DE962951C - Antriebsvorrichtung fuer Stickautomaten - Google Patents

Antriebsvorrichtung fuer Stickautomaten

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DE962951C
DE962951C DESCH13235A DESC013235A DE962951C DE 962951 C DE962951 C DE 962951C DE SCH13235 A DESCH13235 A DE SCH13235A DE SC013235 A DESC013235 A DE SC013235A DE 962951 C DE962951 C DE 962951C
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Germany
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rack
crank
drive device
coupling
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DESCH13235A
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English (en)
Inventor
Kurt Scheibel
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C9/00Appliances for holding or feeding the base fabric in embroidering machines
    • D05C9/02Appliances for holding or feeding the base fabric in embroidering machines in machines with vertical needles
    • D05C9/04Work holders, e.g. frames
    • D05C9/06Feeding arrangements therefor, e.g. influenced by patterns, operated by pantographs

Description

  • Antriebsvorrichtung für Stickautomaten Die Erfindung bezieht sich auf eine Antriebsvorrichtung für Stickautomaten, b:.ei denen von den Platinen ein Gestänge zum Einstellen der Zahnstange im das die Gatterführung des Stickrahmens steuernde Zahnrad bewegt wird und ein weiteres Gestänge für die Steuerung des das Zahnrad sperrenden Zahnes vorgesehen isst.
  • Die Erfindung besteht darin, daß auf die Antriebswelle eine Kurbel gesetzt ist, die durch eine Kuppetstange über den PlatinenmÜnehmer mit dem Verschiebungsgestänge der Zahnstange für die Gatterbewegung und mit dem den Sperrzahn steuernden, gleichzeitig auch dass Kuppeln der Zahnstange bewirkenden Gestänge derart verbunden ist, daß sich diese Gestänge zugleich mit der Kurbel in der Totpu.nktlage befinden. Während bisher bei Verwendung von Kurbeltrieben Zwischengestänge vorgesehen waren, ehe der Angriff am Pl-atinenträger vor sich geht, so gestattet die Erfindung, unter bedeutender Vereinfachung aller Gestänge nunmehr auf einfachem und sicherem Wege in den Totpunktstel:lungen der Kurbel annähernd große Stillstandszeiten für das Gestänge herbeizuführen, die es ermöglichen, in Ruhe das Ein- und Auskuppeln der Zahnstange und des Sperrzahnes mit dem Zahnrad für die Gatterbewegung trotz ständig schnell umlaufender Kurbel zu erreichen.
  • Aus dieser Verwendung der Kurbel ergeben sich verschiedene Vorzüge, wie z. B. das Entfallen jeglicher Kurven, Kurvenführungen und Koppeltriebe, wodurch eine bedeutend höhere Arbeitsgeschwiindigkeit zu erzielen ist, Vorzüge, die an Hand der nachfolgenden Beschreibung und der Ausführungsbeispiele näher erläutert werden.
  • Abb. i bi-s 3 zeigen ein Ausführungsbeispiel mit verschiedenen Stellungen der Gestänge; Abb.4 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel finit abgeändertem Gestänge für die Kupplung der Zahnstange und des Sperrzahnes mit dem Zahnrad für die Gatterbewegung ; Abb.5 zeigt den Antrieb der jacquardkartentrommel von der Kurbelwelle aus.
  • Mit Bezug auf Abb. i bis 3 ist folgendes zu sagen: Der Antrieb sämtlicher Teile des Stickautomaten geschieht von der Kurbelwelle i aus. Bei der in Abb. i gezeigten Lage befindet sich die Kurbel 2, an der mit Hilfe der Kuppelstange 3 eine Schwinge d. aasgelenkt ist, in der Totpunktlage. In diesem Augenblick legt sich der Mitnehmer 5 der Schwinge ,4 gegen einen Vorsprung 6 der Platine 7, «-elche auf der Achse S des Schwinghebels drehbar gelagert ist. Zugleich legt sich der Vorsprung gegen einen Gestellanschlag g. Mit der Platine 7 ist durch die Kuppelstange io der Schwinghebel ii verbunden, dessen Drehpunkt bei 12 liegt. Das freie Ende des Schwinghebels i i ist bei 13 am Summierhebel 1,4 aasgelenkt, von dessen Ende 15 die Schlepperstange 16 abgeht, welche in einer Zahnstange 17 endet. Diese Zahnstange kann in Eingriff gebracht werden mit der Verzahnung iS eines Zahnrades 19, durch dessen Drehung die Bewegung des Sti,ckrahmengatters geschieht.
  • Das Gestänge befindet sich in einer Totpunktlage, weil die Achse 8 und der Angriffspunkt 2o der Kuppelstange io an der Platine 7 und der Angriffspunkt 21 der Kuppelstange io an dem Schwinghebel i i in einer geraden Linie liegen.
  • Es ist somit erreicht, daß die beiden Totpunktlagen der Kurbel und des Gestänges übereinstimmen. Infolgedessen kann beim Überschreiten der Totpunktlage im Bereich der Kurbel das Gestänge eine geringe Lageveränderung erfahren, ohne daß dadurch eine Bewegung der Schlepperstange 16 in fühlbarem Maße herbeigeführt wird. Praktisch tritt also in dem Getriebe ein etwas verlängerter Stillstand ein, der erforderlich ist, um die Zahnstange 17 auszukuppeln. Dieses Auskuppeln wird mit einem besonderen, ebenfalls von derselben Kurbel gesteuerten Gestänge durchgeführt. Die Kuppelstange 22 ist an der Kurbel 2 so aasgelenkt. daß sie ungefähr eine um 9o° versetzte Bewegungsrichtung ausführt. Die Kuppelstange steht mit einer Schwinge 23, die sich um die Achse 2d. dreht, in gelenkiger Verbindung, und zwar ist die Schwinge 23 als Doppelarmhebel ausgebildet, an dessen anderem Ende 25 ein Lenker 26 aasgelenkt ist, der an dem Verbindungszapfen 27 zweier Hebel 28 und 29 angreift, von denen der eine 28 um einen Festpunkt 30 schwingt, während der andere 29 mit seinem freien Ende an einem einarmigen Hebel 31 aasgelenkt ist, der um den Festpunkt 32 schwingt.
  • Mit dem Hebel 31 ist ein Arm 33 verbunden, dessen freies Ende einen Gleitstein 34 trägt, der in der Gleitführung 35 der Zahnstange 17 gleitet. Bei dem Weiterdrehen der Kurbel 2 aus der Stellung nach Abb. i wird sofort die Zahnstange 17 entkuppelt, weil das Gestänge, wie Abb.2 zeigt, das Hebelpaar 28, 29 in eine Knicklage bringt, in welcher der Hebel 31 derart nach unten ausgeschwun-gen ist, daß der Gleitstein 34 die Zahnstange 17 nach unten, also außer Eingriff mit der Verzahnung des Zahnrades i9 zieht. Während des Weges der Kurbel 2 aus der Stellung nach Ahb. i bis in die gegenüberliegende Stellung, also während einer halben Umdrehung der Kurbel, wird die Zahnstange 17 außer Eingriff mit der Verzahnung 18 des Zahnrades i9 gehalten. Dabei nimmt der Doppelarmhebel 23 die aus Abb. 2 ersichtliche Lage ein, wenn der Kurbelarm 2 in der mittleren senkrechten Lage angelangt ist. Während des Weiterdrehens geht der Doppelarmhebel 23 in die Lage nach Abb. i zurück und gelangt schließlich während der nächsten halben Umdrehung der Kurbel 2 in eine Lage, die in Abb. i durch gestrichelte Linien angedeutet ist. Dabei überschreitet das Gestänge 23, 26 die Strecklage, wie in Abb. i durch eine strichpunktierte Linie angedeutet ist; Das Hebelpaar 28, 29 erfährt also während der ersten halben Kurbelumdrehung nur ein ganz geringfügiges Durchknicken, was auf die Stellung der Zahnstange 17 praktisch ohne Einfluß ist. Erst wenn die Kurbel 2 die andere Hälfte ihrer Umdrehung beginnt, tritt das ein, was bereits geschildert wurde.
  • Nun liegt der Fall so, daß während der Zeit, wo sich die Zahnstange 17 außer Eingriff mit dem Zahnrad i9 befindet, das Zahnrad i9 gesperrt werden muß, weil sonst das Stickrahmengatter eine unzulässige Bewegung erfahren würde. Das Gatter darf nur durch die Zahnstange 17 gesteuert werden. Das Zahnrad i9 wird in bekannter U"eise durch den Sperrzahn 36 gesperrt, der am Ende des um den ortsfesten Bolzen 38 schwingenden Klinkenhebels 37 angeordnet ist.
  • Am Klinkenhebel 37 ist bei 39 der bei .I3 am 1laschinengestell gelagerte Knickhebel d.0, 41 aasgelenkt, dessen Knickpunkt mit .I2 bezeichnet ist. Der Knickhebel 40, d t wird von dem Doppelarmhebel 23 aus gesteuert, der mit einem Hebelarm .L4 verbunden ist, an dessen freiem Ende .I6 ein bei .I2 am Knickhebel .4o, 4.1 angreifender Lenker .I5 angelenkt ist.
  • Die verschiedenen, der Kurbeldrehung eiltsprechenden Stellungen ergeben sich aus Abb. i bis 3. Aus ihnen ist ersichtlich, daß der Sperrzahn 36 sich so lange im Eingriff mit dem Zahnrad i9 befindet, wie die Zahnstange 17 außer Eingriff mit dem Zahnrad i9 ist, während umgekehrt der Sperrzahn 36 außer Eingriff mit dem Zahnrad i9 ist, wenn die Zahnstange 17 sich im Eingriff mit dem Zahnrad ig befindet.
  • Es ist notwendig, daß in demselben Augenblick, wo die Zahnstange 17 aus- und eingekuppelt wird; der Sperrzahn 36 ein- bzw. ausgekuppelt wird. Für dieses Kuppeln' ist eine wenn auch geringe Zeitspanne erforderlich, weshalb erfindungsgemäß dafür ein kurzer Stillstand des Getriebes geschaffen worden ist.
  • Wenn, wie aus Abb.3 ersichtlich isst, die Kurbel ? in der anderen Totpunktlage in bezug auf die Kuppelstange 3 angelangt ist, wird der Schwinghebel q. in die aus Abb. 3 ersichtliche Stellung verschwenkt. Dabei nimmt ein am Mitnehtner 5 vorgesehener federnder Drücker 47, der sich auf den nach einem Radius der Platine 7 gekrümmten Rand 48 der Platine aufsetzt, die Platine 7 kraftschlüssig mit, bis sich der Vorsprung 6 gegen einen festen Anschlag 49 des Maschinengestelles anlegt. Geschieht, das, dann ist aber der entsprechend bemessene Schwingungsweg des Schwinghebels :I noch nicht beendet, so daß sich der Kopf 5 des Schwinghebels .4 noch ein wenig gegenüber der nunmehr festgehaltenen Platine 7 nach links im Sinne der Abb. 3 bewegt, wie strichpunktiert angedeutet ist.
  • Diese kleine Bewegung wird ausgenutzt, die Zeit, während das Gestänge sich in der Totpunktlage befindet, praktisch zu vergrößern. Da der Wechsel in der Stellung der Zahnstange 17 und des Sperrzahnes 36 gerade in diesem Augenblick vor sich geht, so gewinnt man etwas Zeit, um mit Sicherheit das Ausklinken der Zahnstange 17 und das Einkuppeln des Sperrzahnes 36 in das Zahnrad i9 zu erreichen.
  • An die Stelle des in den bisherigen Abbildungen gezeigten, den Hebel 37 des Sperrzahnes 36 steuernden Gestänges kann auch das in Abb. 4 gezeigte Gestänge treten. Während bei dem in den -ersten Abbildungen gezeigten Gestänge das geringe Ausknicken der Hebelpaare a8, z9 und qo, q i ausgenutzt wird, um einen Stillstand zu. schaffen, und zwar sowohl für den Eingriff der Zahnstange 17 (mit Hilfe des Hebelpaares 28, 29) als auch für den Sperrzahn 36 (mit Hilfe des Knickhebels 4o, 1.i ), wird bei der Ausführung nach Abb. d. der Teil einer Koppelkurve (B,ewebungsbahn des Anlenkpunktes 54) mit Hilfe eines von der Kurbelwelle aus bewegten Schwinghebels zu diesem Zweck benutzt.
  • Auf der Achse 2.1 sitzt, wie schon bei der anderen Ausführung beschrieben, der Doppelarmhebel 23, mit dem ein dritter Hebelarm 44 fest verbunden ist. An diesem Hebelarm 44 ist eine Kuppelstange 5o angelenkt, deren anderes Ende 5 i an einem um den Festpunkt 53 ausschwingenden Sch.<< ingarm 52 angelenkt ist. Die Teile4-1, 5o und 5 2 neben dem Gestell bilden eine Vierergelenkkette. An der Koppelstange 5o ist bei 54 ein Lenker 55 angelenkt, der an dem einen Ende des bei dieser Ausführung als Winkelhebel ausgebildeten Klinkenhebels 37 angreift, an dessen anderem Ende 36 sich der Sperrzahn 36 befindet.
  • Bei dem Hin- und Herschwingen des Doppelarmliebels 23 mit dem Hebelarm q.4. legt der Punkt 5.4 einen durch eine gestrichelte Linie gekennzeichneten Weg a. zurück, wenn der Hebelarm 44 im Sinne der Abb.4 nach links. ausschwingt. Dieser Web ist als ein Kreisbogen gestaltet, beschrieben durch den Lenker 55, dessen Anlenkungspunkt 56 während dieser Bewegung stillsteht. Das bedeutet, daß der Klinkenhebel 37 ebenfalls stillsteht, so daß ein genügend langer Stillstand für den Eingriff der Klinke 36 in das Zahnrad z9 erreicht ist, Geht dann der Punkt 5.4 beim Zurückschwingen des Hebelarmes .4d. im die Anfangslage zurück, dann beschreibt er bei dem weiteren Ausschwingen des Hebelarmes .1.q nach rechts im Sinne der Abb. 4 einen durch eine strichpunktierte Linie gekennzeichneten Weg b, bei welchem der Angriffspunkt 56, wie durch strichpunktierte Linien angedeutet, nach unten verschoben wird, wobei gleichzeitig der Klinkenhebel 37 in dem Sinne ausgeschwungen wird, daß der Sperrzahn 36 aus dem Zahnrad 39 austritt.
  • Für die Steuerung der Zahnstange 17 -ist eine entsprechende Einrichtung vorgesehen, die gewissermAen das Spiegelbild des eben geschilderten Gestänges ist. Dem Lenker 55 entspricht der Lenker 55', und dem Klinkenhebel 37 entspricht der Winkelhebel 37'. Die Bewegung des Punktes 5.a.' ist wiederum durch eine gestrichelte bzw. strichpunktierte Bahn angedeutet.
  • Auf diese Weise wird nun die Zahnstange 17 eine Zeitlang im Eingriff mit dem Zahnrad i9 gehalten, trotzdem das Getriebe im großen und ganzen, von der ständig umlaufenden Kurbel angetrieben, weiterläuft.
  • Von den Stellungen des geschilderten Gestänges hängt es ab, daß eine gelochte Trommel, über welche die jacquardkärte läuft, nur dann gedreht werden darf, wenn sich der Platinenstift 57 außer Eingriff mit der Trommel befindet. Der Pla.tinenstift tritt aber durch eine Lochung der jacquardkarte und durch die entsprechende Lochung der Trommel hindurch, während sich der Kurbelarm 2 aus der Stellung nach Abb. i in die Stellung nach Abb.3 begibt. Während dieses Zeitraumes darf also die Trommel nicht geschaltet werden, unter der Voraussetzung, daß das Schaltglied, in diesem Falle eine mit einer Teilverzahnung ausgerüstete Scheibe 58, von der Kurbelwelle i aus, beispielsiveise durch ein Zahnrädergetriebe 59, 6o, über die Welle 61 gesteuert wird. Auf diese Weise taucht während der halben Umdrehung der Kurbel aus der Stellung nach Abb. i in diejenige nach Abb. 3 der Platinenstift 57, falls er ein Loch in der Karte vorfindet, in die Kartentrommel ein. Während der anderen Hälfte der Kurbeldrehung tritt er wieder aus der Trommel heraus.
  • Infolgedessen bleibt nur die Totpunktlage der Kurbel, wie in Abb. i gezeichnet, als Zeitpunkt übrig, wo die Schaltung der jacquardkartentrommel vor sich gehen kann. Man kann es dabei erreichen, daß der Platinenstift 57 so in bezug auf den Totpunkt der Kurbel gestaltet wird, daß sie gerade bei Erreichen des Totpunktes aus .der Trommel heraustritt, so daß sie bei einem Weiterdrehen der Kurbel sofort wieder in die jacquardkartentrommel eintreten kann, weshalb der Abstand des Nadelendes von der jacquardkartentrommel nur ein ganz minimaler zu sein braucht, wenn die Totpunktlage des Kurbelgestänges erreicht ist. In Abb. 5 ist die Scheibe 58 gezeigt, die mit einem auf die Welle 62 der jacquardkartentrommel 63 gesteckten Schaltrad 64 zusammenwirkt. Die Scheibe 58 weist eine kon.zentri,-Lläe i:ingu-ulst 65 auf, die in die Verzahnung des Schaltrades 64. eingreift, aber an einer Stelle 66 unterbrochen und nach außen gezogen ist, so daß eine Art Weiche entsteht, durch die in an sich bekannter Weise die Ringwulst aus einem Zahn in den nächsten übergreift, also eine Schaltung verursacht.
  • Bei den gezeichneten Ausführungsbeispielen isst eine einzige Kurbel sowohl für den Antrieb des Platinenmitnehmers als auch für die Steuerung des die Zahnstangenkupplung und Sperrzahnkupplung bewirkendes Gestänge vorgesehen. Das läßt sich aber nur durchführen, wenn die Schubkurbelstange, die nach dem Mitnehmer führt, um etwa 9o° gegenüber der Schubkurbelstange, die nach dem Zahnstangen- bzw. Sperrzahngestänge führt, versetzt ist. Konstruktive Notwendigkeiten können es aber erforderlich machen, daß die Lage der Schubkurbelstangen eine abweichende ist. In diesem Falle ist für jede Kurbelstange auf der zemeinschaftlichen Antriebswelle eine besondere Kurbel vorzusehen.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i.Antriebsvorrichtungfür Stickautomaten, bei denen von den Platinen ein Gestänge zum Einstellen der Zahnstange in das die Gatterführung steuernde Zahnrad bewegt wird und ein weiteres Gestänge für die Steuerung des das Zahnrad sperrenden Zahmes vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß auf diie Antriebswelle (i) eine Kurbel (2) gesetzt ist, die durch eine- Kuppelstange (3) über den Platinenmitnehmer (4) mit dem Verschiebungsgestänge der Zahnstange (17) für die Gatterbewegung und mit dem den Sperrzahn (36) für das Gatterantriebszahurad (ig) steuernden, gleichzeitig auch das Kuppeln der Zahnstange (17) bewirkenden Gestänge derart verbunden ist, daß sich diese Gestänge zugleich mit der Kurbel (2) in der Totpunktlage befinden.
  2. 2. Antriebsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß .der Platinenmitnehmer als ein Ku.rbelschwinghebel (4) ausgebildet ist, auf dessen Achse auch die Platinen (7) drehbar gelagert sind.
  3. 3. Antriebsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet. daß für die Platinen (7) am Gestell ein Anschlag (49) vorgesehen ist, der den Platinenhub begrenzt, während der mit den Platinen (7) nachgiebig verbundene Mitnehmer (4, 5) die volle Kurbelhubbewegung ausführen kann, um den Zeitraum der jeweiligen Stellung der Zahnstange (ig) bzw. des Sperrzahnes (36) während der Totpunktlage der Kurbel (2) zu verlängern.
  4. 4. Antriebsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß von der Kurbel (2) aus ein Schwinghebel (23) gesteuert wird, an welchem das Gestänge (25 bis 35) für das Einkuppeln bzw. Auskuppeln. der Zahnstange und das Gestänge (37 bis 46) für den Sperrzahn (36) angel.enkt ist, so daß während des Ausschwingens des Schwinghebels (2@3) nach der einen Seite die Totpunktlage des zugehörigen Gestänges und beim Ausschwingen nach der anderen Seite wiederum die Totpunktlage des anderen Gestänges überschritten wird.
  5. 5. Antriebsvorrichtung nach den Ansprüchen i bis .4, dadurch gekennzeichnet, daß der mit einem Auslader (44) versehene Schwinghebel (23) mit Hilfe einer Kuppelstange (26 bzw. 45) an einer Schwinge (28 bzw. 41) angreift, wobei im Angriffspunkt ein Lenker (29 bzw. 4o) angelenkt ist, der das die Zahnstange (17) oder Sperrzahn (36) steuernde Gestänge beeinflußt.
  6. 6. Antriebsvorrichtung nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Lenker (55 bzw. 55') dem Radius eines Teiles (a) der Koppelkurve entspricht und einen Stillstand des Abtriebshebels (37 bzw. 37') für den Sperrzahn (36) bzw. die Zahnstange (17) beim Bewegen des Schubkurbel.getriebes herbeiführt.
  7. 7. Antriebsvorrichtung nach den Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Vierergelenkkette (44, 45, 41 und Gestell) für das Sperrzahngestänge so angeordnet ist, daß der Schwinghebel (44) mit der Kuppelstange (45) angreifende Lenker (4o) das zum Sperrzahn (36) führende Gestänge fast nicht bewegt und das gleiche bei, dem zur Zahnstange (17) führendem Gestänge vor sich geht. 8.. Antriebsvorrichtung nach Anspruch i. dadurch gekennzeichnet, daß dieselbe Kurbel (2), deren Kuppelstange (3) am Platinenmitnehmer (4,5) angreift, zugleich das Gestänge für die Zahnstangen- und die Sperrzahnkupplung durch eine gegen die erste Kuppelstange (3) um etwa go° versetzte Kuppelstange (22) bewegt, während zwei auf der Hauptwelle (i) sitzende Kurbeln vorgesehen sind, wenn die Lage der beiden Kuppelstangen um mehr als go° unterschiedlich ist. g. Antriebsvorrichtung nach Anspruch i, bei welcher eine ortsfeste Trommel mit der Baraufliegenden jacquardkarte entsprechenden Lochungen versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß für das absatzweise Schalten der Trommel (63) von der Kurbelwelle (i) aus über ein Zahnrädergetriebe (59, 6o, 61) eine Scheibe (58) gedreht wird, deren Randwulst (65) mit einer Verzahnung (64) der Trommel im Eingriff steht, wobei die konzentrisch zur Scheibe (58) angeordnete Wulst (65) an der Schaltstelle weichenartig durchbrochen ist, indem zweckmäßig die beiden Enden der Wulstkurve einander übergreirfen.
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