DE97186C - - Google Patents
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- DE97186C DE97186C DENDAT97186D DE97186DA DE97186C DE 97186 C DE97186 C DE 97186C DE NDAT97186 D DENDAT97186 D DE NDAT97186D DE 97186D A DE97186D A DE 97186DA DE 97186 C DE97186 C DE 97186C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61B—RAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B61B13/00—Other railway systems
- B61B13/02—Rack railways
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Braking Arrangements (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Zahnstange für Bergbahnen, welche
behufs leichterer Herstellung und leichterer Montirung als Eisenbahnschiene ausgebildet ist.
Im Gegensatz zu einer früheren Zahnschiene, bei welcher die Verzahnung sich seitlich am
Kopf befindet, befindet sich hierbei die Verzahnung auf dem Kopf der Schiene, derart,
dafs die Zähne und Zahnlücken sich über den Kopf senkrecht zur Längsrichtung der Schiene
erstrecken. Ohne dafs der Kopf wie bei der früheren Anordnung eine platte Lauffläche besitzt,
hat der die Verzahnung besitzende Kopf der Schiene oder Stange aufser den üblichen
Abschragungen für die Kremplaschen zu beiden Seiten noch besondere Abschrägungen als Anzugsflächen von den Kopf umfassenden Sicherheitszarigen.
Diese Zangen dienen zur sicheren Führung des Fahrzeuges bezw. der Zahnräder desselben auf der Zahnstange und verhindern
ebensowohl seitliches Abgleiten der Räder von der Schiene, als auch den Auftrieb des Fahrzeuges,
d. h. die Entfernung desselben von der Schiene in verticaler Richtung. Sie können
ferner zur Bremsung im regelmäfsigen Betrieb und auch zur Nothbremsung (bei Achsbruch
u. s. w.) benutzt werden. Die nach unten convergirenden Seitenflächen des Stangenkopfes
dienen als Bremsflächen für die Klauen der Zangen, welche entsprechend abgeschrägt sind,
derart, dafs ein Ausweichen der Zangen nach oben nicht möglich ist. In der beiliegenden
Zeichnung ist die neue Zahnstange in beispielsweiser Ausführung dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι dieselbe mit den Klauen der Zange im senkrechten Schnitt,
Fig. 2 dieselbe in der Seitenansicht,
Fig. 3 die Stofsbefestigung derselben im senkrechten Querschnitt.
Fig. 4 ist eine Seitenansicht zu Fig. 3.
Fig. 5 zeigt die Stange mit ihrer Bewegungsvorrichtung.
Die Zahnstange A hat das Vollprofil einer Vignoleschiene mit verhältnifsmäfsg hohem
Kopf. Sie stellt also gewissermafsen eine solche Schiene dar, deren Kopf α mit einer quer zu
ihrer Längsachse stehenden Verzahnung versehen ist, und kann demgemäfs ihre Herstellung
in einfachster Weise durch Walzen und nachheriges Ausarbeiten der Zähne durch Fräsen,
Sägen oder auf andere Weise erfolgen. Der Einfachheit halber haben die Zähne al in ihrem
oberen Theil geradlinig abgeschrägte Flanken, während die Zahnlücken α2 durch ovale Ausschnitte
gebildet werden, welche die Zähne unterschneiden, um die Zahnreibung thun-I'vl~st
gering zu halten und behufs Erzielung exacten Eingriffes Platz zum Ausweichen
für etwaige Verunreinigungen zu haben. Zu letzterem Zwecke kann noch die Anordnung
getroffen sein, dafs der Zahngrund, anstatt seitlich, wagerecht zu verlaufen, von der Mitte
ab nach beiden Seiten abgeschrägt ist, um besonders bei Bahnen (Hochgebirgsbahnen), die
Vereisungen ausgesetzt sind, das seitliche Wegdrängen des Eises durch die Zähne des Zahnrades
zu erleichtern. Kopf und Verzahnung sind nach beiden Seiten gleichmäfsig abgeschrägt,
wobei die Schrägungen aufwärts divergirend von der Grundfläche des Kopfes α bis
etwas über die seitlichen Auslaufkanten a° der
Ovalflä'che des Zahngrundes sich erstrecken. Diese schrägen Flächen ermöglichen die Anwendung
von Sicherheitszangen, wie beispielsweise die in Fig. 5 dargestellten, deren Arme B1
an ihrem unteren Ende mit der Schrägung des Zahnstangenkopfes entsprechend abgeschrägten,
den Kopf bezw. die Verzahnung umfassenden Klauen bl versehen sind. Infolge dessen
verhindern diese Zangen ebensowohl den Auftrieb des Fahrzeuges als auch ein seitliches
Abgleiten der Räder desselben von der Zahnstange; durch Anpressen der Klauen an den
Kopf der Zahnstange kann auch eine Bremsung bewirkt werden, so dafs derartige Sicherheitszangen zu Bremszwecken Verwendung finden
können. Und zwar können dieselben ebensowohl zur Bremsung im normalen Betrieb, als auch selbstthätig wirkend zur Nothbremsung,
z. B. bei Achsbruch eingerichtet werden, oder die Zangen können auch mit solchen Betätigungsvorrichtungen
verbunden werden, durch welche die Normalbremsung und die Nothbremsung bewirkt wird.
In Fig. 5 ist beispielsweise eine zweckmäfsige Anordnung einer derartigen Zange und ihrer
Bewegungsvorrichtung veranschaulicht. Die Arme B1 sind als zweiarmige Hebel ausgebildet,
deren Drehpunkt durch eine Platte ρ mit einander verbunden sind; jeder dieser'Zangenarme
ist mit einer Schraubenmutter c1 bezw. c2
der Spindel c der Bewegungsvorrichtung C dadurch verbunden, dafs er mit dem freien
Ende, seines längeren Schenkels B1 einen stiftartigen
Vorsprung c° der entsprechenden Mutter umfafst. Die Spindel c hat Rechts- und Linksgewinde,
so dafs die Muttern durch Drehung derselben einander genähert werden hönnen bezw. die Klauen von den beireffenden Flächen
des Zahnstangenkopfes abgezogen und an sie angeprefst werden können. Weichen und Wegübergänge
und übrige Bahn haben nur einerlei Zahnstangen. Die Drehung der Spindel, welche
passend in dem Rahmen des Fahrzeuges gelagert ist, kann unter Vermittelung eines geeigneten
Gestänges mit Zahnradübersetzung von Hand oder bei Nothbremsung durch eine selbstthätig wirkende Antriebswirkung erfolgen.
Die Fig. 3 und 4 zeigen in einer Ausführungsform eine zweckmäfsige Schienenstofsverbindung,
sowie die Befestigung der Schienen auf der Querschwelle S. Die Stofsverbindung ist ■
im vorliegenden Falle durch Winkellaschen L bewirkt, welche in üblicher Weise auf der
Querschwelle 5 mittelst Schrauben s befestigt und mit den Stöfsen durch Schrauben / verschraubt
sind.
Wesentliche Vorzüge der Zahnstange sind: einfache Herstellung, leichte Verlegung und
directe Verwendbarkeit für Weichen, Wegeübergänge u. s. w., erhöhte Betriebssicherheit
durch Anwendung der Zangen, welche auch das Befahren ganz erheblicher Neigungen ermöglichen,
und grofse Dauerhaftigkeit bei verhältriifsmäfsig geringem Gewicht.
Claims (2)
1. Eine Zahnstange für Bergbahnen, welche als Schiene ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet,
dafs dieselbe, ausschliefslich als Zahnschiene dienend, die Verzahnung auf dem Schienenkopf hat, derart, dafs die
Zähne und Zahnlücken senkrecht zur Längsachse der Schiene sich über den Kopf erstrecken
, wobei an dem die Verzahnung besitzenden Schienenkopf aufser der üblichen Abschrägung für die Kremplaschen noch
besondere Abschrägungen als Anzugsflächen für die Klemmbacken von Sicherheitszangen
vorgesehen sind, welche, den Kopf umfassend, den Auftrieb des Fahrzeuges, sowie ein seitliches Abgleiten des letzteren von
der Zahnstange verhindern und zur Bremsung bei normalem Betrieb bezw. zur Nothbremsung dienen.
2. Eine Ausführungsform der durch Anspruch 1
gekennzeichneten Zahnstange, bei welcher der Zahngrund von der Mitte ab nach beiden Seiten abgeschrägt ist, um besonders
bei solchen Bahnen (Hochgebirgsbahnen), wo Vereisungen und Steinschlag eintreten,
das Wegdrängen des Eises aus der Zahn-1 stange durch die Zähne des Zahnrades zu
erleichtern bezw. infolge der Neigung auch Steine zum Herausfallen zu bringen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE97186C true DE97186C (de) |
Family
ID=368255
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT97186D Active DE97186C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE97186C (de) |
-
0
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