DE9730C - Neuerungen an Wiridsetzmaschinen - Google Patents

Neuerungen an Wiridsetzmaschinen

Info

Publication number
DE9730C
DE9730C DENDAT9730D DE9730DA DE9730C DE 9730 C DE9730 C DE 9730C DE NDAT9730 D DENDAT9730 D DE NDAT9730D DE 9730D A DE9730D A DE 9730DA DE 9730 C DE9730 C DE 9730C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sieve
air
combination
mineral layer
box
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT9730D
Other languages
English (en)
Original Assignee
B. W. HART in London
Publication of DE9730C publication Critical patent/DE9730C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D249/00Heterocyclic compounds containing five-membered rings having three nitrogen atoms as the only ring hetero atoms
    • C07D249/16Heterocyclic compounds containing five-membered rings having three nitrogen atoms as the only ring hetero atoms condensed with carbocyclic rings or ring systems
    • C07D249/22Naphthotriazoles
    • C07D249/24Naphthotriazoles with stilbene radicals directly attached in position 2
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03BSEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
    • B03B4/00Separating by pneumatic tables or by pneumatic jigs
    • B03B4/02Separating by pneumatic tables or by pneumatic jigs using swinging or shaking tables

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

1879.
Klasse 1.
BENJAMIN WOOLLEY HART in LONDON. Neuerungen an Windsetzmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. October 1879 ab.
Ein sehr wesentlicher Bestandtheil der Erfindung ist der Kasten a. Wie aus Fig. 1 ersichtlich, ist dieser Kasten an seiner Hinterseite am breitesten; hier laufen seine Seitenwände zunächst auf kurze Strecke einander parallel, um dann nach der Vorderseite zu zu convergiren. Man könnte wohl auch nur eine der Seitenwände nach vorn convergent zulaufen lassen; doch würde damit kein besonderer Vortheil vor der vorher erwähnten Construction erreicht sein.
Die Höhe des Kastens α ist hinten am gröfsten, vorn am kleinsten, Fig. 5; stellt man daher den Boden in eine waagerechte Ebene ein, so wird die Hinterkante des Kastens höher stehen als die Vorderkante. Ein Sieb b überdeckt den Kasten; dasselbe kann entweder ein Gewebe aus Draht, oder eine Drahtgaze, oder ein gelochtes Blech sein, gelagert in oder auf einem Rahmen c. Dieser Rahmen c liegt dicht auf einer umlaufenden Flantsche d des Kastens auf.
Bei den seither üblichen Apparaten werden die auf eine Siebplatte gebrachten Mineralien seitlich von hohen Wänden eingeschlossen, und es verläfst der »Gang« oder das nichthaltige Gestein, nachdem es die ganze Länge des Maschinenbettes durchlaufen hat, das letztere an der Vorderseite.
Um den Zeitaufwand für die Abführung des »Ganges«, also der leichteren Theile, auf ein Minimum herabzubringen und ihn nicht unnöthig lange auf der Maschine bleiben zu lassen, zieht der Erfinder senkrechte, entfernbare Ränder oder Wände e vor, welch letztere zweckmäfsigerweise inwendig eine ebene Oberfläche, auswendig eine gebrochene, schräg stehende empfangen, wie Fig. 7 deutlich zeigt. Diese Wände werden so eingestellt, dafs ihre zugeschärften Oberkanten mit der vorher bestimmten Höhe der ' Mineralschicht auf dem Siebe übereinstimmen, mit Ausnahme nur des Randes am hinteren oder Rumpfende, indem man hier die Oberkanten zweckmäfsig etwas ansteigen läfst, Fig. 3, 4 und 5.
Es ist sehr unvortheilhaft, Mineraliengemische von gröfserer Dichtigkeit über eine grofse Fläche auszubreiten, und zwar im Hinblick darauf, dafs das Volumen erzhaltiger Mineralien sehr viel geringer ist als jenes der Gangarten,
d. i. tauben Gesteins. Infolge dessen sammelt sich das haltige Erz viel schwieriger.
Dadurch, dafs der Erfinder das Bett seiner Maschine verjüngt zulaufen läfst, d. h. es breit an der Zutrittsstelle des Erzes (bei ggl, Fig. 5) hält und nach vorn (bei e*) verengt, wird das haltige Mineral, je weiter es auf dem Sieb b von hinten nach vorn gelangt, sich zusammenfinden bezw. ansammeln, und es ist alsdann ein leichtes, dieses haltige Mineral in einen Rumpf einzuleiten und es von da unter Regulirung durch zwei Ventilklappen (e* und e') aus der Maschine abzuführen.
In manchen Fällen erscheint es rathsam, in dem Kasten α unterhalb der Siebfläche b einen falschen Boden von Metall oder Holz anzubringen in der Weise, dafs derselbe mit seiner oberen Fläche parallel oder nahezu parallel zur Siebfläche ist.
Das in die Maschine einzuführende Erz gelangt dahin durch den Rumpf g; sein Zuflufs wird geregelt bezw. abgestellt mittelst einer Klappe g\ welche sich rückwärts gegen die Stellschraube g2 stützt.
Dem Zwecke der Luftzuführung in den Kasten α dient ein in der Mitte des hinteren Theiles desselben unterhalb angebrachten Raum h, welcher eine Klappe i enthält, Fig. 5. Dieselbe empfängt vermittelst eines Hebelsystems eine fortdauernd schwingende Bewegung von einem mit Zähnen versehenen Rade i1 aus, mit der Wirkung, dafs sie sich unaufhaltsam öffnet und schliefst. Der Antrieb des Sperrrades z1 erfolgt von irgend einer sich bewegenden Welle aus. Der Erfinder schlägt vor, diesem Rade i1 vier Zähne und etwa hundert Umdrehungen in der Minute zu geben, was alsdann ein vierhundertmaliges Oeffnen und ein ebenso häufiges Schliefsen der Klappe i zur Folge hat. Diese Angabe ändert sich selbstredend mit der Beschaffenheit des gerade vorliegenden Erzes, d. h. man kann dem Sperrrade mehr oder weniger als vier Zähne geben und es mehr oder weniger als hundert Umdrehungen in der Minute vollführen lassen.
Das Sperrrad z"1 wirkt, um eben erwähnte Wirkung auszuüben, auf eine Klinke z2 ein; dieselbe sitzt auf einem Hebel P, welcher mittelst Zugstange z'4 mit dem Hebel z'5 in Verbindung steht, der auf der Welle der weiter oben
gedachten Klappe befestigt ist, Fig. 4. Eine Feder ie und ein Gewicht P dienen zur Sicherung der Rückwärtsbewegung der Klappe nach jeder erfolgten Einwirkung des Zahnes des Sperrrades il auf dieselbe.
Die in der Maschine zu verwendende und in sie durch den Raum h eintretende Luft wird mittelst Ventilators j oder durch eine andere Gebläse- oder Luftcornpressionsmaschine bis zum beabsichtigten Grade comprimirt und dann in den vorbesagten Raum h geleitet, k ist ein Auslafsventil zur Regelung des Luftdruckes nach Mafsgabe der für das gegebene Erz gerade bestehenden Vorschrift; als besonders vortheilhaft hat sich dem Erfinder ein Ventil mit Holzaufschlagflächen ergeben. Die Vermehrung oder Verminderung des Winddruckes durch dieses Ventil k geschieht durch Aufsetzen oder Hinwegnahme von Gewichtsscheiben.
Es ist ferner /, Fig. 1 und 2, ein mit der Luftkammer in Verbindung stehendes Rohr, welches nach einem Luftdruckmesser m, behufs Anzeige der Pressung, hinführt.
Wirkungsweise des Apparates.
Die Mineralien, welche in den Rumpf g des Apparates eingeführt werden, gelangen durch denselben herab auf das Bett oder die Siebfläche b; die Menge des Zuflusses wird durch die Klappe g^ geregelt. Die geprefste Luft tritt unter dem vom Auslafsventil k bestimmten Drucke in die Luftkammer unterhalb des Siebes b ein; mit Hülfe des Manometers m und des Auslafsventiles k kann die Pressung der Luft genau jederzeit erkannt und bezw. regulirt werden. Man wird es sich dabei angelegen sein lassen, möglichst genau die gerade geeignete Dichtigkeit der Luft herauszufinden und constant aufrecht zu erhalten, um so ein Medium herzustellen, in welchem die leichteren Theile, das nichthaltige Gestein, gleichsam schweben, nach oben gedrängt werden, während die schwereren Theile, die eigentlichen Erze, sich wenig oder garnicht von der Bettfläche erheben. Die unter dem Einflufs der Luftströmung sich also in sich sondernde Mineralschicht wird nun, während ihrer allmäligen Bewegung vom Rumpf g nach vorn, die sich oben ansammelnde Lage von leichteren, also nichthaltigen Theilen, infolge der convergirenden Wände, d. i. der sich verkleinernden Auflagefläche, seitwärts über die abgeschrägten Wände überfliefsen lassen. Die sich ihrerseits unten in der Nähe der Siebfläche b ansammelnde Schicht schwerer, also haltiger Mineralien, schiebt sich ebenfalls nach und nach vorwärts, dem engeren Theile der Bettfläche zu, um hier nach unten durch die von den Klappen e* und e' gelassenen Oeffnungen abzufliefsen.
Es mufs stets ebenso viel Luft neu unter die Siebfläche herzugeführt werden als durch die letztere und durch die Mineralschicht hindurch entweicht. Infolge Wirkung der schwingenden Klappe / im Vorraum // ist der Druck unter der Siebfläche b ein stets innerhalb kleiner Grenzen wechselnder. Dieses hat eine gewisse Schwingung der Luft, welche von der Kammer in a aus durch die Mineralschicht hindurch tritt, zur Folge, demnach auch eine solche der auf der Siebfläche liegenden Mineralien.
In den sehr kurzen Zeiten des Offenstehens der schwingenden Klappe i, Fig. 5, wird der Luftstrom ein Maximum seiner Geschwindigkeit, in den ebenso kurzen Zeiten des Schlusses ein Minimum seiner Geschwindigkeit annehmen. Während der ersten dieser beiden Perioden steigen die Gangarten oder die leichteren Theile nach oben und die schwereren oder haltigen Mineralien erheben sich nur sehr wenig oder garnicht; während der zweiten Periode sinken die schwereren Theile (so weit sie noch nicht auf der Siebfläche liegen) weiter herab, die leichteren dagegen nur wenig oder garnicht.
Angenommen, die Klappe i öffnet und schliefst sich je vierhundertmal in einer Minute, so erzeugt dies achthundert Schwingungen der Luft in derselben Zeit, und jede Schwingung wirkt in der eben bezeichneten Weise auf die zu trennenden Mineralien ein.
Die Benutzung des mehrerwähnten Klappenventils bringt noch aufserdem den Vorzug einer gewissen Ausgleichung von Druckänderungen, wie sie unausbleiblich hier und da auftreten, mit sich.
Gleichwohl kommen auch Fälle vor, in denen die bezeichneten Vortheile weniger Bedeutung haben; in solchen wird der Sperrrad- und Hebelmechanismus entfernt und die Klappe i mit einer Vorrichtung versehen, welche ihr festes Einstellen auf diese oder jene Durchlafsöffhung ermöglicht; oder es wird diese Klappe auch ganz weggelassen. In diesem Falle wirkt alsdann ein gleichmäfsiger, unter constantem Druck stehender Luftstrom auf die Mineralschicht ein.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Der mit einer Siebfläche versehene Kasten oder Tisch α mit entweder waagerechter oder wenig gegen die Horizontale geneigter Tischfläche und von hinten nach vorn convergirender Seitenbegrenzung.
2. In Combination mit dem Kasten a die aufrechten Seitenwände e von einer Höhe, welche derjenigen der auf das Sieb aufzuschüttenden Mineralschicht entspricht, und die Zuschärfung derselben nach oben zu einer abgeschrägten Kante, Fig. 7.
3. Die Construction einer Windaufbereitungsmaschine derart, dafs durch die Luftströmung die leichteren Theile während des Vorschreitens auf der Siebfläche b über die scharfen Oberkanten von e hinweggedrängt und so aus der Maschine entfernt werden.
4. Die Construction einer Windaufbereitungsmaschine derart, dafs dieselbe die Abführung der schwereren oder haltigen Theile
an der verhältnifsmäfsig schmalen Vorderseite der Sieb- oder Tischfläche bedingt; im wesentlichen wie erläutert.
Das Klappenventil i mit einer ununterbrochen auf Oeffnen und Schliefsen abzielenden Bewegung, eingeschaltet zwischen einen Vorraum und die Luftkammer unter dem Siebe b.
Die Combination eines Ventilators oder Luftcompressors, eines Klappenventils i, der Luftkammer α und einer Siebfläche b in einer solchen Weise, dafs ununterbrochen ein innerhalb sehr enger Grenzen gleichmäfsig in seinem Druck veränderter und deshalb entsprechend schwingender Luftstrom von unten gegen die auf der Siebfläche liegende Mineralschicht geführt wird.
Als eine Modification in Beziehung auf Patent-Anspruch 6.: Die Combination der Luftkammer, des Siebes und der Apparate und Vorrichtungen zur Erzeugung und Herleitung geprefster Luft, zum Zweck der Durchtreibung eines ununterbrochen und stetig unter gleichem Druck sich vorwärts bewegenden Luftstromes durch die Mineralienschicht auf der Siebfläche.
In Combination mit dem Siebe und dessen Umgrenzungswänden der Rumpf g zur Zuführung der Mineralien und jener zur Abführung der haltigen Erze, sowie die verstellbaren Klappen g', e* und e1 zur Regelung dieses Zu- und Abflusses; im wesentlichen wie erläutert.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT9730D Neuerungen an Wiridsetzmaschinen Active DE9730C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE9730C true DE9730C (de)

Family

ID=287067

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT9730D Active DE9730C (de) Neuerungen an Wiridsetzmaschinen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE9730C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3003308C1 (de) Vorrichtung zur Abtrennung schwererer Koerner eines Schuettguts von leichteren Koernern und Staub
DE3933405A1 (de) Durchlauf-vakuum-auftragsvorrichtung
DE9730C (de) Neuerungen an Wiridsetzmaschinen
DE2702019A1 (de) Staubabscheider
DE2745066B2 (de) Granulatbettfilter
DE2316080C3 (de) Siebzufuhr
DE599366C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Aufbereitung von unklassierter Kohle und sonstigen Mineralien auf Luftherden mit Ruettelbewegung
DE51685C (de) Hydraulisches Klassir- und Aufbebereitungsverfahren nebst zugehörigen Apparaten
DE3145652A1 (de) Wirbelschichtapparat
DE865836C (de) Saatgut-Reinigungsmaschine mit Steigsichter
DE586764C (de) Vorrichtung zum Sortieren und Reinigen von Getreide mit einem Steigsichter und einerLuftvorreinigung
DE736185C (de) Vorrichtung zum Trockenmahlen durch Prallwirkung
DE595992C (de) Trennvorrichtung fuer koerniges und feines Gut, insbesondere fuer Kohle
DE412215C (de) Vorrichtung zur Trockengewinnung des Feingutes aus Foerderkohle
DE1507806A1 (de) Vorrichtung zur Abfilterung von Staub aus Gasen
DE727494C (de) Reinigungsvorrichtung fuer Bucheckern, Eicheln u. dgl.
DE2342270A1 (de) Entstaubungsvorrichtung fuer schuettgueter
DE176692C (de)
DE803441C (de) Saatgutreinigungsmaschine
DE3030235C2 (de)
DE203078C (de)
DE2316588A1 (de) Staubabscheider
DE2625825A1 (de) Vibrations-flotationsmaschine
DE1079561B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Schwimmsinkscheidung von grob zerkleinerten Mineralien
DE678979C (de) Ausbildung einer aus einer oder mehreren Mulden bestehenden Schwingvorrichtung als Windsichter