DE1284052B - Wassergekuehlte Plattenkokille fuer Strangguss - Google Patents

Wassergekuehlte Plattenkokille fuer Strangguss

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DE1284052B
DE1284052B DEM69438A DEM0069438A DE1284052B DE 1284052 B DE1284052 B DE 1284052B DE M69438 A DEM69438 A DE M69438A DE M0069438 A DEM0069438 A DE M0069438A DE 1284052 B DE1284052 B DE 1284052B
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DE
Germany
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continuous casting
mold
water
mold wall
casting mold
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DEM69438A
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Dr-Ing Gerd
Dipl-Phys Helmut
Landgraf
Vogt
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Vodafone GmbH
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Mannesmann AG
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D11/00Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths
    • B22D11/04Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths into open-ended moulds
    • B22D11/043Curved moulds
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
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    • B22D11/04Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths into open-ended moulds
    • B22D11/041Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths into open-ended moulds for vertical casting

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Continuous Casting (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft eine aus Platten bestehende Stranggußkokille, die sich besonders für das Abgießen von hochschmelzenden Metallen und deren Legierungen in breiten Strangabmessungen (Brammen) eignet. Im Betrieb dehnt sich die dem flüssigen Gießwerkstoff zugewandte Kokillenwand stärker aus als die kalten Teile des Stützgerüstes. Durch die dabei auftretenden Kräfte verzieht sich die Kokillenwand. Dieser Verzug ist um so größer, je größer die Kokillenwand und je höher die Tem- ίο peratur des Gießwerkstoffes ist.
Bei den bisher verwendeten Kokillen versuchte man dem Verzug dadurch zu begegnen, daß die Kokillenwand, die normalerweise aus Kupfer besteht, durch kurze Bolzen mit dem Stützgerüst verbunden wurde (E. Herrmann, »Handbuch des Stranggießens«, Aluminium-Verlag, Düsseldorf, 1958, S. 640, 641, 651). Dabei werden die Bolzen unmittelbar in die Kupferplatte eingeschraubt.
Durch die im Betrieb auftretenden starken Scherbeanspruchungen der Bolzen werden die Gewindebohrungen plastisch verformt, so daß ein sicherer Sitz der Bolzen nicht mehr gewährleistet ist und die Kokillenwand sich verzieht, was zu Fehlern im Strang und zu erhöhtem Kokillenverschleiß führt.
Ferner ist eine Plattenkokille bekannt (USA.-Patentschrift 2 893 080), bei der zur Kühlwasserführung zwischen der Kokillenwand und einer Stützplatte ein System von senkrechten und waagerechten Leitflächen lose eingelegt ist. Die Leitflächen bekommen dadurch ihren Halt, daß die Kokillenwand über Bolzen an der Stützplatte befestigt ist. Auch bei dieser Vorrichtung bleibt der Nachteil bestehen, daß die Bolzen in die Kokillenwand eingeschraubt werden müssen. Die Gefahr eines Verzugs der Kokillenwand läßt sich daher nicht vermeiden.
Anstatt der Kühlwasserkanäle, wie sie bei den beschriebenen Kokillen üblich sind, sind Leitflächen bekannt, die die Kokillenwand spiralenförmig umgeben (österreichische Patentschrift 201250). Die Leitflächen sind mit der Kokillenwand und dem Kokillenmantel fest verbunden. Diese Anordnung dient zur Führung des Kühlmittels der Kokille und ist nur für Rohrkokillen gedacht, die nur an einem Flansch, üblicherweise am oberen Ende, befestigt sind und bei denen im Gegensatz zu Plattenkokillen die entstehenden Kräfte wegen der selbsttragenden Eigenschaft der Rohrkokille zu keiner resultierenden Beanspruchung des Stützgerüstes führen.
Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, den Verzug der Kokille zu verhindern.
Das geschieht erfindungsgemäß dadurch, daß die Kokillenwand durch Aufschweißen gerader dehnsteifer Rippen verstärkt wird. Zwei benachbarte Rippen sind durch ein Zwischenstück verbunden. Es kann aber auch eine Rippe mit je einem Zwischenstück aus einem Stück hergestellt sein. Über Befestigungsschrauben, die in die Zwischenstücke eingesetzt sind, kann die Kokillenwand mit dem Stützgerüst verbunden werden.
Der Vorteil der erfindungsgemäßen Kokille liegt darin, daß die in der Kokillenwand entstehenden Dehnkräfte nicht mehr punktförmig von den Bolzen, sondern flächenmäßig von den Rippen aufgenommen und von dort erst in das Stützgerüst weitergeleitet werden. Rippen und Zwischenstücke wirken in diesem Fall als tragende Konstruktion und dienen daneben zur Kühlwasserführung.
In den Fig. 1 bis 3 ist ein Ausführungsbeispiel für die neue Kokillenkonstruktion angeführt.
F i g. 1 zeigt die Kokille teilweise als Schnitt in der Seitenansicht;
Fig. 2 gibt in der gleichen Ansicht eine bogenförmige Kokille wieder;
Fig. 3 stellt nach dem Schnitt A-A zur Fig. 1 eine Draufsicht dar.
An die Kokillenwand 1 sind die Rippen 2 angeschweißt, die durch die Zwischenstücke 3 miteinander verbunden sind. Die Befestigungsschrauben 4, die am oberen und unteren Kokillenende angebracht sind, halten die Kokillenwand 1 am Stützgerüst fest. Zwischen den Befestigungsschrauben 4 können noch zusätzliche Halteschrauben 5 angeordnet sein, die ein Ausbauchen der Kokillenwand 1 verhindern. Für den Kühlwasserdurchfluß ist zwischen der Kokillenwand 1 und den Zwischenstücken 3 ein Spalt 6 vorgesehen. Die Pfeile in Fig. 1 und 2 geben die Richtung des Kühlwasserflusses an.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Wassergekühlte, aus Platten bestehende Stranggußkokille für das Abgießen von hochschmelzenden Metallen und deren Legierungen, gekennzeichnet durch an die Außenseite der Kokillenwand (1) angeschweißte dehnsteife Rippen (2), die durch tragende Zwischenstücke (3) untereinander verbunden sind.
2. Stranggußkokille nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenstücke (3) über Befestigungsschrauben (4) mit einem tragenden Stützgerüst verbunden sind.
3. Stranggußkokille nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die Dehnkräfte aufnehmenden Befestigungsschrauben (4) im Bereich der Enden der Zwischenstücke (3) angeordnet sind.
4. Stranggußkokille nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Befestigungsschrauben (4) zusätzliche Halteschrauben (5) angeordnet sind.
DEM69438A 1966-05-10 1966-05-10 Wassergekuehlte Plattenkokille fuer Strangguss Pending DE1284052B (de)

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AT361367A AT270909B (de) 1966-05-10 1967-04-17 Wassergekühlte Plattenkokille für Strangguß
SE5637/67A SE321548B (de) 1966-05-10 1967-04-21
FR104205A FR1523560A (fr) 1966-05-10 1967-04-26 Coquille à plaques refroidie à l'eau pour coulée continue
US633765A US3464485A (en) 1966-05-10 1967-04-26 Water-cooled plate mold for continuous casting
NL6706420A NL6706420A (de) 1966-05-10 1967-05-08
GB21495/67A GB1147092A (en) 1966-05-10 1967-05-09 Water-cooled plate moulds for continuous casting
BE698224D BE698224A (de) 1966-05-10 1967-05-09

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GB (1) GB1147092A (de)
NL (1) NL6706420A (de)
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SE321548B (de) 1970-03-09
NL6706420A (de) 1967-11-13
GB1147092A (en) 1969-04-02
AT270909B (de) 1969-05-12

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