DE96396C - - Google Patents

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DE96396C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C7/00Sowing
    • A01C7/08Broadcast seeders; Seeders depositing seeds in rows
    • A01C7/12Seeders with feeding wheels

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Sowing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE
PATENTSCHRIFT
A. GRIEGER in FREIBURG i. Schl.
mit durchlochtem Bodenschieber.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 10. Oktober 1896 ab.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Verbesserung an Drillmaschinen und besteht in einem Säerad, welches ein stets gleichmäfsiges Ausstreuen der Saat bewirken soll.
Fig. ι zeigt die Anordnung der Säeräder in dem Seekasten und in Bezug auf die Saatleitung in einer Vorderansicht.
In Fig. 2 ist eines der Säeräder in gröfserem Mafsstabe herausgezeichnet.
Fig. 3 ist ein Schnitt nach v-w (Fig. 1) und - Fig. 4 ein Schnitt nach x-y (Fig. 2).
Wenn die Säemaschine nach bisheriger Bauart durch Anstofsen ihrer Räder gegen Steine u. s. w. oder auf andere Weise plötzlich in Erschütterung versetzt .wurde, wurde die Saat in den Saatkästen zurückgeschleudert oder zu stark aus den Ausflufsöffnungen ausgestreut. Die bisherigen Ausführungen suchten diese Mängel in mannigfacher Weise zu vermeiden (vergl. z. B. Patentschrift Nr. 43107, sowie die Zusätze Nr. 45366 und 50642). Die bei. diesen Maschinen verwendeten sogenannten Reidschen Scheiben sollten ein Regeln des Ausflusses bewirken, erfüllen jedoch diesen Zweck nur in unvollkommener Weise, ebenso die Verbesserung, welche in der Patentschrift Nr. 45366 beschrieben wird. Bei letztgenannter Maschine soll ein Regeln durch auf einer Achse verschiebbare Rädchen erreicht werden, deren Kränze seitlich ausgezackt sind; durch diese Zacken wird ein abwechselndes Schliefsen und Oeffhen der Ausflufsöffnungen herbeigeführt, und durch Verschieben der Scheiben wird entweder die Spitze oder der breitere Theil der dreieckigen Zacken an der Ausflufsöffnung vorbeigeführt, um die Menge und Schnelligkeit des Auslaufens des betreffenden Saatgutes zu ändern. Dafs jedoch auch diese Erfindung ihrem Zweck nicht entsprach, geht aus dem Zusatz-Patent Nr. 50642 hervor, nach welchem der Verschlufs der Ausflufsöffnungen, die Zuführung und das Ausstreuen des Saatgutes durch Räder bewirkt wird, welche mit elastischen Kränzen (Filz, Borsten u. s. w.) versehen sind, und zwar in der Weise, dafs das Saatgut gewissermafsen in die Ausflufsöffnung hineingebürstet wird. Alle diese Vorrichtungen erreichten das angestrebte Ziel, ein gleichmäfsiges Ausstreuen der Saat, nicht in dem gewünschten Grade. Vorliegende Erfindung soll diese Uebelstände, ein Zurückschleudern des Saatgutes in den Kasten und eine ungleichmäfsige Arbeit, vermeiden. Den Haupttheil derselben bildet ein Säerad, welches in Fig. 2 dargestellt ist.
Wie aus Fig. 2 und 4 ersichtlich, enthält dieses Säerad eine Anzahl von dem Umfange des Rades nach der Mitte in einer Curve verlaufender Kanäle, deren Oeffnungen einestheils am Umfange, anderentheils an der Seitenfläche des Rades in der Nähe der Achse sich befinden. Solcher Räder sind eine Anzahl auf einer im Saatkasten angeordneten Welle angebracht, und zwar entspricht die Zahl der Säeräder der Zahl der Ausflufsöffnungen für die Saat. Die am Umfang des Säerades befindlichen Oeffnungen entsprechen den Ausflufsöfihungen, so dafs bei Umdrehung der
Säeräder nach einander die einzelnen Kanäle mit den betreffenden Ausfiufsöffhungen sich decken. Die Säeräder sitzen derartig in dem Saafkasten a, dafs sie von dem Getreide vollständig eingehüllt werden; es füllen sich also alle Kanäle mit dem Saatgut. Die Saat mufs daher durch die seitlichen Oeffnungen der Räder in die Kanäle einfliefsen und in radialer Richtung am äufseren Umfange derselben wieder ausfliefsen. Diese Bewegung wird gleichförmig vor sich gehen, und es ist infolge der Krümmung der Kanäle bei einer Erschütterung ein Zurückschleudern des Saatgutes ausgeschlossen. Die Saat stöfst beim Auftreten einer Erschütterung gegen die Wände der Kanäle und wird dadurch verhindert, die Kanäle unter dem Einflufs der Erschütterung mit beschleunigter Bewegung zu durchschiefsen. Es wird auch eine grofse Gleichmäfsigkeit des Ausstreuens der Saat dadurch erreicht, dafs die einzelnen Kanäle, indem sie nur eine geringe Menge des Saatgutes enthalten, bei dem schnell auf einander folgenden Vorbeigehen der Kanalöffnungen an den Ausflufsöffnungen des Saatkastens naturgemäfs auch immer nur eine geringe, aber immer gleichbleibende Menge Saatgut in die Säetrichter abgeben.

Claims (1)

  1. Pa tent-Anspruch:
    Säerad als Ersatz der Reid'sehen Säescheiben bei Sä'emaschinen mit durchlochtem Bodenschieber, dadurch gekennzeichnet, dafs das Rad Kanäle (d2j enthält, welche in einem Bogen von der Nabe des Rades nach dem Umfang verlaufen und dort radial ausmünden, zum Zweck, das Saatgut durch diese Kanäle den Streuöffnungen in kleinen Mengen regelmäfsig zuzuführen und ein Zurückschleudern des Saatgutes in den Vorrathskasten bei Bodenunebenheiten zu vermeiden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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