DE479629C - Wassergekuehlte armierte Kokille fuer Schleuderguss, deren Armierung nur ueber einen Teil der Gussform reicht - Google Patents

Wassergekuehlte armierte Kokille fuer Schleuderguss, deren Armierung nur ueber einen Teil der Gussform reicht

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DE479629C
DE479629C DEH110235D DEH0110235D DE479629C DE 479629 C DE479629 C DE 479629C DE H110235 D DEH110235 D DE H110235D DE H0110235 D DEH0110235 D DE H0110235D DE 479629 C DE479629 C DE 479629C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D13/00Centrifugal casting; Casting by using centrifugal force
    • B22D13/10Accessories for centrifugal casting apparatus, e.g. moulds, linings therefor, means for feeding molten metal, cleansing moulds, removing castings
    • B22D13/101Moulds
    • B22D13/105Cooling for moulds or cores

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Wassergekühlte armierte Kokille für Schleuderguß, deren Armierung nur über einen Teil der Gußform reicht Es ist bereits vorgeschlagen, Kokillen, insbesondere von geringer Wandstärke, nur über einen gewissen Teil ihrer Länge mit Hilfe eines Stützrohres zu armieren, das über die gesamte Länge der Kokille reicht und sowohl gegen die Kokille als auch gegen das 1iühlmittelgefäß abgedichtet ist, aus welchem das Kühlmittel zwischen das Stützrohr und die Kokille gelangen kann. Dieses lange Stützrohr bedingt aber eine erhebliche Vermehrung von Gewicht und Preis der \las,:hine. Außerdem ist die Kühlung verhältnismäßig schwierig durchzuführen und die verschiedene axiale Ausdehnung von Stützrohr und fiokille nur mit ungewöhnlichem Aufwande an Konstruktionsmitteln befriedigend auszugleichen.
  • Gemäß der Erfindung wird eine für die praktischen Bedürfnisse vollkommen ausreirhende Armierung, Kühlung und Ausdehnungsmöglichkeit der Kokille in besonders einfacher Weise dadurch erzielt. daß das dic# Armierung bildende Stützrohr nur über einem Teil der Gußform reicht und die beiden Nokillenenden gegen das hühlmittelgef'si1J unmittelbar- abgedichtet sind. Das kurze Stützrohr läßt sich an den freien Enden und am Umfang oder auch nur am Umfang für den Zu- und Abfluß des Kühlmittels einri-litcn und gewissermaßen nach Art einer Kreiselpumpe nutzbar machen. Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen: Abb. i einen Längenschnitt, Abb. = eine Ansicht, Abb.3 den Querschnitt einer Abart.
  • t'ber die .Kokille i ist das zylindrische Stützrohr a geschoben, welches mit verstellbaren Stütz- und Gleitbolzen ,3 ausgerüstet ist, die als Widerlager .für die Kokille dienen und wohl ihre axiale Verschiebung im Stützrohre, aber nicht ihre Formänderung zulassen. Das Stützrohr a ist an der Kokille durch Haltebolzen ; befestigt und ruht auf Führungsrollen 3. Es ist an seinen beiden -Enden offen und weist etwa in seiner Mitte Umfangslöcher G auf, durch welche das Kühlmittel abströmt, das an seinen freien Enden angesaugt wird und durch den Ringspalt zwischen l,#okille und Armierungsmantel entlangstreicht. Die Halte- und Gleitbolzen lassen sic-li auch durch andere Halte- und Gleitinittel, z. B. heile und Gleitfedern, ersetzen.
  • Die Armierung muß nicht notwendig aus einem Stützrohre bestehen,- sondern kann auch rahmen-, gerippe- oder kastenartig ausgebildet werden.
  • Nach Abb.3 sind am Umfange des Stützrohres 2 Löcher i o; i i vorgesehen, welche zur Längsachse des Rohres in entgegengesetzten l@ichtungen geneigt sind. Die äußeren Ränder der Löcher io eilen in der Umlaufrichtung voraus, während umgekehrt bei den Löchein i i die äußeren Ränder in der Umlaufrichtung nacheilen. An den Außenrändern der Löcher i o muß daher beim Umlaufen der Kokille i eine Schöpfwirkung auftreten, während umgekehrt -am Außenrande der Löcher i i Saugwirkung sich einstellen muß. Die Löcher i i haben geringere Weite, um einen gewissen Überdruck innerhalb des Stützrahres zu erzeugen, das bei dieser Anordnung der Löcher an seinen Enden geschlossen ist.
  • Die Schöpfwirkung läßt sich auch. durch löffelartige Aufsätze auf zentral gerichtete Löcher nach Art der Bohrungen 6 erzielen, ebenso wie die Saugwirkung durch entgegengesetzt der Umlaufrichtung gerichtete löffelartige Aufsätze erreicht werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Wassergekühlte armierte Kokille für Schleuderguß, deren Armierung nur über einen Teil der Gußform reicht, dadurch gekennzeichnet, daß die Kokille (i) gegen das Kühlmittelgefäß. unmittelbar abgedichtet ist. a. Armierte Kokille nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (a) nur am einen Ende durch Haltebolzen (7) und im übrigen durch Gleitbolzen (3j an der Kokille (i) befestigt ist. 3. Armierte Kokille nach Anspruch i und ->, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnenden des Rohres offen sind. q.. Armierte Kokille nach Anspruch i bis 3, deren Armierung mit Eintritts- und Austrittsöffnungen für das Kühlwasser v ersehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung eines Armierungsrohres (z) mit offenen Stirnenden die Austrittslöcher (6) für das Kühlmittel in der Mitte angebracht sind, bei geschlossenen Stirnenden dagegen Austrittslöcher (i i) vc.n kleinerem Durchmesser als die Eintrittslöcher (i o) angewendet werden.
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