DE970537C - Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Feuermeldeanlagen - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Feuermeldeanlagen

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DE970537C
DE970537C DET3577A DET0003577A DE970537C DE 970537 C DE970537 C DE 970537C DE T3577 A DET3577 A DE T3577A DE T0003577 A DET0003577 A DE T0003577A DE 970537 C DE970537 C DE 970537C
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DE
Germany
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loop
selector
message
relay
circuit arrangement
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Expired
Application number
DET3577A
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English (en)
Inventor
August Heibel
Hans Koerber
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Tenovis GmbH and Co KG
Original Assignee
Telefonbau und Normalzeit GmbH
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B25/00Alarm systems in which the location of the alarm condition is signalled to a central station, e.g. fire or police telegraphic systems
    • G08B25/14Central alarm receiver or annunciator arrangements

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  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Alarm Systems (AREA)

Description

(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 25. SEPTEMBER 1958
T 3577 VIII a/74 c
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für Fernmelde-, insbesondere Feuermeldeanlagen mit mehreren Schleifen und mehreren aus Lampenfeld und Druckwerk bestehenden Empfangs- und Anzeigeeinrichtungen. Zur Einsparung an Druckwerken ist es bereits bekannt, jeder Schleife je ein Lampenfel-d zuzuordnen und die Schleifen in mehrere Gruppen zusammenzufassen, denen je ein gemeinsames Druckwerk beigegeben wird. Die Meldungen, die aus einer Sdhleifengruppe einlaufen, werden daher in dem dieser Schleifengruppe zugeordneten Druckwerk aufgenommen, wobei an Hand eines besonderen Aufdruckes auf dem Registrierstreifen festgestellt werden kann, aus welcher Schleife die aufgenommene Meldung abgegeben wurde.
Feuermeldeanlagen, bei denen mehrere Schleifen ein gemeinsames Druckwerk zugeordnet ist, haben den Nachteil, daß man besondere Speidhervorrichtungen braucht, um mehrere Meldungen, die gleichzeitig oder kurz nacheinander abgegeben werden, in diesem einen Druckwerk zu verarbeiten. Treffen darüber hinaus eine ganze Anzahl von Meldungen nacheinander ein, wie dies bei Großbränden oft der Fall ist, so können diese Meldungen nicht alle von dem einen Druckwerk aufgenommen werden, und eine schriftliche Niederlegung solcher eingegangener Meldungen unterbleibt. Um diesen Nachteil der
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bekannteil Feuermeldeanlagen zu beheben, ist schon vorgeschlagen worden, außer den den Schleifengruppen zugeordneten Druckwerken noch ein besonderes Reservedruckwerk anzubringen, das nur dann in Benutzung genommen wird, wenn mehrere Meldungen gleichzeitig aus einer Schleife oder einer Schleifengruppe eingehen. Durch dieses besondere Druckwerk, für das weitere Anschalte- und Sperrmittel vorgesehen werden müssen, werden aber die ίο Anlagekosten beträchtlich erhöht.
Die Erfindung geht von solchen Feuermeldeanlagen mit mehreren Schleifen und mehreren aus Lampenfeld und Druckwerk bestehenden Empfangs- und Anzeigevorrichtungen aus, bei denen ebenfalls jeder Schleife je ein Lampenfeld und mehreren jeweils zu einer Gruppe zusammengefaßten Meldeschleifeii je ein gemeinsames Druckwerk zugeordnet ist. Die gleidhzeitige .schriftliche Niederlegung zweier aus derselben Schleife gleichzeitig oder unmittelbar ao nacheinander einlaufender Meldungen wird aber im Gegensatz zu bekannten Anordnungen dadurch ermöglicht, daß durch die den Typendrucker dieser Schleifengruppe belegenden Schaltmittel der Typendrucker einer anderen Schleifengruppe ebenfalls belegt wird und die zur Ermittlung der Schleifen- und Meldernummer notwendigen Feststeliungseinrichtungen beider Typendrucker parallel über Kennzeichnungsvielfache auf die Kennzeichnungsorgane dieser Meldungen so eingestellt werden, daß jedes Druckwerk je eine der Meldungen erfaßt, wobei lediglich während der Einstellung eines der Druckwerke auf die Meldernummer zur Wirkung kommende Schaltmittel die gleichzeitige Einstellung des anderen Druckwerkes auf eine Meldernummer verhindern. Die einzelnen den Sdhleifengruppen zugeordneten Druckwerke stehen also in einem gegenseitigen Aushilfsverhältnis, so daß ohne Inanspruchnahme zusätzlicher Druckwerke mehrere Meldungen. gleichzeitig niedergelegt werden können, und zwar auch dann, wenn sie ein und derselben Sdhleifengruppe entstammen. Eine fälschliche Einstellung der Druckwerke auf eine ihnen nicht zugeordnete Meldemummer wird dabei vermieden, die sich ohne die erfindungsgemäße Anordnung ereignen könnte, wenn beide Druckwerke sich über das gemeinsame Kennzeichnungsvielfach auf die Kennzeichnungsorgane zur Feststellung der jeweiligen Meldernummer einstellen.
Es ist in Fernsprechanlagen zwar bereits bekannt, eine sogenannte Gruppenaushilfe durchzuführen, die darin besteht, daß die einer Teilnehmergruppe bevorzugt zur Verfügung gestellten Anrufsucher auch den abgehenden Verkehr einer anderen Teilnehmergruppe übernehmen, falls die dieser Gruppe bevorzugt zugeordneten Anrufsucher bereits belegt sind. Diese Anordnungen können aber keinen Hinweis geben, wie man in Feuermeldeanlagen zusätzliche Druckwerke vermeiden kann, weil es hier nicht allein genügt, entsprechend der Anrufsuchertechnik in Fernsprechanlagen eine belegte Schleife mit einer Auswerteeinrichtung zu koppeln, sondern es muß hier noch zusätzlich Sorge getragen werden, daß die Auswerteeinrichtung nach ihrer Anschaltung die Schleifen- und Meldernummer so feststellt, daß Falsc'hanzeigen mit Sicherheit vermieden werden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι eine Melderschleife mit den zugehörigen beiden Empfangseinrichtungen und
Fig. 2 die einer Schleifengruppe gemeinsame Anzeigevorrichtung.
Die Meldeempfangszentrale ist nach dem Morse-Sicherungssystem aufgebaut, mit zwei voneinander unabhängigen Empfangssätzen α und b zur Aufnähme und Registrierung zweier gleichzeitig einlaufender Meldungen. Die Steuerung des Meldesatzes α erfolgt durch das Relais Sa, während der andere Meldesatz b durch das Relais Sb beeinflußbar ist. In Fig. 1 ist nur der durch das Relais Sb steuerbare Meldesatz ausführlicher dargestellt, während vom anderen Meldesatz lediglich ein Auszug, enthaltend die zur Kennzeichnung der Melderstelle notwendigen Schaltbänke der Einstellwähler, dargestellt ist. Die einzelnen Melderschleifen und einige interne Stromkreise sind ruhestromkontrolliert. Die Melder besitzen eine Sicherheitsschaltung, so daß auch bei Drahtbruch in der Melderschleife die Übertragung einer Meldung über je einen Schleifenast und Erde sichergestellt ist. Die MeI-dernummer, deren Impulsreihe dekadisch aufgeteilt ist, wird bei der Entgegennahme einer Meldung in einem jeder Schleife individuell zugeordneten Leuchtbild optisch angezeigt und in einem einer Schleifengruppe fest zugeordneten Typendrucker aufgenommen. Dem Ausführungsbeispiel der Fig. 2 sind lediglich drei Schleifen zugrunde gelegt, die zwei Typendruckern zur Verfügung stehen. Die später noch im einzelnen beschriebene Belegung des jeweils zugeordneten Druckwerkes erfolgt durch Kontakte der den Schleifen zugeordneten Relais SVa und SVb1 und wie aus der linken Seite der Fig. 2 zu entnehmen ist, steuern Kontakte der den Schleifen I und II zugeordneten Relais SVa und SVb den Anlaßstromkreis des Druckwerkes I und Kontakte der der Schleife III zugeordneten Relais SVa und SVb den Anlaß Stromkreis für das Druckwerk II.
Geht aus einer der Schleifen eine Meldung ein, so wird diese von den beiden, dieser Schleife zügeordneten Meldesätzen α und b (Fig. 1) aufgenommen. Der Meldesatz α wird nach Beendigung der Melderimptuse sofort in seine Ruhelage zurückgesteuert, uim für eine etwa folgende Meldung empfangsbereit zu sein. Über den anderen Meldesatz, der in Fig. 2 durch das Relais Sb gesteuert wird, erfolgt die Einschaltung der den gezogenen Melder kennzeichnenden Lampe. Ferner stellt sich der dem Typendrucker der anrufenden Schleifengruppe zugeordnete Mel dungs sucher (Fig. 2) anrufsucherartig auf die betreffende Schleife ein. Die Anlaßstromkreise der verschiedenen Meldungssucher sind in Aushilfsschaltuing miteinander verbunden, so daß bei gleichzeitigen Meldungen aus einer oder verschiedenen Schleifen einer Schleifengruppe der Typendrucker der anderen Schleifengruppe zur
Registrierung mit herangezogen wird. Dadurch ergibt sich eine Verkürzung der Registrierzeit der einlaufenden Meldungen. Nadh der Einstellung des Meldungssuchers in Fig. 2 gelangen in dem ihm zugeordneten Typendrucker das Kennzeichen für die Melduoagsart, bei einer Feuermeldung z. B. der Buchstabe F und die Schleif ennummer, zum Abdruck. Sind sowohl die Zehner als auch die Einerimpulse von dem einen Meldesatz aufgenommen worden, so ίο sucht der Typendrucker über einen ihm zugeordneten Verteiler wähl er V die in den Wählern ZW und EW dieses Meldesatzes gespeicherte Meldernummer auf. Diese Meldernummer wird im Typendrucker ebenfalls registriert. Außerdem besteht noch die Möglichkeit, die Uhrzeit und das Datum durch den Typendrucker zum Abdruck zu bringen. Der Meldesatz selbst wird jedoch unmittelbar nach der Aufnahme der Meldung im Typendrucker in seine Ruhelage zurückgesteuert. Die Haltung des Typendruckers und die Fortschaltung des Verteiler-Satzes, um Datum und Uhrzeit zum Abdruck zu bringen, geschieht über interne, dem Typendrucker zugeteilte Schaltmittel.
Solange demnach die im Meldesatz b gespeicherte Meldung nicht gedruckt ist, laufen alle folgenden . Meldungen aus dieser Schleife nur auf dem anderen Meldesatz α ein. Folgt eine weitere Meldung schneller, als die auf diesem Meldesatz α eingestellte Meldung gedruckt ist, dann wird der Meldesatz α von der folgenden Meldung in Ruhe gesteuert und damit zur Aufnahme vorbereitet. Die vorher eingestellte Meldung geht in diesem Falle als Druck verloren, doch wird sie auf jeden Fall optisch angezeigt.
Die Rückstellung etwa eingestellter Schaltorgane der Meldesammelstelle beim Einlaufen einer neuen Meldung wird durch eine der eigentlichen Impulsgabe vorausgehende lange Unterbrechung des Schleifenruhestromes bewirkt. Diese Unterbrechung genügt jedoch nitiht, daß durch sie die auf Drahtbruch ansprechenden Anzeigeorgane in der Melderzentrale zum Ansprechen kommen können.
Im folgenden werden an Hand der beiden Fig. 1 und 2 die Schaltvorgänge im einzelnen beschrieben. Es sei angenommen, daß die Meldung von einem in der Schleife I (Fig. 1) liegenden, nicht dargestellten Melder 23 erfolgt. Wie schon erwähnt, wird zunächst die Schleife für eine bestimmte Zeitspanne unterbrochen. Dadurch werden die Relais Sa und Sb stromlos, und mit dem Kontakt sb 4 wird das Relais Vb abgeschaltet. Dieses Relais besitzt eine Abfallverzögerung von etwa 0,5 Sekunden, während der in bekannter Weise auf der nicht dargestellten Nocken scheibe des Melders vorgesehene und die eigentliche Meldungsdurehgabe einleitende Drahtbruchschritt mit etwa 2 Sekunden so bemessen ist, daß der Abfall des Relais Vb und der Rücklauf etwa außer Ruhe stehender Zehner- und Einerwähler des Meldesatzes mit Sicherheit erfolgt.
Es sei an dieser Stelle erwähnt, daß die Einstellung des diurch das Relais Sa steuerbaren Meldesatzes α in entsprechender Weise erfolgt. Durch den Abfall des Relais Sb wird über den Kontakt sb 4 das Relais I b eingeschaltet. Dieses hebt mit seinem Kontakt Ib6 den Kurzschluß für das Relais IIb auf, welches anspricht und mit seinem Kontakt
II & 4 das Relais Hb einschaltet. Der Kontakt II b 6 öffnet den Kurzschluß für das Relais Ub1 welches sich mit seinem Kontakt üb 4 in einen Haltestromkreis schaltet. Der Kontakt üb 5 schaltet das Relais
III & ein, nachdem der Kurzschluß dieses Relais durch Kontakt hb 6 geöffnet wurde. Mit seinem Kontakt III b 2 legt sich das Relais III b in einen Haltestromkreis. Der Kontakt fe&4 legt Erde an die Mitte der Sdhleifenbatterie, so daß auch bei Drahtbruch und/oder Erdschluß die nun folgende Impulsgäbe über eines der Schleifenrelais sicher aufgenommen wird.
Nach Beendigung des vorerwähnten Drahtbruchschrittes werden die Schleifenrelais Sa und Sb wieder eingeschaltet, so daß das Relais Vb erneut anspricht. Infolge der durch die Relais Ib, Hb und Hb gebildeten Verzögerungskette bleibt während dieser bis zur Impulsgabe durch die Nockenscheibe des ausgelösten Melders dauernden Schließung der Schleife das Relais III b und damit das Relais Jb eingeschaltet. Die übrigen Relais I b und II b und Ub fallen indessen ab. Erst mit beginnender Impulsgabe durch die Zehnerstromstöße können sie über den Impulskontakt sb 4 wieder ansprechen. Dieser Impulskontakt steuert auch über die Kontakte ib 4 und üb 1 den Zehnerwähler DZW b fort. Nach Beendigung der Zehnerimpulse bis zum Beginn der Einerimpulse bleiben die Relais Sb, Vb, Hb, HIb und Ib gezogen, und zwar schaltet sich das Relais Hb in einen Haltestromkreis über
+ , Rücklaufscbaltarm R des Einerwählers EWb, ibi, HbII, Rücklaufschaltarm R des Zehnerwählers ZWb, —.
Das Relais III& hält sich über seinen eigenen Kontakt III b 2, da der Kontakt hb 6 geöffnet bleibt, und das Relais Ib bleibt über die Kontakte vb 2, ib 5 und III b 1 weiter erregt. Dagegen können die Relais Ib, Hb und Ub zum Abfallen kommen. Das Relais RVb wird eingeschaltet über
+, üb 2, RYb, Rücklaufsehaltarm R des Wählers ZWb, —.
Der Kontakt rvb 3 schaltet das Relais RVI b ein.
Bei der nun folgenden Einerwahl kommen die Relais Ib, Hb erneut beim ersten Impuls zum Ansprechen. Das Relais Ub bleibt jedoch abgefallen, da es durch das Relais Vb nicht mehr angeworfen wird. Die einzelnen Einerimpulse gelangen auf den Drehtnagneten DEWb des Einerwählers über
+ , i&4, ib/Sn ubi, rb 6, α-Arm des Zehnerwählers ZWb, DEWb, —.
Mit Beendigung der Einerimpulse fallen durch das Umlegen des Kontaktes J&4 die Relais Ib und II b und Hb ab, während das Relais Rb über
+ , Rücklauf arm R des Einerwählers EWb, RIb, rvb4, Λ3, hb2, Rb, Widerstand, —
zum Ansprechen kommt. Mit dem Kontakt rb 6 wird der Stromkreis nach dem Drehmagneten
DEWb des Einerwählers EWb aufgetrennt. Der Kontakt rh 2 verhindert den vorzeitigen Rücklauf des Zehnerwählers durch Unterbrechung des Impulsstromkreises für den Drehmagneten DZWb. Das Relais III & wird durch den Kurzschluß über den Kontakt hb 6 stromlos, so daß mit dem Öffnen des Kontaktes III b 1 auch das Relais Ib abfällt.
Der Kontakt rb 1 schließt nach Abfallen -des Relais III b über den b-Arm des Zehnerwählers ZWb ίο und einen ausgewählten Arm des Einerwählers EWb einen Stromkreis für das Relais M23, das der betreffenden Melderstelle zugefeilt ist. Di-eses Relais M 23 hält sich über einen eigenen Kontakt m 231 und schaltet mit einem weiteren Kontakt »232 im Tablo dieser Schleife die betreffende Melderlampe ein. Diese kann mir durch Betätigung des Schalters »Trspt.« gelöscht werden.
Gleichzeitig mit dem durch das Relais Sb gesteuerten Meldesatz wurde auch der andere Meldesatz über das Relais Sa durch die einlaufenden Zehnerund Einerimpulse eingestellt. Infolgedessen wird das Relais Ra dieses Meldesatzes durch die übereinstimmende Einstellung der jeweiligen Zehnerund Einerwähler (Schaltarme c bzw. e) beider Meldersätze kurzgeschlossen. Das abgefallene Relais Ra dieses Meldesatzes leitet dessen Zurückstellung in die Ruhestellung ein. Die entsprechenden Schaltvorgänge können an Hand der Fig. 1 bei dem durch das Relais Sb steuerbaren Meldesatz verfolgt werden; Zu diesem Zweck sei angenommen, daß das Relais Rb, dem funktionsmäßig das Relais Ra entspricht, abgeworfen wird. Durch den Kontakt rb 2 wird das Stromstoßpendel St. P. (&) an den Drehmagneten DZWb gelegt, wodurch der Wähler ZWb zunächst in seine Ruhelage zurückgestellt wird. Überwacht wird diese Rücksteuerung durch den Rücklaufarm R des Zehnerwählers ZWb. Ist dieser Rücklaufarm in der Nullstellung angekommen, so wird das Relais RV b zum Abfallen gebracht, und über den noch, betätigten Kontakt rib2 wird das Stromstoßpendel an den Drehmagneten DEWb des Einerwählers EWb angeschaltet. Dieser dreht ebenfalls in seine Nullage zurück, in welcher der Stromkreis für das Relais RIb unterbrochen und dadurch das Stromstoßpendel vom Einerwähler abgeschaltet wird.
Bereits nach Beendigung der Ze'hnerimpulsreihe und Abfall der aus den Relais Ib1 Hb und Ub bestehenden Relaiskette kommt, wie oben bereits erwähnt, das Relais RVIb zum Anzug und erregt mit seinem Kontakt rvlbi (Fig. 2) über den Kontakt ib 16 das Relais SVbI. Über den Kontakt svbli wird das Relais ANI des Meldungssuchers -S* I der ersten Schleifengruppe erregt. Dieser MeI-dungssucher 5Ί läuft in freier Wahl an und prüft über den durch den Kontakt svb 12 vorbereiteten Schritt des Wählersegmentes / des Meldungssuchers 6" I auf die durch die Meldung belegte Schleife auf. In diesem Prüf Stromkreis kommen die Relais PS I und SBb I zum Ansprechen. Ersteres schaltet mit seinem Kontakt ^jIi den Drehmagneten DM des Meldungssuchers SI ab. Mit seinem Kontakt ps12 wird der Anlaßstromkreis yom Meldungssucher SI auf den Meldiungssucher .5ΊΙ der zweiten Schleif engruppe umgeschaltet. Mit dieser Aushilfssclialtung wird erreicht, daß beim Einlaufen von mehreren Meldungen aus einer Schleife bzw. Schleifengruppe der zweite Meldungssudier eingeschaltet und dessen Typendrucker zum Registrieren der Meldungsnummer mit herangezogen wird. Das in dem Prüfstromkreis des Meldungssuchers ebenfalls zum Ansprechen kommende Relais SBb I schaltet mit seinem Kontakt sbb 11 vorbereitend Pluspotential an den der belegten Schleife zugeteilten Schritt des Segmentes d des Meldungssuchers SI, während der Kontakt sbb 12 den Anlaßstromkreis wieder unterbricht.
Der der ersten Schleifengruppe zugeordnete Typendrucker IndI wird durch den Kontakt el ι in Tätigkeit gesetzt. Das Relais CI wurde nach Beendigung der Zehnerimpulsreihe über den o-Arm des die Funktion eines Steuerschalters ausübenden Verteilerwählers VI erregt. Im Typendrucker wird zunächst das Relais 171 eingeschaltet über
+ , pvl2, eil, hl2, hl'6, dl, UI, —. 8s
Der Kontakt el5 legt das Prüfrelais PFI vorbereitend an das vom Schaltarm ζ überstrichene S egment des Typendruckers. Der Kontakt c 14 unterbricht den durch ein Stromstoßpendel St. P. gespeisten Stromkreis für den Drehmagneten DVI des Verteilerwählers VI, über den bei betätigtem Kontakt w15 und in Ruhe befindlichen Kontakt el4 der Rücklauf des Verteilerwählers VI bewirkt wird. Der Kontakt u 12 schaltet den Typenmagneten TM I ein, der beim Anzug mit seinem Ankerkontakt d I das Relais £71 abschaltet, so daß der Typenmagnet TMI wieder stromlos wird. Durch den Abfall seines Ankers wird der Kontakt dl wieder geschlossen und das Relais UI erneut eingeschaltet. In dieser Folge wird der Typenmagnet erregt und bewegt dabei den Wählerarm ζ !schrittweise über die zugeordneten Segmentlamellen. Das mit dem Schaltarm ζ auf der gleichen Welle sitzende, nicht dargestellte Typenrad wird ebenfalls in Umlauf gesetzt. Am Umfang des Typenrades sind die für die Kennzeichnung der Meldung erforderlichen Ziffern und Buchstaben eingraviert, und zwar hat jeder Wählerschritt seine ihm fest zugeordneten Ziffern oder Buchstaben, so daß bei der Einstellung des Schaltarmes 2 auf einen bestimmten Segmentschritt ein ganz bestimmter Buchstabe oder eine bestimmte Ziffer in Druckstellung steht. Der Wählerarm ζ und mit ihm das betreffende Typenrad laufen gleichmäßig um und prüfen in freier Wahl jeweils auf den durch die Verteilerwähler bestimmten Schritt. Der durch Erregung des Relais PVI erfolgten Prüfung folgt der Druck, Weiterschaltung der Verteilerwähler um einen Schritt und Fortschaltung des Papierstreifens um eine Ziffernbreite. Die Druckfolge wird durch den Verteilerwähler bestimmt, dessen Segmentbelegung sämtliche für die Registrierung einer Meldung erforderlichen Angaben umfaßt.
Zunächst erfolgt der Abdruck eines Zeichens *, dann der des die Art der Meldung kennzeichnenden
Buchstabens (z.B. »F« für eine Fetiermeldtmg), der Nummer der Schleife, der Nummer des gezogenen Melders, der Uhrzeit der Meldung, unterteilt nach Stunden und Minuten, und zuletzt des Datums. Wie oben erwähnt, kommt nach Auffinden der belegten Schleife das Relais CI zum Anzug, das mit seinem Kontakt el ι über das Relais Ul den Schaltarm s mit dem Typenrad in Umlauf setzt. Die erste Prüfung erfolgt auf Schritt ι des Typendruckerwählers »Jnd.I« mit der Kennzeichnung*. Das Relais PFI spricht an über
+ , m-Arm des Verteilerwählers VI in Nullstellung, Leitung*, Schritt ι des Typendrucker-Wählers Jnd. I, c 15, h 16, PVI, —.
Der Kontakt pvl2 schaltet das Relais !7I ab, so daß der Typendrucker auf dem ersten Schritt stehenbleibt.
Über den Kontakt pv 16 kommt das Relais HI zum Anzug, welches sich mit seinem Kontakt h 14 in einen Haltestromkreis schaltet. Der Kontakt h 16 unterbricht den Stromkreis für das Prüf relais PFI, so daß dieses abfällt. Ein Weiterschalten des Typen druckmagneten wird jedoch durch den Kontakt h 12 verhindert, der den Impulsstromkreis für das Relais UI unterbricht. Über den Kontakt hl 1 wird der Verteilerwähler VI um einen Schritt· weitergesteuert, da über die Kontakte Ali, hl'i und WI5 ein Stromkreis für den Drehmagneten DVI des Verteilerwählers VI geschlossen wird, und somit auch das Pluspotential vom ersten Segmentschritt des Typendruckers abgeschaltet. Über den wiederabgefallenen pv 16-Kontakt und den noch betätigten ÄIs-Kontakt kommt das Relais HV zum Ansprechen. Der Kontakt h Vi begrenzt den Stromimpuls für den Drehmagneten -DFI des Verteilerwählers VI, und der Kontakt h V4 schaltet den Druckmagneten DM I und den Papiertransportmagneten PMI ein. Damit ist der Druck des Zeichens beendet. Der nächste zu druckende Buchstabe ist ein »F«. Da der Verteilerwähler VI nun auf dem ersten Schritt steht, erhält das Relais PVI nach Fortschalten des Typendruckerwählers in Stellung 2 Prüfpotential über
+ , m-Arm des Verteilerwählers VI in Stellung i, Leitung/7, Schaltarms auf Schritt 2 des Typendruckerwählers Jnd. I, el 5, AI6, PFI,-.
Das Relais UI war erneut durch das Wiederschließen des Kontaktes h 12 eingeschaltet, so daß der Typendruckerwähler in Umlauf gesetzt wurde und der Typendruckerwähler auf den zweiten Schritt gelangte. Wie vorbeschrieben, folgt nun der Druck, Weiterschaltung der Verteilerwähler um einen Schritt und Fortschaltung des Papierstreifens.
Der Verteilerwähler ,steht nunmehr auf dem zweiten Schritt. Bei 'der als nächstes zum Abdruck kommenden Schleifennummer erfolgt die dritte Prüfung über Schritt 3 des Typendruckerwählers für das Relais PFI über
+, m-Arm des Verteilerwählers FI in Stellung 2, e-Arm des Meldungssuchers £ I, Arm ζ des Typendruckerwählers Jnd. I in Stellung 3, els,
Nach Prüfung und Abdruck der Schlaifennummer fiel mit der Weiterschaltung des Verteilerwählers auf den dritten Schritt das Relais CI ab, falls nicht inzwischen der Kontakt rib6 geschlossen wurde. Die Erregung des Relais ist, wie aus der vorstehenden Beschreibung der Fig. 1 hervorgeht, von der beendeten Eincrimpulsgabe abhängig. Ist diese beendet, so spricht in Fig. 1 das Relais RIb an und schaltet in Fig. 2 das Relais CI wieder ein, falls dieses inzwischen abgefallen sein sollte.
+ , rib6, sbb11, d-Arm des Meldungssuchers 51 in Stellung i, pl2, c-Arm des Verteilerwählers FI in Stellung 3, CI,—.
Der Kontakt c 11 bringt den Typendrucker erneut in Umlauf. Die Prüfung erfolgt nun über den dritten Schritt des Verteilerwählers und den zweiten Schritt des Zehnerwählers im durch das Schleifenrelais Sb gesteuerten Meldesatz.
+ , m-Arm des Verteiferwählers FI in Stellung 3, ^13, b-Arm des Meldungssuchers SI in Stellung 1, Kontakt 2 des Zehnerwählers ZWb der die Meldung übermittelnden Schleife, &-Arm des Verteilerwählers FI in Stellung 3, z-Arm des Typendoruckerwählers Jnd. I in Stel lung 4, c 15, M 6, PFI,-. g5
Es erfolgen wieder der Druck, die Papierfortschaltung und die Weiterschaltung der Verteilerwähler auf den vierten Schritt. Die Prüfung für die Einstellung der Einerziffer erfolgt über
+ , m-Arm des Verteilerwählers FI in Stellung 4, pi4, c-Arm des Meldungssuehers SI in Stellung 1, Kontakt 3 des Einerwählers EWb der die Meldung übermittelnden Schleife, c-Arm des Verteilerwählers FI in Stellung 4, z-Arm des Typendruckerwählers Jnd. I in Stellung 5, eis, ÄI6, PFI, —.
Über den Kontakt pv 16 wird wiederum das Relais HI eingeschaltet und damit die Fortschaltung des Verteilerwählers FI auf den fünften Schritt bewirkt. Bei dem dadurch bewirkten Abfall des Relais PFI kommt, wie oben beschrieben, das Relais iTI' zum Anzug, das mit dem Kontakt h V 4 den Abdruck der Einernummer und die Papierfortscbaitung bewirkt. Soll außer der Meldernummer noch die Uhrzeit und das Datum abgedruckt werden, so erfolgt die Prüfung in der vorbeschriebenen Weise über die folgenden Kontakte des Verteilerwählers. Da diese Vorgänge für das Wesen der Erfindung nicht von Bedeutung sind, wurde auf ihre ausführliehe Beschreibung verzichtet.
Bei der Einstellung der Einerziffer kommt über den o-Arm des Verteilerwählers FI das Relais ZI zum Ansprechen. Dieses schließt mit seinem Kontakt ζ I über den c-Arm des Meldungssudhers das Relais Rb, wie in Fig. 2 angedeutet, im belegten
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Meldungssatz kurz, so daß dieses abfällt und die Rückstellung des eingestellten Meldungssatzes einleitet. Der Meldesatz läuft in die Ruhelage zurück und ist für nachfolgende Meldungen wieder aufnähmebereit. Es ist noch zu bemerken, daß mit Beginn der Feststellung der Meldernummer, die über die Schritte 3 und 4 des Verteilerwählers VI vorgenommen wird, über den l-Arm des Verteilerwählers VI ein Relais PI zum Ansprechen kommt, das während der Dauer der Einstellung des Typendrukkers der einen Schleifengruppe den Stromkreis für das Relais PII der anderen Schleifengruppe am Kontakt pll auftrennt, wodurch erreicht werden soll, daß beim Druck der Meldernummer durch einen Typendrucker der zweite, ebenfalls in Bereitschaft stehende Typendrucker über das Vielfach zu keiner Falschprüfung kommen kann.
Von diesem Typendrucker der anderen Schleifengruppe ist lediglich der Schaltarm ζ des Typendruckerwählers Ind. II sowie das Prüf relais PVII mit einem Kontakt c II5 des zugeordneten Belegungsrelais CII dargestellt. Im übrigen entspricht die Ausbildung dieses zweitem Druckwerkes voll und ganz derjenigen des der ersten Schleifengruppe zugeordneten.
Folgt dieser ersten Meldung keine weitere Meldung nach, so wird über den letzten Schritt des »i-Segmentes des Verteilerwählers VI und den Rücklauf arm p des Verteilerwählers das Relais WI erregt. Dieses Relais legt mit seinem Kontakt«;15 das Stromstoßpendel St.P. an den Schaltmagneten DVI des Verteilerwählers VI. Dieser läuft in seine Rühelage zurück, während der Meldungssucher und der anrufsucherartig arbeitende Typendrucker in ihrer zuletzt eingenommenen Stellung bis zum Einlaufen einer neuen Meldung stehenbleiben.
Treffen gleichzeitig oder unmittelbar hintereinander zwei Meldungen aus einer Schleife ein, so wird von jedem Meldesatz α bzw. b je eine Meldung aufgenommen. Für die im Meldesatz aufgenommene Meldung gelten dieselben Vorgänge, wie sie oben beschrieben werden. Im Meldesatz α kommt nach Beendigung der Einerimpulsreihe infolge der ungleichen Einstellung der Zehner- und Einerwähler in beiden Meldersätzen über den Kontakt ra 1 des Relais Ra das Relais M des betreffenden Melders zum Anzug und schaltet die optische Anzeige der Meldernummer ein. Über den Kontakt rla6 (Fig. 2) wird das Relais SVa I erregt, welches mit seinem Kontakt sva 11 über den umgeschalteten ps12-Kontakt den Anlaßstromkreis, für den Drehmagneten des Meldungssuchers der zweiten Schleifengruppe schließt. Der Meldungssucher dieser zweiten Schleifengruppe läuft auf die durch die Meldung belegte Schleife auf, und es gelten im weiteren nun dieselben Schaltvorgänge wie beim Meldungssucher der ersten Schleifengruppe. Während in dem der Schleife zugeordneten Lampenfeld beide Meldungsnummern zum Aufleuchten kommen, wird die erste Meldung vom Typendrucker I und die zweite Meldung vom Typendrucker II registriert.
Trifft eine weitere Meldung ein, bevor der Typendrucker der zweiten Schleifengruppe die zweite Meldung aufgenommen hat, so wird durch Öffnen des Kontaktes hai das Rückstellrelais Ra sofort nach erfolgter optischer Anzeige dieser zweiten Meldung zum Abfallen gebracht bzw. sein Ansprechen überhaupt verhindert. Das nicht dargestellte Relais Ha entspricht dem Relais Hb des in Fig. r ausführlich dargestellten Meldesatzes b und kommt somit bei Beginn der Meldungsauf nähme zum Ansprechen. Hat sich der Typendrucker jedoch bereits auf die Schleifennummer eingestellt, so erfolgt die Rückstellung der Verteilersätze unmittelbar nach Abdruck der den Melder kennzeichnenden Nummer, da in diesem Falle in den Meldesätzen das Relais WI vorzeitig, d.h. vor Abdruck der Uhrzeit oder des Datums zum Ansprechen kommt.
+ , m-Arm des Verteilerwählers Vl auf Schritt 6 oder 7 je nach der belegten Schleife und dem belegten Meldesatz einer der Kontakte rvbl, rvall, rvb II, rvalll, rvblll usw., «-Arm des Verteilerwählers VI auf Schritt 6 oder 7, Rücklauf arm p des Verteilerwählers VI außer Ruhestellung, WI, —. 8s
Durch das Ansprechen des Relais WI, das sich über seinen Kontakt wl 1 selber hält, wird in der oben beschriebenen Weise der Verteilersatz in seine Ruhelage zurückgesteuert.
Bei Störung eines Meldungssuchers bzw. des zugehörigen Verteil ersatzes oder Typendruckers kann mittels eines Schalters USI oder USII manuell die Umschaltung auf den anderen Registriersatz erfolgen.

Claims (1)

  1. Patentansprüche:
    i. Schaltungsanordnung für Feuermeldeanlagen mit mehreren Schleifen und mehreren aus Lampenfeld und Druckwerk bestehenden Empfangs- und Anzeigevorrichtungen, wobei jeder Schleife je ein Lampenfeld und mehreren jeweils zu einer Gruppe zusammengefaßten Meldeschleifen je ein gemeinsames Druckwerk 10g zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß bei der gleichzeitigen oder kurz nacheinander erfolgenden Abgabe zweier Meldungen aus einer Schleife oder Schleifengruppe durch die den Typendrucker dieser Schleifengruppe belegenden Schaltmittel (PST) der Typendrucker einer anderen Schleifengruppe ebenfalls in an sich für Fernsprechanlagen bekannter Weise belegt wird und die zur Ermittlung der Schleifen- und Meldernummer notwendigen Feststellungseinrichtungen (VI, SI bzw. FII, 511) beider Typendrucker zur Feststellung der Schleifennummer und etwaiger weiterer die Meldung betreffender Kriterien nicht über das Kennzeichnungsvielfach verlaufend und zur Feststellung iao der eigentlichen Meldernummer parallel über Kennzeichnungsvielfache auf die Kennzeichnungsorgane (Svbl2, Einstellung der Wähler ZW und EW) dieser Meldungen so eingestellt werden, daß jedes Druckwerk je eine der MeI-düngen erfaßt, wobei lediglich während der Ein-
    stellung eines der Druckwerke auf die Meldernummer zur Wirkung kommende Schaltmittel (FI bzw. PII) die gleichzeitige Einstellung des anderen Druckwerkes auf eine Meldernummer verhindern.
    2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Typendrucker die abzudruckenden Zeichen, Buchstaben und Zahlen anrufsucherartig nacheinander über
    ίο einen mit dem Typenrad umlaufenden Arm (s) abgreift.
    3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Druckwerk ein anrufsucherartig, die in Betrieb genommene Meldersehleife feststellender Wähler (SI bzw. SII) zugeordnet ist.
    4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Abdruck gelangenden Zeichen, Buchstaben und Zahlen durch einen nach jedem Abdruck um einen Schritt fortschaltbaren Wähler (VI, VH) nacheinander in der richtigen Reihenfolge über die vom Schaltarm (2) des Typendruckers bezeichneten Kontaktsegmente festgestellt werden.
    25. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1
    bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem der Meldernummer vorangehenden Druck das Druckwerk stillgesetzt und nach Empfang der Einerimpulsreihe durch dann wirksam werdende Schaltmittel (Rb) wieder in Betrieb gegenommen wird.
    6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis S, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Abdruck der Meldernummer über einen Arm des Verteilerwählers (0) Schaltmittel (ZI) wirksam werden, die die Freigabe und Rückstellung der eingestellten Empfangseinrichtung (Meldesatz b) einleiten.
    7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß nach beendetem Abdruck sämtlicher Zeichen der Verteilerwähler (VI) über einen Rücklauf arm (p) in seine Ausgangslage zurückgesteuert wird.
    8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die die Rückstellung des Verteilerwählers (VI) bewirkenden Schaltmittel (WT) bei einem erneuten Meldungseingang und noch nicht beendetem Abdruck der vorangehenden Meldung über einen vorgeschalteten Kontakt dieses Wählers und einen Kontakt des die zweite Meldung kennzeichnenden Schaltmittels (rvbl) zur Wirkung kommen.
    9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgänge der die belegte Schleife aussuchenden Wähler sämtlicher Sc'hleifengruppen vielfachgeschaltet sind.
    10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der die MeI-dernummer feststellende Einstellstromkreis für den Typendrucker über den Einstellwähler (ZW bzw. EW) einer Empfangseinrichtung und den die belegte Schleife bestimmenden Wähler (SI, SII) verläuft.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschriften Nr. 622401, 667472,
    537. 701946;
    M & G-Naehrichten, 12. Jahrgang, Heft i, Oktober 1940, S. 54 bis 68;
    Technische Mitteilungen (Schweiz), Nr. 2, 1937.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 809 621/4 9.5&
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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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