DE970158C - Anordnung der Schmiermittelfuehrung bei einer Bolzenlagerung mit hin- und hergehenden geringen Drehbewegungen, insbesondere bei Achsschenkelbolzen - Google Patents
Anordnung der Schmiermittelfuehrung bei einer Bolzenlagerung mit hin- und hergehenden geringen Drehbewegungen, insbesondere bei AchsschenkelbolzenInfo
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- DE970158C DE970158C DEF14824A DEF0014824A DE970158C DE 970158 C DE970158 C DE 970158C DE F14824 A DEF14824 A DE F14824A DE F0014824 A DEF0014824 A DE F0014824A DE 970158 C DE970158 C DE 970158C
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- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16C—SHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
- F16C33/00—Parts of bearings; Special methods for making bearings or parts thereof
- F16C33/02—Parts of sliding-contact bearings
- F16C33/04—Brasses; Bushes; Linings
- F16C33/06—Sliding surface mainly made of metal
- F16C33/10—Construction relative to lubrication
- F16C33/1025—Construction relative to lubrication with liquid, e.g. oil, as lubricant
- F16C33/106—Details of distribution or circulation inside the bearings, e.g. details of the bearing surfaces to affect flow or pressure of the liquid
- F16C33/1075—Wedges, e.g. ramps or lobes, for generating pressure
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Description
- Anordnung der Schmiermittelführung bei einer Bolzenlagerung mit hin- und hergehenden geringen Drehbewegungen, insbesondere bei Achsschenkelbolzen Die Erfindung bezieht sich auf die Lagerung von sich nur hin- und herdrehenden Bolzen oder Zapfen in einem Lagerkörper, insbesondere von Achsschenkelbolzen bzw. nicht umlaufenden Lagerzapfen bei Kraftfahrzeugen, und betrifft die Anordnung der Schmiermittelführung.
- Bei bekannten Schmieranordnungen für derartige Lagerungen tritt in den meisten Fällen wegen der Lage des Schmiernippels oder Anschlusses für eine Schmiervorrichtung das Schmiermittel nicht unmittelbar in die Druckzone ein, oder, wenn dies der Fall ist, ist die Druckzone durch Kreuz- oder Schrägnuten mit der entlasteten Zone der Lagerung verbunden. Diesen bekannten Ausführungen- der Schmiermittelführung haftet der Nachteil an, daß das Schmiermittel über den Weg des geringsten Widerstandes zur entlasteten Zone der Lagerung entweicht, ohne gezwungen zu sein, sich in der Druckzone zu verteilen, wodurch die Gefahr einer unvollkommenen Schmierung besteht.
- Zur Vermeidung dieses Nachteiles wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, die Schmiermittelführung so auszubilden, daß das Schmiermittel unabhängig von der Lage des Schmiernippels oder dem Anschluß der Schmiervorrichtung in die Mitte der Druckzone eingeführt wird und sich über eine Schmiernut in der Druckzone am Umfang des Bolzens oder Zapfens gleichmäßig verteilt und nach Überwindung eines Widerstandes in eine Schmiermittelkammer eintritt, von wo aus es sich über eine zweite Schmiernut, die in der Regel der ersten Schmiernut gegenüberliegt, in der entlasteten Zone verteilt.
- Der Bolzen oder Zapfen wird also von zwei Umfangseiten her geschmiert, wodurch eine einwandfreie Schmierung, sowohl in der Druckzone als auch in der entlasteten Zone, gewährleistet ist. Das an der Lagerstelle um den gesamten Umfang des Bolzens oder Zapfens verteilte Schmiermittel verhindert das Eintreten von Spritzwasser und die Bildung von Rost und Reibungsoxyden.
- Eine Ausführung der Erfindung ist in der Zeichnung als Beispiel dargestellt. Es zeigt Fig. i einen senkrechten Mittelschnitt durch eine schematisch dargestellte Zapfenlagerung und Fig. 2 einen Querschnitt nach Linie II-II der Fig. i.
- In einem nur teilweise dargestellten Lagerkörper i ist in bekannter Weise in einer Büchse 2 ein nicht umlaufender, sondern nur Winkelumdrehungen ausführender Lagerzapfen 3 gelagert.
- Die Druckzone liege an der mit den Pfeilen P gekennzeichneten Seite. In dieser Druckzone verläuft in axialer Richtung an der Innenbohrung der Büchse 2 eine Schmiernut 4, die das Schmiermittel längs durch das Tragbild verteilt. Die Schmiernut 4 erstreckt sich in ihrer Längsrichtung an der einen Seite bis kurz vor das Zapfenende, so daß ein schmales Randstück 5 verbleib t, während an der anderen Seite ein bedeutend breiteres Randstück 6 vorgesehen ist. Der Schmiernut 4 wird das Schmiermittel von einem Schmiernippel 7 oder einer anderen geeigneten Schmiervorrichtung zugeführt. Das Schmiermittel gelangt von dem Schmiernippel über einen am Umfang der Büchse 2 ausgearbeiteten Verbindungskanal 8 in die Mitte der Druckzone und verteilt sich hier über einen Teil des Umfanges des Lagerzapfens. Das breite Randstück 6 der Schmiernut 4 verhindert ein vorzeitiges Austreten des Schmiermittels und zwingt dieses, nach Überwindung des durch das schmale Randstück 5 gebildeten Widerstandes in eine Schmiermittelkammer 9 überzutreten, die zwischen Zapfenende und einer Abdeckplatte Io im Lagerkörper i angeordnet ist. Von dieser Kammer aus erstreckt sich über die ganze Länge der Büchse 2 in axialer Richtung eine Schmiernut i i, die zur Schmiernut 4 um etwa I8o° versetzt, also in der entlasteten Zone verläuft. Ist beim Einpressen des Schmiermittels durch den Schmiernippel 7 die Schmiermittelkammer 9 angefüllt, tritt das Schmiermittel in die Schmiernut i i ein und verteilt sich von hier aus ebenfalls über den Umfang des Lagerzapfens 3 bis zum Zusammenfluß mit dem von der Schmiernut 4 ausgehenden Schmiermittel, so daß der Zapfen gleichzeitig von zwei Seiten, einmal von der Druckzone und zum anderen von der entlasteten, Zone her, geschmiert wird und ein einwandfreier geschlossener Schmierfilm gewährleistet ist.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung der Schmiermittelführung bei einer Bolzenlagerung mit hin- und hergehenden geringen Drehbewegungen, insbesondere bei Achsschenkelbolzen oder nicht umlaufenden Lagerzapfen von Kraftfahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß das Schmiermittel zuerst unmittelbar der Druckzone, anschließend einer Schmiermittelkammer und dann der entlasteten Zone zugeführt wird.
- 2. Schmiermittelführung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in der Längsmitte der Druckzone (P) eine mit einer beliebigen Schmiervorrichtung (7) in Verbindung stehende axial verlaufende Schmiernut (4) angeordnet ist, die an ihren Enden durch je einen mit Bezug zueinander einen verschiedenen Widerstand gegen Durchtritt des Schmiermittels bildenden Abschluß begrenzt ist.
- 3. Schmiermittelführung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschlüsse der Schmiernut (4) durch verschieden lange Randstücke (5, 6) gebildet sind.
- 4. Schmiermittelführung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das kürzere Randstück (5) der Schmiernut (4) im Bereich des freien Endes des Lagerzapfens (3) liegt und mit einer Schmiermittelkammer (9) in Verbindung steht.
- 5. Schmiermittelführung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schmiermittelkammer (9) im freien Ende des Lagerzapfens (3) und/oder diesem angrenzend im Lagerkörper (i) angeordnet ist.
- 6. Schmiermittelführung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in der entlasteten Zone der Lagerstelle eine axial sich über die ganze Länge der Lagerstelle erstreckende und von der Schmiermnttelkammer (9) ausgehende Schmiernut (i i) angeordnet ist.
- 7. Schmiermittelführung nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schmiernuten (4, 11) einander diametral gegenüberliegen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 16 2o3.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF14824A DE970158C (de) | 1954-05-27 | 1954-05-27 | Anordnung der Schmiermittelfuehrung bei einer Bolzenlagerung mit hin- und hergehenden geringen Drehbewegungen, insbesondere bei Achsschenkelbolzen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF14824A DE970158C (de) | 1954-05-27 | 1954-05-27 | Anordnung der Schmiermittelfuehrung bei einer Bolzenlagerung mit hin- und hergehenden geringen Drehbewegungen, insbesondere bei Achsschenkelbolzen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE970158C true DE970158C (de) | 1958-08-21 |
Family
ID=7087716
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF14824A Expired DE970158C (de) | 1954-05-27 | 1954-05-27 | Anordnung der Schmiermittelfuehrung bei einer Bolzenlagerung mit hin- und hergehenden geringen Drehbewegungen, insbesondere bei Achsschenkelbolzen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE970158C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5645357A (en) * | 1996-06-05 | 1997-07-08 | Alain; George | Bi-directional lubricating bushing |
| DE10250474A1 (de) * | 2002-10-30 | 2004-05-19 | Federal-Mogul Wiesbaden Gmbh & Co. Kg | Lagerschale, Lager und Herstellungsverfahren von Lagerschalen |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE16203C (de) * | J. THOMA in Achthal bei Teisendorf (Oberbayern) | Neuerungen an einer selbsttätigen Schmiervorrichtung |
-
1954
- 1954-05-27 DE DEF14824A patent/DE970158C/de not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE16203C (de) * | J. THOMA in Achthal bei Teisendorf (Oberbayern) | Neuerungen an einer selbsttätigen Schmiervorrichtung |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5645357A (en) * | 1996-06-05 | 1997-07-08 | Alain; George | Bi-directional lubricating bushing |
| DE10250474A1 (de) * | 2002-10-30 | 2004-05-19 | Federal-Mogul Wiesbaden Gmbh & Co. Kg | Lagerschale, Lager und Herstellungsverfahren von Lagerschalen |
| DE10250474B4 (de) * | 2002-10-30 | 2006-07-13 | Federal-Mogul Wiesbaden Gmbh & Co. Kg | Lagerschale, Lager und Herstellungsverfahren von Lagerschalen |
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