DE2430367B2 - Einkanal-Radaranlage für die Luftraumfiberwachung mit Azimut- und EIevationsabtastung - Google Patents

Einkanal-Radaranlage für die Luftraumfiberwachung mit Azimut- und EIevationsabtastung

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DE2430367B2 DE2430367A DE2430367A DE2430367B2 DE 2430367 B2 DE2430367 B2 DE 2430367B2 DE 2430367 A DE2430367 A DE 2430367A DE 2430367 A DE2430367 A DE 2430367A DE 2430367 B2 DE2430367 B2 DE 2430367B2
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Description

Die Erfindung betrifft eine Einkanal-Radaranlage für die Luftraumüberwachung mit einer Antenne, die ein. im Azimut- und in Elevationsrichtung gebündeltes Strahlungsdiagramm aufweist und außer in Azimutrichtung auch in Elevationsrichtung einen zusammenhängenden Raumbereich überstreichende Abtastbewegungen ausführt, und mit der Antenne gekoppelten Einrichtungen zur Erzeugung von Sendesignalen und zur Verarbeitung von Empfangssignalen, deren Betriebseigenschaften in Abhängigkeit von der Elevationsstellung der Antenne von auf die Antennenbewegung ansprechenden Steuereinrichtungen vai iiert werden.
Bei zur Luftraumüberwachung dienenden Radaranlagen ist es erforderlich, daß die Radaranlage einen bestimmten Raumbereich absucht, in dem das Vorliegen eines Zieles möglich erscheint. Das Absuchen erfolgt durch Bewegen der Antenne, welche die Radarsignale aussendet und die Echosignale empfängt, gemäß einem ausgewählten Suchmuster. Ein solches Muster ist als Raster- oder Fernseh-Abtastung bekannt. Hierbei tastet die Antenne einen gegebenen Winkel- oder Azimutabschnitt in einer Richtung, beispielsweise von links nach rechts, in einer Elevationsstellung ab und es wird am Ende des Abschnittes oder Sektors der Elevationswinkel der Antenne geändert, worauf die Antenne in entgegengesetzter Richtung bewegt wird.
Bei einer aus der GB-PS 8 12 877 bekannten Radaranlage zur I,!!^raumüberwachung wird während einer langsamen Abtastung im Azimut eine schnelle Abtastung in der Elevation ausgeführt, so daß hier eine Art M-förmiges Abtastmuster erzeugt wird.
An manche Radaranlagen, die von solchen Abtastmustern Gebrauch machen, werden häufig einander widersprechende Anforderungen gestellt Zur Erfüllung dieser Forderungen werden dann verschiedene Signalformen, beispielsweise Sendesignale mit verschiedener Impulsfolgefrequenz, verwendet So ist es beispielsweise
ίο möglich, bei Kohärenz-Radaranlagen mit Festzielunterdrückung auch solche Ziele zu erfassen, deren Geschwindigkeit gleich der sogen, von der Impulsfolgefrequenz abhängigen Blindgeschwindigkeit bei einer der beiden Impulsfolgefrequenzen gleich " ist Weiterhin können beispielsweise zur Erfassung von weit entfernten Zielen notwendige geringe Impulsfolgefrequenzen mit zu einer hohen Auflösung im Nahbereich zweckmäßigen hohen Impulsfolgefrequenzen abwechseln. Dieser Wechsel könnte mit einer Änderung der Impulsbreite verknüpft sein. Bei der aus der GB-PS 8 12 877 bekannten Radaranlage wird in Abhängigkeit von der Elevationsstellung der Antenne die Empfindlichkeit des Empfängers verändert, und zwar in der Weise, daß bei geringen Elevationswinkeln die Empfängerempfindlichkeit im Nahbereich reduziert wird, um Störungen durch Bodenechos zu reduzieren. Diese Maßnahme wird auch bei einer aus der GB-PS 8 12 877 bekannten Ausführungsform von Radaranlagen angewendet, deren Antennendiagramm im wesentlichen den gesamten Elevationsbereich überdeckt und in der Elevation zwischen zwei Stellungen verschwenkbar ist, von denen die obere nur so weit gegenüber der unteren angehoben ist, daß Bodenechos vermieden werden. Die Elevationsstellung der Antenne kann bei aufeinanderfolgenden Azimutabtastungen abwechseln. Von einer Elevationsabtastung kann jedoch bei einer solchen Ausführungsform nicht die Rede sein, weil aus der Veränderung der Elevationsstellung keinerlei Information über die Elevationsstellung eines Zieles ableitbar ist.
In J. Inst. Navigat. 19 (1966) 2 (April), Seiten 235 bis 254, ist ein Bord-Radargerät für Flugzeuge beschrieben, das gleichzeitig zwei verschiedenen Zwecken dient, nämlich einerseits als Wetterradar und andererseits als Hindernis-Warngerät. Für beide Zwecke werden ein gemeinsamer Sender und eine gemeinsame Antenne benutzt. Zum Einsatz als Wetterradar ist die Antenne in der Horizontalebene ausgerichtet. Sie führt in dieser Ebene eine Abtastbewegung über ±10° symmetrisch zur Flugzeuglängsachse aus. Nach Durchlaufen dieses
51O Sektors in einer Richtung wird die Antenne um 2,5" gegenüber der Horizontalen nach unten geneigt und dann der Azimut-Abtastsektor in Gegenrichtung durchlaufen. Anschließend wird die Antenne wieder in die Horizontalebene geschwenkt und es beginnt der Abtastvorgang von neuem. Die Antenne hat ein Strahlungsdiagramm mit einem Öffnungswinkel von 4 . also von ±2° symmetrisch zur Sichtachse. Ein Umschalten des Senders findet beim Wechsel der Betriebsart nicht statt. Jedoch findet die Darstellung der 'bei Horizontalstellung der Antenne empfangenen Echosignale auf einem Rundsichtgerät statt, um eine Panoramadarstellung vorausliegender Wolkenfelder zu ,gewinnen, während bei geneigter Antenne die Signale Korrelationseinrichtungen zugeführt werden, die ein Warnsignal auslösen, wenn ein Echosignal vorbestimmter Amplitude aus einer Entfernung empfangen wird, die geringer ist als eine vorgegebene Mindestentfernung, um auf diese Weise anzuzeigen, daß im Flugweg ein
Hindernis liegt, beispielsweise ein Berg, oder sich das Flugzeug aus sonstigen Gründen zu stark dem Erdboden oder Bodenerhebungen nähert und dio Gefahr einer Kollision besteht, wenn der Pilot keine Gegenmaßnahmen trifft Hierbei handelt es sich also nicht um die Überwachung eines zusammenhängenden Raumbereiches, sondern um die Beobachtung zweier vollständig voneinander verschiedener Vorgänge.
Aus der DE-AS 10 85 205 ist endlich eine Radaranlage bekannt, die von einer im Azimut geschwenkten Mehrfach-Antenne Gebrauch macht, um gleichzeitig in der Elevation gestaffelte Raumbereiche zu überwachen. Die Mehrfach-Antenne weist zwei Rücken an Rücken angeordnete Reflektoren auf, die von einem oder mehreren Primärstrahlern ausgeleuchtet werden. Sind einem Reflektor mehrere Primärstrahler zugeordnet, so werden ihnen Signale mit unterschiedlicher Trägerfrequenz zugeführt. In gleicher Weise werden die von den Primärstrahlern empfangenen Signale über Frequenzweichen getrennten Empfängern zugeleitet. Damit weist die bekannte Radaranlage zur Überwachung jedes der in der Elevation übereinanderliegenden Raumbereiche eine getrennte Sende-Empfangs-Einrichtung oder einen getrennten, vom Sender bis zum Empfänger reichenden Signalkanal auf. Dabei besteht grundsätzlich die Möglichkeit, nur einen Teil der zur Verfügung stehenden Kanäle zu benutzen. Eine solche Radaranlage liefert zwar bei jeder Azimutabtastung auch Informationen über die Eievationsstellung eines Zieles, das sich an beliebiger Stelle in dem gesamten erfaßten Luftraum befinden kann. Diese erhöhte Information wird aber auch durch eine entsprechende Vervielfachung des Aufwandes erkauft. Zu einem Wechsel der Betriebsart, also einem Wechsel der vorhandenen Kanäle bei jeder von aufeinanderfolgenden Azimutabtastungen besteht bei der bekannten Anlage kein Anlaß, weil hierdurch der durch den hohen Aufwand erkaufte Vorteil einer erhöhten Informationsmenge wieder zunichte gemacht würde. Ein Ein- und Ausschaben der Kanäle hat nur dann einen Sinn, wenn die Anlage bei kontinuierlicher Drehung des Antennensystems nur einen bestimmten Raumwinkel überstreichen soll. Bei der bekannten Anlage ist für diesen Fall allerdings nur das Ausschalten der Darstellungseinrichtung vorgesehen.
Eine Möglichkeit, einen zusar; menhängenden Raumbereich mit zwei verschiedenen Signalformen vollständig abzutasten, also den gesamten Raumbereich mit beiden Signalformen vollständig zu überstreichen, besteht offensichtlich darin, die beiden Signalformen bei jeder Abtastbewegung mit konstanter Elevation mit ausreichend hoher Ges:hwindigkeit abzuwechseln. Eine solche Methode hat jedoch verschiedene Nachteile. Insbesondere wird die Signalverarbeitung sowie die Verbindung zwischen den Einrichtungen einer solchen Radaranlage, insbesondere verwendeten Rechnern und zur Signalverarbeitung und -darstellung verwendeten Geräten, kompliziert. Weiterhin wird die Empfindlichkeit einer solchen Anlage erheblich beeinträchtigt, weil die Totzeiten der Anlage erhöht werden, also diejenigen Zeiten, während denen die Anlage keine Echosignale verarbeiten kann. Es können nämlich bei einer solchen Anlage keine Echosignale während der endlichen Zeiten verarbeitet werden, die zum Umschalten von einer Signalform zur anderen und zur Stabilisierung der Anlage benötigt werden. Diese Erhöhung der Totzeiten hat eine Vcrminde.vng der Gesamtempfindlichkeit zur Fnlpp.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Radaranlage der eingangs genannten Art so auszubilden, daß sie das Bestrahlen eines Zielgebietes mit zwei verschiedenen Signalformen ermöglicht, die zur Gewinnung verschiedener Informationen ausgewählt sind, ohne daß dadurch die Einrichtungen zur Signalverarbeitung übermäßig kompliziert und durch die benötigten Umschaitzeiten die Totzeit der Anlage übermäßig vergrößert und dadurch die Empfindlichkeit der Anlage erheblich reduziert wird.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß der Abstand der Elevationsstellungen der Antenne bei aufeinanderfolgenden Azimutabtastungen kleiner ist als die halbe Strahlbreite der Antenne in der Elevation und die Sendeeinrichtung bei aufeinanderfolgenden Azimutabtastungen abwechselnd in einen von zwei verschiedenen Betriebszuständen umgeschaltet wird, in denen bei unveränderter Trägerfrequenz verschiedene Signalformen erzeugt werden.
Bei Jer erfindungsgemäßen Radaranlage ist gewährleistet, daß jeder Abschnitt de., von der Radaranlage überwachten Luftraumes bei wenigstens zwei aufeinanderfolgenden Azimutabtastungen, die unter verschiedenen Elevationswinkeln erfolgen, erfaßt wird. Infolgedessen werden die in jedem Abschnitt des Luftraumes vorhandenen Ziele mit jeder der beiden verwendeten Signalformen bestrahlt, um unterschiedliche Informationen zu gewinnen. Dabei braucht ein Umschalten der Sendeeinrichtung nur jeweils zr Beginn einer Azimutabtastung zu erfolgen, wo ohne nennenswerte Betriebsstörung eine Umschaltzeit in Kauf genommen werden kann. Bei einer kontinuierlich rotierenden Antenne kann die Umschaltung in einem Winkelbereich erfolgen, der willkürlich als Ausgangspunkt für eine Azimutabtastung gewählt ist und in einer Richtung liegt, aus der ein aufzufassendes Ziel nicht zu erwarten ist. Führt die Antenne im Azimut abwechselnd Abtastbewegungen in entgegengesetzten Richtungen aus, kann das Umschalten der Betriebszustände der Sendeeinrichuing während jeder Umkehrung der Bewegungsrichtung der Antenne erfolgen.
Es versteht sich, daß außer dem Umschalten der Sendeeinrichtung auch ein Umschalten der Empfangseinrichtung erfolgen kann, wie es von dem kombinierten Wetter- und Hinderniswarn-Radargerät an s>ch bekannt ist.
Die Erfindung wird im folgenden anhand des in der Zeichnung dargestellten fNusführungsbeispiels näher beschrieben und erläutert. Es zeigt
Fig. 1 das allgemeine Blockschaltbild einer Radaranlage, bei der die Erfindung verwirklicht ist,
F i g. 2a und 2b eine schematische Darstellung des bei der Radaranlage nach F i g. 1 verwendeten Abtastmusi~rs zur Erläuterung der Erfindung und
Fig. 3 das Blockschaltbild der bei der Anhge nach Fig. 1 vorhandenen Anordnung zur Verwirklichung der Erfindung.
Die in F-i g. 1 als Blockschaltbild schematisch dargestellte Radaranlage umfaßt eine Antenne 10. welche die Radarsignale aussendet, die ihr von einem Sender 12 über eine Sende-Empfangs-Weiche 13 zugeführt werden. Von der Antenne JO empfangene Echosignale werden über die Weiche 13 einem Empfänger 14 zugeführt, der diese Signale so verarbeitet, daß sie von .inem Sichtgerät 16 dargestellt werden können. Mit der Antenne 10 ist ein Antennenantrieb 18 verbunden, der die Antennenbewegung und damit auch das Abtastmuster der Antenne steuert. Wie hei
gegenwärtigen, fortentwickelten Anlagen üblich, weist die Radaranlage nach Fig. 1 einen Rechner 20 auf. Der Rechner steuert den Betrieb der verschiedenen Geräte der Radaranlage, also des Senders, des Empfängers, des Antennenantriebs und des Sichtgerätes und nimmt auch an der Verarbeitung der Echosignale teil.
Für das dargestellte Ausführun|;sbeispiel wird angenommen, daß der Antennenantrieb 18 die Antenne 10 gemäß einem mehrere Balken umfassenden Abtastraster bewegt, wie es in Fig. 2a dargestellt ist. Das dort dargestellte Raster ist lediglich zur Vereinfachung der Beschreibung auf vier Balken beschränkt. Diese vier Balken sind mit 01 bis 04 bezeichnet. Die verschiedenen Pfeile geben die Abtastrichtung an. Wie dargestellt, bewegt sich die Antenne längs der ungeradzahligen Balken 01 und R1 von links nach rechts. Am F.ndc dieser Balken wird jeweils der Elevationswerl vermindert und es wird dann die Antenne längs den geradzahligen Balken 02 und 04 von rechts nach links bewegt.
Gemäß den Lehren der Erfindung werden Signale mit unterschiedlichen Eigenschaften, beispielsweise Signale mit verschiedenen Impulsfolgefrequenzen, die im folgenden als unterschiedliche Sigrialformen bezeichnet werden, von der Antenne im Bereich der benachbarten Balken ausgesendet. Der Balkenabstand D in der Elevation ist so gewählt, daß jedes Ziel, das sich innerhalb des abgetasteten Bereiches befindet, mit beiden .Signalformen bestrahlt wird. Zum Zwecke der Erläuterung sei angenommen, daß eine Signalform W 1 irr Bereich der ungeradzahligen Balken und eine Signalform W2 im Bereich der geradzahligen Balken ausgestrahlt wird. In F i g. 2a bezeichnen die Kreuze und Kreise 22 jeweils die Blickrichtung der Antenne und die 3-dB-Strahlbreitc Bt bei verschiedenen Stellen der Antenne im Raster.
Es sei angenommen, daß ein Ziel Ti in der Elevation genau in der Mitte des Balkens 0 2 liegt. Solch ein Ziel wird offensichtlich mit der Signalform \V2 bestrahlt, während die Antenne den Balken S2 abtastet. Hierbei befindet sich das Ziel im Bereich des maximalen Antennengewinns, wodurch die Wahrscheinlichkeit einer Zielfeststi.llung durch die Signalform W2 erhöht wird. Wie aus F i g. 2a ersichtlich, ist der Abstand D zwischen den Balken so gewählt, daß das gleiche Ziel Ti auch während der Abtastung der Balken 0 1 und 03 mit der Signalform WI bestrahlt wird. Dabei liegt das Ziel jedoch nicht im Bereich des maximalen Antennengewinns. Da jedoch das Ziel von der Signalform Wi zweifach bestrahlt wird, nämlich im Bereich der Balken B 1 und B 3. gleicht die erhöhte Empfindlichkeit, die sich aus diesen beiden Möglichkeiten der Zielfeststellung ergibt, den verminderten Antennengewinn aus. Bei geeigneter Wahl des Balkenabstandes kann die Empfindlichkeit der Zielfeststellung für beide Signalformen im wesentlichen gleich gemach* werden.
Es versteht sich, daß der Balkenabstand kleiner als 0.5 θί, sein muß, wenn gewährleistet sein soll, daß jedes Ziel von beiden Signalformen bestrahlt wird. Bei bekannten Anlagen, die nur von einer Signalform Gebrauch machen, ist dagegen der Balkenabstand größer als 0,5 θ*. Beispielsweise wird bei einer Antenne mit einer Strahlbreite in der Elevation von 2,5° ein Balkenabstand von 1,5° benutzt d. h„ daß der Balkenabstand 0,6 Θ& beträgt. Die gleichzeitige Bestrahlung des Zieles mit zwei Signalfonüen im gleichen Bild gemäß der vorliegenden Erfindung wird auf Kosten einer weitergehenden Beschränkung der Elevationsbedeckung erzielt, denn es muß bei einer erfindungsgemäßen Radaranlage der Balkenabstand kleiner als 0.5 Bh sein.
Bei Annahme eines Balkenabstandes von 0,4 0t, und einer Strahlbreite der Antenne von θ(, = 2,5° beträgt der Balkenabstand Γ. Demgemäß beträgt die gesamte Elevationsbedeckung, unter Ausschluß von Randeffekten, für ein Muster mit vier Balken 3°. Die Ränder des Abtastmusters über dem Balken B1 und unter dem Balken 04 werden nur einmal mit der Signalform WI bzw. W2 überstrichen. Die Elevationsbedeckung jedes Randstreifens beträgt 1,25°. Diese Randstreifen können ebenfalls von beiden Signalformen bedeckt werden, indem das Abtastmuster eines folgenden Bildes gemäß
is F i g. 2b ausgeführt wird, nämlich die Signalform W2 während jedes ungeradzahligen Balkens und die Signalform WI während jedes geradzahligen Balkens ausgesendet wird. Die Gesamtbedeckung für beide .Signalformen beträgt dann 3° + 2.5 = 5,5r. Dieser Wert steht einer Elevationsbedeckung von 7" gegenüber, die nach dem Stand der Technik mit einer gleichartigen Antenne und einem Baikcnabstand von 1.5° (d. h. 0.6 bb) erreichbar ist.
Es sei hervorgehoben, daß bei Anwendung der
ΙΊ Erfindung das Umschalten zwischen den Signalformen stattfindet, wenn die Antenne in der Elevation von einem Balken zum anderen abgesenkt wird. Während dieser Zeit verarbeitet die Radaranlage normalerweise ohnehin keine Daten. Infolgedessen wird die Totzeit des
jo Systems nicht über diejenige angehoben, die bei bekannten Anlagen, die das Ziel mit nur einer Signalform bestrahlen, vorhanden ist. Weiterhin sei betont, daß die Signalverarbeitung und die Maßnahmen zur Verbindung der Geräte nur minimal kompliziert werden, weil jede Signalform während der Abtastung eines vollständigen Balkens erhalten bleibt.
Die vorstehende Beschreibung macht für den Fachmann deutlich, daß die spezielle Einrichtung, die zum Aussenden verschiedener Signalformen während aufeinanderfolgender Balken erforderlich ist. von den die Anlage bildenden speziellen Geräten und der Art ihres Zusammenwirkens abhängt. In einer Anlage, bei der ein Rechner zur Steuerung der verschiedenen Geräte benutzt wird, kann der Rechner 20 dem Sender 12 ein Signal zuführen, um den Sender zu veranlassen, während des einen Balkens eine Signalform und des folgenden Balkens eine andere Signalform zu liefern. In einer Anlage, in der der Antennenantrieb 18 unabhängig von einem Rechner arbeitet, kann der Antennenantrieb geeignete Mittel enthalten, um dem Sender solche Steuersignale zuzuführen, daß verschiedene Sign''formen während aufeinanderfolgender Balken ausgesendet werden. Eine solche Anordnung ist in Fig.3 veranschaulicht.
Bei der Schaltungsanordnung nach F i g. 3 ist mit dem Antennenantrieb 18 ein Flipflop (F/F) 30 verbunden. Während eines vollständigen Abtastbildes, wie es in Fig.2a dargestellt ist, wird das Flipflop 30 von dem Antennenantrieb 18 gestellt, wenn die Antenne in einer Abtastrichtung bewegt wird, beispielsweise von links nach rechts, und zurückgestellt wenn die Antenne von rechts nach links bewegt wird. 1st der Flipflop 30 gestellt ist sein <?-Ausgangssignal »wahr«, während bei rückgestelltem Flipflop das Ausgangssignal Q »wahr« ist Die Ausgangssignale werden dem Sender 12 über Leitungen 31 und 32 zugeführt.
Zum Zwecke der Erläuterung sei angenommen, daß der Sender 12 zwei Triggergeneratoren 35 und 36, zwei
Pulsmodulatoren 37 und 38, zwei UND-Glieder 39 und 40. ein ODER-Glied 41 und einen Oszillator 42 enthält. Der Oszillator 42 erzeugt ein Signal mit einer Impulsfolgefrequenz, die der .Signalform Wi entspricht, wenn das Ausgangssignal des Modulators 37 dem Oszillator 42 über die Glieder 39 und 4! zugeführt wird, während ein Signal mit einer zweiten Impulsfolgefrpcuenz, die der Signalform W2 entspricht, von dem Oszillator geliefert wird, wenn das Ausgangssignal des anderen Pulsmodulators 38 dem Oszillator über die Glieder 40 und 41 zugeführt wird. Da das Flipflop 30 nur gestellt ist. wahrend sich die Antenne von links nach rechts bewegt, ist von den UND-Gliedern 39 und 40 während dieser Zeit nur das UND-Glied 39 vorbereitet. Infolgedessen liefen der Sender 12 die .Signalform IVI. Wenn dann die Antenne von rechts nach links bewegt
wird, wird das Flipflop 30 zurückgestellt und das UND-Glied 40 vorbereitet, so daß der Sender die Signalform W2 liefert. Während des folgenden Abtastbildes, das in Γ i g. 2b veranschaulicht ist, stellt der Antennenantrieb 18 das Flipflop 30 zurück, wenn sich die Antenne von links nach rechts bewegt, und stellt das Flipflop, wenn sich die Antenne von rechts nach links bewegt. Infolgedessen wird dann die Signalform W2 während jedes ungeradzahligen Balkens und die Signalform VVl während jedes geradzahligen Balkens gesendet.
Die vorstehend behandelten Lehren sind auf Balkenmuster mit jeder beliebigen Anzahl von Balken anwendbar und nicht auf vier Balken umfassende Muster beschränkt, wie sie in den I" ig. 2a und 2b dargestellt sind.
Hierzu 2 Riad Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Einkanal-Radaranlage für die Luftraumüberwachung mit einer Antenne, die ein in Azimut- und in Elevationsrichtung gebündeltes Strahlungsdiagramm aufweist und außer in Azimutrichtung auch in Elevationsrichtung einen zusammenhängenden Raumbereich überstreichende Abtastbewegungen ausführt, und mit der Antenne gekoppelten Einrichtungen zur Erzeugung von Sendesignalen und zur Verarbeitung von Empfangssignalen, deren Betriebseigenschaften in Abhängigkeit von der Elevationsstellung der Antenne von auf die Antennenbewegung ansprechenden Steuereinrichtungen variiert werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand (D) der Elevationsstellungen der Antenne (10) bei aufeinanderfolgenden Azimutabtastungen (ßj kleiner ist als die Hälfte der Strahlbreite (θ;,) der Antenne (10) in der Elevation und die Sendeeinrichtung (\7) bei aufeinanderfolgenden Azimutabtastungen abv/achselnd in einen von zwei verschiedenen Betriebszuständen umgeschaltet wird, in denen bei unveränderter Trägerfrequenz verschiedene Signalformen (W) erzeugt werden.
2. Radaranlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Antenne (10) im Azimut abwechselnd Abtastbewegungen (Bl, S3; B2, BA) in entgegengesetzten Richtungen ausführt und das Umschalten der Betriebszustände der Sendeeinrichtung (12) während jeder Umkehrung der Bewegungsrichtung der Antenne erfolgt.
3. Radaranlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand (D) der Elevationsstellungen der Antenne (10) bei aufeinanderfolgenden Azimutabtastungen 'B) das 0,4-fache der Strahlbreite (θ*) beträgt.
DE2430367A 1973-07-05 1974-06-25 Einkanal-Radaranlage für die Luftraumüberwachung mit Azimut- und EIevationsabtastung Expired DE2430367C3 (de)

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