DE97036C - - Google Patents

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DE97036C
DE97036C DENDAT97036D DE97036DA DE97036C DE 97036 C DE97036 C DE 97036C DE NDAT97036 D DENDAT97036 D DE NDAT97036D DE 97036D A DE97036D A DE 97036DA DE 97036 C DE97036 C DE 97036C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06HMARKING, INSPECTING, SEAMING OR SEVERING TEXTILE MATERIALS
    • D06H7/00Apparatus or processes for cutting, or otherwise severing, specially adapted for the cutting, or otherwise severing, of textile materials
    • D06H7/02Apparatus or processes for cutting, or otherwise severing, specially adapted for the cutting, or otherwise severing, of textile materials transversely

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

a ©
KLASSE 8: Bleichen, Färben, Zeugdruck und Appretur.
HENRI COUZINEAU in LILLE.
Maschine zum Schneiden von Geweben in abgepaßten Längen und zum gleichzeitigen Aufschichten der letzteren.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 5. März 1897 ab.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Maschine zum Schneiden von Geweben u. s. w. in abgepafsten Längen und zum gleichzeitigen Aufschichten derselben, wobei die aufgeschichteten Lagen stets nach gleichem Strich und Unterseite auf Oberseite liegen, so dafs die so geschichteten Lagen sofort ohne Umpacken auf einmal zugeschnitten oder anderweitig verwendet werden können.
Fig. ι beiliegender Zeichnung zeigt einen Längsschnitt,
Fig. 2 eine Hinteransicht,
Fig. 3 eine Seitenansicht,
Fig. 4 ein Detail der Maschine.
Fig. 5 und 6 sind Ansicht und Aufsicht eines Lagergestelles bekannter Art für die Gewebe.
Der zu schneidende Stoff m ist lagenweise oder auf Rollen S in einem etagenförmigen und um P drehbaren Gestell bekannter Bauart aufbewahrt (Fig. 5 und 6), dessen Drehung dadurch verhindert wird, dafs die Mittelrolle R in eine federnde Vertiefung Q. Q_l gelangt.
Ein endloses Transportband A bewegt sich um einen Tisch E mit beliebigem Gestell C über an demselben angebrachte Rollen D1 D2 D3 £>*, von denen D1 mit Kurbel d als Betriebsrolle dient.
Das Transportband A besteht zweckmäfsig aus zwei parallelen Riemen, die getrennt neben einander laufen oder die bis auf das Stück a a1 durch ein Tuch verbunden sind. Auf dem Transportband sitzt eine Klemme oder ähnliche Vorrichtung B zum Festhalten des freien Stoffendes. .
Kleine verstellbare Walzen r und r1 bringen den Stoff von dem anfangs genannten Gestell auf das Transportband A, wo es von der Klemme B erfafst und mitgenommen wird.
. Hat die Klemme B den Stoff die gewünschte Strecke lang mitgenommen, so wird er durch Anschlag L geöffnet und la'fst den Stoff los, während das Vorlegetuch so lange fortbewegt wird, bis die Oeffhung α al sich unter dem vorher mitgenommenen Theil des abzuschneidenden Stoffes befindet.
Nun hält man das endlose Tuch A je nach der Geschicklichkeit des Arbeiters an oder nicht und setzt ein scheerenartiges Messer N in Thätigkeit. Die Schneide N1 desselben ist in einem Gelenk η beweglich, die Schneide N" ist fest am Tisch angeordnet. ' Wird das Messer N1 herabgedrückt, so wird der darunter befindliche Stoff zerschnitten und das abgeschnittene Stück, in der Zeichnung rechts von dem Messer, fällt durch den Zwischenraum act1 zwischen den Riemen auf die unteren Schichten des bereits abgeschnittenen Stoffes, worauf das endlose Band seine Bewegung wieder fortsetzt. Hierbei wird ein weiteres Stück Tuch wieder mitgenommen, wenn der Greifer B bei der Rolle Z)2 wieder angelangt ist. Von hier an wiederholt sich der Vorgang, wie anfangs erwähnt.
Damit nach längerem Arbeiten die aufgeschichteten Lagen nicht über das endlose Tuch in störender Weise herausragen, mufs die Tischplatte entsprechend der Zunahme der Stoffhöhe gesenkt werden. Zu diesem Zwecke
ist die Tischplatte E in dem Rahmen G nach oben und unten beweglich und ruht auf Winkelstücken, durch welche infolge Ausbildung des einen Schenkels zur Mutter g Schraubenspindeln h führen, die an ihrem Ende Kegelräder i tragen, welche mit anderen an der Welle J sitzenden Rädern Z1 in Eingriff stehen. Die Welle / trägt in ihrer Mitte den Hebel H1 mit dem Schaltrad K, welches bei Bewegung des Hebels durch die Schaltklinke K1 bewegt wird. Da durch Stange H die vordere und hintere Welle / in Verbindung stehen, so wird naturgemäfs ein völlig gleichmäfsiges Heben und Senken des Tisches hierdurch erzielt.
Um ein gleichmäfsiges Aufschichten der Stoffstücke zu erzielen, ist an der Seite des Tisches ein Führungslineal A'2 angebracht, längs welchem die Stoffe geführt sind, so dafs nicht etwa eine oder mehrere Stofflagen seitlich herausragen.
Die zum Zwecke der oben bereits erwähnten Oeffnung oder Auslösung der Klemme B an der Seite des Tisches E vorgesehene Knagge L (Fig. 4) ist mittelst der Flügelschraube / an einem beliebigen Punkte feststellbar, damit das Transportband nicht jedesmal eine ganze Drehung zu machen braucht; um den Greifer B zu der Rolle D2 zu bringen, können mehrere Greifer angeordnet werden, wodurch bei jeder Drehung auch mehrere Stücke zerschnitten werden können. Demzufolge mufs selbstverständlich auch die Zahl der Oeffhungen a a1 entsprechend vermehrt werden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Maschine ZUmx Schneiden von Geweben u. s. w. in abgepafsten Längen und zum gleichzeitigen Aufschichten der letzteren, dadurch gekennzeichnet, dafs ein mechanisch bewegtes endloses Transportband (A) mittelst Greifer (B) das Gewebe die abgepafste Strecke mitnimmt und die durch das Messer (N1J abgeschnittenen Theilsfücke desselben durch Aussparungen (aa1) zwecks Aufschichtung auf eine Tischplatte (E) fallen läfst.
2. Eine Maschine der unter 1. gekennzeichneten Art, bei welcher die Tischplatte (E) in der Höhenrichtung verstellt werden kann, zu dem Zwecke, den durch die Tischplatte (E) und das endlose Transportband (A) gebildeten Stofflagerraum nach Erfordernifs vergröfsern. zu können, damit die aufgeschichteten Lagen nicht über das endlose Transportband (A) herausragen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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