DE973631C - Verstellbare Abstuetzung fuer Hallen, insbesondere Werkstatthallen - Google Patents
Verstellbare Abstuetzung fuer Hallen, insbesondere WerkstatthallenInfo
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- DE973631C DE973631C DEG9670A DEG0009670A DE973631C DE 973631 C DE973631 C DE 973631C DE G9670 A DEG9670 A DE G9670A DE G0009670 A DEG0009670 A DE G0009670A DE 973631 C DE973631 C DE 973631C
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04H—BUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
- E04H9/00—Buildings, groups of buildings or shelters adapted to withstand or provide protection against abnormal external influences, e.g. war-like action, earthquake or extreme climate
- E04H9/02—Buildings, groups of buildings or shelters adapted to withstand or provide protection against abnormal external influences, e.g. war-like action, earthquake or extreme climate withstanding earthquake or sinking of ground
- E04H9/021—Bearing, supporting or connecting constructions specially adapted for such buildings
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Description
- Verstellbare Abstützung für Hallen, insbesondere Werkstatthallen Die Erfindung betrifft eine Abstützung für Hallen, insbesondere Werkstatthallen, in Gegenden mit einem durch Bergschäden od. dgl. beunruhigten Untergrund.
- Es sind bereits verschiedene Gebäudeabstützungen zum Ausgleich bestimmter Bodenbewegungen bekannt. So hat man ein ausschließlich in senkrechter Richtung nachstellbares Stützlager entwickelt, dessen zum Anheben bzw. Absenken des betreffenden Bauteiles dienende Einrichtungen an jeder einzelnenAbstützstelle fest eingebaut sind und deshalb bei einem großen Bauwerk mit zahlreichen Stützen in entsp -echend großer Anzahl vorgesehen werden müßten. Abgesehen davon eignet sich eine solche Einrichtung aber auch deshalb nicht für alle vorkommenden Verhältnisse, weil gerade in Bergschädengebieten häufig Bodenbewegungen in senkrechter und gleichzeitig waagerechter Richtung stattfinden.
- Mit einer anderen bekannten Einrichtung, die in einer kugellagerartigen Gebäudeverankerung besteht, wobei eine Kugel zwischen zweieinstellbaren Platten in einem seitlich federnd abgestützten Ring geführt ist, sollen Erdbebenstöße aufgenommen werden. Dabei handelt es sich um Erschütterungen, bei denen im Gegensatz zu Bergschädenbewegungen überhaupt keine oder nur vergleichsweise geringfügige bleibende Verschiebungen des Fundamentes auftreten. Bei horizontalen Verlagerungen werden dort im übrigen durch Anordnung zusätzlicher Verankerungsglieder elastische Kräfte ausgelöst, um den betreffenden Teil des Oberbaues wieder über die bisherige Befestigungsstelle des Fundamentes zu bringen. Eine ursprünglich senkrechte Stütze würde dadurch also unter Umständen in eine gewisse Schräglage gebracht werden, die einerseits zu inneren Spannungen des ganzen Tragwerkes, andererseits zu unerwünschten Verlagerungen, z. B. einer Kranbahn, führen kann.
- Ferner hat man bei einer aus einem U-förmigen Rahmenträger bestehenden Brückenkonstruktion die beiden Trägerschenkel in Fundamentaussparungen eingreifen lassen und dort mit Einrichtungen zur Höhen- und Längsverstellung versehen.
- Zum Unterschied von den erwähnten Maßnahmen soll nun eine verstellbare Abstützung für Hallen mit als Dreigelenkbogen ausgebildeten, auf Einzelfundamenten ruhenden Tragrahmen geschaffen werden, die in solchen Gebieten geeignet ist, in denen Verlagerungen des Untergrundes sowohl in senkrechter als auch in waagerechter Richtung auftreten. Demgemäß besteht die Erfindung darin, daß jeder Stützenfuß in einem auf dem jeweiligen Fundament liegenden gechlossenen Rahmen, dessen Seitenwände in Abständen vom" Stützenfuß verlaufen und der durch Ankerschrauben mit dem Fundament fest verbunden ist, rings von an dem Rahmen lösbar befestigten Deckplatten umgeben ist, welche den Hohlraum zwischen dem Stützenfuß und dem Rahmen überdecken, die vom Stützenfuß in beliebiger Richtung ausgeübten Horizontalkräfte in die Rahmenseitenwände zwecks Übertragung auf das Fundament einleiten und mit Lochteilungen zum Befestigen der Deckplatten zwecks Festlegung des Stützenfußes gegenüber dem Rahmen nach Zurückbewegen in die ursprüngliche Stellung gegenüber der übrigen Hallenkonstruktion versehen sind.
- Die neuartige Anordnung der Stützen.füße gemäß den vorstehenden Erfindungsmerkmalen und den weiteren, aus der folgenden Beschreibung ersichtlichen Einzelheiten hat nicht nur hinsichtlich 'einer vergleichsweise einfachen und billigen Herstellung, sondern auch hinsichtlich einer guten Kraftaufnahme und einer schnellen Anpassungsmöglichkeit an veränderte Bodenverhältnisse beachtliche Vorteile.
- Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt Abb, i eine Draufsicht auf die ursprüngliche Lagerung eines Stützenfußes, Abb. 2 einen zugehörigen Querschnitt, Abb. 3 eine Draufsicht auf die berichtigte Lagerung des Stützenfußes nach einer Fundamentverschiebung und - .
- Abb. q. einen zugehörigen Querschnitt.
- In den Abbildungen bezeichnet i einen Stützenfuß, der in einem rechteckigen Rahmen 2 angeordnet ist und innerhalb des Rahmens nach verschiedenen Seiten verschiebbar und anhebbar gelagert ist. Den S tützenfuß i umgebende Deckplatten 3 sind mit Lochteilungen q. versehen und können zum Ausgleich der eingetretenen Bewegungen des Stützenfußes i versetzt werden. Dadurch läßt sich der Stützenfuß i auf eine wieder in der Fluchtlinie aller Stützen liegende, aber, durch die Absenkung und Verschiebung des Fundamentes bedingt, gegebenenfalls in Längsrichtung dieser Linie gegenüber der bisherigen Stützfläche 5 (Abb. 2) versetzte neue Stützfläche 5' (Abb. d.) festlegen. Der zwischen dem Stützenfuß i und den Deckplatten 3 bestehende Zwischenraum wird durch Einlegebleche 6 ausgefüllt, die auch zum Ausgleich von Zwischenmaßen und Lochteilungsdifferenzen verwendest werden: Die vom Stützenfuß augeübten Horizontalschübe werden von den Deckplatten 3 aufgenommen und über die Wände des Rahmens 2 auf das Fundament io übertragen. Die Deckplatten 3 ersetzen dabei die vielen Pufferbleche, die sonst den von dem Rande des Rahmens 2 bis zum Stützenfuß i reichenden Hohlraum 9 ausfüllen müßten. An der Unterseite der. Deckplatten 3 und an der Außenseite der Rahmenwände sind Aussteifungen 7. am Fundament io Verankerungsglieder 8 vorgesehen.
- Zur Erreichung der ursprünglichen Höhenlage wird die neue Stützfläche 5' mit zusätzlichen Unterlagen versbhen, wobei sich im Falle einer Erhöhung über den oberen Rand des Rahmens 2 auf denselben ein weiterer Rahmen aufsetzen läßt.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verstellbare Abstützung für Hallen, ins-. besondere für Werkstatthallen, mit als Dreigelenkbogen ausgebildeten, auf Einzelfundamenten ruhenden Tragrahmen in Bergschädengebieten od. dgl., in denen Verlagerungen des Untergrundes sowohl in senkrechter als auch in waagerechter Richtung auftreten, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Stützenfuß (i) in einem auf dem jeweiligen Fundament (io) liegenden geschlossenen Rahmen (2), dessen Seitenwände in Abständen vom Stützenfuß (i) verlaufen und der durch Ankerschrauben mit dem Fundament (io) fest verbunden ist, rings von an dem Rahmen (2) lösbar befestigten Deckplatten (3) umgeben ist, welche den Hohlraum (9) zwischen dem Stützenfuß und dem Rahmen (2) überdecken, die vom Stützenfuß in beliebiger Richtung ausgeübten Horizontalkräfte in die Rahinenseitenwände zwecks Übertragung auf das Fundament (io) einleiten und mit Lochteilungen (q.) zum Befestigen der Deckplatten (3) zwecks Festlegung des Stützenfußes (i) gegenüber dem Rahmen (2) nach Zurückbewegen in die ursprüngliche Stellung gegenüber der übrigen Hallenkonstruktion versehen sind.
- 2. Abstützung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zum Ausgleich von Zwischenmaßen und Lochteilungsdifferenzen zwischen dem Stützenfuß (i) und den Deckplatten (3) einfügbare Einlegebleche (6) vorgesehen sind.
- 3. Abstützung nach Anspruch i oder 2. dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der Deckplatten (3) und außen am Rahmen. (2) Vers.teifui1gen (7) angeordnet sind. q.. Abstützung nach einem der Ansprüche t bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Anheben der Stützenfüße (i) in die ursprüngliche Höhenlage mittels hydraulischer Pressen erfolgt, wobei zusätzliche Unterlagen die neuen Stützflächen (5 ') erhöhen und bei großer Absinktiefe weitere Rahmen (2) zum Ausgleich des Höhenunterschiedes angeordnet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 28i 875, 519 366; österreichische Patentschrift Nr. 69 54q.; Schleicher, Ferdinand, »Taschenlauch für Bauingenieure«, Berlin 1943, S. 1692, Abb. 238 b.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG9670A DE973631C (de) | 1952-08-29 | 1952-08-29 | Verstellbare Abstuetzung fuer Hallen, insbesondere Werkstatthallen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG9670A DE973631C (de) | 1952-08-29 | 1952-08-29 | Verstellbare Abstuetzung fuer Hallen, insbesondere Werkstatthallen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE973631C true DE973631C (de) | 1960-04-21 |
Family
ID=7119132
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG9670A Expired DE973631C (de) | 1952-08-29 | 1952-08-29 | Verstellbare Abstuetzung fuer Hallen, insbesondere Werkstatthallen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE973631C (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE281875C (de) * | ||||
| AT69544B (de) * | 1914-05-22 | 1915-08-10 | Ludwig Kohl | Kugellager für Gebäude, die Erdbebenstößen ausgesetzt sind. |
| DE519366C (de) * | 1925-04-22 | 1931-02-26 | Gerhard Schmuecking | Mittels eines oder mehrerer Keile nachstellbares Stuetzlager zum Heben und Senken von Bauwerken |
-
1952
- 1952-08-29 DE DEG9670A patent/DE973631C/de not_active Expired
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE281875C (de) * | ||||
| AT69544B (de) * | 1914-05-22 | 1915-08-10 | Ludwig Kohl | Kugellager für Gebäude, die Erdbebenstößen ausgesetzt sind. |
| DE519366C (de) * | 1925-04-22 | 1931-02-26 | Gerhard Schmuecking | Mittels eines oder mehrerer Keile nachstellbares Stuetzlager zum Heben und Senken von Bauwerken |
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