DE97290C - - Google Patents
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D13/00—Friction clutches
- F16D13/20—Friction clutches with clutching members co-operating with both the periphery and the inner surface of a drum or wheel-rim
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Mechanical Operated Clutches (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47: Maschinenelemente,
Patentirt im Deutschen Reiche vom 3. Juni -1897 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Reibungskupplung mit Bremsbacken, und zwar
auf die Nachstellung der letzteren während des Ganges, im Falle sie abgenutzt sind, sowie auf
das Mittel, die Backen in der jedesmaligen Lage zu erhalten.
Auf der Zeichnung sind Fig. 1 bis 4 die theilweise Vorderansicht, sowie die Schnitte
nach den Linien x-y und X1-Jf1 und Fig. 5
die Kupplungsstange.
Es sind W und W1 die Wellen, auf denen
die sie kuppelnden Scheiben 5 und S1 fest
sind. Die Mitnahme von S1 durch S erfolgt
dadurch, dafs die Klötze A und A0 von Holz
und dergl. durch die Bewegung der Backen B und B0 gegen den Rand S1 geprefst werden.
Zu diesem Zwecke ist für jedes Backenpaar in der Scheibe S der Bolzen s befestigt, auf dem
sich der Hebel B1 dreht, der mit den Backen B
und B0 durch die in ihren Lappen sitzenden
Stifte b und b0 verbunden ist und durch seine
Bewegung in der Pfeilrichtung die Näherung der Klötze und das Festklemmen der Scheibe S1
bewirkt.
Je zwei der Hebel B1 liegen mit ihren Enden
in den Stangen C, welche durch den Bolzen c mit dem an der Scheibe S drehbar befestigten
Sector D und durch C1 mit dem Winkelhebel
EE1 verbunden sind. Durch Drehung des Sectors in der Pfeilrichtung erfolgt mittels
der Stangen C sowohl die Backenbewegung als auch die Feststellung derselben. Die erstere
ist aus Vorstehendem ersichtlich, während die letztere folgendermafsen erreicht wird.
An der Scheibe S ist für jeden der beiden Sectoren über demselben eine Hülse H mit
einem darin passenden Klötzchen H1 angebracht, dessen Stifte H1 in Schlitzen h von H
geführt werden und im Schlitz der Stangen G liegen, die mit dem Sector J verbunden sind.
Unter H1 liegt die Feder H0, die H1 mit der
darin verstellbaren Schraube H.2 nach oben und ihren halbkugelförmigen Kopf h 2 gegen
die Rolle ελ im Arm E1 des Winkelhebels E E1
prefst. In der Stellung Fig. 3 sind die Backen mit den Klötzen A und A0 vom Rand S1 der
Scheibe S1 entfernt, und können etwaige todte Bewegungen durch die Feder F, welche A
und A0 von einander hält, ausgeglichen werden.
Auf der Nabe von S ist die durch Stangen J mit dem Sector D verbundene und von S mitgenommene
Muffe K verschiebbar. Sie hat einen durch die Zapfen / in Ansätzen m des
Ausrückers M gehaltenen Schleifring L. Wird die Muffe K mittels M aus der Stellung Fig. 3
nach links geschoben, so bewegen sich die Stangen C in der Pfeilrichtung (Fig. 1), und
die Klötze A und A0 werden an den Scheibenrand
S1 gedrückt. Gleichzeitig wird der Hebel -EiT1 in der Pfeilrichtung bewegt und die
in Fig. 3 rechts liegende Rolle auf die linke Seite des Schraubenkopfes h.2 gebracht, der bei
dieser Gelegenheit mittels der Feder H0 ausweicht
und am Ende der Bewegung, da die Stangen G sich dann unter die in ihren Schlitzen befindlichen Stifte H1 gelegt haben,
dies ganze Hebelsystem und somit die ganze Kupplung in der angenommenen Lage festhält.
Claims (2)
1. Reibungskupplung mit Sperrung der Bremsbacken
in der Einrückstellung, dadurch gekennzeichnet, dafs die Bremsbacken B
und B0 mit Hebeln B1 versehen sind, die
beim Einrücken der Muffe K durch ein Gestänge JDCE bewegt und dadurch in
der Bremsstellung festgehalten werden, dafs die Winkelhebel E E1 mit ihren Rollen ex
über Köpfe h2 federbelasteter Bolzen H^
laufen ,die dann mit ihren Klötzchen H1
durch Stangen G des Einrückgestänges gehoben werden, welche die Rollen O1 und
Köpfe A2 in steter Berührung und somit die Backenhebel festhalten.
2. Reibungskupplung nach Anspruch !,gekennzeichnet
durch die Begrenzung der Bewegung des Einrückgestänges für die zum Bremsen erförderliche und infolge der
Abnutzung der Bremsbacken verschiedene Stellung der Einrückmuffe K mittels eines
auf der Nabe der Kuppelscheibe S bis zu deren Rand S0 verschiebbaren Ringes k0,
dessen Lage zur Muffe K durch die im Ausrückhebel M befindlichen und auf den
mit dem Ring k0 verbundenen Ring kx
drückenden Schrauben Ot1 auch während des Ganges so geregelt werden kann, dafs
die vom Hebel M durch den Schleifring mitgenommene Muffe und das damit verbundene
Einrückgestänge die gewünschte Bewegung macht.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE97290C true DE97290C (de) |
Family
ID=368349
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT97290D Active DE97290C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE97290C (de) |
-
0
- DE DENDAT97290D patent/DE97290C/de active Active
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