DE9655C - Neuerungen an Hängebänken für Fördereinrichtungen - Google Patents

Neuerungen an Hängebänken für Fördereinrichtungen

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DE9655C
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Original Assignee
J. HENIN in Farcienne (Frankreich)
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B19/00Mining-hoist operation

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

1879.
Klasse 5.
JULES HENIN in FARCIENNE (Frankreich). Neuerungen an Hängebänken für Fördereinrichtungen,
Patentirt im Deutschen Reiche vom 20. September 1879 ab.
Blatt I bezieht sich hauptsächlich auf die Hängebank über Tage. Die Einrichtung besteht aus vier senkrechten Stangen A, von welchen jede so viel feste Daumen abc trägt, als der Korb Abtheilungen hat. Die Daumen ruhen auf den Querstücken MNP und können sich in horizontaler Richtung auf denselben bewegen. Ihre Bewegung wird begrenzt durch die Coulissen in nf, in welchen sich die Stangen A bewegen.
Wenn der Förderkorb aufgenommen, werden soll, werden die Stangen A einander genähert und die Daumen derselben in die Stellung O1^1C1, Fig. ι und 3, gebracht. Alsdann ruht der Förderkorb mit Hülfe der in Fig. 4 bis 6 im einzelnen dargestellten Schuhe q auf den Daumen.
Diese Schuhe sind mit Buffern versehen, welche den Stofs des Förderkorbes auf die Daumen aufnehmen. Oben sind dieselben in einem Winkel von 45 ° abgeschrägt. Dieser schräge Theil dient dazu, die Daumen aus einander zu drängen für den Fall, dafs diese aus irgend einer Ursache während des Aufsteigens des Korbes geschlossen bleiben sollten.
Die Rahmenstücke des Korbes sind an ihrem . unteren Ende ebenfalls mit abgeschrägten Vorsprüngen W versehen, welche die Daumen beim Auf- und Niedergange des Korbes aus einander drängen, wenn dieselben sich nach dem Vorübergange des oberen Theiles des Korbes geschlossen haben sollten.
Wenn der Korb auf den Daumen ruht, wird der Wagen der ersten Abtheilung weggenommen und die Daumen werden in ihre erste Stellung abc gebracht. Dasselbe Manöver wiederholt sich für jede Abtheilung des Korbes.
Aus dieser Anordnung ergiebt sich:
1. dafs die Rahmenstücke des Korbes nur noch der Einwirkung des Zuges und nicht mehr des Druckes ausgesetzt sind, was ihre Widerstandsfähigkeit beträchtlich vermehrt;
2. dafs die steifen Rahmenstücke durch Ketten oder Seile ersetzt werden können.
Die Stangen A werden durch die Stangen t bewegt, d. h. einander genähert; an diese sind die Zugstangen ί drehbar befestigt und können durch Handhebel in Bewegung gesetzt werden.
An Stelle der hin- und hergehenden Bewegung könnte man den Stangen A und deren Daumen auch eine drehende Bewegung geben.
Blatt II stellt die Bewegung der Körbe ohne Hülfe der Fördermaschine dar.
Der Mechanismus besteht aus vier hydraulischen Cylindern A, deren Kolbenstangen bewegliche Daumen α tragen. Letztere ruhen, wenn sie geschlossen sind, d. h. vorstehen, auf Knaggen b. Die Daumen können sich in einem Winkel von ungefähr 70° aufwärts drehen. Diese Drehung um die Zapfen d wird dadurch bewirkt, dafs die hinteren Theile der Daumen α mit den Stücken c in Berührung kommen, während der Kolben in die Höhe steigt.
Wenn der Förderkorb aufgenommen werden soll, werden die Daumen in die horizontale Lage«1 gebracht, was dadurch geschieht, dafs die Stücke c mit Hülfe der Handhebel in die Stellung cl gebracht werden.
Dadurch werden gleichzeitig die Hähne P geschlossen. Der Förderkorb ruht alsdann mit seinen oben angebrachten Schuhen q, Fig. 3, auf den Daumen.
Der Führer lockert beim Weiterfördern das Seil auf eine Länge, welche ungefähr derjenigen des Förderkorbes entspricht, und dieser wird durch Oeffnen des Hahnes, welches durch den Führer mit Hülfe eines Hebels bewirkt wird, auf die gewünschte Tiefe niedergelassen.
Sobald der Förderkorb die gewünschte Tjefe erreicht hat, werden die Hähne geschlossen, was ein augenblickliches Anhalten des Korbes zur Folge hat. Der leere Wagen wird von der ersten Abtheilung weggenommen und durch einen vollen ersetzt. Die Hähne werden geöffnet und die zweite Abtheilung niedergelassen u. 's. w. Wenn der Korb besetzt ist, wird er von der Maschine wieder aufgenommen, die Hähne P geöffnet, die Kolben steigen wieder in die Höhe und die Daumen kommen durch ihre Berührung mit den Stücken c wieder in die Läse a. Die Hähne bleiben offen, so dafs sie die Kolben in der Höhe ihres Hubes und die Daumen in der Stellung α halten, bis der Korb wieder aufgenommen wird. Die vier Cylinder sind durch die Rohre f g miteinander verbunden, welche sich in dem aufsteigenden Rohre h vereinigen.
Die Höhe dieses Rohres entspricht der Höhe des Korbes.
Das Rohr h mündet in ein kleines Reservoir, welches dazu bestimmt ist, das Wasser der
Cylinder während:..de^^|^
und aufserdem das- -Wasse'fi vWelchös'· ;yerloreh gehen sollte, zu ersetzen.;/'·' '^:f\: '^/ '
Damit sich die Stangen" nicht aus infer senkrechten Lage entfernen, sind die Daumen mit kleinen Ansätzen versehen, welche sich gegen die Schuhe anstemmen, sobald die Stangen getrennt sind, und halten diese somit in der senkrechten Lage. Die Schuhe sind auch mit einem Rande versehen, welcher die Stangen verhindert, sich in der Querrichtung zu verschieben.

Claims (1)

  1. Pate nt-Ansprüche:
    i. Die in Fig. ι bis 6, Blatt I, dargestellte Einrichtung an Hängebänken über Tage zur Aufnahme der Förderkörbe, bestehend in den verticalen, mit den Daumen abc versehenen; in den .Coulisseh m geführten und durch Hebel mittelst. der Gelenkstangen ί und / zum Zwecke. · der Aufnahme der Schuhe q am Förderkorbe seitlich zu verschiebenden Stangen. A.
    Die Anordnung der unabhängig von der Aufzugvorrichtung functionirenden Bewegungsvorrichtung für Förderkörbe, und zwar der vier miteinander verbundenen hydraulischen Cylinder A, Blatt II, Fig. ι bis 3, deren Kolbenstangen mit den beweglichen Daumen α zur Aufnahme der Schuhe q des Förderkorbes versehen sind, sowie der durch Hebeleinrichtung zu bewegenden Auslösestücke c, mittelst welcher letzteren die Daumen α aus der horizontalen in eine schräge Lage gebracht werden können.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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