DE965740C - Mehrzylindrige Kolbenmaschine mit Tunnelgehaeuse - Google Patents

Mehrzylindrige Kolbenmaschine mit Tunnelgehaeuse

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Publication number
DE965740C
DE965740C DEO1871A DEO0001871A DE965740C DE 965740 C DE965740 C DE 965740C DE O1871 A DEO1871 A DE O1871A DE O0001871 A DEO0001871 A DE O0001871A DE 965740 C DE965740 C DE 965740C
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DE
Germany
Prior art keywords
housing
bearing
crankshaft
bearing body
outside
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Expired
Application number
DEO1871A
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Gehrmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CNH Industrial Baumaschinen GmbH
Original Assignee
O&K Orenstein and Koppel GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by O&K Orenstein and Koppel GmbH filed Critical O&K Orenstein and Koppel GmbH
Priority to DEO1871A priority Critical patent/DE965740C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE965740C publication Critical patent/DE965740C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16C—SHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C9/00—Bearings for crankshafts or connecting-rods; Attachment of connecting-rods
    • F16C9/02—Crankshaft bearings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shafts, Cranks, Connecting Bars, And Related Bearings (AREA)
  • Cylinder Crankcases Of Internal Combustion Engines (AREA)

Description

  • Mehrzylindrige Kolbenmaschine mit Tunnelgehäuse Es ist im Brennkraftmaschinenbau bekannt, das Zylinder- und Kurbelwellengehäuse als ein ungeteiltes Gußstück herzustellen und dabei das Kurbelwellengehäuse tunnelartig auszubilden. Der Einbau der Kurbelwelle erfolgt dann von einer der Stirnseiten des Tunnels aus. Bei mehrzylindrigen Maschinen, die eine mehrfache Lagerung der Kurbelwelle im Innern des Tunnelgehäuses erforderlich machen, werden für die Mittellagerung besondere Lagerkörper notwendig, und man ist so vorgegangen, daß man außerhalb des Gehäuses diese Lagerkörper auf der Kurbelwelle aufsetzt und sie gemeinsam von einer Stirnseite her in das Gehäuse einbringt, um die Lagerkörper dann in den im Gehäuse vorgesehenen Ausdrehungen zu befestigen. Die bekannten derartigen Konstruktionen bereiten aber Schwierigkeiten sowohl beim Einbau der Kurbelwelle mit den Lagerkörpern wie auch beim etwa erforderlich werdenden Auswechseln einzelner Lager.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine bekannte, mehrzylindrige Kolbenmaschine, z. B. Brennkraftmaschine, mit mehr als zweifacher Lagerung der Kurbelwelle in einem Tunnelgehäuse, bei welcher die vor dem Einbau der Kurbelwelle auf letztere aufgesetzten Lagerkörper in den in den Gehäusezwischenwänden vorhandenen Ausdrehungen befestigt werden. Sie bezweckt, den Einbau der Kurbelwelle in das Tunnelgehäuse einer solchen Kolbenmaschine zu vereinfachen.
  • Das wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die in den Gehäusezwischenwänden vorgesehenen Ausdrehungen einen größeren Durchmesser erhalten, als der äußeren Kontur der in sie einzusetzenden Lagerkörper entspricht, und daß der dadurch gebildete Spalt zwischen der Ausdrehung und dem unteren kreisringsegmentartig ausgebildeten Lagerkörper durch ein ebenfalls kreisringsegmentartiges Zwischenlagerstück ausgefüllt ist, wobei das Zwischenlagerstück durch in der Gehäusewand befindliche Fenster von außen her einsetzbar und auswechselbar ist. Der untere Lagerkörper kann dabei gemeinsam mit dem Zwischenlagerstück durch von außen her eingeführte Ankerschrauben befestigt werden. Diese Ankerschrauben werden zweckmäßig durch in den Gehäusezwischenwänden vorhandene Bohrungen, das Zwischenlagerstück durchquerend, eingeführt und in Muttern, die in dem unteren Lagerkörper einstellbar eingelegt sind, festgeschraubt. Der obere Lagerkörper kann bei dieser Anordnung beliebig ausgebildet sein, beispielsweise als üblicher Lagerdeckel, der in bekannter Weise mit dem unteren Lagerkörper verschraubt wird.
  • Mit einer solchen erfindungsgemäßen Anordnung macht das Einführen auch von mehrfach gekröpften Kurbelwellen zusammen mit den aufgebauten Lagerkörpern in ein Tunnelgehäuse keinerlei Schwierigkeit, da zwischen den Lagern und den Ausdrehungen im Gehäuse genügend freier Raum zur Verfügung ist. Und zum anderen ist das Auswechseln einzelner Lager ohne Herausnahme der Kurbelwelle durch Lösen der Ankerschrauben, Herausnahme des Zwischenlagerstückes und Abnahme des Lagerdeckels durch die Fenster in der Gehäusewand in einfacher Weise möglich.
  • In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abb. I einen Längsschnitt durch das Tunnelgehäuse mit eingebauter Kurbelwelle, Abb. 2 einen Querschnitt durch das Tunnelgehäuse.
  • Bei der dargestellten Ausführungsform ist die Kurbelwelle I im Innern des Tunnelgehäuses dreimal gelagert. Die Lager bestehen aus dem unteren Lagerkörper 3, der die Form eines Kreisringsegmentes hat, und dem Lagerdeckel 4, der mittels der Schrauben 5 festgeschraubt ist. Diese Lagerkörper sind vor dem Einbringen der Kurbelwelle auf diese aufgebracht. In den Gehäusezwischenwänden 6 sind die Öffnungen 7 ausgedreht, in denen die Lagerkörper unter Einschaltung der Zwischenlagerstücke 8 ruhen. Diese ebenfalls als Kreisringsegmente ausgebildeten Zwischenlagerstücke 8 werden nach Einbringen der Kurbelwelle mit den Lagerkörpern durch die Fenster 9 zunächst in den oberen Teil der Ausdrehungen eingeführt und dann in den Spalt zwischen den Ausdrehungen 7 und den Lagerkörpern 3 eingeschoben. Zur Führung und zur Sicherung gegen axiale Verschiebung sind die Zwischenlagerstücke mit Bunden und die Ausdrehungen wie auch die unteren Lagerkörper mit entsprechenden Nuten versehen. Mittels der Ankerschrauben Io werden die Lagerkörper mit den Zwischenlagerstücken befestigt, und zwar werden die Schrauben von außen durch die Wand des Tunnelgehäuses eingeführt, durchqueren in den Zwischenlagerstücken vorgesehene Bohrungen und werden in Muttern II eingeschraubt, die so in den Lagerkörper 3 eingelegt sind, daß ihre Gewindebohrungen in die Achse der Schrauben Io eingestellt werden können.
  • Zum Auswechseln einer Lagerschale kann man somit durch die Fenster 9 die Lagerdeckel 4 nach Lösen der Schraube 5 abnehmen, wenn nur die obere Lagerschale ausgewechselt werden muß. Sonst sind auch die Ankerschrauben Io herauszuschrauben, worauf auch der untere Lagerkörper und das Zwischenlagerstück herausgenommen werden kann.
  • Im übrigen kann die Kurbelwelle in den Außenlagern wie üblich gelagert werden.
  • Es sei bemerkt, daß der Ein- oder Ausbau der Lagerkörper des Mittellagers einer Kolbenmaschine durch ein Gehäusefenster nicht Gegenstand der Erfindung ist. Dies schließt nicht aus, daß bei der Erfindung auch ein Auswechseln der Innenlagerteile (durch das Fenster) ohne Ausbau der Kurbelwelle möglich ist. Doch ist die einzig wesentliche Aufgabe der Erfindung darin zu sehen, daß das Einführen der Kurbelwelle gemeinsam mit den Lagerkörpern erleichtert werden soll. Das Lösungsmittel dieser Aufgabe ist das erfindungsgemäße, durch das Fenster des Tunnelgehäuses einzubauende Lagerzwischenstück.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Mehrzylindrige Kolbenmaschine, z. B. Brennkraftmaschine, mit mehr als zweifacher Lagerung der Kurbelwelle in einem Tunnelgehäuse, bei welcher die Lagerkörper des Innenlagers vor dem Einbringen der Kurbelwelle in das Gehäuse auf diese aufgesetzt und in Ausdrehungen der Gehäusezwischenwand befestigt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die in den Gehäusezwischenwänden vorgesehenen Ausdrehungen einen größeren Durchmesser haben, als dem Außendurchmesser der in sie einzusetzenden Lagerkörper entspricht, und der dabei verbleibende Spalt zwischen der Ausdrehung und dem unteren kreisringsegmentartig ausgebildeten Lagerkörper durch einebenfalls kreisringsegmentartiges Zwischenlagerstück ausgefüllt wird, wobei das Zwischenlagerstück durch in den Seitenwänden des Tunnelgehäuses vorgesehene Fenster von außen her einsetzbar und auswechselbar ist.
  2. 2. Kolbenmaschine nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenstück gemeinsam mit dem unteren Lagerkörper mittels von außen eingeführter Ankerschrauben festgehalten wird.
  3. 3. Kolbenmaschine, nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Ankerschrauben von außen her durch in den Gehäusezwischenwänden vorhandene Bohrungen, das Zwischenlagerstück durchquerend, eingeführt und in Muttern, die in dem unteren Lagerkörper einstellbar eingelegt sind, festgeschraubt sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 563 3o9, 626 558, 642 986; französische Patentschriften Nr. 461 594, 768 639, 982 561; »Die Verbrennungskraftmaschine«, Springer-Verlag, Wien, 1943, Heft 12, Abb. 182; Zeitschrift »Konstruktion« (I949), S. 36q..
DEO1871A 1951-10-14 1951-10-14 Mehrzylindrige Kolbenmaschine mit Tunnelgehaeuse Expired DE965740C (de)

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Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR461594A (fr) * 1913-07-26 1914-01-06 Ets De Dion Bouton Dispositif de montage des arbres vilebrequins dans les moteurs
DE542986C (de) * 1930-03-02 1932-01-30 Daimler Benz Akt Ges Sitz mit Rueckenlehne fuer mehrere Personen, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE563309C (de) * 1930-04-25 1932-11-04 Clement Henry Stevens Geschweisster Rahmen fuer stehende mehrzylindrige Kolbenmaschinen
FR768639A (fr) * 1933-05-03 1934-08-10 Peugeot Moteur perfectionné
DE626558C (de) * 1936-02-28 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Brennkraftmaschinengestell mit Zugankern
FR982561A (fr) * 1943-07-16 1951-06-12 Perfectionnements au montage des paliers de vilebrequin

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