DE969583C - Ruehrwerk mit vom Heizmittel durchstroemten Ruehrbalken - Google Patents
Ruehrwerk mit vom Heizmittel durchstroemten RuehrbalkenInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F26B11/02—Machines or apparatus for drying solid materials or objects with movement which is non-progressive in moving drums or other mainly-closed receptacles
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Description
- Rührwerk mit vom Heizmittel durchströmten Rührbalken Die Erfindung bezieht sich auf mit Hohlrührbalken ausgerüstete Rührwerkstrommeln und Rührwerksbehälter mit senkrechter Achse, deren Ruhrbalken von Heizmitteln längs durchströmt sind.
- Beim Bau solcher, der indirekten Beheizung eines Aufbereitungsgutes dienenden Rührwerke entsteht bei bekannten Konstruktionen die Schwierigkeit, den Längsveränderungen in den Rührbalken zwischen der Eintritts- und Austrittsstelle des Heizmittels nachzukommen.
- Es ist an sich schon vorgeschlagen worden, durch Kröpfungen in den Längsbalken dieser Ausdehnung zwischen den Auflagerpunkten bzw. den Ein- und Ausströmpunkten des Heizmittels Rechnung zu tragen, jedoch machen die technischen Bedingungen im Innern solcher Rührwerkstrommeln oder Rührwerksbehälter es erforderlich, daß über die Wandung hinweg in gleichbleibendem Abstand die Rührbalken streichen.
- Hierbei haben sich solche Kröpfungen in der Praxis als unzweckmäßig herausgestellt. Es hat sich gezeigt, daß sich gerade an diesen Kröpfungsstellen nicht durchgearbeitetes Aufbereitungsgut zu Klumpen zusammenballt und in zusammengeballter oder Klumpenform an den Kröpfungen ansetzt.
- Dieses gilt sowohl für Rührbalken in Rührwerksbehältern mit vertikaler Achse, in denen die Rührbalken als Rührflügel in horizontaler Ebene das Aufbereitungsgut durchstreichen, als auch in hervorragendem Maße für Rührwerkstrommeln, in denen der Rührbalken fast über die Länge der zylindrischen Trommelwandung in annähernd gleichem Abstand von der Zylinderwandung durch das horizontal gelagerte Aufbereitungsgut geführt wird. Selbst bei solchen Trommeln, bei denen die Achse; um die die RührbaRen bzw. Rührfiügel geführt werden, exzentrisch zur Trommelachse liegt, haben sich in der Praxis solche Kröpfungen aus den genannten Gründen verboten.
- Es ist deshalb der Vorschlag gemacht worden, die in einer horizontal liegenden Trommel umlaufenden Rührbalken oder gar die in einer vertikalen Trommel umlaufenden Rührflügel nur an einem Ende mit der das Wärmemittel zuführenden Rührwerkswelle starr zu verbinden, jedoch am anderen Ende der Heizmittelabführung die auch der mechanischen Abstützung dienenden Zuführungsrohrkörper beweglich auf die die Heizmittelabfuhr weiterleitende Drehwelle aufzubringen.
- Solche Konstruktionen haben in der Praxis den Nachteil aufgewiesen, daß im Betrieb durch Alterungserscheinungen - des Materials, durch Rostansatz und mitgeschwemmte feste Teilchen des Heizmittels Verklemmungen oder Zerfressungen in der beweglichen Abstützung vorkommen. Außerdem kann in den Rührbalken bzw. Rührflügeln den durch Temperaturdifferenzen auftretenden Längen änderungen nicht mehr nachgekommen werden, so daß sich die Rührflügel bzw. Rührbalken verbiegen.
- Das Verbiegen solcher teilweise in der Nähe der Trommelwandung üblich umlaufenden Teile hat öfters bereits zu erheblichen Beschädigungen der Trommeln geführt.
- Die Erfindung beseitigt die Mängel dadurch, daß die Hohlrührbalken etwa am Ende ihrer Hohlräume von hohlen Blechspeichen biegsamer Ausgestaltung, vorzugsweise durch Schweißung verbunden, getragen werden, und daß die Speichen auf den das durchströmende Heizmittel zur bzw. abführenden Naben einer hohlen Tragwelle starr, vorzugsweise durch Schweißung verbunden, aufgesetzt sind, wobei die Hohlräume der Hohlbalken, Blechspeichen und Hohlwellen in strömungsleitender Verbindung miteinander stehen.
- Es hat sich erfindungsgemäß besonders yortellhaft gezeigt, hierbei den Rührbalken von einem hohlen Tragring tragen zu lassen, der erst seinerseits auf der- Nabe durch die hohlen Blechspeichen abgestützt wird.
- Durch eine solche konstruktive Ausgestaltung ist es nunmehr möglich, die Rührbalken oder die von Heizmitteln durchströmten Rührflügel zuverlässig mit der dem Heizmittelzufluß und -abfluß dienenden Hohlwelle ohne Zwischenschaltung irgendwelcher beweglicher Glieder oder durch Einschaltung von Dehnungskröpfungen zu verbinden.
- Als vorteilhaft hat es sich herausgestellt, diesen hohlen Speichen einen elliptischen Querschnitt zu geben und dabei die kleinere Ellipsen-Achse in die Hauptdehnungsrichtung des Rührbalkens zu legen.
- In den Zeichnungen ist die erfindungsgemäße Ausgestaltung der Lagerung von Rührbalken eines horizontal liegenden Rührwerkes dargestellt, ohne daß die Erfindung auf diese Ausgestaltung insbesondere beschränkt ist. Der Erfindungsgedanke ist auch bei senkrecht zur Achse umlaufenden Rührfiügeln zu verwirklichen.
- Fig. I gibt einen Längsschnitt durch eine horizontal liegende Trocken- und Aufbereitungstrommel mit umlaufenden Rührwerksbalken; Fig. 2 zeigt einen Querschnitt nach der Linie II-II der Fig. I; Fig. 3 zeigt einen Querschnitt nach der Linie III-III der Fig. I.
- In der Fig. 1 ist in einer horizontal liegenden Trocken- und Aufbereitungstrommel I eine Rührwerkswelle gelagert. Um das Heizmittel, im vorliegenden Fall Dampf, dem Rührwerk zu- und von diesem abzuleiten, ist die Rührwerkswelle als Hohlwelle 3 ausgestaltet. An der linken Seite der Fig. I ist ein Dampfzuleitungsrohr 4 angeordnet. Auf dieser Hohlwelle sind für den Rührwerksumlauf hob Rührbalken 5 in folgender Form aufgebracht: In der Nähe des Einströmendes umgeben hohle Speichen 6 elliptischen Querschnitts (vgl. Fig. 2) die Dampfaustrittsstelle 7 des Dampfzuleitungsohres 4. Diese hohlen Speichen 6 sind aus Blech gefertigt und stützen sich auf der hohlen Tragelle 3, mit der sie dampfdicht verschweißt sind, ab. Sie stellen einen in sich geschlossenen Dampfraum dar.
- Diese Hohlspeichen 6 elliptischen Querschnitts tragen außen einen Blechhohlring 8, der seinerseits die Enden der Hohirührbalken 5 trägt. Rührbalken 5 und Hohlspeichen 6 sind mit dem zwischengeschalteten hohlenTragring 8 fest durch Schweißung dampfdicht verbunden. Strömungsöffnungen 9 zwio schen den Hohlspeichen 6 und dem Hohlring 8 sowie Öffnungen 10 zwischen dem Hohlring 8 und den Rührbalken 5 leiten den Dampf in die Rührbalken 5.
- Am anderen Ende der Rührbalken werden diese auf der hohlen Tragwelle 3 .von ebenfalls aus Blech gefertigten Hohlspeichen 11 elliptischen Querschnitts unmittelbar getragen. Auch hier sind die hohlen Blechspeichen 1 1 starr mit der Tragwelle 3 sowie mit den Rührbalken 5 durch Schweißung dampfdicht verbunden.
- Durchtrittsöffnungen 12 zwischen Rührbalken 5 und Blechspeichen 1 1 leiten das in die Hohlspeichen einströmende Heizmittel - im vorliegenden Fall Dampf - nunmehr der Öffnung 13 zu, die vom Hohlraum der Blechspeichen 11 in die Hohlwelle 3 hinein eine Verbindung schafft.
- Durch eine derartige starr verschweißte Konstruktion kann allein durch die Wahl hohler Blechspeichen elliptischen Querschnitts jeder Längenänderung der Rührbalken nachgekommen werden; eine Abnutzung, ein Verklemmen sonst beweglicher Teile ist vermieden.
Claims (3)
- PATENTÄNSPRÜCHE: I. Rührwerk mit vom Heizmittel durchströmten Rührbalken, die von einer Hohlwelle getragen werden, welche zur Zu- und Abführung des Heizmittels dient, dadurch gekennzeichnet, daß die Rührbalken annähernd an ihren Enden von hohlen Speichen, die in Achsrichtung des Rührwerkes biegsam ausgestaltet sind, getragen werden, die ihrerseits an der Hohlwelle vorzugsweise durch Schweißung befestigt sind.
- 2. Rührwerk nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Rührbalken (5) von einem hohlen Tragring (8) getragen wird, der seinerseits auf der Hohlwelle (bei 7) durch die hohlen Speichen (6) abgestützt wird.
- 3. Rührwerk nach den Ansprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die hohlen Speichen (6, II) elliptischen Querschnitt aufweisen, wobei die kleinere Ellipsenachse in der Dehnungsrichtung der Rührbalken (5) liegt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH9019A DE969583C (de) | 1951-07-08 | 1951-07-08 | Ruehrwerk mit vom Heizmittel durchstroemten Ruehrbalken |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH9019A DE969583C (de) | 1951-07-08 | 1951-07-08 | Ruehrwerk mit vom Heizmittel durchstroemten Ruehrbalken |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE969583C true DE969583C (de) | 1958-06-19 |
Family
ID=7145772
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH9019A Expired DE969583C (de) | 1951-07-08 | 1951-07-08 | Ruehrwerk mit vom Heizmittel durchstroemten Ruehrbalken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE969583C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1270536B (de) * | 1965-04-23 | 1968-06-20 | Guenther Papenmeier | Mischer fuer die Aufbereitung von koernigen, gelartigen oder aehnlichen Kunststoffen od. dgl. |
-
1951
- 1951-07-08 DE DEH9019A patent/DE969583C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1270536B (de) * | 1965-04-23 | 1968-06-20 | Guenther Papenmeier | Mischer fuer die Aufbereitung von koernigen, gelartigen oder aehnlichen Kunststoffen od. dgl. |
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