DE963867C - Schalteinrichtung fuer Elektrofilter - Google Patents
Schalteinrichtung fuer ElektrofilterInfo
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- DE963867C DE963867C DEL20577A DEL0020577A DE963867C DE 963867 C DE963867 C DE 963867C DE L20577 A DEL20577 A DE L20577A DE L0020577 A DEL0020577 A DE L0020577A DE 963867 C DE963867 C DE 963867C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B03—SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
- B03C—MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
- B03C3/00—Separating dispersed particles from gases or vapour, e.g. air, by electrostatic effect
- B03C3/34—Constructional details or accessories or operation thereof
- B03C3/66—Applications of electricity supply techniques
- B03C3/68—Control systems therefor
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Emergency Protection Circuit Devices (AREA)
- Relay Circuits (AREA)
Description
AUSGEGEBEN AM 16. MAI 1957
L 20577 VIII c112 e
Die Erfindung betrifft eine Schalteinrichtung zur Steuerung eines Elektrofilters, die so aufgebaut ist,
daß die speisende Spannung nach einer bestimmten Anzahl von Überschlägen in-einem gegebenen Zeitraum
abgeschaltet wird. Es ist hierzu ein Überstromrelais vorgesehen, das beim Ansprechen ein
abfallverzögertes Auslöserelais einschaltet, das das Netzschütz für das Elektrofilter ab- und nach
einer Verzögerungszeit wieder einschaltet. Eine derartige Steuerung ist in der Zeichnung (Fig. i)
wiedergegeben.
Das nicht dargestellte Elektrofilter wird von dem aus dem Hochspannungsgleichrichter η und dem
Hochspannungstransformator m2 bestehenden Hochspannungserzeuger
gespeist. Der Hochspannungstransformator m2 liegt über einem Stelltransformator
W1, den Kontakten C1 (Fig. 1, oben) eines
Schützes c (Fig. 1, unten) und die Sicherungen s an dem speisenden Netz. In den Niederspannungskreis
ist ein Stromwandler / gelegt, der ein Überstromrelais e speist.
Der eigentliche Steuerkreis ist im wesentlichen mit zwei Druckknopfschaltern bx und' b2 für »Ein«
und »Aus«, einem Netzschütz c, einem Thermoauslöser t und einem Melderelais h ausgestattet.
Im einzelnen spielen sich folgende Vorgänge ab: Zum Einschalten wird der Druckknopfschalter bx
gedrückt. Dadurch erhalten das Netzschütz c und
70» 514/16«
das Melderelais h Spannung. Ein Kontakt Zi1 des
Melderelais schließt den Stromkreis über den »Aus «-Druckknopfschalter b2, der parallel zu dem
»Eine-Druckknopfschalter Ib1 liegt. Wenn nun der
»Ein «-Druckknopfschalter b1 losgelassen wird, werden
die Relais c und h weiterhin über den »Aus«- Druckknopfschalter b2 gespeist.
Zum Ausschalten wird der Druckknopfschalter b2
gedrückt, wodurch das Schütz c und das Relais h ίο spannungslos werden. Der Kontakt It1 des Melderelais
h wird somit wieder geöffnet, so daß nach Loslassen des Druckknopfes b2 der Stromkreis
unterbrochen bleibt.
Erfolgt im Betrieb ein Überschlag in dem Elektrofilter,
so spricht das Überstromrelais e an, dessen Kontakt et den Stromkreis für das Auslöserelais d
schließt, dessen Kontakt (Z1 unverzögert den Stromkreis
für das NetzscKütz c unterbricht, das nunmehr abfällt und die Anlage abschaltet. Dabei fällt das
Überstromrelais e ab und öffnet wieder den Stromkreis für das Auslöserelais d. Dabei schließt der
Kontakt d1 mit einer Verzögerung von beispielsweise
2 Sekunden den Stromkreis für das Netzschütz c, das das Elektrofilter wieder an Spannung
legt-
Während dieser Verzugszeit (Abfallverzögerung des Auslöserelais d) wird, da der Kontakt C2 (Fig. 1,
unten) des Netzschützes geschlossen ist, der Thermoauslöser t über den Anpassungstransformator ms
und den veränderbaren Vorwiderstand r aufgeheizt. Tritt der Überstrom nach dem Wiedereinschalten
des Elektrofilters wieder auf, so beginnt der Vorgang von vorn, wodurch der Thermoauslöser t weiter
aufgeheizt wird. Diese Vorgänge wiederholen sich so lange, bis der Thermoauslöser t anzieht und
seinen Kontakt It1 öffnet, der in Reihe mit dem
»Aus«-Druckknopfschalter Zb2 liegt. In diesem Fall
wird dann die Anlage endgültig abgeschaltet.
Mit Hilfe des veränderlichen Widerstandes r kann die Anzahl der Wiedereinschaltungen, nach
der die Anlage endgültig abgeschaltet werden soll, festgelegt werden.
Unter Umständen können bei einer derartigen Steueranordnung Unregelmäßigkeiten auftreten, da
das Ansprechen des Thermoauslösers von der zugeführten Wärmemenge abhängt, die ihrerseits
durch die Umgebungstemperatur beeinflußt wird.
Um diesen Nachteil auszuschalten, ist erfindungsgemäß an Stelle des über einen Anpassungstransformator
angeschlossenen Thermoauslösers ein Zeitrelais mit Anzugs- und Abfallverzögerung vorgesehen,
das bei eingeschaltetem Auslöserelais an Spannung liegt und beim Ansprechen das Elektrofilter
abschaltet und dessen Verzögerungszeit ein Vielfaches der Verzögerungszeit des Auslöserelais
beträgt.
Durch die Verwendung eines Zeitrelais gemäß der Erfindung wird der Nachteil der Temperaturabhängigkeit
der früheren Anlagen ausgeschaltet. Weiterhin ergibt sich der Vorteil eines billigen
Herstellungspreises. Die Erfindung ist insofern noch vorteilhaft, als Relais mit kleiner Rückstellzeit
Verwendung finden.
In der Zeichnung (Fig. 2) ist der erfindungsgemäß vorgesehene Zweig mit dem Zeitrelais wiedergegeben,
der den Zweig mit dem Anpassungstransformator W3 (vgl. Fig. 1) und den daran angeschlossenen
Thermoauslöser t ersetzt.
Das normale Ein- und Ausschalten der erfindungsgemäß ausgestatteten Anordnung geht wie in
der oben an Hand der seither üblichen Anordnung geschilderten Weise vor sich.
Bei einem Überschlag im Elektrofilter ergeben sich folgende Verhältnisse: Bei einem Überschlag
spricht ebenfalls wie in der bekannten Anlage das Überstromrelais e an, dessen Kontakt e± den Stromkreis
für das Auslöserelais d schließt, dessen Kontakt dt unverzögert den Stromkreis· für das Netzschütz
c unterbricht, das abfällt und die Anlage abschaltet. Dabei fällt das Überstromrelais e ab und
öffnet wieder den Stromkreis für das Auslöserelais d.
Beim Abfallen des Auslöserelais, schließt der Kontakt
dt mit einer Verzögerung von beispielsweise 2 Sekunden den Stromkreis für das Netzschütz c,
das das Elektrofilter wieder an Spannung legt.
Während der Verzögerungszeit wird das Zeitrelais g an Spannung gelegt. Wenn nach der Verzögerungszeit
von beispielsweise 2 Sekunden das Auslöserelais d abgefallen ist, und das Netzschütz c
wieder das Elektrofilter einschaltet, liegt das Zeitrelais
g nicht mehr an Spannung, da der Zweig über das Zeitrelais g durch den Kontakt C2 des
Netzschützes geöffnet worden ist. Ab diesem Zeitpunkt beginnt das Zeitrelais g verzögert in die
Ausgangsstellung zurückzugehen. Tritt in dem Elektrofilter sofort wieder ein Überstrom auf, so
wird das Zeitrelais erneut 2 Sekunden an Spannung gelegt. Bleiben die Bedingungen für den
Überstrom erhalten, so wiederholen sich die Vorgänge so lange, bis das Zeitrelais g anzieht und
durch seinen Kontakt gv der in Reihe mit dem »Ause-Druckknopfschalter b2 liegt, das Elektrofilter
abschaltet.
Günstige Verhältnisse ergeben sich, wenn das Auslöserelais d so ausgelegt ist, daß es eine Verzögerung
von 2 Sekunden erhält und das Zeitrelais g so ausgelegt ist, daß es eine Verzögerung von
10 Sekunden erhält. Selbstverständlich können auch andere Verzögerungszeiten vorgesehen sein.
Als Zeitrelais kann z. B. ein Quecksilberrelais Anwendung finden. Dieses Relais bietet noch den
Vorteil der erhöhten Explosionssicherheit.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE:i. Schalteinrichtung für Elektrofilter, dessen speisende Spannung nach einer bestimmten Anzahl von Überschlägen in einer vorgegebenen Zeit abgeschaltet wird, wobei ein Überstromrelais vorgesehen ist, das beim Ansprechen ein abfallverzögertes Auslöserelais einschaltet, das iao das Netzschütz für das Elektrofilter ab- und nach einer Verzögerungszeit wieder einschaltet, dadurch gekennzeichnet, daß ein Zeitrelais (g) mit Anzugs- und Abfallverzögerung vorgesehen ist, das bei eingeschaltetem Auslöserelais (d) an Spannung liegt und beim Ansprechen dasElektrofilter abschaltet und dessen Verzögerungszeit ein Vielfaches der Verzögerungszeit des Auslöserelais (d) beträgt.
- 2. Schalteinrichtung für Elektrofilter mit einem Druckknopfschalter zum Ein- und einem Druckknopfschalter zum Ausschalten nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Zeitrelais (g) beim Ansprechen den Stromkreis über den »Aus «-Druckknopfschalter (i>2) unterbricht (Kontakt [gj).
- 3. Schalteinrichtung für Elektrofilter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Zeitrelais (g) als Quecksilberrelais ausgebildet ist.
- 4. Schalteinrichtung für Elektrofilter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verzögerungszeit des Zeitrelais (g) fünfmal so groß ist wie die Verzögerungszeit des Auslöserelais (d).
- 5. Schalteinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Auslöserelais (d) mit einer Verzögerungszeit von 2 Sekunden und das Zeitrelais (g) mit einer Verzögerungszeit von 10 Sekunden arbeitet.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 609 709/362 11.56 (709 514/168 5.57)
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL20577A DE963867C (de) | 1954-12-07 | 1954-12-07 | Schalteinrichtung fuer Elektrofilter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL20577A DE963867C (de) | 1954-12-07 | 1954-12-07 | Schalteinrichtung fuer Elektrofilter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE963867C true DE963867C (de) | 1957-05-16 |
Family
ID=7261784
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL20577A Expired DE963867C (de) | 1954-12-07 | 1954-12-07 | Schalteinrichtung fuer Elektrofilter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE963867C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1154075B (de) * | 1958-10-08 | 1963-09-12 | Licentia Gmbh | Einrichtung zur Spannungsregelung von elektrostatischen Abscheidern |
| DE1206079B (de) * | 1957-12-05 | 1965-12-02 | Siemens Ag | Elektrostatische Anlage mit selbsttaetiger Spannungsregelung |
-
1954
- 1954-12-07 DE DEL20577A patent/DE963867C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1206079B (de) * | 1957-12-05 | 1965-12-02 | Siemens Ag | Elektrostatische Anlage mit selbsttaetiger Spannungsregelung |
| DE1154075B (de) * | 1958-10-08 | 1963-09-12 | Licentia Gmbh | Einrichtung zur Spannungsregelung von elektrostatischen Abscheidern |
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