DE96878C - - Google Patents

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DE96878C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41BWEAPONS FOR PROJECTING MISSILES WITHOUT USE OF EXPLOSIVE OR COMBUSTIBLE PROPELLANT CHARGE; WEAPONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F41B13/00Thrusting-weapons; Cutting-weapons carried as side-arms
    • F41B13/02Sabres; Cutlasses; Swords; Epees
    • F41B13/04Sheaths or scabbards therefor ; Wearing gear therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Surgical Instruments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 69: Schneidwerkzeuge.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 11. März 1897 ab.
Der Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung, welche bei Waffenscheiden mit zwei oder mehr teleskopartig zusammenschiebbaren Theilen dazu dienen soll, das Zusammenschieben der Scheide selbsttätig zu jeder gewünschten Zeit zu bewirken.
Es ist zu diesem Zwecke eine Spiralfedertrommel am oberen Ende der Scheide angeordnet, und auf diese Trommel wickelt sich ein biegsames Band auf, das einerseits an dieser Trommel, andererseits am untersten,, kleinsten der in einander schiebbaren Theile befestigt ist.
Wird die Klinge in die Scheide eingeführt, so wird der untere Theil mitgenommen und das biegsame Band, welches die Trommel in Umdrehung versetzt, bewirkt eine Spannung der Feder. Mit der Trommel steht ein Gesperre in Verbindung, welches derart wirksam ist, dafs man die Klinge * herausziehen kann, ohne dafs sich die Scheide zusammenschiebt. Erst nach Bethä'tigung eines Ausschaltknopfes findet eine selbstthätige Zusammenschiebung der Scheide statt. Andererseits wirkt aber auch das Gesperre derart, dafs nach Einschalten einer zweiten Sperrklinke die Scheide in zusammengeschobener Lage gesichert werden kann.
In den beiliegenden Zeichnungen ist eine solche Scheide mit der Vorrichtung veranschaulicht.
Fig. ι ist eine Seitenansicht der aus einander gezogenen Scheide,
Fig. 2 eine solche der in einander geschobenen Scheide.
Fig. 3 stellt einen Verticalschnitt nach 1-2 (Fig. 1) dar.
Fig. 4 zeigt den oberen Theil des Schnittes der Fig. 3 in vergröfsertem Mafsstabe, während
Fig. 5 die Aufhängung des unteren Theiles im Innern der Vorrichtung, gleichfalls vergröfsert, veranschaulicht.
Fig. 6 ist ein Querschnitt,
Fig. 7 ein Längsschnitt und
Fig. 8 eine Seitenansicht des Scheidenobertheiles mit der Vorrichtung zum Zusammenschieben in vergröfsertem Mafsstabe.
Es ist leicht ersichtlich, dafs die Scheide aus zwei Theilen α und b zusammengesetzt ist, welche sich in bekannter Weise teleskopartig in einander schieben können.
c3 ist die im Innern mit Spiralfeder r ver- . sehene Trommel, welche von einem Gehäuse cc1 am oberen Ende der Scheide umschlossen wird. Dieses Gehäuse umschliefst mit den Armen c2 c1 die Scheide (Fig. 6). An dem Theile c des Gehäuses ist eine Drehachse ο für die Trommel angenietet. Die Spiralfeder r ist einerseits an dieser Achse, andererseits an. der cylindrischen Innenfläche der Trommel befestigt. Auf der Aufsenfläche der Trommel ist das biegsame Band d, am besten aus Metall gefertigt, befestigt. Das andere Ende des Bandes d ist an dem unteren Scheidentheil befestigt. Beispielsweise kann dies in der in Fig. 5 dargestellten Weise erfolgen, wobei zwei bei χ befestigte Oesen d1 die Verbindung herstellen.
1 Die Achse 0 geht frei durch die Trommel und die damit verbundenen Sperrräder c4 und c5 hindurch. Mit den Zähnen des Sperrrades c4 ist eine um I1 drehbare Klinke 7 (Fig. 7) ständig
im Eingriff, und zwar . durch den Einflufs der Feder /2. Diese Klinke / verhindert also stets das Rückdrehen der Trommel nach erfolgtem Abwickeln des Bandes. . .
Zum Zwecke des Auslösens der Klinke steht dieselbe mit einem von aufsen zu bethä'tigenden Knopfe /3 in Verbindung, der, in dem Schlitze m verschoben, ein Abheben der Klinke bewirkt (Fig. 6 und 8).
Ist dieses Sperrwerk in dieser Weise ausgelöst, so tritt die Feder r in Wirksamkeit und die Scheide wird selbstthätig in einander geschoben.
Um auch die zusammengeschobene Stellung der Scheide sichern zu können, kann man eine zweite Klinke η vorsehen, welche für gewöhnlich in neutraler Lage verharrt, im gewünschten Zeitpunkt jedoch in ein besonderes Sperrrad c5 eingeschaltet werden kann, und zwar in gleicher Weise mittelst Schiebeknopfes" nl, der im Schlitz w2 bewegbar ist. Diese Klinke wird von keiner Feder beeinflufst und verharrt in jeder Stellung, in die sie gebracht, lediglich vermöge der Reibung.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Zusammenschiebbare Waffenscheide, gekennzeichnet durch ein am oberen Ende des gröfseren Theiles (a) angeordnetes Gehäuse (cc1), in welchem auf feststehendem Zapfen (o) eine Trommel, (cB) drehbar gelagert ist, die mit Hülfe einer in ihrem Innern befindlichen Spiralfeder (r) und eines auf ihr sich aufwickelnden, an den unteren Scheidentheil angreifenden Bandes (d) nach Auslösen einer Sperrvorrichtung (I) ein selbsttätiges Ineinanderschieben der Scheide bewirkt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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