DE968409C - Verfahren zum Betriebe einer Nasssetzmaschine - Google Patents

Verfahren zum Betriebe einer Nasssetzmaschine

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DE968409C
DE968409C DE1949P0037485 DEP0037485D DE968409C DE 968409 C DE968409 C DE 968409C DE 1949P0037485 DE1949P0037485 DE 1949P0037485 DE P0037485 D DEP0037485 D DE P0037485D DE 968409 C DE968409 C DE 968409C
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DE
Germany
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pulsations
setting
stroke
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setting machine
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Expired
Application number
DE1949P0037485
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Friedrich Wilhelm Mayer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FRIEDRICH WILHELM MAYER DR ING
Westfalia Dinnendahl Groeppel AG
Original Assignee
FRIEDRICH WILHELM MAYER DR ING
Westfalia Dinnendahl Groeppel AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE968409C publication Critical patent/DE968409C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03BSEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
    • B03B5/00Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating
    • B03B5/02Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating using shaken, pulsated or stirred beds as the principal means of separation
    • B03B5/10Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating using shaken, pulsated or stirred beds as the principal means of separation on jigs
    • B03B5/24Constructional details of jigs, e.g. pulse control devices

Landscapes

  • Apparatuses For Generation Of Mechanical Vibrations (AREA)

Description

  • Verfahren zum Betriebe einer Naßsetzmaschine Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betriebe einer Naßsetzmaschine zur Aufbereitung von Kohle oder sonstigen Mineralien. Nach den Untersuchungen des Erfinders liegt der Setzarbeit für Kohle und Erz nicht der hydrodynamische (Strömungs-) Prozeß, wie er z. B. durch die Rittingersche und ähnliche Formeln wiedergegeben wird, sondern der Schichtungsprozeß zugrunde. Jedes Körnungsbett stellt unter gewissen Bedingungen eine grobkörnige Schwerflüssigkeit dar, in der das leichte Korn dem Beschwerungsstoff einer Trübe und das schwere Korn dem Sinkgut entsprechen. In jeder Schüttung zeigt somit das schwere Korn von sich aus das Bestreben, nach unten abzusinken. In einer ruhenden Schüttung kann aber ein Absinken des schweren Kornes nicht stattfinden, weil es durch die Reibung und Packung mit den anderen Körnern daran gehindert wird. Damit sich ein Korngemenge aus spezifisch verschieden schweren Körnern gemäß der ihm innewohnenden Tendenz zur Schichtung entspannen, d. h. das schwere Gut die tiefste Lage einnehmen kann, ist eine Auflockerung notwendig. Die einzelnen Körner müssen eine gewisse Bewegungsfreiheit erhalten, damit sich das Schüttungsbett wie eine Schwerflüssigkeit verhält. Um dieses Ziel zu erreichen, d:'h. das 'Setzbett durch ein strömendes Medium so aufzulockern, daß der Schichtungsprozeß vor sich gehen kann, werden Naßsetzmaschinen nach Setzhubdiagrammen gefahren,..die.in-Abweichung von der reinen Sinuslinie einen steilen Aufwärtshub und einen - änschließgnden mehr oder weniger steil abfallenden Abwärtshub oder auch einen allmählich ansteigenden Aufwärtshub mit nachfolgendem steilen Abwärtshub besitzen. Bei diesen bekannten Betriebsverfahren wird also das Setzbett als Ganzes angehoben, um ihm dann Gelegenheit zu geben; .sich nach dem spezifischen Gewicht zu schichten. Hierbei behindern sich aber die absinkenden Körner noch gegenseitig.
  • Um das Setzbett während des Setzvörgänges jedoch möglichst flüssig zu halten, so daß es einem grobkörnigen Schwerflüssigkeitssystem! gleichkommt, wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, dem Aufwärtshub der Setzflüssigkeit Schwingungen bzw. Pulsationen mit wesentlich kleinerer Periode zu überlagern. Periodenzahl, Hubhöhe und Form der zu überlagernden Schwingungen bzw. Pulsationen -sind dabei eine Funktion der Korngröße, der Form und des spezifischen Gewichtes der leichten Körnchen des aufzubereitenden Gutes.
  • Es ist bei Luftsetzverfahren bekannt, Druckwellen zu erzeiigen, die anderen: Druckwellen synchron überlagert werden, um hierdurch eine große Druckschwankungsamplitude zu erreichen. Demgegenüber werden gemäß der Erfindung dem Aufwärtshub Schwingungen mit wesentlich kleinerer Periode überlagert.
  • In- der Abb: -z ist das Setzhubdiägramm einer mit allmählich ansteigendem Aufwärtshub betriebenen Setzmaschine veranschaulicht. Der Aufwärtshub kann dabei verschiedene Formen erhalten, wie sie beispielsweise durch die mit I,11 und III bezeichneten Kurven dargestellt sind. Der Neigungswinkel a stellt die Strömungsgeschwindigkeit des Mediums dar und ist in der Praxis so zu bemessen, daß das Setzbett nicht mehr als ganzer Körper von seiner Unterlage abgehoben, sondern bereits unmittelbar über dem Setzsieb durch den vorbeschriebenen Hub aufgelockert wird. Die Auflockerung wird hier also nur so weit getrieben, bis das Körnungsbett die Eigenschaften eines grobkörnigen Schwerflüssigkeitssystems erreicht hat.
  • Abb. 2 zeigt die den Setzhüben zu überlagernden Schwingungen bzw. Pulsationen. Diese Schwingungen oder Pulsationen können durch Veränderung der Kraft, die den Setzhub bewirkt, oder gesondert durch andere mechanische Mittel, z. B. durch eine im Setzfaß angeordnete schwingende Platte oder durch Bewegung des Setzsiebes, erzeugt werden. In Abb. 2, A haben diese Schwingungen sinusförmige Gestalt; grundsätzlich können sie die Form jeder beliebigen periodischen Funktion zeigen. Sie können während des Abwärtshubes unterbrochen sein, so daß sich ein Kurvenverlauf a-a-a ergibt, oder gleichmäßig fortdauern, was dem Kurvenverlauf a-b-a entspricht.
  • In den Abb. 2, B und 2, C sind zwischen den Pulsationen, die im einzelnen wieder jede beliebige Kurvenform haben können, Pausen eingeschaltet, deren Dauer von der Art des Setzgutes abhängt.
  • In den Abb. 2, D und 2, E haben diese Pulsationen die Form einseitig gerichteter Stöße.
  • In Abb. 3 ist das resultierende Setzhubdiagramm, das sich aus der Überlagerung des Setzhubdiagramms der Abb. z mit den periodischen Schwingungen nach Abb. 2, A ergibt, wiedergegeben.
  • Desgleichen zeigt Abb. 4 das aus der Überlagerung des Setzhubdiagramms (Abb. i) mit den Pulsationen (Abb. 2, D) resultierende Diagramm. Die einseitig gerichteten Pulsationen bewirken dabei immer eine Vergrößerung des Winkels a auf den Winkel ß, also eine Vergrößerung der durchschnittlichen Strömungsgeschwindigkeit.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum - Betriebe einer Naßsetzmaschine zur Aufbereitung von Kohle oder sonstigen Mineralien, dadurch gekennzeichnet, daß die Setzmaschine nach einem Setzhubdiagramm gefahren wird, bei welchem dem Aufwärtshub der Setzflüssigkeit Schwingungen bzw. Pulsationen mit wesentlich kleinerer Periode überlagert werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingungen sinusförmigen Verlauf haben.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Pulsationen von beliebiger Kurvenform durch Pausen unterbrochen sind.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Pulsationen die Form einseitig gerichteter Stöße haben.
  5. 5. Verfahren nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingungen oder Pulsationen durch Veränderung der Kraft, die den Setzhub bewirkt, oder gesondert durch andere mechanische Mittel erzeugt werden. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 241304, 521351, 61o 924; britische Patentschrift Nr. 561799; USA.-Patentschriften Nr. 12,24 138, 2,344 094; Zeitschrift »Glückauf«, 1950, S. 82 bis 94.
DE1949P0037485 1949-03-22 1949-03-22 Verfahren zum Betriebe einer Nasssetzmaschine Expired DE968409C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4303510A (en) * 1979-03-02 1981-12-01 Klockner-Humboldt-Deutz Ag Operating method and settling machine for processing coal

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