DE283840C - - Google Patents

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DE283840C
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container
barrel
drive shaft
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butter
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B5/00Other centrifuges
    • B04B5/10Centrifuges combined with other apparatus, e.g. electrostatic separators; Sets or systems of several centrifuges

Landscapes

  • Containers And Packaging Bodies Having A Special Means To Remove Contents (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVe 283840 KLASSE 45 g. GRUPPElO.
Richtung drehendem Faß verwendet werden kann.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. Juni 1913 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Einlaufbehälter für Milchschleudern, der auch als Faß bei Buttermaschinen mit sich ständig in einer Richtung oder abwechselnd in entgegengesetzter Richtung drehendem Faß verwendet werden kann. Durch einen derartigen Behälter wird der Vorteil erreicht, daß man nur ein Gefäß für zwei verschiedene Zwecke benötigt, für die man bisher stets zwei Gefäße
ίο verwenden mußte. Diese wurden selten gleichzeitig verwendet, verursachen aber doppelte Kosten beim Einkauf, Versand usw. Der Behälter hat, um als Butterfaß verwendet werden zu können, oben die bei sich drehenden Butterfässern bekannte zusammengezogene Form (Hals) zum Zurückhalten des Inhalts während der Drehung des Gefäßes und zweckmäßig am Boden eine Vorrichtung, mittels welcher der Behälter auf die Antriebsachse der Buttermaschine leicht befestigt und von derselben abgenommen werden kann.. Statt der erwähnten zusammengezogenen Form kann der Behälter, wie bekannt, einen ringförmigen Deckel haben, welcher gegen dessen Oberkante abgedichtet wird und verhindert, daß der Rahm während des Butterns herausgeschleudert wird. Die zusammengezogene Form und der erwähnte Deckel können jedoch selbstverständlich auch gleichzeitig vorhanden sein. Die Einrichtung zum Vereinigen des Behälters mit der Treibvorrichtung der Buttermaschine kann verschiedener Art sein. Zum Vereinigen kann man beispielsweise die gewöhnliche, im Boden des Gefäßes befindliche, mit einem Hahn ο. dgl. versehene offnung verwenden, in welche nach dem Entfernen des Hahnkükens ein passender Teil eingesetzt wird, der in den treibenden Teil oder in die Welle eingeschraubt -wird. Zum Tragen und Zentrieren des Behälters auf der Welle, welche stehend ist, kann eine beliebige Vorrichtung verwendet werden.
Fig. ι bzw. ζ zeigen den im Butterfaßgestell angebrachten Behälter im Schnitt;
Fig. 3 zeigt Einzelheiten;
Fig. 4 zeigt den auf der Milchschleuder angebrachten Behälter teilweise im Schnitt.
Der Behälter 1 hat oben die bei Butterfässern übliche zusammengezogene Form, damit beim Buttern der Rahm nicht aus dem Behälter spritzen kann. Der Behälter ist durch einen gegen seine Kante abdichtenden ringförmigen Deckel 2 teilweise verschlossen. Die zusammengezogene Form und der Deckel können, wie dargestellt, gleichzeitig oder jeder für sich verwendet werden. Die Buttermaschine besteht, wie üblich, aus einem Gestell 3 einer stehenden Welle 4, auf der der Behälter i_ befestigt wird, einem Kegelräderpaar 6 und einer auf der Achse 5 des einen Kegelrades aufgesteckten Kurbel 7. · Damit der Behälter 1 leicht mit der Welle 4 verbunden werden kann, ist letztere oben mit einer wagerechten schalenähnlichen Scheibe oder Platte 8 versehen, die einen nach oben gerichteten Flansch hat. Der Behälter ist
12. Auflage, ausgegeben am Jf. November
am Boden so .gestaltet, daß er auf die Platte ■ gestellt werden kann. Ferner ist der Behälter unter dem Boden mit einem Flansch 9, einer Zarge oder Ansätzen versehen, die sich von innen gegen den Flansch der Platte oder Schale 8 legen. Hierdurch erhält der Behälter eine bestimmte Lage, gleichachsig zu der Welle. Am Boden ist der Behälter in der Mitte mit einem Hahn versehen, der zum Einlassen der Milch in die Schleuder dient, wenn der Behälter als Einlaufbehälter verwendet wird (Fig. 4). In das Gehäuse 10 des Hahnes wird, wenn der Behälter als Butterfaß verwendet werden soll, anstatt des Hahnkükens ein dichtender Zapfen n eingesetzt, der mit einem Gewindeansatz in eine mit Gewinde versehene Bohrung der Welle 4 oder des Bodens der Schale 8 eingeschraubt wird (Fig. 3). Dadurch wird der Behälter 1 auf der Achse 4 befestigt und gezwungen, an deren Drehung teilzunehmen. Der zur Beschleunigung des Butterns dienende Schlagflügel 13 ist, wie üblich, mittels eines Trägers 12 in das Gestell 3 eingesetzt. Das Hahnküken kann auch selbst so ausgebildet werden, daß es zur Verbindung des Behälters mit der Achse 4 verwendet werden kann. Soll der Behälter als Einlaufbehälter für eine Schleuder benutzt werden, so wird er von der Welle 4 abgenommen und in üblicher Weise auf das über der Schleudertrommel befindliche Zulauf gefäß aufgesetzt (Fig. 4), in dem der den Milchzufluß zur Trommel 'regelnde Schwimmer eingesetzt ist.
Bei der in Fig. 2 dargestellten Buttermaschine ist der Schlagflügel 17 mittels eines Armes 18 an einem Träger 15 befestigt, der durch ein in dem Behälter angeordnetes Rohr 14 sowie durch die Schale 8 hindurcbgeführt und im Gestell befestigt ist. Zur Verbindung des Flügelarmes 18 mit dem Träger dient ein in einen Schlitz 16 des letzteren eingreifender Stift einer mit einem Arm verbundenen Hülse, die auf den Träger 15 geschoben wird.
Das Antriebskegelrad greift in eine Verzahnung der den Behälter 1 tragenden Schale ein, so daß letztere mit dem Behälter sich um den stillstehenden Träger 15 drehen. Damit der Behälter sicher von der Schale mitgenommen wird, kann er mit einem Ansatz ijx o. dgl. versehen sein, der in eine Aussparung der Schale 8 eingreift. Das Rohr hat am unteren Ende Schlitze, durch die die Milch aus dem Behälter fließt, wenn er als Einlaufgefäß für eine Schleuder verwendet werden soll. In diesem Fall wird ein mit einer Stange versehenes Hahnküken durch das Rohr 14 in das Hahngehäuse eingeführt. Bei Verwendung des Behälters als Butterfaß wird ein Ringschieber 14* so weit über das Rohr 14 geschoben, daß die Schlitze durch ihn geschlossen werden.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Einlauf behälter für Milchschleudern, der als Faß bei Buttermaschinen mit sich' ständig in einer Richtung oder abwechselnd in entgegengesetzter Richtung drehendem Faß verwendet werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter oben die bei Butterfässern bekannte, zum Zurückhalten des Faßinhalts bei der Drehung des Fasses dienende zusammengezogene Form oder, wie bekannt, einen ringförmigen, gegen die Kante des Behälters abdichtenden Deckel oder die zusammengezogene Form und den Deckel hat, ferner eine zweckmäßig mittels eines Hahnes o. dgl. verschließbare öffnung am Boden zum · Auslassen des Inhaltes sowie eine Einrichtung zum Verbinden des Behälters mit der Antriebswelle oder dem zum Herumdrehen des Butterfasses dienenden Teil oder zum Mitnehmen des Behälters mittels dieses Teiles hat.
2. Einlauf behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter durch einen durch seine Auslauföffnung greifenden Schraubenbolzen o. dgl. mit der Antriebswelle der Buttermaschine gekuppelt wird.
3. Einlaufbehältef nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zum Verbinden des Behälters mit der Antriebswelle dienende, durch die Auslauföffnung des Gefäßes hindurchgeführte Bolzen so ausgebildet ist, daß er die Auslauf öffnung verschließt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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