DE9738C - Neuerung an Luftsaugern und Luftdrückern - Google Patents
Neuerung an Luftsaugern und LuftdrückernInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23L—SUPPLYING AIR OR NON-COMBUSTIBLE LIQUIDS OR GASES TO COMBUSTION APPARATUS IN GENERAL ; VALVES OR DAMPERS SPECIALLY ADAPTED FOR CONTROLLING AIR SUPPLY OR DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; INDUCING DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; TOPS FOR CHIMNEYS OR VENTILATING SHAFTS; TERMINALS FOR FLUES
- F23L17/00—Inducing draught; Tops for chimneys or ventilating shafts; Terminals for flues
- F23L17/02—Tops for chimneys or ventilating shafts; Terminals for flues
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Apparatus Associated With Microorganisms And Enzymes (AREA)
Description
1879.
Klasse 27.
OTTO WUTTKE in ZEHLENDORF. Neuerung an Luftsaugern und L u f id r Q c k e r n.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 24. October 1879 ab.
Der in beiliegender Zeichnung in Fig. 1, 2 und 3 dargestellte Apparat soll dazu dienen,
frische Luft in Heizkammern an Heizapparaten und in Lokalitäten einzuführen. Derselbe kann
sowohl über dem Dach des Hauses, als über der Einmündung eines Kaltluftkanals aufgestellt
werden und bedingt durch die an demselben angebrachte Klappenanordnung, dafs bei jeder
Windrichtung nur Luft eingedrückt und nicht ausgesaugt werden kann.
Die Anordnung des in Fig. 4, 5 und 6 dargestellten Apparates bezweckt, nach demselben
System einen Säuger herzustellen.
Bei den mit den Luftdrückern älterer Constructionen angestellten Proben hat sich ergeben,
dafs die Luft auf der vom Winde getroffenen Seite wohl in den Apparat eingetreten ist, dafs
aber an der entgegengesetzten Seite eine Luftverdünnung stattgefunden hat und dadurch die
auf der einen Seite eingeblasene Luft auf der entgegengesetzten Seite theilweise wieder ausgetreten
ist.
Aufserdem würde aber auch bei diesen Luftdrückern bei heftigem. Wind mehr und bei geringerem
Wind weniger Luft in den zu speisenden Raum eingelassen. Aus diesem Grunde
ist in Fig. 3 im Schacht eine selbsttätige Regulirungsklappe angebracht.
In Fig. ι ist die äufsere Form dargestellt und die Anordnung gezeigt, wenn cehtrisch aus dem
Apparat ein Rauchrohr austritt.
In Fig. 2 ist der Grundrifs und in Fig. 3 der Schnitt nach der Linie A-B des Drückers dargestellt,
ab c de f gh sind horizontal liegende Klappen von Metall, welche sich um Wellen i,
Fig. 3, drehen. Die Klappe hat an ihrem hinteren Ende ein angebrachtes Gewicht, welches
so regulirt ist, dafs es in einem zugfreien Raum den längeren und vorderen Hebelarm der Klappe
bei /£, und A1 anlegt. Der Hub der Klappe
ist begrenzt durch die Knaggen k.
Im Schacht des Drückers befindet sich eine ähnlich construirte Klappe, an welcher das
regulirbare Gegengewicht m sich befindet, und welche sich um die Welle η dreht. Bei zu
starkem Wind wird das obere Ende der Klappe / nach unten bewegt, und beim Sturm wird sich
dieselbe ganz schliefsen. Eine regulirbare Oeffnung jedoch, welche sich in der Klappe befindet,
gestattet, dafs man nach Belieben Luft einlassen kann. Bewegt sich die Luft in der mit den
Pfeilen angezeigten Richtung, Fig. 2 und 3, so werden sich die Klappen abc nach unten
öffnen und Luft einlassen. Zur selben Zeit werden durch die Luftverdünnung auf der anderen
Seite und durch den durch den Wind im Innern hervorgebrachten Druck die Klappen defgh
von unten an den Anschlag angedrückt, und eingeblasene Luft kann nicht wieder austreten.
Der in Fig. 3 und 4 dargestellte Sauger wirkt ganz ebenso wie der Drücker, jedoch umgekehrt,
und zwar dadurch, dafs die Klappen nicht unterhalb, sondern oberhalb des Rahmens aufschlagen.
Claims (3)
1. Die Anwendung von mit Gegengewicht versehenen horizontal liegenden Klappen, welche
sich auf der Windseite nach innen öffnen und auf der entgegengesetzten Seite durch
den im Sauger entstehenden Druck, sowie durch die vor der Windrichtung entstehende
Luftverdünnung selbstthätig schliefsen.
2. Die Anordnung von selbstthätigen Regulationsklappen, welche den Zweck haben, der
Luftströmung bei verschiedener Geschwindigkeit mehr oder weniger Einlafs zu gewähren.
3. Die Anordnung bei Saugern in ganz ähnlicher Weise, nur dafs der Wind einerseits
die Klappen schliefst und andererseits der Luftverdünnung wegen die Klappen öffnet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9738C true DE9738C (de) |
Family
ID=287075
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT9738D Active DE9738C (de) | Neuerung an Luftsaugern und Luftdrückern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE9738C (de) |
-
0
- DE DENDAT9738D patent/DE9738C/de active Active
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