AT116088B - Wassergekühlte armierte Kokille für Schleuderguß. - Google Patents

Wassergekühlte armierte Kokille für Schleuderguß.

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AT116088B
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Austria
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centrifugal casting
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Johann Dr Holthaus
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Johann Dr Holthaus
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Wassergekühlte armierte Kokille für Schleuderguss. 



   Es ist bereits vorgeschlagen, Kokillen, insbesondere von geringer Wandstärke, nur über einen gewissen Teil ihrer Länge mit Hilfe eines Stützrohres zu armieren, das über die gesamte Länge der Kokille reicht und sowohl gegen die Kokille als auch gegen das Kühlmittelgefäss abgedichtet ist, aus welchem das Kühlmittel zwischen das Stützrohr und die Kokille gelangen kann. Dieses lange Stützrohr bedingt aber eine erhebliche Vermehrung von Gewicht und Preis der Maschine. Ausserdem ist die Kühlung verhältnismässig schwierig   durchzuführen   und die verschiedene axiale Ausdehnung von Stützrohr und Kokille nur mit ungewöhnlichem Aufwande an Konstruktionsmitteln befriedigend auszugleichen. 



   Gemäss der Erfindung wird eine für die praktischen Bedürfnisse vollkommen ausreichende Armierung, Kühlung und Ausdehnungsmögliehkeit der Kokille in besonders einfacher Weise dadurch erzielt, dass das Stützrohr nur die Länge der Armierung hat und die beiden Kokillenenden gegen das Kühlmittelgefäss unmittelbar abgedichtet sind. Das kurze Stützrohr lässt sich an den freien Enden und am Umfang oder auch nur am Umfang für den Zu-und Abfluss des Kühlmittels einrichten und gewissermassen nach Art einer Kreiselpumpe nutzbar machen. 



   Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen Fig. 1 einen   Längenschnitt,   Fig. 2 eine Ansicht und Fig. 3 den Querschnitt einer Abart. 



   Über die Kokille 1 ist das zylindrische Stützrohr 2 geschoben, welches mit verstellbaren Stützund Gleitbolzen 3 ausgerüstet ist, die als Widerlager für die Kokille dienen und wohl ihre axiale Verschiebung im Stützrohre, aber nicht ihre Formänderung zulassen. Das Stützrohr 2 ist an der Kokille durch Haltebolzen 7 befestigt und ruht auf Führungsrollen 5. Es ist an seinen beiden Enden offen und weist etwa in seiner Mitte Umfangslöcher 6 auf, durch welche das Kühlmittel abströmt, das an seinen freien Enden angesaugt wird und durch den Ringspalt zwischen Kokille und Armierungsmantel entlangstreicht. Die Halte-und Gleitbolzen lassen sich auch durch andere Halte-und Gleitmittel, z. B. Keile und Gleitfedern ersetzen. 



   Die Armierung muss nicht notwendig aus einem Stützrohr bestehen, sondern kann auch rahmen-, gerippe-oder kastenartig ausgebildet werden. 



   Nach Fig. 3 sind am Umfange des Stützrohres 2 Löcher 10, 11 vorgesehen, welche zur Längsachse des Rohres in entgegengesetzten Richtungen geneigt sind. Die äusseren Ränder der Löcher 10 eilen in der Umlaufrichtung voraus, während umgekehrt bei den Löchern 11 die äusseren Ränder in der Umlaufrichtung nacheilen. An den Aussenrändern der Löcher 10 muss daher beim Umlaufen der Kokille 1 eine Schöpfwirkung auftreten, während umgekehrt am Aussenrande der Löcher 11 Saugwirkung sich einstellen muss. Die Löcher 11 haben geringere Weite, um einem gewissen Überdruck innerhalb des Stützrohres zu erzeugen, das bei dieser Anordnung der Löcher an seinen Enden geschlossen ist. 



   Die Schöpfwirkung lässt sich auch durch   löffelartige   Aufsätze auf zentral gerichtete Löcher nach Art der Bohrungen 6 erzielen, ebenso wie die Saugwirkung durch der Umlaufrichtung entgegengesetzt gerichtete löffelartige Aufsätze sich erzielen lässt. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Wassergekühlte armierte Kokille für Schleuderguss, deren Armierung nur über einen Teil der Gassfonn reicht, dadurch gekennzeichnet, dass die Kokille (1) gegen das Kühlmittelgefäss unmittelbar abgedichtet ist. <Desc/Clms Page number 2>
    2. Armierte Kokille nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohr (2) nur am einen Ende durch Haltebolzen (7) und im übrigen durch Gleitbolzen (3) an der Kokille (1) befestigt ist.
    3. Armierte Kokille nach Anspruch 1 und 2, deren Armierung mit Eintritts-und Austrittsöffnungen für das Kühlwasser versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass bei Verwendung eines Armierungsrohres (2) mit offenen Stirnenden die Austrittslöcher (6) für das Kühlmittel in der Mitte angebracht sind, während bei geschlossenen Stirnenden Austrittslöcher (11) von kleinerem Durchmesser als die Eintrittslöcher (10) angewendet werden. EMI2.1
AT116088D 1927-02-21 1928-01-13 Wassergekühlte armierte Kokille für Schleuderguß. AT116088B (de)

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