DE96392C - - Google Patents

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DE96392C
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spoke
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B1/00Spoked wheels; Spokes thereof
    • B60B1/003Spoked wheels; Spokes thereof specially adapted for bicycles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B9/00Wheels of high resiliency, e.g. with conical interacting pressure-surfaces
    • B60B9/26Wheels of high resiliency, e.g. with conical interacting pressure-surfaces comprising resilient spokes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung hat ein federndes Rad, insbesondere für Strafsenfahrzeuge und Fahrräder, zum Gegenstande, welches leicht und von genügender Festigkeit ist und dabei billig hergestellt werden kann; andererseits sollen die beim Fahren des betreffenden Gefährtes über Unebenheiten der Fahrbahn auftretenden Stöfse auf das geringste Maafs verringert werden.
Es kennzeichnet sich ein federndes Rad nach vorliegender Erfindung durch die Anordnung von Radspeichen aus je zwei Drähten, die auf gewissen Theilen ihrer Länge seitlich ausgebogen sind. Diese Drähte werden so an einander gestellt und an den nicht ausgebogenen Theilen der Drahtlängen so mit einander fest verbunden, dafs die Speiche die Form von an einander hängenden flach gedrückten Brillengestellen erhält. Derartig gestaltete Radspeichen gewähren gegenüber den Radspeichen ähnlicher Gestaltung (siehe u. A. D. R. P. Nr. 21621 und englische Patentschrift Nr. 988 vom Jahre 1881) den Vortheil, dafs infolge der Vertheilung von Druck- und Zugkräften speciell bei Fahrrädern die eintretende Vibration der Speichen nur eine geringe ist und sich daher nur sehr unmerklich auf den Radsattel äufsert, während die Radachse sich stets in waagrechter Ebene hebt und senkt. Es werden also durch diese eigenthümlich gestalteten und in der angegebenen Weise zur Wirkung gelangenden Radspeichen Unebenheiten des Erdbodens in vortheilhafter Weise ausgeglichen.
Fig. ι zeigt in Seitenansicht einen Theil eines federnden Rades mit den vorstehend gekennzeichneten Speichen unter gleichzeitiger Darstellung der Vorrichtung zur nachspannbaren Befestigung der Speichen am Radreifen und zur Befestigung der letzteren an der Nabe.
Fig. 2 ist ein Querschnitt durch den Radkranz und
Fig. 2 A ein Schnitt durch die Radnabe;
Fig. 2 B stellt eine abgeänderte Construction der letzteren dar.
Fig. 3 stellt einen Schnitt durch eine Speiche dar.
Die Radspeiche.nach vorliegender Erfindung besteht aus zwei Hälften AA, von denen eine jede aus einem runden Draht oder aus zwei halbrunden Drähten besteht. Diese Speichenhälften sind stellenweise zusammengelöthet oder durch Schellen A1 derart mit einander verbunden , dafs sie zwischen je zwei solchen Verbindungsstellen eine Schleife oder zwei Bogenstücke A* bilden. Die ganze Speiche besteht demnach aus einer Anzahl solcher brillengestellartig geformter Schleifen, und ist an der Biegestelle bei A2 an der Radnabe, mit . den freien Enden bei A& dagegen am Felgenkranz befestigt.
Durch diese Zusammensetzung der Speichen werden die auf unebenem Boden auftretenden Stöfse hauptsächlich von den Speichen aufgenommen und auf den Radkranz übertragen, ohne dafs die Achse hierbei in Mitleidenschaft gezogen wird, da die Speichen zufolge ihrer
Durchbrechungen oder Schleifen und der später beschriebenen Art der Nachspannung vollkommen elastisch sind.
Die zur Befestigung der Speichen am Radkranz dienende Spannvorrichtung besteht in der Hauptsache aus einem ausgebohrten, mit Gewinde versehenen Pfropfen B, in welchem das Speichenende gehalten " wird , und aus einer hülsenförmigen, mit Gewinde versehenen Zwinge D, welche an dem Felgenkranz oder Radreifen befestigt ist.
Durch Einschrauben des Pfropfens in die Zwinge wird die nothwendige Anspannung und Nachspannung der Speiche bewirkt.
In Fig. 2 ist das Speichenende A3 durch den Pfropfen B hindurchgesteckt, und die inneren geraden Flächen seiner beiden Hälften sind mit Zähnen oder Kerben versehen, welche sich mit einem eingesteckten Keil fest verklemmen, sobald die Speiche durch Einschrauben des Pfropfens B in die Zwinge D zurückgezogen wird, welche mit ihrem Flantsch D1 im Felgenkranz α gehalten wird. Die Spannung und die Steifigkeit der Speiche kann auf diese Weise leicht geregelt werden.
Die Radnabe ist mit Flantschen ausgestattet, die ein rasches Befestigen der inneren Speichenenden an demselben und ein leichtes Auswechseln der Speichen ermöglichen.
So ist beispielsweise in Fig. ι und 2 A jedes der nach innen zu liegenden Speichenenden durch Zusammenbiegen als Schlinge A2 geformt, welche über einen Stift E1 geschoben wird, der mit dem Flantsch E der Nabe aus einem Stück hergestellt oder in die dieselbe eingeschraubt bezw. eingenietet ist.
Sind sämmtliche Speichen auf die Stifte E1 aufgelegt, so wird die Scheibe E2' auf das Nabenende aufgeschraubt und hält dadurch die Speichen in ihrer Lage fest, worauf sie in vorbeschriebener Weise angespannt werden können.
Statt zweier Scheiben EE2 kann auch, wie in Fig. 2 B, eine am Umfang mit einer umlaufenden Nuth versehene oder geschlitzte Scheibe E3 verwendet werden, deren geschlitzter Rand mit Löchern ausgestattet ist; in diese Löcher werden nach dem Einschieben der Speichen die Stifte E5 gesteckt. Um das Herausfallen dieser Stifte zu verhindern, ist deren mittlerer Theil excentrisch abgedreht und die um denselben herumgelegte Speichenschlinge bewirkt dadurch ein sicheres Festhalten der Stifte Es, dafs sie beim Anspannen der Speiche diesen excentrischen Theil nach aufsen dreht und sich an die in den Scheibenlöchern befindlichen verdickten Stiftenenden anlegt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein federndes Rad für Strafsenfahrzeuge, Fahrräder und andere Gefährte, gekennzeichnet durch aus zwei Hälften (A A) hergestellte Speichen, deren Hälften durch von einander entfernt liegende Schellen (A1) mit einander verbunden oder in Abständen zusammengelöthet sind und zwischen diesen Stellen brillenartige Erweiterungen besitzen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1991013771A3 (en) * 1990-03-16 1991-11-14 Harold M Johnson High modulus multifilament spokes and method

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1991013771A3 (en) * 1990-03-16 1991-11-14 Harold M Johnson High modulus multifilament spokes and method
US5110190A (en) * 1990-03-16 1992-05-05 Johnson Harold M High modulus multifilament spokes and method

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