DE97087C - - Google Patents
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- DE97087C DE97087C DENDAT97087D DE97087DA DE97087C DE 97087 C DE97087 C DE 97087C DE NDAT97087 D DENDAT97087 D DE NDAT97087D DE 97087D A DE97087D A DE 97087DA DE 97087 C DE97087 C DE 97087C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B26—HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
- B26D—CUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
- B26D7/00—Details of apparatus for cutting, cutting-out, stamping-out, punching, perforating, or severing by means other than cutting
- B26D7/01—Means for holding or positioning work
- B26D7/02—Means for holding or positioning work with clamping means
- B26D7/025—Means for holding or positioning work with clamping means acting upon planar surfaces
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 11: Buchbinderei.
während des Schneidens.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Maschinen zum Schneiden und Beschneiden
von Papier mit seibstthätiger Festspannvorrichtung für das Papier während des Schneidens.
Bei Papierschneidemaschinen ist es sehr wesentlich, dafs ein kräftiger Druck auf das Papier
ausgeübt wird, um das Papier fest zusammen-' zupressen, da es sich sonst leicht unter der
Beanspruchung des Messers verschiebt und infolge dessen zerreifst. Derartige Maschinen
sind infolge dessen in ihren wirksamen Theilen gewöhnlich sehr massig und besonders kräftig
hergestellt, so dafs sie der Beanspruchung / widerstehen und den nothwendigen Druck ausüben.
Die für kleinere Leistungen bestimmten Maschinen sind entweder derart grofs, schwer
oder complicirt, dafs sie für den in Frage kommenden Zweck ungeeignet sind, oder sie
sind so billig hergestellt, dafs sie nicht verwendbar sind.
Zweck vorliegender Erfindung ist, eine Maschine von grofser Einfachheit herzustellen,
bei welcher ein geringer Aufwand von Kraft erforderlich ist, um die nöthige Arbeit zu verrichten.
Um den nothwendigen Festspanndruck ohne complicirte Einrichtung und ohne unnöthige Erhöhung
der Massen zu erzielen, wird nach vorliegender Erfindung die Vorrichtung zur Bewegung des Messers auf der Einspannvorrichtung
und infolge dessen durch die Klemme auf dem zu schneidenden Papier gelagert, so dafs, ehe das Messer überhaupt wirksam wird,
die Klemme ihren Druck auf das Papier ausüben mufs, so dafs, je stumpfer das Messer
oder je zäher das Papier ist, desto gröfser der durch die Klemme ausgeübte Druck ausfällt.
Die Einrichtung ist auch derart, dafs die Einspannvorrichtung bei Nichtbenutzung der
Maschine mit der Vorrichtung zur Bewegung des Messers aufser Verbindung tritt, so dafs
eine schnelle Einstellung der Klemme nach den wechselnden Dicken der Papierstapel bewirkt
werden kann. Bei Inbetriebsetzung der Maschine wird die Verbindung bezw. Kuppelung
des Messers und der Klemme sofort hergestellt.
Bei der vorliegenden Maschine wird jede Auslösung des Klemmdruckes verhindert und
deshalb jede Möglichkeit des Verschiebens des Papiers so lange ausgeschlossen, bis das Messer
seinen Hub vollendet und das letzte Blatt Papier durchgeschnitten hat. Da der Stütz- bezw.
Drehpunkt des Messerhebels auf dem zu schneidenden Papier liegt, so hängt die genaue
Stelle dieses Stützpunktes von der Qualität des zu behandelnden Papiers ab. Bei weichem,
schwammigem Papier wird die Klemme tiefer nach unten gehen als bei steifem, hartem
Papier und die Folge davon wäre, dafs, wenn nicht bestimmte Vorkehrungen getroffen würden,
dies zu verhindern, das Messer in gewissen Fällen mehr leistet als in anderen, da die
Maschine so construirt sein mufs, dafs das Messer stets seinen Hub ganz vollendet. Wenn
nun bei den letzten wenigen Blättern Papier die Leistung des Messers erheblich ist, so kann
das Messer so leicht schneiden, dafs der Klemmdruck nicht aufrecht erhalten wird und das
Papier, anstatt durchschnitten zu werden, verschoben und zerrissen wird. Auch dieser
Möglichkeit ist bei der vorliegenden Maschine vorgebeugt, wonach die Wirkung des Messers
auf dem Papier niemals derart sein kann, dafs der Klemmdruck abgestellt oder ein seitliches
Verschieben der Blätter veranlafst werden kann.
Fig. ι ist die Vorderansicht der Maschine beim Beginn des Schneidens.
Fig. 2 ist die Hinteransicht eines Theiles der Maschine, aus welcher die Kuppelungsweise der.
Vorrichtung zum Antrieb des Messers mit den Vorrichtungen zur Bewegung der Klemme
ersichtlich ist; die schliefsliche Stellung der Theile ist durch punktirkte Linien ersichtlich
gemacht.
Fig. 3 ist die Hinteransicht des äufseren Endes der Messerstange, aus welcher die
Kuppelungsweise des Messers mit seiner Zugstange ersichtlich ist.
Fig. 4 ist die Oberansicht von Fig. 3.
Fig. 5 zeigt die Maschine nach Beendigung ihrer Arbeit in Vorderansicht.
Das Gestell der Maschine besteht aus einem Bock A und einem hinteren mittleren Fufs
oder Stützträ'ger B, welcher das hintere Ende des Tisches C trägt und auch als Versteifung
des Gestelles dient. Da alle bewegten und arbeitenden Theile vom Bock A getragen werden,
kann die ganze Maschine nach Abnahme des Tisches und hinteren Fufses B leicht
durch sehr enge Räume geschafft werden, und die Maschine selbst beansprucht nur einen
kleinen Raum.
Am Bock A sind zwei Ständer D angebolzt, die wiederum durch den Querträger E verbunden
sind. F ist der Messerbalken, an welchen das Messer α in üblicher Weise angebolzt
ist. Der Messerbalken F schwingt auf Stangen b, die an den oberen Enden der Ständer D angelenkt
sind. Der Messerbalken wird dabei in verticalen Schlitzen der Ständer zur Ausübung
seiner Schneidwirkung nach unten geführt.
Die .Einspannvorrichtung oder Klemme G von geeigneter Gröfse und Gewicht wird an
den Ständern D geführt und an jedem Ende durch die Stange c getragen. Letztere schliefsen
an die äufseren Enden von zwei mit einander in Eingriff stehenden Zahnbogen H und I an,
die um die Bolzen d drehbar sind. Letztere sind an einer der Querverbindungen des
Bockes A gelagert, so dafs bei Drehung der Zahnbogen die Klemme G gehoben oder mit
gleicher Kraft an jedem Ende nach unten gezogen wird. J ist ein Fufstritt, welcher mit
einem der Zahnbogen innen durch eine Stange e verbunden ist, so dafs, wenn die Klemme zur
Einlage oder Einstellung des Papiers gehoben werden soll, der Fufstritt nach unten bewegt
wird und die Zahnbogen nach unten bewegt werden und durch ihre Stangen c die Klemme
heben. Der Fufstritthebel J führt durch eine geschlitzte Platte K, die an dem mittleren
Theil des Bockes A befestigt ist. Die Platte K ist in üblicher Weise mit einem Anschlag versehen,
um den Tritt niedergedrückt und die Klemme in gehobener Stellung zu halten, während
der Papierstofs A1 eingerichtet wird. Ist dies geschehen, so wird der Fufstritt gelöst,
so dafs die Klemme durch ihr Eigengewicht auf das Papier fallen . kann. Während der
Einstellung des Papiers und der Klemme sind die Zahnbogen aufser Verbindung mit der Antriebsvorrichtung
der Maschine.
Auf dem Bolzen d, der den Zahnbogen H trägt, ist aufsen ein Führungshebel L beweglich
angebracht, dessen unteres Ende einen Oehr-Iappen trägt, an welchen die Zugstange M
angelenkt ist. Auf der inneren Fläche des Führungshebels L ist ein Stift oder Zapfen g
vorgesehen, um welchen der Zahnbogen N drehbar ist. Letzterer trägt einen Stift h, der
in einem gebogenen Schlitz k des Hebels L geführt wird. Der Zahnbogen N steht, mit
einem ähnlichen Zahnbogen O in Eingriff, dessen oberes Ende bei / geschlitzt und auf
den Zapfen d des Zahnbogens H aufgesetzt ist.
Wenn sich die Maschine aufser Betrieb befindet, so fällt der Zahnbogen O durch sein
Eigengewicht innerhalb der Grenzen des Schlitzes / nach unten, und es ist dieser Bogen
vollständig aufser Verbindung mit dem Triebe H. Die Umflä'che des Triebes H ist jedoch mit
feinen Zähnen P versehen, ebenso ist die innere gegenüberliegende Fläche des Zahnbogens O
mit Zähnen m ausgestattet. Hinten am Zahnbogen N ist ein Excenterhebel R fest angebracht,
dessen Excenter η sich gegen eine Rolle ρ am Zahnbogen O legt.
In dem Augenblick, wo der Bogen N durch die Antriebsvorrichtung gehoben wird, wird
auch der Bogen O gehoben und die Zähne m
kommen mit den Zähnen P des Triebes H in Eingriff; eine weitere Schwingung des Zahnbogens
N treibt den Zahnbogen H an, wobei die Triebe N und O ständig in Eingriff bleiben
und das Excenter an der Rolle ρ entlang geführt wird (Fig. 2 punktirt). Die Bewegung
des Bogens O nach oben, um denselben mit dem Triebe H zu kuppeln, ist eine unmittelbare
und die Einrichtung ist derart, dafs eine sehr geringe Schwingung oder Anhebung des
Triebes N die Triebe O und H sofort mit einander kuppelt. Wenn eine mittelbar
wirkende Vorrichtung zur Kuppelung der genannten Triebe Verwendung fände, so könnten
die Zähne beider leicht mit ihren Spitzen auf einander treffen und nicht in Eingriff treten,
und es würde alsdann nothwendig verlorene Bewegung in der Maschine entstehen.
Am unteren Ende des Zahnbogens N greift die Treib- oder Pleuelstange 5 an, die andernfalls
an den Kurbelzapfen r des Kammrades T angelenkt ist, das an einem Ansatz, des Gestelles
A gelagert ist. Dieses Kammrad T steht mit einem Zahnrade auf der Treibwelle U in
Eingriff, welche auch die Treibscheibe V trägt, um welche der Treibriemen gelegt wird.
Nach Ingangsetzen der Maschine beginnt die Stange S sofort den Zahnbogen N zu bewegen,
welcher den Trieb O mit dem Trieb H kuppelt. Die Triebe H und / werden nach
oben gedreht und kommen in Eingriff, so dafs die Stangen c niedergezogen werden und die
Klemme G mit grofsem Druck auf den Papierstofs A1 geführt wird. Vor dem Anlassen der
Maschine ist der Papierstofs eingerichtet worden und erst dann wird der Fufstritt J niedergetreten,
so dafs die Klemme auf dem Papier mit ihrem Eigengewicht lastet. Die Zahnbogen
setzen ihre Drehung unter der Wirkung der Treibstange S fort, bis das Papier durch,
die Klemme G innerhalb der Grenzen der von der Maschine auszuübenden Kraft zusammengeprefst
ist. Sobald indessen das Papier völlig verdichtet ist und der Stofs der Klemme einen
festen Widerstand bietet, veranlafst die weitere Drehung des Rades T und der Schub der
Treibstange S den Führungshebel L und Trieb N, sowie die Stange M nach unten zu
bewegen.
Die Stange M ist mit dem Messerbalken in folgender Weise verbunden: Das äufsere Ende
des Messerbalkens ist bei s (Fig. 4) geschlitzt; aufserhalb dieses Schlitzes ist das winkelhebelförmige
Gufsstück W auf dem Zapfen t beweglich angebracht. Das Ende der Stange M
führt durch den Schlitz des Messerbalkens und' ist mit dem Gufsstück W durch den Bolzen u
beweglich verbunden. Bei der Arbeitsstellung befinden sich die Bolzen t und u in derselben
Richtung mit dem Zapfen, welcher die Stange M mit dem Zahnbogen N verbindet, so dafs die
Stange ihre volle Zugkraft auf den Messerbalken ausüben kann und denselben zur Ausübung des
Schnittes nach unten schwingt. Das Gufsstück W ist mit einem nach unten gerichteten
Arm j versehen, der einen Stift a1 trägt; B1
ist eine Schraubenfeder, welche zwischen diesem Stift und einem Ansatz des Maschinengestelles
A , nahe dem unteren Theile desselben liegt.
Die Aufgabe dieser Feder B1 ist eine dreifache: sie hält das Gufsstück W in der aus
der Zeichnung ersichtlichen Stellung, bei welcher die Zapfen t und u in die Richtung der
Stange M fallen.. Des Weiteren nimmt sie das Gewicht des Messerbalkens auf und trägt
denselben, bis die Maschine zu arbeiten anfängt; dies ist nothwendig, weil bis zu diesem
Augenblicke der Zahnbogen N aufser Eingriff mit dem Trieb H ist. Endlich hat die Feder
das Gufsstück W in seine regelrechte Lage zurückzuführen, wie noch auseinandergesetzt
werden soll.
Die Treibstange S drückt bei Drehung des Rades T zunächst die Klemme G auf den zu
schneidenden Papierstofs nieder und beginnt dann ihre Wirkung auf die Zugstange M.
Das Mafs der Bewegung des Kurbelzapfens r und der Stange 5 bei Bewegung der Klemme
hängt von der Art und Qualität des zu behandelnden Papiers ab; bei schwammigem, lockerem Papier wird die Stange M nicht so
weit nach unten gedrückt werden als bei hartem, steifem Papier.
Es ist wesentlich, die Theile so zu bemessen, dafs das Messer unter allen Umständen einen
vollständigen, d. h. durch den ganzen Papierstofs gehenden Schnitt ausführt.
Wenn die Stange M mit dem Messerbalken unmittelbar gekuppelt würde, würde der Messerhub,
da das Messer elliptisch schwingt, unter gewissen Bedingungen eine gröfsere 'ziehende
Scheerwirkung als niedergehende Schneidwirkung haben und die Folge davon wäre, dafs die
letzten Papierblätter seitlich verschoben anstatt durch das Messer glatt durchschnitten werden
würden, besonders da der Stützpunkt des Messers auf dem Papier ist, und je leichter das
Messer schneidet, desto weniger Kraft bezw. Druck auf die Klemme zur Wirkung gelangt.
Um diesen möglichen Uebelstand zu beseitigen, wird das Gufsstück W zwischen der Stange M
und dem Messerbalken angewendet und ein Daumen bl an dem Gufsstück vorgesehen. Die
Stangen b haben eine solche Länge, dafs, wenn das Messer eine Lage erreicht hat, in welcher
die ziehende Scheer- und die nach unten gerichtete Schneidwirkung etwa gleich sind, der
Daumen b1 mit dem Anschlag cL des Ständers D
in Berührung kommt und das Gufsstück um seine Zapfen so gedreht wird, dafs die Zapfen t
und u nicht mehr in die Richtung der Stange M fallen. Die weitere Bewegung dieser Stange
hat alsdann keine weitere Wirkung auf das Messer, sondern dreht nur das Gufsstück W
gegen die Spannung der Feder J51, und sobald
die Stange M ihre Hubgrenze erreicht hat, führt die Feder B1 das Gufsstück in seine
regelrechte Lage zurück. Die Theile sind auch so bemessen, dafs das Messer den Tisch erreicht
und seinen wirksamen Hub in dem Augenblick vollendet hat, :wo der Daumen mit
dem Ahschjag in Berührung kommt.
Bei dieser Einrichtung kann danach die Qualität des Papiers keinen Einflufs auf die
Wirksamkeit des Messers haben, da die ziehende
Scheerwirkung des Messers niemals gröfser als die niedergehende Schneidwirkung sein
kann.
Es ist bereits angeführt worden, dafs die Maschine durch einen um die Scheiben V gelegten
Riemen angetrieben wird; für kleinere Maschinen kann indessen die Scheibe auch von
Hand gedreht werden. Unabhängig von der Art des Antriebes ist es bei derartigen
Maschinen indessen erwünscht, dafs ihre Abstellung selbstthätig bei Vollendung jedes
Hubes erfolgt, damit der die Maschine Bedienende die- abgetrennten Theile entfernen
und den Papierstofs event, für einen neuen
Schnitt drehen kann.
Zu diesem Zwecke wird eine Bandreibungskuppelung C1 (Fig. i) üblicher Einrichtung verwendet;
die Bandscheibe läuft lose auf der Treibwelle, bis die Reibungskuppelung eingerückt
wird; dies geschieht durch den Arm d1, der auf der Welle oder Stange e1 angebracht
ist, die in Armen des Tisches gelagert ist. Auf der Welle e1 ist ein horizontal vortretender
Handhebel f1 angebracht, durch dessen
Anhebung die Welle gedreht wird, so dafs deren Arm dL die Reibungskuppelung einrückt.
Das Ende des Handhebels auf der hinteren Seite der Welle e1 ist mit einem nach unten
gerichteten Block g1 versehen, und an der Treibstange 5 ist ein verticaler Arm h1 angebracht.
Die Theile sind so bemessen, dafs unmittelbar vor Vollendung des Hubes der Treibstange
der Arm h1 mit dem Block g1 in Berührung
kommt, die Welle e1 und den Arm d1 umlegt
und die Kuppelung ausschaltet, so dafs die Maschine selbstthätig stillgesetzt wird. D1
ist ein Handrad, welches mittels einer Schraube die Einstellung des Papiers bewirkt.
Wenn die Maschine stillsteht, hebt der die Maschine Bedienende durch den Tritt die
Klemme und läfst nach Einrichtung des Papierstofses die Klemme durch ihr Eigengewicht
auf das Papier treten. Alsdann wird die Maschine durch den Handhebel f1 angelassen,
wobei der Excenterhebel R sofort die Zahnbogen O und H kuppelt. Durch die Drehung
derselben wird die Klemme auf das Papier niedergeführt, bis ein weiterer Niedergang nicht
mehr möglich ist. Nunmehr beginnt die Antriebsvorrichtung auf die Messerzugstange M
zu wirken, und sobald das Schneiden beginnt, wird, je gröfser der Widerstand entweder infolge
Stumpfheit des Messers oder Zähigkeit des Papiers ist, desto gröfser der Klemmbezw.
Einspanndruck sein, da der Stützpunkt des Messers auf der Klemme und durch diese
auf dem Papier ist und das Messer nicht eher zu schneiden anfängt, als bis die Klemme zu
sinken aufgehört hat.
Es ist zu bemerken, dafs, obwohl der Messerträger nach der Darstellung mittels Lenkstangen
an den Ständern aufgehängt ist, dieselbe Bewegung des Messers dadurch erhalten werden
kann, dafs diagonale Schlitze in dem Messerträger hergestellt werden, durch welche Zapfen
an dem Gestell treten, so dafs, wenn der Messerträger durch die Stange M nach unten
gezogen wird, das Messer mit einem ziehenden Schnitt nach unten geht. Es soll deshalb
die Erfindung auf die, dargestellte und beschriebene Anordnung nicht beschränkt werden,
da auch andere Einrichtungen getroffen werden können, um einen nach unten gerichteten
Scheerenschnitt zu erzielen.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:i. Papierschneidemaschine mit selbstthätiger Festspannvorrichtung für den Papierblock während des Schneidens, dadurch gekennzeichnet, dafs die Antriebsvorrichtungen (HI bezw. L M) für die Festspannvorrichtung (Klemme G) und der Messerbalken (F) durch geeignete Verbindungsteile , beispielsweise Zahnsegmente (N O) mit Schlitzführungen (gh kl) und Daumengesperre (r p) unter einander und mit der Treibstange (S) in der Weise gekuppelt sind, dafs beim Anlassen der Maschine zunächst die Festspannvorrichtung (G) angezogen und erst nach vollständiger Spannung derselben der Antrieb (L M) für den Messerbalken (F) eingerückt wird, während dessen Hubbewegung der Antrieb (HI) für die Festspannvorrichtung (G) durch die zugehörigen Kuppelungstheile (N O H) dauernd eingeschaltet erhalten wird, zum Zwecke, beim Niedergange des Messerbalkens . (F) stets die erforderliche Festspannung des Päpierblockes zu sichern.2: Bei der durch Anspruch ι gekennzeichneten Maschine die Vorrichtung zur Einstellung der Festspannvorrichtung (Klemme G) unabhängig von dem Messerbalken (F) vor dem Schneiden, bestehend aus dem mit dem Antrieb der Festspannvorrichtung, z. B. einem der Segmente (HI) durch eine Stange (e) verbundenen Tritt (J), bei dessen Niedertreten die Antriebsvorrichtung zum Heben der Klemme (G) in Umdrehung gesetzt werden kann, wobei eine geschlitzte Platte (K) mittelst eines Schulteransatzes zum Niederhalten des Trittes dient, um die Klemme während des Einrichtens des Papiers heben zu können, während gleich-• zeitig der Antrieb derselben Zahnsegmente (HI) vollständig aus dem Messer- und Maschinenantrieb ausgelöst ist.3. Bei der durch Anspruch 1 gekennzeichneten Maschine die Einschaltung eines unter Federwirkung stehenden, zwischen der Messerzug-stange (M) und dem Messerbalken (F) angeordneten Zwischengelenkes (W), dessen Gelenkzapfen (u bezw. t) in der Regel in Richtung der Stange (M) fallen, aus welcher Richtung dieselben bei Auftreffen eines an dem Gelenk (W) ausgebildeten Daumens (b1) auf einen Anschlag (c1) am Schlufs der Messerbewegung gedreht werden, um erforderlichenfalls eine Vollendung des Stangenhubes zu ermöglichen, ohne dafs eine weitere Mitnahme der Messer erfolgt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE97087C true DE97087C (de) |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE97087C (de) |
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