DE971081C - Einrichtung zur Gewaehrleistung der Tiefensteuerbarkeit bei einem arbeitsdruckgesteuerten Anbaupflug - Google Patents

Einrichtung zur Gewaehrleistung der Tiefensteuerbarkeit bei einem arbeitsdruckgesteuerten Anbaupflug

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DE971081C
DE971081C DEK24450A DEK0024450A DE971081C DE 971081 C DE971081 C DE 971081C DE K24450 A DEK24450 A DE K24450A DE K0024450 A DEK0024450 A DE K0024450A DE 971081 C DE971081 C DE 971081C
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DE
Germany
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plow
working pressure
around
torque
axis
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Expired
Application number
DEK24450A
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English (en)
Inventor
Ernst Hiden
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EGGER MASCHF
Moschner & Cie
Original Assignee
EGGER MASCHF
Moschner & Cie
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Publication date
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B63/00Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements
    • A01B63/02Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements mounted on tractors
    • A01B63/10Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements mounted on tractors operated by hydraulic or pneumatic means
    • A01B63/111Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements mounted on tractors operated by hydraulic or pneumatic means regulating working depth of implements
    • A01B63/1115Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements mounted on tractors operated by hydraulic or pneumatic means regulating working depth of implements using a mechanical ground contact sensor

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Lifting Devices For Agricultural Implements (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 4. DEZEMBER 1958
K24450 III!45a
Villach (Österreich)
Die Erfindung bezieht sich auf einen arbeitsdruckgesteuerten Anbaupflug, der auf die Eigenheiten eines hydraulischen Hubwerkes abgestimmt ist, welches eine Tiefensteuerung in Abhängigkeit vom Arbeitsdruck der angebauten Geräte bewirkt. Derartige hydraulische Hubwerke sind z. B. in bekannten Schleppern eingebaut, und es wird bei diesen durch einen seitlich des Fahrersitzes befindlichen Kommandohebel nicht direkt eine bestimmte Arbeitstiefe, sondern ein bestimmter Arbeitsdruck eingestellt, der durch einen oberen Lenker in die Steuerungsteile des hydraulischen Hubwerkes übertragen wird. Voraussetzung für die Funktion, dieser Steuerung ist, daß in diesem oberen Lenker eine mehr oder weniger große Druckkraft wirksam ist. Diese Druckkraft macht es erforderlich, daß der Arbeitsdruck des Pfluges ein entsprechendes Drehmoment erzeugt. Diesem Moment steht ein entgegengesetzt winkendes Drehmoment, hervorgerufen durch das. Eigengewicht des Pfluges und eine von der Arbeitstiefe und der Bodenverdichtung abhängige Ein-zugskraft des Pfluges, entgegen.
Bei Pflügen, die eine große Ausladung nach rückwärts sowie ein großes Baugewicht aufweisen, steigt die Stimme dieser Drehmomente unter Umständen weit über das vom Arbeitsdruck her-
809 674.4
rührende Moment, welches abhängig von der Bauhöhe des Pfluges sowie von der Arbeitstiefe und der Bodenverdichtung bei niedrigen Pflügen! kleiner wird, so daß in dem oberen Lenker keine Druckkraft mehr vorhanden ist und das hydraulische Hubwerk in seiner Funktion als tiefehaltendes Element ausfällt.
Die Erfindung bezweckt, derartige Nachteile bekannter Anbaupflüge zu beseitigen und Mittel vorzusehen, die auf alle Fälle eine Tiefensteuerung in Abhängigkeit vom Arbeitsdruck ermöglichen.
Das wesentliche Merkmal der Erfindung besteht darin, daß jedem Pflugkörper eine in an sich bekannter Weise, zweckmäßig am hinteren Ende des Pfluggrindels angreifende, federnde Abstützung gegenüber dem Boden zugeordnet ist, deren, Federspannung eine solche Größe aufweist, daß das durch sie hervorgerufene Moment um die Anbauachse vermehrt um das gleichsinnig drehende Moment des Arbeitsdruckes größer ist als das Gewicbtsmoment des Anbaudrehpfluges um die Anbauachse vermehrt um sein Einzugsmoment um dieselbe Achse.
Diese Abstützung erzeugt ein Drehmoment um die Anbauachse gleichsinnig dem Moment des Arbeitsdruckes und entgegengesetzt dem aus Gewicht und Einzug resultierenden Moment. Das Arbeitsdruckmoment wird dadurch um einen festen Wert vergrößert, der es bei allen praktisch vorkommenden Arbeitsbedingungen ermöglicht, durch Druckerzeugung in dem oberen Lenker die Hydraulik steuerfähig zu halten. Es wird somit mit einfachen Mitteln auch bei langen mehrscharigen Drehpflügen eine genügend große Druckkraft zum Betätigen der automatischen Tiefgangsregulierung in, dem oberen Lenker des Dreipunktgestänges erzeugt.
Nach einer Ausführungsform der Erfindung besteht die Abstützung aus zwei nach hinten gerichteten, an dem Pflugkörper angelenkten Auslegern mit Laufrollen, wobei zwischen den Auslegern und dem Pfluggrindel je eine Druckfeder eingeschaltet ist.
Die Erfindung erstreckt sich schließlich darauf, daß an den beiden jeweils hintersten Pflugkörpern je ein gegenüber dem Pflug feststellbarer Ausleger mit einer Laufrolle angelenkt ist und zwischen den beiden Auslegern eine Druckfeder eingeschaltet ist. Die Anordnung von Abstützungen zur rein mechanischen Begrenzung der Arbeitstiefe bei Pflügen ist bekannt. Auch gehört es zum Stand der Technik, einen Verstellmechanismus für eine solche Abstützung mit einer Feder zu belasten, die gespannt ist, wenn sich die Abstützung in der angehobenen Funktionsstellung befindet und daher die Bedienung des Verstellmechanismus zum Ausheben des Pfluges durch Absenken der Abstützung erleichtert. Die Feder wirkt während des Pflügen? nicht auf die Abstützung.
An dem hinteren Ende eines Beetpfluges hat man ein federnd gegen den Pflugkörper abgestütztes Furcihenrad angeordnet. Bei Beetpflügen ist es jedoch wegen ihrer geringen Ausladung nach hinten nicht notwendig, besondere Maßnahmen zur Aufrechterhaltung einer Druckkraft in dem oberen Lenker zu treffen. Man hat auch federnde Abstützungen am hinteren Ende des Grindels angeordnet, ohne aber das Federkraftmoment für Steuerungszwecke auszunützen.
Weitere Einzelheiten der Erfindung und ihre Funktion sind an Hand der Zeichnung näher erläutert, in welcher in
Fig. ι ein an einem arbeitsdruckgesteuerten hydraulischen Hubwerk angebauter zweischariger Pflug mit den auf ihn wirkenden Kräften und in
Fig. 2 eine weitere Ausführungsform eines Anbaupfluges schematisch und beispielsweise dargestellt ist.
Bei dem in Fig. 1 dargestellten Pflug handelt es sich um einen zwei schar igen Anbaupflug, der um eine Anlenkachse 1 schwenkbar an den Hubwerkslenkern angelenkt ist. Über einen Hebelarm 2 und einen oberen Lenker 3 ist der Pflug mit einer durch eine Feder 14 versinnbildlichten Steuerung des hydraulischen Hubwerkes verbunden. Das hydraulische Hubwerk ist nur dann steuerfähig, wenn in dem oberen Lenker 3 eine Druckkraft vorhanden- ist. Eine ansteigende Druckkraft veranlaßt das hydraulische Hubwerk zum Ausheben des Anbaupfluges und eine absinkende Druckkraft zum Absenken. Um eine solche Druckkraft sicherzustellen, ist gemäß der Erfindung zweckmäßig am hinteren Ende des Pfluges eine Abstützung gegenüber dem Boden angeordnet, die bei dem beispielsweise dargestellten Pflug aus zwei je an einem Lenker 5 gelagerten Druckrollen 6 besteht. Die Lenker 5 sind hierbei an den Pflugkörpern bei 7 angelenkt, und es ist zwischen ihnen eine hinsichtlich ihrer Spannung einstellbare Druckfeder 8 angeordnet. Der nicht in Funktion befindliche, also obenliegende Lenker ist gegenüber dem Pflug z. B. durch eine Kette 9 feststellbar. Diese Ausführungsform hat bei Drehpflügen den Vorteil, daß bei beiden Stellungen des Pfluges gleiche Federdiagramme vorliegen.
Bei dem beispielsweise in Fig. 2 dargestellten Drehpflug ist jeder der Lenker 5 durch eine Feder 8 gegenüber dem Grindel abgestützt.
Es ergeben sich nun folgende Kräfteverhältnisse: An den Pflugkörpern wirken durch den Widerstand des Bodens die Kräfte K1 und K2. Wird nun die Resultierende dieser beiden Einzelkräfte Kges. in ihre waagerechte und senkrechte Komponente zerlegt, erhält man entgegen der Fahrtrichtung den Arbeitsdruck A1 senkrecht nach unten die Einzugkraft E. Diese beiden Kräfte sind veränderlich und werden in ihrer Größe und Richtung durch die Arbeitstiefe und die Bodenverdichtung bestimmt. Dagegen behalten das im Schwerpunkt S des Pfluges angreifende Gewicht G und die an der
ohlenrolle wirkende Stützkraft St gleichbleibende Werte. Diese Kräfte ergeben um die Anlenkachse 1 Drehmomente, die sich über den Hebelarm 2 als Kräfte in dem oberen Lenker 3 auswirken. So erhält man an dem oberen Lenker nach hinten gerichtete reduzierte Kräfte Er aus· der Einzugkraft E
und Gr aus dem Gewicht G und in Fahrtrichtung verlaufende Kräfte AT aus dem Arbeitsdruck A und StT aus der Stützkraft St. Um die notwendige Steuerkraft als nach vorn gerichtete Druckkraft in dem oberen Lenker 3 zu erhalten, muß die Stützkraft St eine bestimmte Größe, d. h. die Feder 8 eine bestimmte Spannung erhalten.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    I.Einrichtung zur Gewährleistung der Tief ensteuerbafkeit bei arbeitsdruckgesteuerten Anbaudrehpflügen, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Pflugkörper eine in an sich bekannter Weise, zweckmäßig am hinteren Ende desPfluggrindeis (4) angreifende, federnde Abstützung (5> 6, 8) gegenüber dem Boden zugeordnet ist, deren Federspannung (8) eine solche Größe aufweist, daß das durch sie hervorgerufene Moment um die Anbauachsie (1) vermehrt um das gleichsinnig drehende Moment des Arbeitsdruckes größer ist als das Gewich.tsmomen.t des Anbaudrehpfluges um die Anbauachse (1) vermehrt um sein Einzugsmomertt um dieselbe Achse.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstützung aus zwei nach hinten gerichteten, an dem Pflugkörper angelenkten Ausilesgern (5) mit Laufrollen (6) besteht, wobei zwischen den Auslegern (5) und dem Pfluggrindel (4) je eine Druckfeder (8) eingeschaltet ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den beiden jeweils hintersten Pflugkörpern je ein gegenüber dem Pflug feststellbarer Ausleger (5) mit einer Laufrolle
  4. (6) angelenkt ist und zwischen den beiden Ausr legern eine einzige Druckfeder (8) eingeschaltet ist.
  5. In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschriften Nr. 370 945, 944 095; britische Patentschrift Nr. 470 068;
    Katalog der Fa.
  6. Eberhardt, Ulm, Mo 54—1954,
  7. s. 37;
  8. Plough Instruction Book, 1951, S. 2, 4, 12;
  9. 9. Konstrukteuilheft Nr. 1/1951 der »Grundlagen der Landtechnik«, S. 52, 53.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
    © 509 700/51 3. (809 674/4 11.58)
DEK24450A 1954-12-28 1954-12-28 Einrichtung zur Gewaehrleistung der Tiefensteuerbarkeit bei einem arbeitsdruckgesteuerten Anbaupflug Expired DE971081C (de)

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