DE969804C - Wattstundenzaehler nach dem Ferraris'schen Prinzip als Zwischenzaehler - Google Patents

Wattstundenzaehler nach dem Ferraris'schen Prinzip als Zwischenzaehler

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DE969804C
DE969804C DEA3687A DEA0003687A DE969804C DE 969804 C DE969804 C DE 969804C DE A3687 A DEA3687 A DE A3687A DE A0003687 A DEA0003687 A DE A0003687A DE 969804 C DE969804 C DE 969804C
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DE
Germany
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Expired
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DEA3687A
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English (en)
Inventor
Horst Henckel
Heinz Umlauft
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Askania Werke AG
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Askania Werke AG
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/36Induction meters, e.g. Ferraris meters

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)

Description

  • Wattstundenzähler nach dem Ferraris'schen Prinzip als Zwischenzähler Die von den Elektrizitätsversorgungsunternehmen für die Verrechnung der gewerbsmäßig abgegebenen elektrischen Arbeit eingesetzten Elektrizitätszähler stellen hochgezüchtete Meßinstrumente hoher Präzision dar. Die hohe Präzision dieser Meßinstrumente ist durch den gewerbsmäßigen Einsatz bedingt; aus dem gleichen Grunde haben sie daher auch bestimmten behördlichen Anforderungen zu genügen und müssen laufend überwacht werden.
  • Durch die hohe Präzision, die solche Geräte aus den obengenannten Gründen haben müssen, ergibt sich natürlich auch ein relativ hoher Preis.
  • Es gibt nun in neuerer Zeit zahlreiche Fälle, in denen nicht eine gewerbsmäßige. sondern eine rein interne Ermittlung des Verbrauchs elektrischer Arbeit vorgenommen werden soll, z. B. bei der Aufteilung des anteiligen Verbrauchs in gemeinsamen Haushaltungen mit verschiedenen Verbrauchern. In diesem Falle, wo die Zähler also als Zwischenzähler eingesetzt werden. interessiert lediglich ein angenäherter Verbrauchswert. In großen Fertigungsbetrieben wird ferner heutzutage angestrebt, für die Wirtschaftsplanung und die Rentabilitätsrechnung den etwaigen Energieverbrauch der einzelnen Antriebsmaschinen. Fertigungsstätten, Beleuchtungsstromkreise usw. zu ermitteln. In all diesen Anwendungsfäl len werden an die eingesetzten Zähler nur geringere Anforderungen hinsichtlich der Meß- genauigkeit gestellt. Da die Meßgenauigkeit und somit auch der Fertigungspreis unmittelbar zusammenhängen, genügt es für diese Zwecke, einfachere und damit auch billigere Meßgeräte einzusetzen. Robustere Zähler sind in den geschilderten Einsatzfällen außerdem auch durchaus erwünscht. In den Fällen, wo die Zähler als Zwischenzähler eingesetzt werden, kommt die Forderung hinzu, deren Abmessungen möglichst gering zu halten, um sie möglichst unauffällig installieren zu können. Äbiiliche Gesichtspunkte sind noch für den Einsatz in Maschinenbetrieben maßgebend, wo die Zähler mit der Arbeitsmaschine zu einer Einheit verbunden werden.
  • Die Erfindung hat sich nun die Aufgabe gestellt, einen Wechsel stromzähler nach dem Ferraris'schen Prinzip als Zwischenzähler zu entwickeln, der den geschilderten Anforderungen genügt, d. h. klein, robust und billig herzustellen ist und trotzdem eine für die geschilderten Zwecke ausreichende Anzeigegenauigkeit gewährleistet. Sie ist hierbei von der Überlegung ausgegangen, daß die älteste Ausführungsform von Zählern nach dem Ferraris'schen Prinzip, nämlich die Trommelläufertype, für diese Zwecke besonders geeignet ist, wenn man sie zweckentsprechend ausbildet.
  • Gemäß der Erfindung wird für die geschilderten Zwecke ein Wattstundenzähler nach dem Ferraris'-schen Prinzip als Zwischenzähler mit einem konzentrisch zu einem inneren, kreuzförmig ausgebildeten Eisenkernstück und zu einem äußeren Eisenschlußstücli angeordneten Trommelläufer vorgeschlagen, der sich dadurch kennzeichnet, daß sowohl die Strom- als auch die Spannuiigsspule auf den Polansätzen des kreuzförmig ausgebildeten inneren Eisenkernstiiclies untergebracht sind und das äußere Eisenschlußstück als ein unbewickelter Eisenrückschlußring ausgebildet ist. Gegenüber den bisher bekanntgewordenen Wattstundenzählern mit Trommelläufer (deutsches Patent 98 211), bei denen letzterer einen unbewickelten zylindrischen Eisenkern umschließt und seinerseits von einem Eisenschlußring umgeben ist, der nach innen zu gerichtete Polansätze für die Aufnahme der Antriebswicklungen besitzt, ergibt sich mit der Anordnung nach der Erfindung der Vorteil einer erheblichen Vergrößerung des Trommeldurchmessers und damit eine entsprechende Leistungssteigerung des Zählermotors, wobei entsprechend dem vergrößerten Durchmesser der Trommel ihre Wandstärke verringert werden kann. Umgekehrt ergibt sich aber damit die Möglichkeit, bei gleicher Leistung den Außendurchmesser des Zählers gegenüber der bekannten Bauart wesentlich zu verringern. Ein weiterer Vorteil der neuen Bauart liegt in der einfacheren Herstellbarkeit der einzelnen Bauteile und in der bequemeren Montage des Zählers. Es sei darauf hingewiesen, daß Wattstundenzähler nach dem Ferraris'schen Prinzip mit Trommelläufer auch schon mit kreuzfönnig ausgebildetem inneren Eisenkernstück bekannt sind (deutsches Patent 109 725). Bei diesen sind jedoch auf dem Eisenkernstück lediglich Teile der Feldwicklung (Stromwicklung) aufgebracht.
  • Die übrigen Teile der Feldwicklung (Spalmungswicklung) befinden sich bei diesen Ausführungen auf dem äußeren Eisenschlußstück, weil man glaubte, diese Spannungswicklung wegen ihrer wesentlich größeren Abmessung als die Stromspule aus Platzmangel innerhalb der Trommel auf dem Eisenkernstück zusätzlich nicht unterbringen zu können, wenn man sich nicht gleichzeitig wieder andere Nachteile einhandeln wollte. Es sind weiterhin Zähler nach dem Ferraris'schen Prinzip mit Trommelläufer und innerhalb letzterer angeordnetem Eisenkernstück bekanntgeworden (USA.-Patent 603 515), bei dem auf dem Rernstücl; sämtliche Feldwicklungen angebracht sind. Bei diesen Geräten handelt es sich indessen nicht um Wattstunden-, sondern um Amperestundenzähler, wo also die Feldwicklung ausschlieRlich aus zwei Stromspulen besteht. Darüber hinaus hat man bei diesen Amperestundenzählern an die Anbringung eines wicklungslosen Rückschlußringes überhaupt nicht gedacht. Auch diese zuletzt genannte Zählerausbildung beweist das bereits weiter oben Ausgeführte, daß ganz offensichtlich in der Fachwelt ein Vorurteil bestand, daß man bei einem Ferrariszähler der fraglichen Art aus Platzmangel im Innern des Trommelläufers auf dem Eisenkemstück nur Stromspulen und nicht auch relativ große Spannungsspulen unterbringen könne. Schließlich sei darauf verwiesen, daß es bei als Arbeitsmaschine dienenden Elektromotoren nach dem Ferrarisprinzip mit Gloclienanlier-bekannt ist (z. B. deutsches Patent 528 848), sämtliche Triebwiclilungen im Innern des Glockenankers anzuordnen und einen wicklungslosen äußeren Rückschlußring vorzusehen. Bei diesen Motoren sind jedoch nicht gesonderte Strom-und Spannungsspulen auf Polansätzen eines kreuzförmigen Eisenl;ernstücl;es angeordnet. Entweder weisen diese Arbeitsmaschinen das Triebeisensystem eines Spaltmotors mit einer großräumigen Spulenanordnung auf, oder die Triebwicltlung ist dort in Nuten des Eisenkern untergebracht. Da bei Arbeitsmaschinen - infolge der wesentlich anders gelagerten Aufgabenstellung - der Wonstrukteur bei der Auslegung mehr Freiheit bezüglich der Gesamtdimensionierung hat, war es für ihn keineswegs selbstverständlich, daß bei Zählern. d.h. bei Meßwerken nach dem Ferrarisprinzip, deren Abmessl gen sehr klein gehalten werden sollen. die Strom-und die Spanllungswiclilullg auf Polansätzen des Eisenkernstücks untergebracht werden können. Es bestand für ihn vielmehr das Vorurteil. daß dies nicht möglich sei, wie dies die zahlreichen Vorbilder beweisen.
  • In weiterer Aushildung der Erfindung besitzen die Polansätze des Eisenkernstücks für die Aufnahme der Spannun,oswiclilungen einen kleinerer Querschnitt als die Polansätze fiir die Aufnahme der Stromwicklungen, wobei an dem kreuzförmigen Eisenl;ernstück zusätzliche Schenlæl vorgesehen sind, welche einen zusätzlichen magnetischen Rückschluß für den Spannungskreis bilden. Durch diese Maßnahme erreicht man ohne zusätzliche lesondere Schaltelemente die erforderliche Phasenverschie- bung der beiden Triebfelder um etwa go0 gegeneinander bei geringsten Eigenverlusten des Spannungskreises.
  • Die zusätzlichen magnetischen Rückschlüsse bringen darüber hinaus aber noch den Vorteil mit sich, auf die Trommelläuferbewegung stark dämpfend einzuwirken, so daß sich ein Zähler mit sehr langsam laufender Trommel ergibt und damit eine weitestgehende Schonung der Trommellager gewährleistet ist.
  • Auf besondere Dämpfungsmagnete kann man daher unter Umständen verzichten.
  • Für den Fall, daß der Zähler in bekannter Weise zusätzlich mit einer Hilfswicklung (Kurzschlußwicklung) zur Erzeugung eines zusätzlichen Drehmomentes (beim Anlaufen oder zur Kompensierung der Reibungswiderstände in den Trommellagern) ausgerüstet wird, kann in weiterer Ausbildung der Erfindung diese Hilfswicklung in einfachster Weise auf den Zusatzschenkeln untergebracht werden, und zwar auf einem oder zwei korrespondierenden Schenkeln.
  • Die Zeichnung veranschaulicht in den Abb. 1 bis 3 zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung.
  • In Abb. I ist der elektrische Teil eines Induktionszählers nach dem Ferraris'schen Prinzip angedeutet.
  • Der mechanische Zählerwerksteil ist fortgelassen.
  • In einem zylindrischen Gehäuse I sitzt fest ein unbewickelter Eisenrückschlußring 2 aus Dynamoblech, der konzentrisch zu einem inneren Eisenkernstück 3 angeordnet ist, das ebenfalls fest auf einem Ansatz4 4 des Gehäusebodens 5 sitzt. Zwischen Eisenrückschlußring 2 und innerem Eisenkernstück 3, das ebenfalls aus Dynamoblech besteht, ist ein aus Aluminium bestehender Trommelläufer 6 drehbar angeordnet. Die Trommel wird von einer Drehachse 7 getragen, die im Innern des hohlen Ansatzes 4 und bei 8, z. B. in Steinen, gelagert ist. Mit g ist ein fest auf der Drehachse sitzendes Ritzel angedeutet, welches die Achsdrehbewegung auf die nicht weiter angedeutete Zählwerksanordnung überträgt. Das intiere Eisenkernstück 3 ist, wie aus Abb. 2 ersichtlich, kreuzförmig ausgebildet. Auf den Polansätzen I0, 11, I2 und I3 sind die Antriebswicklungen (Spannungswicklung 14 und I5 und Stromwicklung I6 und I7) angeordnet.
  • Abb. 3 zeigt eine abgewandelte Ausführung des Triebsystems. Hier besitzen die Polansätze 10 und r r für die Aufnahme der Spannungswicklung 14 und I5 einen kleineren Querschnitt als die Polansätze 12 und 13 für die Aufnahme der Stromwicklungen I6 uiid 17. Außerdem sind an dem kreuzförmigen ltisenkernstück zusätzliche Schenkel 1S, 19, 20 und 21 vorgesehen, welche einen magnetischen Rück schluß für den Spannungskreis bilden. Auf den Schenkeln IS und 20 sitzen außerdem zwei kleine Kurzschlußwicklungen 22 und 23.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I.Wattstundenzähler nach demFerraris'schen Prinzip als Zwischenzähler mit einem konzentrisch zu einem inneren, kreuzförmig ausgebildeten Eisenkernstück und zu einem äußeren Eisenschlußstück angeordneten Trommelläufer, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Strom- als auch die Spannungsspule (I4 bis I7) auf den Polansätzen (I0 bis I3) des kreuzförmig ausgebildeten inneren Eisenkernstücks (3) untergebracht sind und das äußere Eisenschlußstück als ein unbewickelter Eisenrückschlußring (2) aus gebildet ist.
  2. 2. Induktionszähler nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß an dem kreuzförmigen Eisenkernstück (3) zusätzliche Schenkel (18 bis 2I) vorgesehen sind, welche einen zusätzlichen magnetischen Rückschluß für den Spannungs-und/oder Stromkreis bilden.
  3. 3. Induktionszähler nach Anspruch I und 2. dadurch gekennzeichnet, daß die Polansätze (IO, 1 1) für die Aufnahme der Spannungswicklungen (14, I5) einen kleineren Querschnitt als die Polansätze (I2, I3) fiir die Aufnahme der Stromwicklungen (16, I7) besitzen und an dem kreuzförmigen Eisenkernstiick (3) zusätzliche Schenkel (18 bis 2I) vorgesehen sind, welche einen zusätzlichen magnetischen Rückschluß für den Spannungskreis bilden.
  4. 4. Induktionszähler nach Anspruch.2 oder 3. dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzlichen Schenkel (18 bis 2I) des Eisenkernstüdcs (3) zu beiden Seiten der die Antriebswicklungen (rA, I5) tragenden Polansätze (io. II) vorgesehen sind.
  5. 5. Induktionszähler nach Anspruch 2 bis 4 mit einer zusätzlichen Hilfswicklung (Kurzschlußwicklung), dadurch geliennzeichnet, daß die Hilfswicklung (22, 23) auf einem oder zwei korrespondierenden zusätzlichen Schenkeln (rS, 20) des Strom- oder Spannungskreises untergebracht ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 112 441, 109 725, 528 848, 89 2I I; USA.-Patentschrift Nr. 603 515; schweizerische Patentschrift Nr. 9812.
DEA3687A 1950-09-27 1950-09-27 Wattstundenzaehler nach dem Ferraris'schen Prinzip als Zwischenzaehler Expired DE969804C (de)

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Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE112441C (de) *
DE89211C (de) *
DE109725C (de) *
CH9812A (de) * 1894-12-27 1895-08-31 Georg Hummel Wattstundenzähler für Wechselstrom
US603515A (en) * 1898-05-03 Electrical apparatus
DE528848C (de) * 1931-07-04 Sachsenwerk Licht & Kraft Ag Elektromotor nach dem Ferrarisprinzip zum Antrieb von Sprech- und aehnlichen Maschinen

Patent Citations (6)

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