DE96740C - - Google Patents

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DE96740C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B4/00Drives for drilling, used in the borehole
    • E21B4/06Down-hole impacting means, e.g. hammers
    • E21B4/08Down-hole impacting means, e.g. hammers impact being obtained by gravity only, e.g. with lost-motion connection

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE
Beim stofsenden Bohren wendete man früher ein Gestänge an, welches aus unter einander fest verbundenen Stangen bestand. Da durch das Schleudern der' Stangen die Wände des Bohrloches zerstört wurden und durch die häufigen Gestängebrüche Stockungen eintraten, so ging man deshalb dazu über, den unteren Theil des Gestänges von dem oberen zu trennen, das nöthige Schlagmoment in jenen allein zu verlegen und den oberen Theil möglichst leicht herzustellen. Der in dieser Hinsicht am meisten bekannte Bohrer ist der Freifallbohrer, von Fabian. Dieser Bohrer besteht im Wesentlichen aus der Flügelstange und dem Schlitzrohr. Beide Theile, von denen die Flügelstange in dem Schlitzrohr beweglich sein mufs, werden auf verschiedene Art mit einander verbunden, jedoch zeigten die bisher bekannten Systeme dieser Verbindung wesentliche Uebelstände. Man war genöthigt, um diese Verbindung herbeizuführen, die beiden Führungsschlitze auf einem Ende vollständig durchzuführen, um die aus. einem Stück geschmiedete Flügelstange einführen zu können. Hierauf mufsten die Schlitze mittels eines heifs aufgezogenen Ringes und eingefügter Keile verschlossen werden. Hierdurch konnte eine feste und solide Verbindung der beiden Theile nicht herbeigeführt werden; diese Art der Verbindungen war oft der Grund von Betriebsstörungen.
' Eine andere Art der Verbindung war die, däfs man das Schlitzrohr an seinem oberen Theile ganz liefs und nun die an ihrem unteren Ende mit einem Loch versehene Flügelstange einführte, worauf in dieses Loch der Flügelstange ein die Flügel bildender Fangkeil eingeschoben wurde. Jedoch auch diese Art der Verbindung zeigte erhebliche Mängel, durch welche die Flügelstange bedeutend geschwächt wurde, während bei der erst gekennzeichneten Verbindung das Schlitzrohr eine wesentliche Materialschwächung erfuhr. Vorliegende Erfindung soll die eben gekennzeichneten Uebelstände beseitigen und eine solide und leicht ausführbare Befestigung beider Theile in einander zulassen.
In der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt, und zwar bezeichnet:
Fig. ι das Schlitzrohr,
Fig. 2 die Flügelstange,
Fig. 3, 4 und 5 Schnitte nach a-b, c-d, e-f,
Fig. 6 eine perspectivische Ansicht des oberen Endes des Schlitzrohres.
Im Gegensatze zu der Fabian'sehen Construction besteht weder die Flügqlstange aus zwei Theilen, noch sind beide Schlitze g gl an einer Seite des Rohres bis zum Ende derselben durchgeführt. Nur der eine derselben, und das ist der Gegenstand vorliegender Erfindung, reicht bis zum Ende des Rohres A und ist in seinem Theile so weit verbreitert, dafs die aus einem Stück geschmiedete Flügelstange B (Fig. 2) mit ihren Flügelansätzen E durch diese Erweiterung eingeführt werden kann. Nach erfolgter Einführung derselben schiebt man einen besonderen Schlufskeil C vor und sichert so die Flügelstange gegen das Herausfallen. In diesem Falle bleibt das Schlitzrohr an dem einen
Ende vollständig, an dem anderen auf einer Seite ganz.
Zur weiteren Erläuterung sei noch erwähnt, dafs die übrige Einrichtung des Bohrers dieselbe ist, wie beim Fabian'schen Freifallbohrer. Der Bohrer arbeitet in derselben Weise wie der Fabian'sche, d.h. die am Bohrgestänge sitzende Flügelstange B bewegt sich beim Bohren in der Ausbohrung des Freifallkörpers auf und nieder. Hierbei gleiten die Fangflügel E in den Schlitzen g g1. Beim Niedergehen der Stange stofsen die Flügel E gegen die schräge Fläche F am Ende der Schlitze, werden hierdurch abgelenkt und haken unter die Ansätze D1. Am oberen Ende der Schlitze befinden sich gleichfalls schräge Flächen x, welche naturgemäfs bei der vorliegenden Construction nur an dem hinteren Schlitz gl vorhanden sein können. Dieselben dienen bekanntlich folgendem Zweck:
Beim Einlassen des Schlagzeuges in das Bohrloch ist der Freifallbohrer lang ausgezogen. Die Fangflügel befinden sich ganz oben in dem Keil C. Wenn der niedergehende Meifsel auf ein Hindernifs stöfst, so bleibt er stehen. Die Flügelstange senkt sich in den Schlitzen, bis die Flügel unten auftreffen und nun das ganze Gewicht des schweren Gestänges auf dem festgehaltenen Meifsel ruht. Es ist leicht möglich, dafs das Hindernifs durch dieses Gewicht beseitigt wird und nun der Freifallkörper nach unten stürzt. Hierdurch wird die Gefahr herbeigeführt, dafs ein Gestängebruch oder Bruch der Fangflügel E eintritt. Sind jedoch die schiefen Flächen χ angeordnet, so wird durch dieselben der Flügel beim Einlassen über den Ansatz x1 abgelenkt, und wenn nun der Meifsel anstöfst oder aufsetzt, so bleiben die Fangflügel auf x1 ruhen und das Gestänge bleibt sofort stehen.
Beim vorliegenden Bohrer ist die schiefe Fläche χ nur einmal vorhanden, was jedoch vollständig zur Sicherung ausreicht.
Ein fernerer Vortheil des vorliegenden Bohrers ist noch folgender: In der Regel wird der Freifallbohrer in der Weise benutzt, dafs das Schlitzrohr oben an das Gestänge, die Flügelstange an die zur Vermehrung des Schlagmoments über dem Meifsel angeordnete Schwerstange (dem sogenannten Bohrbär) angeschraubt wird. Da bei vorliegender Bauart das Schlitzrohr ein relativ erhebliches Gewicht erhält, so wird dasselbe zur Vergröfserung der Schlagvorrichtung dadurch nutzbar gemacht, dafs die Flügelstange oben und das schwere Schlitzrohr unten angeordnet wird. Die Arbeit des Bohrers bleibt dieselbe, es wird jedoch die Anbringung eines besonderen Gewichtes (des Bohrbärs) und damit unnöthige Belastung und Abnutzung des Gestänges und der Aufwindevorrichtung etc. vermieden.

Claims (1)

  1. Pa tent-Anspruch:
    Verbindung der Flügelstange mit dem Freifallkörper bei Freifallbohrern, dadurch gekennzeichnet , dafs der eine der beiden Längsschlitze (g) des Rohres (A) bis zum Ende desselben durchgeführt und hier derart verbreitet ist, dafs die Flügelstange (B) mit ihren Flügeln (E) von der Seite eingebracht werden kann, welche Erweiterung nach Einbringung der Flügelstange mittels eines Verriegelungskeiles (C) oder dergl. geschlossen wird, um das selbsttätige Herausfallen der Flügelstange zu verhindern.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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