DE965679C - Verfahren zum UEberschichten verschiedener Likoersorten in einem Likoerglas und Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens - Google Patents
Verfahren zum UEberschichten verschiedener Likoersorten in einem Likoerglas und Vorrichtung zur Durchfuehrung des VerfahrensInfo
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- DE965679C DE965679C DEF13016A DEF0013016A DE965679C DE 965679 C DE965679 C DE 965679C DE F13016 A DEF13016 A DE F13016A DE F0013016 A DEF0013016 A DE F0013016A DE 965679 C DE965679 C DE 965679C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B67—OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
- B67C—CLEANING, FILLING WITH LIQUIDS OR SEMILIQUIDS, OR EMPTYING, OF BOTTLES, JARS, CANS, CASKS, BARRELS, OR SIMILAR CONTAINERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; FUNNELS
- B67C11/00—Funnels, e.g. for liquids
- B67C11/02—Funnels, e.g. for liquids without discharge valves
Landscapes
- Filling Of Jars Or Cans And Processes For Cleaning And Sealing Jars (AREA)
Description
- Die Erfindung -betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Überschichten verschiedener Likörsorten in einem Likörglas.
- Derartige Mix-getränke sind bekannt unter dem Namen »Pousse-Caf#« und bilden eine besondere Spezialität der Gastronomie Frankreichs.
- Bisher waren nur geübte Fachkräfte in# der Lage d,iese Spezialität herzustellen, da ein passendes Gerät dafür fehlte, so daß man sich eines Löffels bedienen mußte.
- Die spezielle Besonderheit eines Pousse-Caf# auch Bunt- bzw. Regenbogenlikör genannt - beruht in seiner Farben-pracht als Augenweide. Die verschiedenen Liköre müssen, genau abgesetzt, einer über dem anderen schwimmen.
- Bisher wurden mit Hilfe eines Löffels die einzelnen Likörsorten der Reihe nach einer über dem anderen eingefüllt, so daß der zuletzt eingefüllte Likör oben schwamm. Dies war ein umständliches, schwieriges und zeitraubendes Verfahren. und bei Unvorsichtigkeit, zu schnellem Einschenken oder Zittern der Hände kam es vor, daß die verschiedenen Likörsorten sich miteinander vermischten und dann unverkäuflich waren.
- Diese Unvollkommen-heiten und Nachteile werden gemäß dem Verfahren nach der Erfindung dadurch beseitigt, daß mittels eines Trichters verschiedene Likörsorten zunehmenden spezifischen Gewichtes in zeitlicher Reihenfolge auf den Boden eines Likörglases geleitet werden. Die Vorrichtung zur Durchführung eines solchen Verfahrens besteht aus einer Schale zum Einfüllen der Liköre miit daran befestigtem Rohrstutzen zur Aufnoffinie einer längs beweglichen Einlaufröhre, die- oben mit Einlaufschlitzen und unten offen ist. Der Likör wird in die Schale eingegossen, läuft durch die Einfüllröhre und tritt am Boden des Likörglases aus. Die nächste Likörsorte tritt wiederum am Boden des Likörglases aus und, hebt den zuvor eingegossenen Likör an, der nunmehr über dem zuletzt eingegossenen Likör schwimmt. Zuletzt schwimmt der zuerst eingegossen-e Likör ganz oben, während der zuletzt einggegossene Likör unten schwimmt, also eine Umkehrung de-s bisher üblichen Verfahrens. Das Getränk läuft dem-nach von oben durch die Röhre und drückt im Glas den bereits eingefüllten Likör nach oben.
- Durch diese Art des Einfüllens der Liköre wird insbesondere erreicht, daß dieselben sich nicht sofort ganz oder teilweise vertnisch#ii, wie dies beim alten Verfahren häufig der Fall ist.
- Die Zeichnung veranschaulicht den Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel. Es zeigt Fig. i einen Längsschnitt der Einfüllschale mit Rohrstutzen, Fig. 2 und 3 zwei vers-chiedene Seitenansichten der Einlaufröhre und Fig. 4 eine Seitenansicht des gebrauchsfertigen Gerätes, auf ein Likörglas aufgesetzt. Das Gerät b#esteht aus einer Einfüllschale i mit trichterförm,ig nach unten verlaufendem Boden 2 und daran befestigtem Rohrstutzen 3, welcher das Einlaufrohr 4 aufnimmt. Letzteres ist oben mit Einlaufschlitzen 5 und an seinem unteren offenen Ende mit bogenförmigen Ausnehmungen 6 versehen. Da die Einlaufröhre 4 im Rohrstutzen 3 verschiebbar ist, kann man dieselbe jeder Größe des Likörglases anpassen, damit die Röhre bis auf den Grund des Glases reicht und dort aufsteht.
- Die Handhabung dieses Gerätes geht wie folgt vor sich: Man setzt das Gerät auf den oberen Rand des Likörglases 8 auf, wobei der Rohrstutzen 3 in das Glas hineinragt. Die Einlaufröhr,- 4 wird durch den Rohrstutzen 3 hindurchgesteckt, und zwar so weit, bis das untere Ende, mit den Auslaufschlitzen 6 versehen, auf dem Boden des Likörglasees aufsteht. Nun beginnt man mit dem Einfüllen der Liköre, die rezeptmäßig bekannt sind. Der spezifisch leichteste Likör kommt jeweils zuerst, ihm folgen die jeweils schwereren Sorten, die- sich nach den Alkoholvolumen richten. Man kann dabei durch Verwendung verschiedenfarbiger Liköre die herrlichsten Gebilde im Likörglas hervorrufen. jeder eingefüllte Likör bildet im Glas eine besondere Schicht 9, io, 11, 12, 13, gelangt über die Einlaufröhre,4 auf den Grund des Glases und hebt den oder die zuvor eingefüllten Liköre an.
- Nachdem so die gewünschten Likörsorten eingefüllt sind, wird die Einfüllröhre 4 herausgezogen und dann der Mixer vom Glas genomm'en. Der Buntlikör oder Regenbogenlikör ist fertig und wird mit Strohhalm-serviert.
- Das Gerät kann sowohl aus Metall wie auch aus Kunststoff hergestellt werden. Es findet Anwendung in Bar-, Gaststätten- und Caf#betrieben sowie für Likörfabriken. Auch im Heim kann dasselbe - z. D. bei einer Hausfeier --- zum Mixen nach den Rezepten der Likörfabriken benutzt werden.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Überschichten verschiedener Likörsorten im Likörglas, dadurch ge-,kennzeichnet, daß mittels eines Trichters verschiedene Likörsorten zunehmenden spezifischen Gewichtes in zeitlicher Reihenfolge auf den Boden eines Likörglases geleitet werden.
- 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine auf Likörgläser auf setzbare trichterf örrnige Einfüllschale, an deren Boden ein Rohrstutzen angeordnet ist, welcher der Aufnahme eines in demselben längs beweglich angeordneten, an seinem uiTteren Ende offenen# und an seinem oberen Ende mit Einlaufschlitzen versehenen Rohres dient.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF13016A DE965679C (de) | 1953-10-14 | 1953-10-14 | Verfahren zum UEberschichten verschiedener Likoersorten in einem Likoerglas und Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF13016A DE965679C (de) | 1953-10-14 | 1953-10-14 | Verfahren zum UEberschichten verschiedener Likoersorten in einem Likoerglas und Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE965679C true DE965679C (de) | 1957-06-13 |
Family
ID=7087188
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF13016A Expired DE965679C (de) | 1953-10-14 | 1953-10-14 | Verfahren zum UEberschichten verschiedener Likoersorten in einem Likoerglas und Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE965679C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP3640199A1 (de) * | 2018-10-18 | 2020-04-22 | Gerard Zak | Verfahren und vorrichtung zum herstellen von alkoholischen getränken |
-
1953
- 1953-10-14 DE DEF13016A patent/DE965679C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP3640199A1 (de) * | 2018-10-18 | 2020-04-22 | Gerard Zak | Verfahren und vorrichtung zum herstellen von alkoholischen getränken |
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