DE97006C - - Google Patents

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DE97006C
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Germany
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lantern
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21SNON-PORTABLE LIGHTING DEVICES; SYSTEMS THEREOF; VEHICLE LIGHTING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLE EXTERIORS
    • F21S13/00Non-electric lighting devices or systems employing a point-like light source; Non-electric lighting devices or systems employing a light source of unspecified shape
    • F21S13/02Devices intended to be fixed, e.g. ceiling lamp, wall lamp
    • F21S13/10Devices intended to be fixed, e.g. ceiling lamp, wall lamp with a standard, e.g. street lamp

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Seitenglasscheiben.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. Dezember 1896 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Strafsenlaterne, welche besonders für Gasglühlichtbeleuchtung geeignet ist. Die für Gasglühlicht bestimmten Laternen müssen so. eingerichtet sein, dafs sie einerseits die Beschädigung oder Zerstörung der Glühkörper durch Witterungseinflüsse, andererseits eine solche durch Erschütterungen möglichst verhindern.
Bei den mit einer Seitenthür versehenen Laternen wird unter Umständen der Glühkörper dadurch zerstört, dafs der Laternenputzer beim Reinigen der Innenflächen der Glasscheiben an den Brenner stöfst.
Bei der in der amerikanischen Patentschrift Nr. 141008 dargestellten Laterne sind die Glasscheiben in seitlichen Nuthen der Eckpfosten, sowie in Nuthen des Bodenrahmens geführt, und wenn eine Glasscheibe herausgenommen werden soll, müssen zuerst die Schutzdrähte entfernt werden, sodann mufs die Scheibe an-. gehoben werden, um den Bodenrahmen freizugeben, welcher erst herausgezogen werden mufs, bevor die Scheibe nach unten aus ihren seitlichen Führungsnuthen herausgeschoben werden kann.
Diese Uebelstände werden nach der vorliegenden Erfindung dadurch vermieden, dafs die Scheiben mit ihren oberen und unteren Kanten in Nuthen des Ober- und Unterrahmens ruhen, von denen die in dem Oberrahmen angebrachten tiefer sind als diejenigen des Unterrahmens, so dafs man die Glasscheiben aus ihrer Ruhelage nach oben schieben und dadurch aus den unteren Nuthen herausheben kann, worauf sie seitwärts nach aufsen herausgenommen werden können. Diese Einrichtung hat aufserdem noch den grofsen Vortheil,' dafs beim Ersatz von Glühkörpern oder sonst im Innern der Laterne vorzunehmenden Arbeiten mehrere Scheiben herausgenommen werden können, welche auf das Dach der Laterne gelegt werden, so dafs man ungehindert zum Innern der Lampe Zutritt hat.
Eine derartige Laterne ist auf der beiliegenden Zeichnung in Fig. 1 in Ansicht dargestellt; Fig. 2 bis 5 zeigen in gröfserem Mafsstabe die die Scheiben festhaltenden Falzstäbe in verschiedenen Stellungen; ' Fig. 6 und 7 zeigen Querschnitte durch die Eckverbindungen der Lampe.
Der obere Rahmen F der Laterne ist mit dem unteren Rahmen G an den Ecken durch Schienen -B von annähernd T-förmigem Querschnitt verbunden (Fig. 4), deren Mittelrippe radial nach aufsen gerichtet ist, während ihre Seitenflanschen parallel zur Seitenfläche der Laterne liegen. Gegen diese Seitenflanschen legen sich die Glasscheiben H (Fig. 6 und 7), welche durch Falzstäbe A, die von aufsen über die Schienen B greifen, festgehalten werden.
Diese. Falzstäbe A entsprechen in ihrem Querschnitt demjenigen der Schienen B, so dafs ihr Mittelsteg, wie aus Fig. 6 zu ersehen, die Mittelrippe der Schienen B umfafst, während ihre Seitenflanschen parallel zu den Seitenflanschen der Schiene B sich von aufsen gegen die Glasscheibe legen.
Am oberen und unteren Ende der Falzstäbe ist der Mittelsteg fortgeschnitten, so dafs Ansätze C und D gebildet werden, welche in die Falze des oberen und unteren Rahmens F bezw. G eingreifen. Das Einsetzen der Stäbe erfolgt in der Weise, dafs zuerst der obere Ansatz C in den Falz des Rahmens F eingesetzt und so weit nach oben geschoben wird, bis der Mittelsteg an den Rahmen anstöfst (Fig. 4). Sodann dreht man den Stab nach innen, bis er über die Schiene B greift, worauf er so weit nach unten geschoben wird, dafs sein unterer Ansatz D in den Falz des unteren Rahmens G eingreift. Der Falzstab wird auf diese Weise an beiden Enden von den Rahmen F und G festgehalten.
Um eine unbeabsichtigte Verschiebung der F"alzstäbe zu verhindern, wird am oberen Ende eine geeignete Verriegelungsvorrichtung angebracht. Bei der auf der Zeichnung dargestellten Laterne ist zu diesem Zweck am oberen Ende der Falzstä'be ein verschiebbarer Riegel E angeordnet, der zum Feststellen der Stäbe mit seinem oberen, rechtwinklig umgebogenen Ende so in den oberen Ausschnitt des Falzstabes hineingedreht wird, dafs er den Zwischenraum zwischen dem Mittelsteg und dem oberen Rahmen F ausfüllt (Fig. 2). Wenn ein Falzstab. herausgenommen werden soll, wird zuerst der Riegel E zurückgedreht (Fig. 3), so dafs man den Stab nach oben schieben kann, bis er mit seinem unteren Ansatz D aus dem Falz des Rahmens G herausgetreten ist, worauf er auch mit seinem oberen Ansatz C aus dem oberen Rahmen F herausgenommen werden kann. Dieser Riegel E kann natürlich auch durch eine andere gleichwirkende Vorrichtung ersetzt werden.
Die Falzstäbe, welche zu beiden Seiten der Thür J (Fig. 7) liegen, besitzen auf der Innenseile keinen Seitenflansch, da die Glasscheibe in dem Thürrahmen J befestigt ist.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Strafsenlaterne mit von aufsen einsetzbaren, in Nuthen des Ober- und Unterrahmens ruhenden Seitenglasscheiben, gekennzeichnet durch Rippenschienen (B), gegen deren Seitenflanschen sich die Glasscheiben von aufsen legen und herausnehmbare, über diese Rippenschienen greifende, mit ihren Enden in die Nuthen des Ober- und Unterrahmens eingreifende, nach oben verschiebbare Falzstäbe (A), welche mit ihren Seitenflanschen die Glasscheiben festhalten, um nach dem Herausnehmen der Falzstäbe die Glasscheiben durch Hochschieben und Seitwärsbewegen einzeln aus den Nuthen des Oberrahmens herausnehmen zu können.
2. Bei der zu 1. gekennzeichneten Laterne eine Verriegelungsvorrichtung für die Falzstäbe, bestehend aus verschiebbaren und drehbaren Riegeln (E), welche in geschlossener Stellung den Ausschnitt zwischen Mittelsteg und oberem Laternenrahmen (F) ausfüllen und so eine Verschiebung der Falzstäbe in ihrer Längsrichtung verhindern.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT97006D Active DE97006C (de)

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DE (1) DE97006C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3365571A (en) * 1967-05-18 1968-01-23 Charmglow Products Inc Lamp assembly

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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