DE970278C - Geraet zur Anzeige der Entfernung und der Richtung von Koerpern von einem Beobachtungspunkt - Google Patents
Geraet zur Anzeige der Entfernung und der Richtung von Koerpern von einem BeobachtungspunktInfo
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- DE970278C DE970278C DEC1859A DEC0001859A DE970278C DE 970278 C DE970278 C DE 970278C DE C1859 A DEC1859 A DE C1859A DE C0001859 A DEC0001859 A DE C0001859A DE 970278 C DE970278 C DE 970278C
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Description
(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 4. SEPTEMBER 1958
C 1859IX142 c
ist in Anspruch genommen
Die Erfindung betrifft Geräte zur Anzeige der Entfernung und der Richtung von Körpern von
einem Beobachtungspunkt, in welchem sich eine Einrichtung zur Aussendung von impulsförmigen
Hochfrequenzsignalen von nicht mehr als io //.see
Impulsdauer und eine Empfangseinrichtung für die Aufnahme der Echos dieser Signale mit einer Kathodenstrahlröhre
befindet, deren beim Empfang eines Echos hell- bzw. dunkelgesteuerter Elektronenstrahl bei der Aussendung jedes Hochfrequenzsignals
von der Schirmmitte aus radial nach außen abgelenkt und in der Richtung des Umfanges
außerdem um den Schirmmittelpunkt herum abgelenkt wird.
Derartige Geräte sind in ihren Grundzügen bekannt und sind angegeben worden, um eine kontinuierliche
Anzeige der Höhe über dem Boden an Bord eines Flugzeuges zu ermöglichen sowie eine Mes-
809 605/38
sung der Entfernung, und/oder Lage von Hindernissen in der Bahn der elektromagnetischen Wellen
Diese bekannten Einrichtungen sind nicht dazu geeignet, eine landkartenartige Darstellung der Umgebung
eines Beobachtungspunktes zu geben, sondern sie dienen, wie oben erwähnt, nur dazu, die
Höhe des Flugzeuges zu messen bzw. Hindernisse in Fahrtrichtung festzustellen.
Um eine unmittelbare sinnfällige landkarteriartige
ίο Darstellung zu erhalten, wird gemäß der Erfindung
mit den impulsförmigen Hochfrequenzsignalen der volle Kreis um den Beobachtungspunkt im wesentlichen
waagerecht abgetastet und als ein den vollen Kreisbereich synchron wiedergebendes Diagramm
aufgezeichnet, das eine landkartenartige Darstellung· der Umgebung^ des Beobachtungspunktes ergibt;
die Pause zwischen zwei aufeinanderfolgenden impulsförmigen Signalen ist dabei langer als
die Summe der Laufzeiten bis zum entferntesten noch mit anzuzeigenden Körper und zurück, vorzugsweise
länger als das Zwei- oder Dreifache dieser Summe, wobei die in der radialen Richtung des
Leuchtschirmes wirksame Strahlablenkung den Elektronenstrahl bereits innerhalb der erwähnten
as Laufzeitsumme bis zum Leuchtschirmrand ablenkt. Es ist zwar vorgeschlagen worden, nach der Echomethode,
insbesondere mittels Ultraschall im Wasser, eine Abtastung eines Vollkreises um eine senk-
- rechte Achse vorzunehmen, um durch eine einzige Lotung gleichzeitig den ganzen Umkreis oder einen
größeren Bereich des Umkreises zu erfassen. Jedoch erfolgt dabei die Ausstrahlung über den Vollkreis
gleichzeitig. Außerdem ist bei diesem Verfahren nicht an die Anwendung von impulsförmigen
Hochfrequenzsignalen gedacht.
Ein anderer Vorschlag, wie er ebenfalls Gegenstand eines älteren Patentes ist, geht auch dahin, den
Meßraum nacheinander bei periodischer Schwenkung eines Richtantennensystems waagerecht abzutasten.
Als Anzeigeorgan dient dabei ein Braunsches Rohr, dessen Elektronenstrahl einerseits in
Abhängigkeit von der Schwenkbewegung des Antennensystems und andererseits nach einer der Entfernungsanzeige
dienenden Zeitfunktion abgelenkt wird. Die Ausgangsspannung des Empfängers wird dem Intensitätssteuerorgan dieses Braunschen Rohres
zugeführt. Demgegenüber ist bei dem Gerät gemäß der erfindungsgemäßen Kombination durch die
besondere Bemessung der Intervalle zwischen zwei aufeinanderfolgenden impulsförmigen Signalen im
Verhältnis zu der Laufzeit des Signals bis zu dem entferntesten noch anzuzeigenden Objekt und zurück
sowie durch die Ablenkung des Elektronenstrahls bereits innerhalb dieser Zeitspanne bis zum
Leuchtschirmrand noch dafür Sorge getragen, daß mehrdeutige Anzeigen durch Reflexionen an Objekten
außerhalb der größten Meßentfernung auf dem Schirm nicht entstehen können.
Durch die Erfindung gelingt es so, eine eindeutige Anzeige zu erhalten, die unmittelbar sinnfällig auch
einem nicht mit der Betriebsweise im einzelnen vertrauten Benutzer, z. B. dem Steuermann eines Schiffes
oder einem Flugzeugführer, eine Darstellung an die Hand gibt, die mit einer normalen Karte verglichen
werden kann. Es ist ohne weiteres möglich, das -Schirmbild mit einer im gleichen Maßstab gezeichneten
Land- oder Seekarte zur Deckung zu bringen und daraus die notwendigen Schlüsse über
die Lage des Beobachtungsortes oder die Lage von etwaigen Hindernissen oder aufzusuchenden Gegenständen
zu ziehen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnung beschrieben, in
welcher die
Fig. ι eine schematische Darstellung des Senders
und Empfängers und der zugehörigen Geräte enthält, während die
Fig. 2 ein Schaltbild desjenigen Teiles des Gerätes darstellt, der eine geeignete Ablenkung des
Strahles in der Kathodenstrahlröhre hervorbringt.
In Fig. ι sind mit 1 und 2 Antennenanordnungen
zur Aussendung und zum Empfang, auf einer gemeinsamen Achse liegend, bezeichnet, von denen
jede ausgesprochene Richtwirkung besitzt. Jede dieser Antennen kann z. B. vom Yagi-Typus sein. Die
Antennen 1 und 2 sind so angebracht, daß sie mittels eines Motors 4 auf der Welle 3 gemeinsam angetrieben
werden können. Die Speiseleitungen 5 und 6 verbinden die Antennen 1 und 2 mit einem Sender 7
bzw. einem Empfänger 8.
Der Sender 7 ist so beschaffen, daß mittels der Antenne 1 eine regelmäßige Folge von hochfrequenten
Impulsen einer Frequenz von ungefähr 200 MHz ausgestrahlt wird, wobei die Dauer jedes Impulses
von der Größenordnung 3 Mikrosekunden ist und der Zeitabstand zwischen den Impulsen von der
Größenordnung 1000 Mikrosekunden. Die Antennen ι und 2 und die Speiseleitungen 5 und 6
müssen natürlich entsprechend der Frequenz der zu sendenden Welle bemessen sein.
Die Kathodenstrahlröhre 9 besitzt vier vorzugsweise gleich empfindliche Ablenkplatten, denen die
Ablenkpotentiale von einem Ablenkkreis 10 zugeführt werden. Dieser Kreis 10 ist im einzelnen in
Fig. 2 dargestellt. Seine Aufgabe besteht darin, den Leuchtfleck auf dem Kathodenstrahlröhrenschirm
längs eines kreisförmigen Weges mit konstanter Winkelgeschwindigkeit entsprechend einer sinusförmigen
Eingangsspannung abzulenken und eine Ablenkung des Leuchtfleckes in radialer Richtung
entsprechend einer anderen Eingangsspannung hervorzubringen.
In Fig. 2 sind die Röhren F1, F2, F3, F4 Sechspolröhren
oder andere Röhren von ähnlichen Betriebseigenschaften. Die Ausgangsspannungen der
Röhren F1 und F2 werden dem einen Ablenkplattenpaar
X1 und X9 der Kathodenstrahlröhre 9 zugeführt,
während die Ausgangsspannungen der Röhren F3 und F4 dem anderen Ablenkplattenpaar F1,
F2 zugeführt werden.
An den Ausgangswiderständen R1, R2, R3 und
Ri sind Schleifkontakte zur relativen Justierung,
die etwa notwendig sein sollte, vorgesehen. Die Eingangsgitter werden mit sinusförmig verlaufenden
Spannungen von einer Spannungsquelle 11 aus gespeist. Die gleich großen Widerstände R5 und Re
stellen einen Erdungspunkt her, so daß die Eingangsspannungen für die Gitter der Röhren F1 und
F2 gegentaktmäßig und symmetrisch zur Erde verlaufen.
Die aus Kondensatoren und Widerständen bestehende Brücke 12 liefert Eingangsspannungen
für die Eingangsgitter der Röhren F3 und F4, die
ebenfalls gegentaktmäßig verlaufen und 900 Phasenverschiebung gegenüber den Gitterspannungen
der Röhren V1 und V2 besitzen.
Wenn alle Röhren V1 bis Vi gleiche Verstärkung
aufweisen, beschreibt der Leuchtfleck auf dem Schirm der Kathodenstrahlröhre einen Kreis.
Die Radial-Ablenkspannungen für die Steuergitter (Regelgitter) der Röhren V1, V2, V3 und F4
werden parallel durch die Leitung 13 zugeführt, und zwar über die Kondensatoren C1 bis C4 und die
Widerstände R7 bis R10. Der Zweck dieser Widerstände
besteht darin, parasitäre Schwingungen zu verhindern. Wenn sich die Spannung bei 13 ändert,
ändert sich demgemäß die Steilheit aller Röhren F1 bis F4 in gleicher Weise und synchron miteinander
und verändert somit den Radius der kreisförmigen Leuchtspur, ohne seine Kreisform zu beeinflussen.
Die Widerstände A11 und i?12 mit den Parallelkondensatoren
C5 erzeugen eine Vorspannung für die Steuergitter über die Widerstände Ru und für die
Eingangsgitter über die Widerstände R5, R6 und
die Brückenschaltung 12.
Wenn veränderliche Widerstände einer Größe, die mit derjenigen der Vorspannungswiderstände
A11 und R12 vergleichbar ist, in Reihe mit den Nebenschlußkondensatoren
C5 geschaltet werden, können diese so eingestellt werden, daß jede Fehlanpassung
der Röhrenkennlinien korrigiert wird. Die Sinusspannungsquelle π in Fig. 2 ist in
Fig. ι durch einen Wechselströmgenerator 14 dargestellt,
der synchron mit den Antennen angetrieben wird und eine sinusförmige Spannung erzeugt, deren
Frequenz der Umlauf frequenz der Antennen gleich ist. Die Ausgangs spannung des Generators 14 wird
über ein Phaseneinstellgerät 15 dem Ablenkkreis 10 zugeführt.
Der Leuehtfleck auf dem Röhrenschirm muß vom Mittelpunkt aus in radialer Richtung mit konstanter
Geschwindigkeit in demjenigen Augenblick zu laufen beginnen, in welchem ein Impuls von der An-■
tenne 1 ausgesandt wird. Um diese Ablenkung hervorzubringen, ist ein linearer Sägezahngenerator 16
an den Sender 7 angeschlossen, derart, daß bei jedem Impuls ein Sägezahnrücklauf erzeugt wird. Die
Sägezahnausgangsspannung wird bei 13 (Fig. 2) . ; dem Ablenkkreis 10 zugeführt.
Das Steuergitter der Kathodenstrahlröhre ist so vorgespannt, daß, solange die Antenne 2 keine Signale
empfängt, der Strahl gesperrt bleibt. Wenn jedoch das Echo eines durch>
die Antenne 1 ausgesandten Impulses auf die Antenne 2 auftritt, so gelangt
die Empfangsspannung über einen Empfänger 8 an das Steuergitter der Kathodenstrahlröhre
9, und es tritt ein kurzseitiger Strahlstrom auf, so daß ein heller Leuehtfleck an derjenigen
Stelle des Schirmes erscheint, bis zu welchem der vorher ausgetastete Strahl in diesem Augenblick
durch die Ablenkspannung des Kreises 10 abgelenkt war. Vorzugsweise sind Signalbegrenzungseinrichtungen
vorgesehen, so daß Empfangssignale verschiedener Amplitude praktisch die gleiche Anzeige
auf dem Röhrenschirm hervorbringen. -
Gewünschtenfalls kann die Steuergitterspannung der Kathodenstrahlröhre auch umgekehrt werden,
so daß normalerweise ein Strahlstrom fließt, der jedoch dann beim Empfang eines Echosignals gesperrt
wird, so daß sich ein dunkler Fleck auf dem hellen Leuchtschirm ergibt.
Die Zeitspanne zwischen aufeinanderfolgenden Sendeimpulsen soll vorzugsweise ungefähr zwei-
oder dreimal so groß sein wie die Zeitspanne, die ein Signalimpuls benötigt, um vom Sender bis zu
dem abzumessenden Körper zu laufen und als Echo zurückzukehren, und zwar bei der weitesten Entfernung
vom Sende- und Empfangsort, die noch angezeigt werden muß. Ein reflektiertes Signal bei
einer Lage des Körpers außerhalb dieses Anzeigebereichs, aber noch in so kleiner Entfernung, daß
eine Reflektion von ausreichender Stärke auftritt, kann dann keine störenden Anzeigewerte auf dem
Schirm hervorrufen, da im Zeitpunkt des Eintreffens dieses reflektierten Signals der Kathodenstrahl bereits
bis zu einem Punkt außerhalb des Schirmdurchmessers abgelenkt ist.
Bei langsamen Rotationsgeschwindigkeiten des Kathodenstrahls kann eine Röhre mit längerer
Nachleuchtdauer des Schirms mit Vorteil benutzt werden, so daß der Leuehtfleck nicht vollständig
verschwunden ist, bevor ein neuer Leuehtfleck aufgezeichnet wird. Dies hat den weiteren Vorteil, daß
anzuzeigende Körper, die sich gegenüber den Antennen bewegen, mit einem in seiner Helligkeit abklingenden
Schweif angezeigt werden, so daß auch die Bewegungsrichtung der Körper erkennbar ist.
Statt eine gewöhnliche Kathodenstrahlröhre, die für die Ablenkung in rechtwinkeligen Koordinaten
in Verbindung mit einem Ablenksteuerkreis nach Fig. 2 eingerichtet ist, zu benutzen, kann vorteilhafterweise
auch eine Kathodenstrahlröhre mit einer Ablenkeinrichtung für Polarkoordinaten verwendet
werden.
Ferner kann man statt einer konstanten Ablenkgeschwindigkeit für die Radialablenkung des
Strahls über die Schirmoberfläche auch eine Ablenkung, die nach einem anderen Zusammenhang der
Ablenkgeschwindigkeit mit' der Zeit verläuft, verwenden, beispielsweise kann die Geschwindigkeit
mit zunehmender Zeit abnehmen, so daß der Entfernungsmaßstab in der Nähe des Schirmmittelpunktes
größer ist als in der Nähe des Schirmrandes.
Der Zweck der Phaseneinstellvorrichtung 15 besteht
darin, die Ablenkrichtung auf dem Röhrenschirm einstellen zu können, die der Richtung eines
anzuzeigenden Körpers im Räum entsprechen soll. Wenn beispielsweise das Gerät auf einem Schiff
aufgestellt ist und die Röhre mit einer waagerechten-Lage ihres Schirms montiert ist, kann die Phaseneinstellvorrichtung
so eingestellt werden, daß das Erscheinen eines Fleckes vom Schirmmittelpunkt
aus auf der vom Funker abgewendeten Seite das;
Auftreten eines anzumessenden Körpers in der Fahrtrichtung des Schiffes bedeutet.
Der Sägezahngenerator 16 kann, statt in seiner Frequenz durch den Sender 7 gesteuert zu werden,
auch selbst den Taktgeber darstellen, und kann bei jedem Sägezahnrücklauf die Aussendung eines Signalimpulses
seitens des Senders 7 hervorrufen. Man kann aber auch einen derartigen getrennten
Sägezahngenerator 16 vermeiden, wenn einTeil des Senders eine Spannung von geeigneter Kurvenform
und Phasenlage für die Radlialablenkungssteuerung liefert.
Es ist nicht unbedingt erforderlich, daß sowohl
die Sende- wie die Empfangsantenne Richtantennen sind und beide rotieren; man kann vielmehr die eine
oder die andere Antenne als ungerichtete Antenne ausführen und räumlich feststehend betreiben.
Statt eine oder beide Antennen in der Weise, wie es bei Yagi-Antennen der Fall ist, mit einem scharfen
Maximum auszustatten, kann man auch bei beiden Antennen für das Auftreten eines scharf ausgeprägten
Minimums sorgen, so daß z. B. die Antenne ein Polardiagramm in Form einer Kardioide
besitzen kann. Außerdem kann auch eine der beiden Antennen von dieser zuletzt erwähnten Art sein und
die andere als Antenne ohne Richtungswirkung ausgeführt werden. In jedem dieser Fälle erscheint auf
dem Schirm ein Leuchtfleck in einer Entfernung vom Schirmmittelpunkt, die dem Abstand des reflektierenden
Körpers von den Antennen entspricht, und zwar einmal während jeder radialen Abtastung
des Schirmes durch den Elektronenstrahl, mit Ausnahme derjenigen Abtastungen, die während der
Lage des Körpers in der Richtung des Empfindlichkeitsminimums stattfinden. Das Echo eines einzelnen
Körpers geringer Größe ruft daher auf dem Schirm eine kreisförmige Spur hervor, die an einem
Punkt ihres Umfangs unterbrochen erscheint. Weitere ein Echo hervorrufende Körper, die in den Anzeigebereich
des Gerätes gelangen und sich in verschiedenen Entfernungen vom Sender befinden,
rufen ebenfalls kreisförmige Leuchtspuren mit je einer Unterbrechung auf dem Schirm hervor.
Ferner kann eine der beiden Antennen auch zwei in entgegengesetzten Richtungen auftretende Minima
der Empfindlichkeit aufweisen, wie es bei Adcock-Antennen der Fall ist, während die andere Antenne
ohne ausgesprochene Richtwirkung ausgeführt wird. Die Leuchtspur eines einzelnen Körpers ist in diesem
Fall ebenfalls ein Kreis, der jedoch an zwei einander gegenüberliegenden Punkten unterbrochen
erscheint. Wenn die Antenne ohne Richtwirkung in eine Antenne umgeschaltet werden kann, welche
eine gewisse Richtwirkung besitzt und die Lage dieser Richtwirkung beispielsweise durch Umschaltung
eines Reflektors oder durch mechanische Drehung desselben verändert wird, läßt sich die Doppeldeutigkeit
der Anzeige dadurch beseitigen, daß die erwähnte Lage geändert wird und der Einfluß dieser
Änderung auf die beiden Unterbrechungen beobachtet wird.
Statt die Antennen mit Hilfe eines Motors kontinuierlich
anzutreiben, kann man die Antennen auch von Hand drehen. Ein Ablenkkreis, wie er an Hand
der Fig. 2 beschrieben ist, ist jedoch nur bei einer konstanten Antriebsgeschwindigkeit geeignet.
Ein Gerät nach der Erfindung läßt sich ferner außen in einer feststehenden Bodenstation auch auf
einem Schiff oder in einem Flugzeug betreiben.
Die Erfindung kann für die Anwendung bei einem System abgeändert werden, bei welchem frequenzmodulierte
Wellen ausgestrahlt werden und bei welchem die Entfernung der reflektierenden Körper
vom Gerät dadurch gemessen wird, daß in jedem Augenblick die Frequenzdifferenz zwischen den ausgestrahlten
und den reflektierten Wellen beobachtet wird.
Bei der Anwendung der Erfindung auf ein solches System kann man für eine Abstimmungsänderung
des Empfängers innerhalb eines genügend großen Frequenzdifferenzbereichs sorgen und diese Änderung
synchron mit jeder radialen Abtastung des Kathodenstrahls vornehmen. Die empfangenen reflektierten
Signale werden den ausgesandten Signalen überlagert, und wenn die eingestellte Frequenz des
Empfängers mit der Differenzfrequenz, die durch den Überlagerungsempfang erzeugt wird, zusammenfällt,
tritt Resonanz ein. In Abhängigkeit von dem Auftreten dieses Resonanzfalles wird die
Steuergitterspannung der Kathodenstrahlröhre geändert, so daß ein heller oder dunkler Fleck auf dem
Schirm erscheint. Wegen des Synchronismus der kreisförmigen Ablenkung des Kathodenstrahls mit
der Richtung der Aussendung und/oder des Empfangs und wegen des Synchronismus der radialen
Ablenkung mit der Abstimmung des Resonanzkreises entspricht die Lage des Leuchtfleckes der
Entfernung und der Richtung von den Antennen zum reflektierenden Körper.
Jede der Antennenanordnungen und Anzeigemethoden, die oben zusammen mit der Impulsaussendung
beschrieben sind, läßt sich in gleicherweise bei dem erwähnten Frequenzmodulationssystem anwenden.
Claims (1)
- Patentanspruch:Gerät zur Anzeige der Entfernung und der Richtung von Körpern von einem Beobachtungspunkt, in welchem sich eine Einrichtung zur Aussendung von impulsförmigen Hochfrequenzsignalen von nicht mehr als ι ο μsec Impulsdauer und eine Empfangseinrichtung für die Aufnahme der Echos dieser Signale mit einer Kathodenstrahlröhre befindet, deren beim Empfang eines Echos hell- bzw. dunkelgesteuerter Elektronenstrahl bei der Aussendung jedes Hochfrequenzsignals von der Schirmmitte aus radial nach außen abgelenkt und in der Richtung des Umfanges außerdem um den Schirmmittelpunkt herum abgelenkt wird, dadurch gekennzeichnet, daß mit den impulsförmigen Hochfrequenzsignalen der volle Kreis um .den Beobachtungspunkt im wesentlichen waagerecht abgetastet und als ein den vollen Kreisbereich synchronwiedergebendes Diagramm aufgezeichnet wird, das eine landkartenartige Darstellung der Umgebung des Beobachtungspunktes ergibt, und daß die Pause zwischen zwei aufeinanderfolgenden impulsförmigen Signalen länger ist als die Summe der Laufzeiten bis zum entferntesten noch mit anzuzeigenden Körper und zurück, vorzugsweise länger ist als das Zwei- oder Dreifache dieser Summe, und daß die in der radialen Richtung des Leuchtschirmes wirksame Strahlablenkung den Elektronenstrahl bereits innerhalb der erwähnten Laufzeitsumme bis zum Leuchtschirmrand ablenkt.In Betracht gezogene Druckschriften:Französische Patentschriften Nr. 837 278, 812975;USA.-Patentschrift Nr. 1 983 254;deutsche Patentschriften Nr. 666178, 767425, 925198;»Nature«, London, Vol. 116, S. 357fr. (1925);G. O. Proc. phys. Soc, Vol. 46, S. 853 ff. (1934).Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 809 605/38 8.58
Applications Claiming Priority (1)
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