DE970026C - Einrichtung zur wahlweisen Beseitigung und Wiedereinschaltung des toten Ganges in Spindelantrieben - Google Patents
Einrichtung zur wahlweisen Beseitigung und Wiedereinschaltung des toten Ganges in SpindelantriebenInfo
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- DE970026C DE970026C DEW15071A DEW0015071A DE970026C DE 970026 C DE970026 C DE 970026C DE W15071 A DEW15071 A DE W15071A DE W0015071 A DEW0015071 A DE W0015071A DE 970026 C DE970026 C DE 970026C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
- B23Q5/00—Driving or feeding mechanisms; Control arrangements therefor
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- B23Q5/56—Preventing backlash
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Description
- Einrichtung zur wahlweisen Beseitigung und Wiedereinschaltung des toten Ganges in Spindelantrieben Das Hauptpatent 898 839 hat eine Einrichtung zur wahlweisen Beseitigung und Wiedereinschaltung des toten Ganges im Antrieb des Werkstück-oder Werkzeugträgers von Werkzeug-, insbesondere Fräsmaschinen zum Gegenstand, bei welcher zwei formschlüssig gegeneinander verspannbare Muttern vorgesehen sind und die eine dieser Muttern so -ausgebildet ist, daß sie eine zusätzliche radiale öffnungsbewegung entgegen Federkraft ausführen kann. Die letztgenannte Mutter hat eine zweifache Funktion, indem sie einerseits eine selbsttätige Anpassung der Einrichtung an verschiedene Spindeldurch;nesser, wie sie durch ungleichmäßige Abnutzung der Spindel gegeben sein können, ermöglicht und andererseits durch ein gesteuertes öffnen--der :Mutter das Einschalten des z. B. für den Eilgang oder das Gegenlauffräsen erforderlichen Totganges gestattet. Die sich öffnende Mutter ist in diesem Fall als einteilige geschlitzte Mutter ausgebildet. Es hat sich gezeigt, daß eine solche Mutter insofern noch gewisse Nachteile aufweist, als beim Öffnen der Mutter der dem Schlitz gegenüberliegende Teil derselben nicht genügend von dem Spindelgewinde abgehoben wird.
- Die Erfindung hat eine Weiterentwicklung des Hauptpatents zum Gegenstand, welche die vorstehend angegebenen Nachteile beseitigt und darin besteht, daß die in radialer Richtung sich öffnende Mutter aus zwei getrennten Hälften zusammengesetzt ist, welche an einem Ende über Laschen od. dgl. mit Spiel miteinander verbunden sind und sich beim öffnen der Mutter über ein geeignetes Zwischenglied so gegeneinander abstützen, daß der Drehpunkt der Mutternhälften nach dem Außenrand der Mutter hin verlegt wird.
- Das Zwischenglied kann aus einer einfachen Scheibe oder äuch aus einem in Längsrichtung der Trennfläche zwischen den Mutternhälften sich erstreckenden Bolzen bestehen.
- Es ist bekannt, Muttern aus getrennten Hälften zusammenzusetzen, um durch Öffnen der Hälften die Mutter vollständig mit dem Spindelgewinde außer Eingriff bringen -zu können. In dieser Weise sollte z. B. bei festgefressener Mutter ein müheloses Abnehmen derselben erreicht werden, oder es sollte die Möglichkeit geschaffen werden, bei beschränkten Raumverhältnissen die Mutter seitlich auf die Spindel aufzusetzen bzw. sie in gleicher Weise auch wieder abzunehmen. Die gleiche oder eine ähnliche Aufgabe liegt jedoch bei der Erfindung nicht vor.
- In 'der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt Abb. i die in radialer Richtung sich öffnende Mutter mit den entsprechenden Steuereinrichtungen, Abb. 2 eine Seitenansicht dieser Mutter, Abb. 3 einen Teilschnitt nach Linie III-III der Abb. 2, Abb. 4. eine Vorderansicht der Mutter mit einem als Bolzen ausgebildeten Zwischenstück.
- In den Zeichnungen ist nur derjenige Teil der Einrichtung nach dem Hauptpatent wiedergegeben, auf den sich die Erfindung- bezieht, nämlich die in radialer Richtung sich öffnende Mutter.
- Wie-Abb. i und 2 erkennen lassen, besteht die =Mutter aus zwei Hälften i und 2, die an ihren oberen Enden durch Laschen 3 und 4 auf der Vorder-undRückseite miteinander verbunden sind. Die Laschen sind durch Sehrauben 5 bzw. Stifte 6 an der betreffenden Kupplungshälfte befestigt, und zwar ist in Abb. i der rechte Stift 6 in einem Langloch geführt, so daß die Kupplungshälften ein gewisses seitliches Spiel zueinander haben.
- In den oberen Enden der Kupplungshälften sind Bohrungen * 7 und 8 vorgesehen. In diese sind Bolzen 9 eingesetzt (vgl. Abb. 3), auf denen Federn io und ii-so angeordnet sind,@daß die Kupplungshälften durch die Federn gegeneinandergedrückt werden. Zwischen den aneinanderstoßenden Enden der Kupplungshälften ist auf jedem der Bolzen 9 eine Zwischenplatte 12 angeordnet.
- An den anderen Enden der Kupplungshälften sind diese mit Backen 13; 14 ausgebildet, gegen die in gleicher Weise wie bei dem Hauptpatent von außen Federn 15 anliegen, welche auf einem durchgehenden Bolzen 16 aufgesetzt sind und durch Versclirauben dieses Bolzens in ihrem Druck reguliert werden können. Mit ihrer Innenseite liegen die Backen 14 gegen einen Nocken 17 an, dessen Welle 18 durch einen Elektromagneten od. dgl. gedreht werden kann, um die Mutter zu öffnen, wenn für den Eilgang oder das Gegenlauffräsen mit Totgang im Spindelantrieb gearbeitet werden soll.
- Bei der Öffnungsbewegung der Mutter stützen sich. die Hälften 1, 2 an ihrem oberen Ende gegen die Zwischenscheibe 12 ab, so daß der Drehpunkt der Hälften am Außenrand der Mutter liegt. Durch diese Verlagerung des Drehpunktes nach dem Außenrand der Mutter zu wird erreicht, daß die Mutternhäl.ften auch in ihrem oberen Teil genügend von der Spindel abgehoben werden, um die z. B. für den Eilgang erwünschte geringe Reibung zu ermöglichen.
- Bei der ,Ausführungsform nach Abb. 4 ist Zwischen den zu diesem Zweck mit Ansätzen i9 und 2o an. ihrem oberen Ende ausgebildeten Mutternhälften ein Längsbolzen 21 angeordnet, der als Drehpunkt beim Öffnen der Mutternhälften dient. Auch in diesem Fall ist der Drehpunkt möglichst weit nach außen gelegt. Im übrigen ist die Arbeitsweise der Mutter die gleiche wie gemäß Abb. i bis 3.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur wahlweisen Beseitigung und Wiedereinschaltung des toten Ganges im Antrieb des Werkstück- oder Werkzeugträgers von Werkzeug-, insbesondere Fräsmaschinen nach Patent 898 839, bei welcher von zwei formschlüssig gegeneinander verspannbaren Muttern die eine der Muttern. eine zusätzliche radiale Öffnungsbewegung entgegen Federkraft ausführen kann, dadurch gekennzeichnet, daß die in radialer Richtung sich öffnende Mutter aus zwei an sich bekannten getrennten Hälften (1, 2) besteht, welche an -einem Ende über Laschen (3, 4) od. dgl. mit Spiel miteinander verbunden sind und sich beim Öffnen der :Mutter über- ein geeignetes Zwischenglied (12, 21) gegeneinander abstützen, welches den Drehpunkt der Mutternhälften nach dem Außenrand der Mutter hin verlegt.
- 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenglied aus Scheiben (12) besteht, die auf die Mutternhälften (1, 2) an ihren oberen Enden mittels Federn (io, i i) gegeneinanderdrückende Bolzen (9) aufgesetzt sind.
- 3. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenglied aus einem in Längsrichtung der Trennfläche zwischen den Mutternhälften sich erstreckenden Bolzen (21) besteht. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 48 117, 195 96o; USA.-Patentschrift Nr. 2 664023.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DEW5558A DE898839C (de) | 1951-04-14 | 1951-04-14 | Einrichtung und Verfahren zur willkuerlichen Beseitigung und Einschaltung des toten Ganges in Spindelantrieben |
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Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DEW5558A DE898839C (de) | 1951-04-14 | 1951-04-14 | Einrichtung und Verfahren zur willkuerlichen Beseitigung und Einschaltung des toten Ganges in Spindelantrieben |
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE970026C true DE970026C (de) | 1958-08-14 |
Family
ID=32683347
Family Applications (2)
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| DEW5558A Expired DE898839C (de) | 1951-04-14 | 1951-04-14 | Einrichtung und Verfahren zur willkuerlichen Beseitigung und Einschaltung des toten Ganges in Spindelantrieben |
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Family Applications Before (1)
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| DEW5558A Expired DE898839C (de) | 1951-04-14 | 1951-04-14 | Einrichtung und Verfahren zur willkuerlichen Beseitigung und Einschaltung des toten Ganges in Spindelantrieben |
Country Status (1)
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Families Citing this family (4)
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| DE1187457B (de) * | 1960-08-03 | 1965-02-18 | Fritz Heckert Werk Veb | Vorrichtung zum selbsttaetigen Ein- und Nachstellen des Flankenspieles eines Spindelantriebes einer Fraesmaschine, insbesondere Konsolfraesmaschine |
| DE3818939A1 (de) * | 1988-06-03 | 1989-01-05 | Michail Efune | Selbstzentrierende planscheibe fuer feinmechanische bearbeitung und kontrolle |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE48117C (de) * | H. GRAFTON in London, 53 Chancery Lane | Drehschaufelbagger | ||
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- 1951-04-14 DE DEW5558A patent/DE898839C/de not_active Expired
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1954
- 1954-10-14 DE DEW15071A patent/DE970026C/de not_active Expired
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| DE195960C (de) * | ||||
| US2664023A (en) * | 1951-11-30 | 1953-12-29 | Mugford Ronald | Snap-on split nut |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DE898839C (de) | 1953-12-03 |
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