obere Ansicht, und Fig. 4 eine Detailansicht des Eierträgers.
Die Eier werden von einem aus zwei schalenförmig gestalteten Theilen B und C bestehenden Gefäfs von passend kreisförmigem Querschnitt aufgenommen, das durch die Füfse A getragen wird. Der obere Rand der unteren Hälfte B ist mit einem zur Verstärkung dienenden Flantsch B1 versehen, an dem die Lappen b sitzen, an welche die Füfse A durch Bolzen oder in anderer Weise befestigt werden. In analoger Weise ist der untere Rand der oberen Hälfte C mit zwei Flantschen C1 und c versehen, von denen der erste in die untere Hälfte fafst, Fig. 2, der zweite aber einen ringförmigen Kanal besitzt, der zur Aufnahme des Packungsmaterials D dient. Der obere Rand der unteren Hälfte B ist etwas abgerundet, so dafs er gut zur Packung D pafst, wie dies Fig. 2 veranschaulicht.
An der unteren Hälfte des Apparates ist ein Absperrhahn F angebracht, der es gestattet, den Apparat mit dem Reservoir für die Conservirungsflüssigkeit zu verbinden. Der Hahn ist mit einem in das Gefäfs B C reichenden Rohransatz F1 versehen, der an seinem innerhalb des Gefäfses B C befindlichen Ende durchlocht ist. Oberhalb der Durchbohrungen besitzt der Rohransatz F1 Schraubengewinde, auf welches zwei Muttern G und G1 geschraubt sind, von denen die obere G1 kappenartig gestaltet ist und einen Verschlufs des Stutzens F bildet, während die Muttern G und G1 zwischen sich eine Platte H aufnehmen und festhalten, welche sich mit ihrem Umfang bis dicht an die Wandung der Schale B erstreckt und verhindert, dafs die Conservirungsflüssigkeit direct die Eier trifft und beschädigt.
Unmittelbar oberhalb der Scheibe H ist das Gestell / angeordnet, das zur Aufnahme der Eier dient und aus einer passenden Anzahl concentrischer Ringe hergestellt wird, Fig. 4, welche durch eine Anzahl kleiner Ringe mit einander verbunden werden, die in den einzelnen Ringzwischenräumen unmittelbar neben einander angeordnet sind. An den Berührungspunkten werden die Ringe durch Löthung oder in anderer Weise mit einander vereinigt.
An den kleineren Ringen werden in passenden Zwischenräumen kurze Stifte oder Vorsprünge angeordnet, welche nach innen und aufwärts hinragen und zur Unterstützung der Eier dienen, welche letzteren somit durch die Ringe verhindert werden, mit einander in Berührung zu kommen, wenn die Conservirungsflüssigkeit das Ueberziehen der Eier bewirkt, wie Fig. 2 dies veranschaulicht.
An dem oberen Theil C des Reservoirs ist ein Zweiweghähn J angebracht, dessen Gehäuse mit zwei Rohransätzen J1 und K versehen ist, von denen der eine Jx den Hahn mit dem Saugrohr L verbindet, während der andere eine Verbindung des Hahnes mit der äufseren Atmosphäre herstellt. Auf dem äufseren Zapfen des Hahnkükens ist die Scheibe M befestigt, um welche die Schraubenfeder N sich windet, deren anderes Ende mittelst einer Stange O mit Oese

Claims (4)

an dem am Deckel C angebrachten Haken P befestigt ist. An der Scheibe M sitzt ferner ein Arm Q, mittelst dessen der Hahn so gedreht werden kann, dafs er das Innere des Gefäfses durch Rohr L mit der Luftpumpe in Verbindung setzt. In dieser Stellung wird er so lange gehalten, bis in dem Gefäfs B C ein Vacuum entstanden ist. Alsdann läfst man den Hebel los und infolge der durch die Feder N" bewirkten theilweisen Rotation der Scheibe M wird der Hahn so gedreht, dafs das Rohr L mit der Atmosphäre communicirt; diese Stellung des Hahnes, Fig. 2, ist die normale. Ein auf dem Deckel C angebrachter Hahn R ermöglicht eine directe Verbindung des Gefäfsinnern mit der Atmosphäre. Ferner ist das Gefäfs an passender Stelle mit einem Vacuummeter versehen. Die Handhabung dieses Apparates geschieht wie folgt: Nachdem der Obertheil C entfernt ist, bringt man das Gestell / mit den zu conservirenden Eiern an seinen Platz, Fig. 2, und schliefst das Gefäfs. Alsdann wird bei geschlossenem Hahn F der Hahn _/ so gedreht, dafs das Innere des Gehäuses mit der Luftpumpe in Verbindung steht, und letztere in Thätigkeit gesetzt, bis das Vacuummeter ein gewisses Vacuum anzeigt. Alsdann läfst man den Hebel Q los, wodurch der Hahn unter Einwirkung der Feder N sich sofort schliefst. Nun wird der Hahn F geöffnet, so dafs die Conservirungsflüssigkeit in das Innere des Gefäfses B C an den Rändern der Scheibe H entlang in Form eines dünnen Strahls eintritt, der sich an der Deckelfläche bricht und sich dann von oben auf die Eier ergiefst und letztere vollständig überzieht. Dies dauert jedoch nur einen Moment; der Hahn R wird alsdann geöffnet und das Vacuum aufgehoben, worauf die nicht gebrauchte Conservirungsflüssigkeit wieder in das Reservoir zurückläuft. Dann hebt man das Obertheil C ab, und die conservirten und mit der Flüssigkeit überzogenen Eier werden aus dem Gefäfs herausgenommen. Es mag hervorgehoben werden, dafs während des Conservirungsprocesses die Luftpumpe mit der äufseren Luft communicirt, so dafs demgemäfs ein Ausströmmechanismus entbehrt werden kann. Paten τ-An Sprüche:
1. An einem Apparat zum Conserviren oder Ueberziehen von Eiern die Combination eines luftdichten Gefäfses, das mit einer Vorrichtung zur Unterstützung der Eier versehen ist, mit einer Vorrichtung zur Erzeugung von Vacuum in diesem Gefäfs.
2. An einem Apparat zum Conserviren und Ueberziehen von Eiern die Anwendung eines luftdichten Gefäfses mit durchlochtem Eintrittsrohr, Deflectorscheibe H und einer Vorrichtung zur Aufnahme der Eier.
3. An einem Apparat zum Conserviren oder Ueberziehen von Eiern die Anwendung eines luftdichten Gefäfses mit Zweiweghahn J, Handhebel auf dem Küken desselben und einer Feder oder einem Gewicht zum Drehen und Schliefsen des Hahnes.
4. An einem Apparat zum Conserviren oder Ueberziehen von Eiern die Anwendung eines zweitheiligen, luftdichten Gefäfses, dessen unterer Theil· mit einem abgerundeten Rand versehen ist, während der obere an seinem Rand mit einer elastischen Packung zum Zweck der Abdichtung versehen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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