DE96332C - - Google Patents
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- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04R—LOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
- H04R21/00—Variable-resistance transducers
- H04R21/02—Microphones
- H04R21/021—Microphones with granular resistance material
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein Fernsprecher mit Mikrophon, bei welchem
der körnigen Füllmasse des Mikrophons selbstthätig
eine erschütternde Bewegung ertheilt. werden soll. Es geschieht dies dadurch, dafs
hierzu die beim Abgeben eines Signals sich äufsernde magnetische Wirkung benutzt wird.
Bei einer besonderen Ausführungsform wird ein besonderer Elektromagnet dadurch, erspart,
dafs die Inductionsspule hinter der Schallplatte des Fernsprechers so angeordnet ist, dafs der
Eisenkern der Inductionsspule auf die Schallplatte einwirken und hierdurch eine Erschütterung
der körnigen Füllmasse hervorrufen kann.
Fig. ι der Zeichnungen veranschaulicht den Fernsprecher im waagrechten Schnitt. Fig. 2
zeigt in schematischer Darstellung die Anordnung der Stromkreise, während Fig.. 3 ebenfalls
in schematischer Weise eine geänderte Ausführungsform zeigt.
In seiner einfachsten Ausführungsform besteht der Fernsprecher aus einem elektrischen
Stromerzeuger zur Erzeugung des Signalstromes und einem mit jenem so verbundenen Mikrophongeber,
dafs der Stromerzeuger die Inductionsspule für den Geber darstellt und dafs das Material des Mikrophons beim jedesmaligen
Abgeben eines Signales in sich bewegt wird.
Bei der in Fig. 3 schematisch dargestellten Ausführungsform besteht der Signalstromerzeuger
aus einer Batterie 1, während die Inductionsspule aus der primären Spule 2, der
secundären Spule 2a und dem Magnetkern 2b
besteht. Zum Umkehren der Richtung des Batteriestromes in der primären Spule behufs
Inducirens eines Signal-Wechselstromes in der secundären Spule dient ein Stromwender 3.
Das Mikrophon enthält die Plättchen 4 und 5 mit dem dazwischen befindlichen mikrophonischen
Material 6 (am besten körnige Kohle), wobei, das aus magnetischem Material bestehende
Plättchen 4 in der Nähe des Magnetkernes 2b angeordnet ist. Die Secundärspule 2a befindet
sich im Leitungsstromkreise, während das Mikrophon mit der Batterie und der primären
Spule in einen Ortsstromkreis eingeschaltet sind. Am anderen Ende des Kernes 2b ist
zweckmäfsig ein drittes Plättchen 7 in der Nähe des Kernendes angeordnet. Beim Abgeben
von Signalen mittelst dieses Apparates wird, wenn zu diesem Zweck der Stromwender
3 in Umdrehung versetzt wird, das Plättchen 4 infolge der in dem Kerne 2b auftretenden
magnetischen Umkehrungen in heftige Schwingungen versetzt, wodurch das Kohlematerial
6 des Mikrophons in sich bewegt wird, so dafs infolge dessen der Geber fortwährend
wirksam bleibt.
Es soll nunmehr der bei vorliegender Ausführungsform verwendete elektromagnetische
Signalstromerzeuger im Einzelnen beschrieben werden. Innerhalb des Gehäuses befindet sich
der Feldmagnet des elektromagnetischen Erzeugers, bestehend aus zwei einander gegenüber
angeordneten Hufeisenmagneten, deren gleichnamige Pole durch die ringförmigen Polstücke
C C1 mit einander verbunden sind. In den nichtmagnetischen Kopfstücken F ist
ein Eisenkern 2b gelagert. Die doppelte Umwickelung dieses Ankers besteht aus der primären
Spule 2 und der secundären Spule 2a, von denen je ein Polende mit dem metallischen
Kern des Ankers verbunden ist, während von
den beiden anderen Polenden der Spulen das eine an die isolirte Klemme D3 und das andere
an Z)4 angeschlossen ist, welche mit den an verschiedenen Enden der Ankerwelle hervortretenden
isolirten Stiften Z)5 und D6 verbunden sind. An den ringförmigen Polstücken C und C1
sitzen eiserne Plättchen 4 und 7, welche Theile der beiden Magnetpole darstellen. Das Plättchen
7 stellt die Empfangsscheibe des Fernsprechers dar. Zum Befestigen der Plättchen
oder Scheiben an den ringförmigen Polstücken dienen die Deckel O O1. P bezeichnet den
Schlauch, durch welchen der Schall von der Empfangsscheibe dem Hörapparat zugeführt
wird. Vor der Scheibe 4 und von dieser gesondert befindet ■ sich eine zweckmäfsig aus
Kohle bestehende Scheibe 5, wobei zwischen 4 und 5 ein Ring S von Filz oder anderem
zweckentsprechenden weichen Material angeordnet ist, welcher die körnige Kohlemasse 6
des Mikrophons umgiebt. N2 bezeichnet eine
gerauhte Kohleplatte, die an der Scheibe 4 befestigt ist, gegen welche sich die körnige Kohle
anlegt. An dem Deckel O ist bei T1 ein
Metallring T angeschraubt, welcher die Kohlescheibe 5 in ihrer Lage festgeklemmt hält.
Innerhalb des Mundstückes Q, welches an dem vorerwähnten Ringe befestigt ist, befindet sich
am inneren Ende eine Siebwandung T2 zum Schütze . der Kohlescheibe. Die Befestigung
der Deckel O O1 an den ringförmigen Polstücken
kann auf beliebige Weise bewerkstelligt werden; nach der Zeichnung dient hierzu
ein Schraubengewinde.
Bei der in Fig. 2 veranschaulichten Anordnung der elektrischen Anschlüsse sind die
Polklemmen, an welche der Hauptleitungsdraht bezw. der Rückleitungs- oder Erdleitungsdraht
angeschlossen sind, mit 8 bezw. 8a bezeichnet. 9 bezeichnet eine Verbindung zwischen der
Polklemme 8a und einer Stromschlufsfeder U, welche sich gegen den Stift D6 am Ende der
Ankerwelle anlegt, während 10 eine Verbindung zwischen der Polklemme 8 und dem Metallgehäuse
des Apparates bezeichnet. In diesen Verbindungsdraht ist das Läutewerk V eingeschaltet.
11 bezeichnet eine Verbindung zwischen 8a und der Stromschlufsfeder L,
während 12 eine Verbindung zwischen 8 und der Stromschlufsfeder Mbezeichnet. Die Stromschlufsfeder
K und der Metallring stehen durch einen Draht 13 in Verbindung, in welchen
die Batterie W eingeschaltet ist.
Der Kern 2b mit seinen Spulen 2 und 2a
stellt die Inductionsspule dar und befindet sich gleichzeitig mit der als Empfänger dienenden
Scheibe 7 in Verbindung.
Um nun den Signalstromef zeuger zur Wirkung zu bringen, drückt man mittelst des Knopfes J5
(Fig. 2) auf den Hebel J3, wodurch dieser entgegen dem Druck der Feder J6 in eine
tiefere Stellung hinabgeht. Hierdurch wird der Stromschlufs an sämmtlichen von den drei
Federn K, L und M unterbrochen, so dafs der örtliche Batteriestromkreis und die beiden
•Nebenleitungen 11 und 12 unterbrochen werden
und nur ein Stromkreis geschlossen bleibt, der von 8a über die Verbindung 9, Feder U,
Stift Z)6, Spule 2a, Metallrahmen, Verbindung ro
und Läutewerk V nach der Polklemme 8" verläuft. Man kann jetzt den Anker herumdrehen,
wodurch in der Spule ein Strom erzeugt wird, der das Läutewerk ertönen lä'fst und über
das andere Ende der Leitung geht, um auch dort das Läutewerk zum Ertönen zu bringen.
Durch die dem Anker ertheilte Drehbewegung wird gleichzeitig eine lebhafte Erschütterung
der Scheibe 4 bei jedem Vorbeigang der Pole hervorgerufen, wodurch das körnige Kohlematerial
in sich bewegt wird.
Beim Nachlassen des auf den Knopf J5 ausgeübten Druckes wird der Hebel J3 durch die
Feder J6 bewegt und der Anker in seine gewöhnliche
Lage gedreht, um in dieser festgehalten zu werden, während der Fernsprecher
benutzt wird.
Es erhellt, dafs man bei dieser Ausführung des Apparates nach Abnahme der Kohlescheibe 5
und des Mikrophonmaterials einen vollständigen magnetischen Fernsprecher behält, indem die
Scheibe 4 den Geber und die Scheibe 7 den Empfänger bildet; der Apparat eignet sich mithin
insbesondere zur Verwendung bei solchen Anlagen, bei denen sowohl magnetische als
auch Mikrophongeber verwendet werden, indem man zu jeder Zeit auf schnellstem Wege den
Apparat entsprechend umwandeln kann.
Claims (2)
1. Ein Fernsprecher mit Mikrophon, dessen Schallplatte aus magnetischem Material besteht,
dadurch gekennzeichnet, dafs die beim Abgeben eines Signals mittelst des Läute-Inductors
sich äufsernde magnetische Wirkung dazu benutzt wird, das körnige Mikrophon - Füllmaterial des Gebers in
schüttelnde Bewegung zu versetzen.
2. Eine Ausführungsform des im Anspruch 1 gekennzeichneten Fernsprechers, bei welcher
die Inductionsspule (2, 2a) derart hinter der Schallplatte (4) angeordnet ist, dafs der
Eisenkern (2b) der Inductionsspule auf die Schallplatte (4) einwirken und hierdurch
eine Erschütterung der körnigen Füllmasse hervorrufen kann, zum Zweck, einen besonderen
Elektromagneten zu ersparen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE96332C true DE96332C (de) |
Family
ID=367483
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT96332D Active DE96332C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE96332C (de) |
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0
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